Aufarbeitung katholische Bistümer
Die Wahrheit wird euch befreien
– Johannes 8,32 –
2010 wurden die vielen Missbrauchsfälle im Canisius-Kolleg bekannt und in der Folge kamen viele Missbrauchsfälle aus allen Bistümern Deutschlands an die Öffentlichkeit. Eine erste Studie der Deutschen Bischofskonferenz scheiterte. Die MHG-Studie wurde 2018 veröffentlicht und zeigte die „Spitze des Eisbergs“. Danach richteten die Bistümer Aufarbeitungskommissionen und Betroffenenbeiräte ein. Manche gaben Studien und Einzelstudien in Auftrag mit sehr unterschiedlichem Design. – Im Juni 2025 wurden die Standards der Betroffenenbeteiligung im Kontext institutioneller Aufarbeitung veröffentlicht.
Katholische Bistümer
Stand 6/2026
Gutachten
2024 Kann Prävention wirken? – Abschlussbericht und Ergebnispräsentation
12.11.2020 Vorstellung des Gutachtens
2. Zwischenbericht 2/23 bis 12/24
1. Zwischenbericht 5/22 – 11/23
Ständiger Beraterstab vom Bistum Aachen und dem Caritasverband: berät den Bischof, den Diözesan-Caritasdirektor und die Ansprechpersonen.
Unabhängige Kommission für Anerkennungsleistungen
2024 Tätigkeitsbericht der UKA
2023 Tätigkeitsbericht der UKA
Sonstiges: Wiedervorlage Aufarbeitung
Studie/Gutachten
Geplant: Entgegen der ursprünglichen Planung soll nun doch eine Studie gemacht werden, die die Situation der von Missbrauch Betroffenen untersucht. Der Gutachter Ulrich Wastl kritisiert, dass das Bistum sich in der geplanten Studie nicht mit den mutmaßlichen Tätern und Vertuschern befassen will. Quellen: Süddeutsche 11.1.2023 Neues Ruhrwort 9.1.2024 psy.lmu
Veröffentlicht
2021 Bericht der Projektgruppe zu den Kinderheimen Reitenbuch und Baschenegg
2019 Kinderheim Heilig Kreuz – Schlussbericht der Projektgruppe -Cassianeum
2025 Unabhängige Aufarbeitungskommission Augsburg: Studie
zum sexuellen Missbrauch im Bistum Augsburg. Vertiefte Auswertung des der MHG-Studie zugrundeliegenden Datenbestandes für das Bistum Augsburg unter besonderer Berücksichtigung der Verantwortlichkeiten
16.3.2021 Ein „vorläufiger Abschlussbericht“ ist innerhalb von fünf Jahren vorgesehen.
Unabhängiger Betroffenenbeirat:
Kontakt: betroffenenbeirat@aufarbeitungskommission-augsburg.de
Studie/Gutachten
21.5.2024 Im Erzbistum Bamberg führt die Universität Greifswald und die Psychologische Hochschule Berlin das Forschungsprojekt „Aufarbeitung sexuellen Missbrauchs in der Erzdiözese Bamberg“ durch. Es soll Ende 2026 abgeschlossen sein. Quelle: Erzbistum Bamberg
3.7.2024 Die Studie ist gestartet. augsburger-allgemeine.
8/2025 Zwischenbericht der Unabhängige Kommission zur Aufarbeitung zur Studie
Sonstiges
9.8.2026 Gabriele Knetsch in einem Radiofeature zum Thema: „Versetzt statt verurteilt – Katholische Priester, Missbrauch und Strafvereitelung“ – Priester, denen sexueller Missbrauch vorgeworfen wurde, konnten sich ins Ausland absetzen. Oft mit Wissen hochrangiger Kirchenvertreter. In mehreren Fällen führten Versetzungen dazu, dass Beschuldigte nicht strafrechtlich belangt werden konnten. Quelle: 1.wdr
Studie/Gutachten
14.2.2025 Ausschreibung einer sozialwissenschaftlichen Studie
2021 Redeker-Sellner-Dahs: Sexueller Missbrauch an Minderjährigen durch katholische Priester, Diakone und männliche Ordensangehörige im Bereich des Erzbistums Berlin seit 1946 (bis S. 226) Teil C geschwärzt (bis S. 472)
29.1.2021 Pressekonferenz Vorstellung des Gutachtens
UAK Berlin – IKA Ost
30.6.2026 Jahresbericht 2025 zu Prävention, Intervention, Aufarbeitung von sexualisierter Gewalt
15.7.2025 Jahresbericht 2024. Prävention, Intervention, Aufarbeitung von sexualisierter Gewalt
5.2.2025 Die (Erz-)Bistümer Berlin, Dresden-Meißen, Görlitz und der Katholischen Militärseelsorge haben ihren Bericht über die Arbeit und die Ergebnisse der Interdiözesanen Kommission zur Aufarbeitung des sexuellen Missbrauchs (IKA) zum Berichtszeitraum Mai 2023 bis November 2024 vorgelegt. Die Betroffenenvertreter haben ein Minderheitsvotum zum Jahresbericht abgegeben.
Missbrauchs des Erzbistums Berlin, der Bistümer Görlitz und
Dresden-Meißen und der Katholischen Militärseelsorge beschäftigt sich mit Missbrauchsfällen im Kloster Wechselburg, den Gemeinden Leipzig-Süd, Schirgiswalde, Annaberg und Dresden-Strehlen. Im Blick sind Mönche, ein Priester oder ein Religionslehrer. Bislang gibt es 30 Verdachtsfälle seit 1945, bei denen 20 Kleriker und acht Laien beschuldigt werden. Es gibt 56 Opfer, zwei Drittel davon männlich, 21 weiblich. Quelle: Süddeutsche
11.5.2023 Die (Erz-)Bistümer Berlin, Görlitz, Dresden-Meißen und die Katholische Militärseelsorge haben eine Interdiözesane Kommission (IKA) mit neun Mitgliedern gebildet. Zunächst will sich die Kommission die bisher geleistete Aufarbeitung anschauen und mit dem Betroffenenbeirat und den Verantwortlichen der Bistümer und der Militärseelsorge und mit Diözesanräten und Experten sprechen. Ziel der Arbeit sei eine „quantitative Erhebung sowie qualitativeBewertung des sexuellen Missbrauchs in den beteiligten Bistümern“. Kontakt: Tel.: +49(0)176-62036275; E-Mail: kontakt@aufarbeitung-ost.de. Quellen: vaticannews bistum-dresden-meissen
7.8.2021 Die Kommission des Erzbistums Berlin zur Fortführung der innerkirchlichen Aufklärungs- und Aufarbeitungsbemühungen in Folge des Gutachtens „Sexueller Missbrauch an Minderjährigen durch katholische Priester, Diakone und männliche Ordensangehörige im Bereich des Erzbistums Berlin seit 1946″ ihren Arbeitsbericht vorgelegt. Darin begründet die Kommission, dass sie nicht wie geplant habe arbeiten können, weil die Kanzlei Redeker Sellner Dahs ihren Auftrag, ob und gegebenenfalls durch wen und auf welche Weise Fälle sexuellen Missbrauchs im Bereich des Erzbistums Berlin vertuscht worden sind und ob und inwieweit die jeweils anwendbaren kirchlichen und kirchenstrafrechtlichen Regelungen eingehalten worden sind, nicht ausreichend bearbeitet“ wurde. Die Kanzlei Redeker Sellner Dahs widerspricht. Quelle: Erzbistum Berlin
Studie/Gutachten
14.2.2025 Ausschreibung einer sozialwissenschaftlichen Studie
UAK Dresden-Meißen – IKA Ost
5.2.2025 Die (Erz-)Bistümer Berlin, Dresden-Meißen, Görlitz und der Katholischen Militärseelsorge haben ihren Bericht über die Arbeit und die Ergebnisse der Interdiözesanen Kommission zur Aufarbeitung des sexuellen Missbrauchs (IKA) zum Berichtszeitraum Mai 2023 bis November 2024 vorgelegt. Die Betroffenenvertreter haben ein Minderheitsvotum zum Jahresbericht abgegeben.
20.6.2024 Die Interdiözesane Kommission zur Aufarbeitung sexuellen Missbrauchs in den (Erz-)Bistümern Berlin, Dresden-Meißen und Görlitz hat eine sozialwissenschaftliche Studie beschlossen. Quellen: Erzbistum Berlin bistum-dresden-meissen
Betroffenenbeirat wird gesucht. 3/2026
Studie/Gutachten
Eine externe Studie ist nicht geplant.
2022 Zwischenbericht der UAK – Fall „FD-04“
Betroffenenbeirat Ansprechpartner Udo Holy. Tel. 0179 4650857
Studie/Gutachten
1.11.2021 Im Bistum Erfurt hat die Kommission zur Aufarbeitung sexualisierter Gewalt knapp acht Monate nach ihrer Ankündigung die Arbeit aufgenommen. Die Kommission besteht aus zwei Betroffenen, zwei Bistumsmitarbeitern und zwei externen Experten. Ob auch Frauen der Kommission angehören, ist unbekannt. Die Kommission soll jährlich berichten und nach fünf Jahren einen vorläufigen Abschlussbericht vorlegen. Quelle: n-tv
Betroffenenbeirat: Bistum Erfurt will wegen der geringen Zahl Betroffener keinen Beirat einrichten (HK 1/2021). Bischof Niemeyer ruft am 26.3.2021 Betroffene auf, in einer unabhängigen Kommission mitzuarbeiten.
Studie/Bericht
Studie/Gutachten
14.2.2025 Ausschreibung einer sozialwissenschaftlichen Studie
5.2.2025 Die (Erz-)Bistümer Berlin, Dresden-Meißen, Görlitz und der Katholischen Militärseelsorge haben ihren Bericht über die Arbeit und die Ergebnisse der Interdiözesanen Kommission zur Aufarbeitung des sexuellen Missbrauchs (IKA) zum Berichtszeitraum Mai 2023 bis November 2024 vorgelegt. Die Betroffenenvertreter haben ein Minderheitsvotum zum Jahresbericht abgegeben.
20.6.2024 Die Interdiözesane Kommission zur Aufarbeitung sexuellen Missbrauchs in den (Erz-)Bistümern Berlin, Dresden-Meißen und Görlitz hat eine sozialwissenschaftliche Studie beschlossen. Quellen: Erzbistum Berlin bistum-dresden-meissen
11.5.2023 Die (Erz-)Bistümer Berlin, Görlitz, Dresden-Meißen und die Katholische Militärseelsorge haben eine Interdiözesane Kommission (IKA) mit neun Mitgliedern gebildet. Zunächst will sich die Kommission die bisher geleistete Aufarbeitung anschauen und mit dem Betroffenenbeirat und den Verantwortlichen der Bistümer und der Militärseelsorge und mit Diözesanräten und Experten sprechen. Ziel der Arbeit sei eine „quantitative Erhebung sowie qualitative Bewertung des sexuellen Missbrauchs in den beteiligten Bistümern“. Kontakt: Tel.: +49(0)176-62036275; E-Mail: kontakt@aufarbeitung-ost.de. Quellen: vaticannews bistum-dresden-meissen
Betroffenenbeirat Mitglieder werden bis 30.4.2026 gesucht
Studie/Gutachten
26.10.2023 Tätigkeitsbericht der Stabsstelle Prävention und Intervention von 2011 bis 2023
24.2.2023 Abschlussbericht Mecklenburg von 1946 bis 1989
20.9.2022 Zwischenbericht Osnabrück/Hamburg
5.7.2021 Zwischenbericht Mecklenburg
Betroffenenrat Nord (Erzbistum Hamburg, Bistümer Hildesheim und Osnabrück)
Studie/Gutachten
2021 Untersuchungsbericht Pfarrer Georg Merettig
2021 Aufklärung und Aufarbeitung – Bd. I – wird wegen des Widerspruchs eines Beteiligten „in Kürze“ eingestellt.
2019 Bistum Hildesheim: Vorstellung der Aufklärer IPP
2017 Gutachten des IPP – online – Pressekonferenz
Betroffenenrat Nord (Erzbistum Hamburg, Bistümer Hildesheim und Osnabrück)
Studie/Gutachten
2024 Kann Prävention wirken? – Abschlussbericht und Ergebnispräsentation
2020 Gutachten Kanzlei Westpfahl Spilker Wastl wird nicht veröffentlicht
1.6.2021 Rechtsexperten sehen gravierende Mängel im Gercke-Gutachten und nennen es ein „Gefälligkeitsgutachten
24.3.2021 In der vierten Pressemitteilung der Kanzlei Westpfahl Spilker Wastl zum Verhalten der Verantwortlichen des Erzbistums Köln im Zusammenhang mit dem WSW-Gutachten zu sexuellem Missbrauch im Erzbistum kritisieren die Autor*innen die Nicht-Veröffentlichung des Gutachtens durch das Erzbistum Köln. Sie weisen darauf hin, dass es keine äußerungsrechtliche Bedenken gegen ihr Gutachten gibt und dass das Gercke-Gutachten ein Gutachten von „Recht ohne Moral“ sei. Sie missbilligen die begrenzten Möglichkeiten der Einsichtnahme in ihr Gutachten und bieten erneut seine Veröffentlichung an. Quelle: westpfahl-spilker.de
30.10.2020 Das Erzbistum Köln beschäftigt mit den Gutachten mindestens sechs Kanzleien und zwei Juraprofessoren. Es sind die Kanzlei Westpfahl Spilker Wastl, die Kanzlei Gercke-Wollschläger (mit fünf Mitarbeiter*innen), die Kanzleien Höcker, Redeker, Raue und Romatka. Die Juraprofessoren sind Prof. Dr. Franz Streng und Prof. Dr. Matthias Jahn. Quelle: juve.de
Weitere Informationen hier.
26.3.2026 Zweiter Zwischenbericht (15.3.2025 – 15.3.2026)
17.3.2025 Erster Zwischenbericht
9.12.2022 Die Unabhängige Aufarbeitungskommission im Erzbistum Köln hat vorerst ihre Tätigkeit niedergelegt, nachdem zwei Mitglieder ausgeschieden sind. Quelle: msn
6.12.2022 Auch die frühere NRW-Staatssekretärin Marion Gierden-Jülich – das zweite vom Land NRW benannte Mitglied der Unabhängigen Aufarbeitungskommission (UAK) im Erzbistum Köln – verlässt das Gremium. Quelle: msn
5.12.2022 Der von der Landesregierung NRW in die Aufarbeitungskommission des Erzbistums Köln entsandte Jurist, der Staatsrechtler Stephan Rixen, hat seine Mitgliedschaft in der Aufarbeitungskommission beendet und damit auch den Vorsitz abgelegt. Er kritisiert die Aufarbeitung und zweifelt an der Unabhängigkeit der Kommission. Anlässlich der Bearbeitung des Falles Winfried Pilz sagte Rixen: „Mit fehlt das Vertrauen, dass eine Aufarbeitung, die auch Kardinal Woelki selbst betrifft, wirklich gewünscht ist.“ Er beklagte, dass es womöglich zum Kalkül gehöre, dass immer neue „Missverständnisse entstehen, deren Ergebnis immer dasselbe sei: „Kardinal Woelki hat keine Fehler gemacht.“ Rixen sagte, er habe den Eindruck, dass die Mehrheit in der Kölner Kommission nicht mit der Führungsspitze des Erzbistums in Konflikt geraten wolle. Es bestünden Manipulationsmöglichkeiten des Erzbistums „ohne Ende“. Rixen plädiert für ein Aufarbeitungsgesetz auf Bundesebene. Quelle: Domradio.de
2024 Tatorte im Erzbistum Köln; Mai 2024
Rückblick auf die zweite Amtszeit des Betroffenenbeirats Erzbistum Köln (2022-2024)
Rückblick auf die Arbeit des 1. Betroffenenbeirats Köln 2019-2022
Studie/Gutachten
2022 Bericht der Unabhängigen Aufarbeitungskommission im Bistum Limburg zum Fall des Pfarrers Roth
2021 Maßnahmen zur Umsetzung der Projektergebnisse der MHG-Studie
13.6.2020 Betroffene hören – Missbrauch verhindern. Konsequenzen aus der MHG-Studie
2019 Untersuchungsbericht von H. Ralph Gatzka: Missbrauch wurde vertuscht
15.9.2013 Studie „Heimerziehung im St. Vincenzstift und im Jugendheim Marienhausen 1945 – 1970“
2013 Pressebericht über die Studie „Heimerziehung im St. Vincenzstift und im Jugendheim Marienhausen 1945 – 1970″
2024 Befragung von Ordensgemeinschaften (geplant)
Studien/Gutachten
2024 Kann Prävention wirken? – Abschlussbericht und Ergebnispräsentation
2023 Dossier Alfons Freistühler
2022 Studie zu spirituellem Missbrauch (geplant)
2022 Studie von Bernhard Frings, Thomas Großbölting, Klaus Große Kracht, Natalie Powroznik, David Rüschenschmidt
2022 Birgit Aschmann (Hg.): Katholische Dunkelräume
2021 Der manipulativ Ephebophile
2020 Info über Zwischenbericht Bistum Münster
Studie/Gutachten
Geplant
2022 Studie zu spirituellem Missbrauch
Veröffentlicht
Betroffenenrat Nord (Erzbistum Hamburg, Bistümer Hildesheim und Osnabrück)
Studie/Gutachten
2025 Studie von Nicole Priesching, Christine Hartig: Sexuelle Gewalt an Minderjährigen im Erzbistum Paderborn. Eine historische Untersuchung (1941–2002) (veröffentlicht 12.3.2026)
2024 Kann Prävention wirken? – Abschlussbericht und Ergebnispräsentation
2021 Katholische Dunkelräume – open access
7.12.2021 Prof. Dr. Nicole Priesching und Dr. Christine Hartig mit einer ersten Zwischenbilanz
6.12.2021 Erste Zwischenbilanz
Betroffene Paderborn „Der wunde Punkt“
Studie/Gutachten
13.5.2026 Die Aufarbeitungskommission beendet ihre Arbeit. Stattdessen soll eine Stabsstelle eingerichtet werden, die von einer Expertenkommission beraten und beaufsichtigt werden soll. Quelle: katholisch.de
15.5.2023 Pressemeldung/Bericht über Missbrauchsfall von Pater N. Weber
Im Dezember 2020 wurde die Aufarbeitungskommission eingerichtet. Mitglieder: Prof. Dr. Guido Pollak, Erziehungswissenschaftler und ehemaliger Inhaber des Lehrstuhls Allgemeine Pädagogik der Universität Passau, Historiker und Journalist Dr. Stefan Rammer; Dr. Martin Linder, Kinder und Jugendpsychiater aus Regensburg; Josef Rückl, Polizeipräsident i. R.; Diplom-Sozialpädagogin Michaela Müller, die für eine Beratungsstelle bei sexueller Gewalt tätig ist; Michael Steindorfner und Udo Holy.
13.5.2026 Der Betroffenenbeirat beendet seine Arbeit. Stattdessen
soll eine Stabsstelle eingerichtet werden, die von einer
Expertenkommission beraten und beaufsichtigt werden soll. Quelle: katholisch.de
Studie/Gutachten
22.7.2021 Der künftige Regensburger Generalvikar Roland Batz hat eine umfassende historische Aufarbeitung von Missbrauchsfällen in der Diözese angekündigt. Quelle: katholisch.de
2019 Bernhard Frings / Bernhard Löffler (Universität Regensburg) „Der Chor zuerst“.
2019 Kritik an der Frings/Löffler – Studie
Studie/Gutachten
2024 Jahresbericht – Stand März 2025
2024 Jahresbericht – Stand Oktober 2024
● 20.3.2023 „In einigen Fällen sind Versuche der Einflussnahme auf das justizielle Vorgehen aktenkundig“. Der Umgang mit den Tätern und die Hufnagel-Akte– Auszüge und Bemerkungen zum ersten Aufarbeitungsbericht (3). Quelle: K-Punkt Rottenburg
● 17.3.2023 „Den Verantwortlichen ging es ausschließlich um den Täterschutz“ – Auszüge und Bemerkungen zum ersten Aufarbeitungsbericht (2). Quelle: K-Punkt Rottenburg
● 16.3.2023 Kritische Anmerkungen zum Jahresbericht (1). Quelle: K-Punkt Rottenburg
Studie/Gutachten
- 2025 Lena Haase / Lutz Raphael: Sexueller Missbrauch im Bistum Trier in den Amtszeiten von Reinhard Marx (2001–2008) und Stephan Ackermann (2009–2021)
- 2025 Jürgen Brauer, Ingo Hromada: Abschlussbericht der wissenschaftlichen Studie zu den Umständen des Falles Edmund Dillinger
- 2024 Dritter Zwischenbericht der Unabhängigen Kommission zur Aufarbeitung des sexuellen Missbrauchs im Verantwortungsbereich des Bistums Trier
- 2024 Dritter Zwischenbericht – Fall Edmund Dillinger
- 2024 Sexueller Missbrauch im Bistum Trier in der Amtszeit Hermann Josef Spitals (1981–2001)
- 2024 Über die Rolle des CV im Fall Dillinger
- 2024 Vorläufiger Abschlussbericht – Fall Edmund Dillinger
- 2023 Zweiter Zwischenbericht – Fall Edmund Dillinger
- 2023 Erster Zwischenbericht – Fall Edmund Dillinger
- 2022 Zwischenbericht Bischof Stein 1967 – 1981
- 2022 Abschlussbericht Albertinum Gerolstein
- 2020 Zwischenbericht Albertinum Gerolstein
- 2020 Stellungnahme Betroffener
Deutsche Bischofskonferenz (DBK)
- Betroffenenbeirat der Deutschen Bischofskonferenz
- Kontakt: info(at)betroffenenbeirat-dbk.de
Sonstige
Caritas und Diakonie
10.9.2025 Im Kinderheim der Caritas in Duisburg „Maria in der Drucht“ kam es zwischen 1946 und 1983 zu mehreren Fällen sexualisierter, körperlicher und psychischer Gewalt, insbesondere in den 1960er und 1970er Jahren. Der Caritasverband Duisburg hat 2024 den Historiker Prof. Andreas Henkelmann, Katholische Hochschule Nordrhein-Westfalen, beauftragt, die Geschichte des Kinderdorfs anhand von Archivrecherchen zu erforschen. Eine Interview-Studie wird von Prof. Dr. Manuela Dudeck, Universität Ulm verantwortet. Betroffene, Angehörige und ehemalige Mitarbeitende werden gebeten, ihre Erfahrungen zu sexualisierter, körperlicher und psychischer Gewalt dem Ulmer Forschungsteam mitzuteilen. Quelle: kinderdorf-maria-in-der-drucht