Impuls der Woche
Sehnsuchtsvertrauentraum
Ich möcht so gern vertrauen,
fern von Kontrolle und Verstand
mich hingeben, der Hoffnung
verbunden fest mit dir
mein Gott, der Welt und mir
dass nach der Dunkelheit das Licht erstrahlt
nicht weil ich’s weiß, nein, weil ich mich drauf freu
dass Kräfte mir zuwachsen
nicht weil ich’s will, nein, weil du Gott sie schenkst
dass Dasein ausreicht, um geliebt zu sein
dass ich so sein darf, sogar soll, wie ich nun einmal bin.
Ich möchte doch so gerne
die zarte Sehnsucht in mir spür’n
„willkommen Sehnsucht, Fantasie
schenk Flügel mir, die Weite und den Schwung
zeig Wege mir und wundervolle Aussicht
lass Liebe sicher sein und wahr.“
Ich wünsche mir so sehr
dass ich auch ohne Enge und Gefangenschaft
jetzt leben kann, so richtig leben
dass meine Träume mich ins Leben tragen
dass ich es wert bin, hier und jetzt
und eine*r für mich sorgt und hilft.
Ich möcht so gerne träumen
von Weite, Leichtigkeit und Glück
von Mut, Unendlichkeit und Freiheit
von Heimat tief in mir und außen
vom Ziel bei dir, oh Gott, im Hier
und Dort, wenn meine Zeit gekommen ist.
CL