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Leitlinien der Deutschen Bischofskonferenz

2019    2013   2010    2002
2013 DBK Tätigkeitsbericht Hotline 1    Bericht 2
2019 Ordnung für den Umgang mit sexuellem Missbrauch Minderjähriger und schutz- oder hilfebedürftiger Erwachsener durch Kleriker und sonstige Beschäftigte im kirchlichen Dienst im Bereich der Deutschen Bischofskonferenz

Betroffenenbeirat der Deutschen Bischofskonferenz

Studien, Aufarbeitungskommissionen, Betroffenenbeiräte in den Bistümern

Bistum AACHEN

24.3.2021 Der vierten Pressemitteilung der Kanzlei Westpfahl Spilker Wastl zum Verhalten der Verantwortlichen des Erzbistums Köln im Zusammenhang mit dem WSW-Gutachten zu sexuellemMissbrauch im Erzbistum kritisieren die Autor*innen die Nicht-Veröffentlichung des Gutachtens durch das Erzbistum Köln. Sie weisen darauf hin, dass es keine äußerungsrechtliche Bedenken gegen ihr Gutachten gibt und dass das Gercke-Gutachten ein Gutachten von "Recht ohne Moral" sei.  Sie missbilligen die begrenzten Möglichkeiten der Einsichtnahme in ihr Gutachten und bieten erneut seine Veröffentlichung an. Quelle: westpfahl-spilker.de

  • Aufarbeitungskommision: Der Aachener Bischof Helmut Dieser kündigt am 16.11.2020 eine Aufklärungskommission an. 11.3.2021 Nachdem das Bistum Aachen sein Missbrauchsgutachten veröffentlicht hat, werden derzeit Gespräche mit der NRW-Landesregierung Gespräche über die Einrichtung einer unabhängigen Aufarbeitungskommsion geführt. Über die Einrichtung eines Betroffenenbeirats wird nachgedacht. Quelle: Domradio

BISTUM AUGSBURG

  • Aufarbeitungskommission: 13.4.2021 Zur Aufarbeitungskommission im Bistum Augsburg gehören Dr. Bernhard Koloczek, Richter am Bundessozialgericht i. R., Prof. Dr. Michele Noterdaeme, Chefärztin der Kinder-/ Jugendpsychiatrie und –therapie am Josefinum Augsburg, Hubert Paul, Präsident des Sozialgerichts Augsburg, Manfred Prexl, Vors. Richter am OLG München i. R., Prof. Dr. Gerda Riedl, Theologin (Mitarbeiterin der Diözese Augsburg). Die beiden Mitglieder aus dem Betroffenenbeirat fehlen noch. Der Betroffenenbeirat wird von der Aufarbeitungskommission gewählt. Acht Bewerbungen für die fünf Mitglieder des Betroffenenbeirats sind eingegangen. Das Bistum wird alle in seinem Besitz befindlichen Akten, die die Aufarbeitungskommission für ihre Arbeit als relevant erachtet, zur Verfügung stellen. Anders als in der MHG-Studie werden alle kirchlichen Einrichtungen und deren Mitarbeitende - also nicht nur Priester, Diakone und Ordensmänner - untersucht werden. Quellen: Bistum Augsburg   Bistum Augsburg 16.3.2021

ERZBISTUM BAMBERG

  • Studie/Gutachten -

25.2.2021 Der Unabhängigen Aufarbeitungskommission des Erzbistums Bamberg gehören zwei Missbrauchsopfer, zwei Mitarbeiter des Erzbistums Bamberg, ein Richter eines staatlichen Gerichts, eine freiberufliche Diplom-Psychologin und ein Moraltheologe an. Das Erzbistum will ihre Namen nicht nennen. Betroffene sollen unter bestimmten Voraussetzungen (welchen?) auch "Zugang zu den sie betreffenden Informationen und Unterlagen" bekommen. Quelle: BR

12.7.2021 Die Aufarbeitungskommission im Bistum Bamberg ruft Betroffene sexualisierter Gewalt in kirchlichem Kontext oder ihre Verwandten auf, der Aufarbeitungskommission ihre Erfahrungen zur Verfügung zu stellen. Die Kommission ist zu erreichen unter http://www.kommission-bamberg.de/. Betroffene können sich melden unter info@kommission-bamberg.de. Quelle: wiesentbote

Betroffene können sich melden unter info@kommission-bamberg.de
Betroffene, die sexualisierte Gewalt im Raum der katholischen Kirche erlitten haben oder deren Angehörige, auf, sich zu melden und ihre Erfahrungen für die Aufarbeitung zur Verfügung zu stellen. Dazu gehören auch Internate, Jugendarbeit, Heime oder kath. Kindergärten.

Die Unabhängige Kommission ruft deshalb Betroffene, die sexualisierte Gewalt im Raum der katholischen Kirche erlitten haben oder deren Angehörige, auf, sich zu melden und ihre Erfahrungen für die Aufarbeitung zur Verfügung zu stellen. Dazu gehören auch Internate, Jugendarbeit, Heime oder kath. Kindergärten. 

Darüber hinaus soll ein Betroffenenbeirat im Erzbistum Bamberg eingerichtet werden, der die Arbeit der Unabhängigen Kommission zur Aufarbeitung des sexuellen Missbrauchs unterstützt und begleitet.

Betroffene können sich melden unter info@kommission-bamberg.de

Weitere Informationen über die Arbeit unserer Kommission findet man unter: www.kommission-bamberg.de

Die Unabhängige Kommission ruft deshalb Betroffene, die sexualisierte Gewalt im Raum der katholischen Kirche erlitten haben oder deren Angehörige, auf, sich zu melden und ihre Erfahrungen für die Aufarbeitung zur Verfügung zu stellen. Dazu gehören auch Internate, Jugendarbeit, Heime oder kath. Kindergärten. 

Darüber hinaus soll ein Betroffenenbeirat im Erzbistum Bamberg eingerichtet werden, der die Arbeit der Unabhängigen Kommission zur Aufarbeitung des sexuellen Missbrauchs unterstützt und begleitet.

Betroffene können sich melden unter info@kommission-bamberg.de

Weitere Informationen über die Arbeit unserer Kommission findet man unter: www.kommission-bamberg.de

Die Unabhängige Kommission ruft deshalb Betroffene, die sexualisierte Gewalt im Raum der katholischen Kirche erlitten haben oder deren Angehörige, auf, sich zu melden und ihre Erfahrungen für die Aufarbeitung zur Verfügung zu stellen. Dazu gehören auch Internate, Jugendarbeit, Heime oder kath. Kindergärten. 

Darüber hinaus soll ein Betroffenenbeirat im Erzbistum Bamberg eingerichtet werden, der die Arbeit der Unabhängigen Kommission zur Aufarbeitung des sexuellen Missbrauchs unterstützt und begleitet.

Betroffene können sich melden unter info@kommission-bamberg.de

Weitere Informationen über die Arbeit unserer Kommission findet man unter: www.kommission-bamberg.de

www.kommission-bamberg.de

Betroffenenbeirat: Aufruf am 26.2.2021

ERZBISTUM BERLIN

  • Aufarbeitungskommission: 14.3.2021 Der Aufarbeitungskommission gehören jeweils drei gewählte Mitglieder des Priester- und des Diözesanrats an. Mitgliedes des Diözesanrates nennen diese Kommission intern, aber nicht unabhängig. Betroffene sind bislang nicht als Mitglieder vorgesehen. Quellen:  dioezesanrat-berlin.de  katholisch.de

    22.6.2021 Die Kommission des Erzbistums Berlin zur Auswertung des Missbrauchsgutachtens hat ihre Arbeit vorerst eingestellt, weil die Anwaltskanzlei Redeker Sellner Dahs die behandelten Fälle "nicht ausreichend bearbeitet" habe. Die Kanzlei habe nicht ausreichend bearbeitet, "ob und gegebenenfalls durch wen und auf welche Weise Fälle sexuellen Missbrauchs im Bereich des Erzbistums Berlin vertuscht worden sind und ob und inwieweit die jeweils anwendbaren kirchlichen und kirchenstrafrechtlichen Regelungen eingehalten worden sind". Die Kommission hat bisher die Fälle 30, 39, 43, 48 und 58 bearbeitet, die als dringend eingestuft wurden. Quelle: katholisch.de - 7.8.2021 Die Kommission des Erzbistums Berlin zur Fortführung der innerkirchlichen Aufklärungs-und Aufarbeitungsbemühungen in Folge des Gutachtens „Sexueller Missbrauch an Minderjährigen durch katholische Priester, Diakone und männliche Ordensangehörige im Bereich des Erzbistums Berlin seit 1946“ hat ihren Arbeitsbericht vorgelegt. Darin bergründet die Kommission, dass sie nicht wie geplant habe arbeiten können, weil die Kanzlei Redeker Sellner Dahs ihren Auftrag, "ob und gegebenenfalls durch wen und auf welche Weise Fälle sexuellen Missbrauchs im Bereich des Erzbistums Berlin vertuscht worden sind und ob und inwieweit die jeweils anwendbaren kirchlichen und kirchenstrafrechtlichen Regelungen eingehalten worden sind "nicht ausreichend bearbeitet" wurde. Die Kanzlei Redeker Sellner Dahs widerspricht. Quelle: Erzbistum Berlin

  • Betroffenenbeirat: Aufruf des Erzbistums Berlin, der Bistümer Dreden-Meißen und Görlitz und der katholischen Militärseelsorge zum Betroffenenbeirat 25.2.2021 - Verlängerung der Meldefrist bis 30.6.2021

BISTUM DRESDEN-MEISSEN

BISTUM EICHSTÄTT

BISTUM ERFURT

  • Studie/Gutachten:-
  • Aufarbeitungskommission: Der zu gründenden Aufarbeitungskommission sollen zwei von der Thüringer Kinderschutzbeauftragten unabhängig benannte Vertreter aus Justiz und Wissenschaft angehören; zwei Mitarbeiter aus der Rechtsabteilung des Bistums und dem Archiv des Bistums und ein Betroffenenvertreter.Aufgabe der Kommission ist es, festzustellen, wie viele Missbrauchsfälle es gab, wie die Verantwortlichen mit Betroffenen und Beschuldigten umgingen und ob es missbrauchsermöglichende Strukturen gab. Die Kommission soll jährlich berichten und nach fünf Jahren einen "vorläufigen Abschlussbericht" erstellen.
  • Betroffenenbeirat: Bistum Erfurt: will wegen der geringen Zahl Betroffener keinen Beirat einrichten (HK 1/2021). Am 18.3.2021 sagt Bischof Niemeyer, er wisse nicht, ob sich genügend Betroffene für den Beirat melden werden. Bischof Niemeyer ruft am 26.3.2021 Betroffene auf, in einer unabhängigen Kommission mitzuarbeiten.

ESSEN

  • Studie/Gutachten: 2017 Ergebnisbericht über ein Compliance-Mandat für das Bistum Essen  -  Sozialwissenschaftliche Studie des IPP, Ergebnisse voraussichtlich 2022 - Projektbericht Bistum Essen, 8.1.2021
  • Aufarbeitungskommission: 2017 Ergebnisbericht über ein Compliance-Mandat für das Bistum Essen  - Projektbericht Bistum Essen, 8.1.2021
  • Betroffenenbeirat: 22.6.2021 Über 40 Betroffene sexualisierter Gewalt im Bistum Essen haben sich getroffen, um sich über den geplanten Betroffenenbeirat zu informieren. Bis Ende Juli können Betroffene ihre Bereitschaft zur Mitarbeit im Betroffenenbeirat erklären. Die Konstituierung ist für November vorgesehen. Über die Zusammensetzung des Beirats und die Anzahl der Mitglieder beraten und legen interessierte Betroffene bei einem weiteren Treffen fest. Der Beirat soll weisungsunabhängig sein, die Mitglieder können "gefragt und ungefragt" ihre Anliegen einbringen. Sowohl in der Aufarbeitungskommission als auch im Beraterstab ist die Einbindung Betroffener vorgesehen. Kritik übten  Betroffene an der Dauer des Verfahrens zur Anerkennung des Leids und daran, dass die Kriterien für die Leistungen unbekannt sind und Betroffene nicht transparent informiert werden. Quelle: Neues Ruhrwort Kommentar: Diese Art der vom Bistum unterstützten Selbstorganisation kirchlich Betroffener für den Betroffenenbeirat ist in Deutschland bislang einmalig, scheint mir jedoch der richtige Weg zu sein, damit Betroffene tatsächlich die Anliegen Betroffener vertreten können.

FREIBURG

  • Studie/Gutachten: -
  • Aufarbeitungskommission: Kommission Macht und Missbrauch
  • Betroffenenbeirat: Erzbistum Freiburg - Meldung ab 7.10.2020 bis 16.11.2020. Konstituierung spätestens zum 1.2.2021 -

    1.7.2021 Im Erzbistum Freiburg wurde der Betroffenenbeirat gegründet. Ihm gehören zwei Männer und zwei Frauen an. Die Mitglieder stehen in keinem kirchlichen Beschäftigungsverhältnis und sind unter der Adresse betroffenenbeirat@ebfr.de erreichbar.

    Quelle: ebfr

FULDA

GÖRLITZ

  • Studie/Gutachten: -
  • Aufarbeitungskommission: ?
  • Betroffenenbeirat:

Erzbistum HAMBURG

  • Aufarbeitungskommission: Unterzeichnung der Gemeinsamen Erklärung über verbindliche Standards im Erzbistum Hamburg - Im diözesanen Schutzprozess arbeiten Arbeitsgruppen mit insgesamt sieben Mitgliedern, zwei davon im kirchlichen Dienst: externen Fachleute arbeiten rund um das Thema Missbrauch (Prävention, Umgang mit Tätern, Hilfen für Betroffene, missbrauchsbegünstigene Strukturen). Zusammengeführt wird der Prozess von einer Monitoring-Gruppe, der der Landgerichtspräsident Thomas Veen und der ehemalige hessische Kultusstaatssekretär Heinz-Wilhelm Brockmann vorstehen. Beide sind eng in die Gespräche zur Vorbereitung der neuen Kommissionen eingebunden.

BISTUM HILDESHEIM

ERZBISTUM KÖLN

  • Studien/Gutachten: Gutachten Kanzlei Westpfahl Spilker Wastl - nicht veröffentlicht Kritik des unbekannten Gutachtens Sondergutachten Fall Nikolaus A. Kölner Gercke-Gutachten: 24.3.2021 Der vierten Pressemitteilung der Kanzlei Westpfahl Spilker Wastl zum Verhalten der Verantwortlichen des Erzbistums Köln im Zusammenhang mit dem WSW-Gutachten zu sexuellemMissbrauch im Erzbistum kritisieren die Autor*innen die Nicht-Veröffentlichung des Gutachtens durch das Erzbistum Köln. Sie weisen darauf hin, dass es keine äußerungsrechtliche Bedenken gegen ihr Gutachten gibt und dass das Gercke-Gutachten ein Gutachten von "Recht ohne Moral" sei.  Sie missbilligen die begrenzten Möglichkeiten der Einsichtnahme in ihr Gutachten und bieten erneut seine Veröffentlichung an. Quelle: westpfahl-spilker.de.

    30.10.2020 Das Erzbistum Köln beschäftigt mit den Gutachten mindestens sechs Kanzleien und zwei Juraprofessoren. Es sind die Kanzlei Westpfahl Spilker Wastl, die Kanzlei Gercke-Wollschläger (mit fünf Mitarbeiter*innen), die Kanzleien Höcker, Redeker, Raue und Romatka. Die Juraprofessoren sind Prof. Dr. Franz Streng und Prof. Dr. Matthias Jahn. Quelle: juve.de

    Rechtsexperten sehen gravierende Mängel im Gercke-Gutachten und nennen es ein "Gefälligkeitsgutachten".
  • Aufarbeitungskommission: 18.3.2021 Ankündigung der Berufung einer unabhängigen Kommission
  • Betroffenenbeirat: Nachrichten aus dem Betroffenenbeirat im Erzbistum Köln

BISTUM LIMBURG

BISTUM MAGDEBURG

  • Studien/Gutachten -
  • Aufarbeitungskommission: Die unabhängige Kommission zur Aufarbeitung sexualisierter Gewalt im Bistum  wird "derzeit gegründet". 5.7.2021
  • Betroffenenbeirat: Das Bistum Magdeburg sucht Bewerber*innen für den Betroffenenbeirat.  5.7.2021

BISTUM MAINZ

ERZBISTUM MÜNCHEN

BISTUM MÜNSTER

BISTUM OSNABRÜCK

ERZBISTUM PADERBORN

  • Studie: Gutachten: 2020 Auftrag für Unabhängige Studie: Universität Paderborn -Kirchenhistorikerin Nicole Priesching. Untersuchungszeitraum 1941-2002. Ergebnisse 2022/23
  • Aufarbeitungskommission: Katholischen Laien fordern die Einrichtung einer Aufarbeitungskommission. Das Erzbistum will die Kommission noch in diesem Jahr einrichten. 5.3.2021 - Ein Statut zur grundlegenden Aufgabe und Zusammensetzung der Aufarbeitungskommission ist in Arbeit. Es gibt Kontakt zu möglichen Mitgliedern. Die Aufarbeitungskommission soll die Jahre 2002 bis in die Gegenwart in den Blick nehmen. 23.4.2021
  • Betroffenenbeirat: Erzbistum Paderborn Absichtserklärung vom 4.6.2020. Am 23.4.2021 berichtet das Erzbistum, der Interventionsbeauftragte Thomas Wendland sei dabei, Kontakte zu möglichen Mitgliedern des Betroffenenbeirates aufzunehmen und das Besetzungsverfahren zu planen.

BISTUM PASSAU

  • Studie/Gutachten: -
  • Aufarbeitungskommission: Dezember 2020 Aufarbeitungskommission eingerichtet. Mitglieder: Prof. Dr. Gui­do Pollak, Erzie­hungs­wis­sen­schaft­ler und ehe­ma­li­ger Inha­ber des Lehr­stuhls All­ge­mei­ne Päd­ago­gik der Uni­ver­si­tät Pas­sau, His­to­ri­ker und Jour­na­list Dr. Ste­fan Ram­mer; Dr. Mar­tin Lin­der, Kin­der und Jugend­psych­ia­ter aus Regens­burg; Josef Rückl, Poli­zei­prä­si­dent i. R.; Diplom-Sozi­al­päd­ago­gin Michae­la Mül­ler, die für eine Bera­tungs­stel­le bei sexu­el­ler Gewalt tätig ist; Micha­el Stein­dorf­ner und Udo Holy.
  • Betroffenenbeirat: Bistum Passau, Aufruf zur Meldung 17.1.2020;    Bistum Passau 12.11.2020 - 2. Aufruf zur Meldung 2.7.2021 Aufruf zur Meldung

BISTUM REGENSBURG

  22.7.2021 Der künftige Regensburger Generalvikar Roland Batz hat eine umfassende historische   Aufarbeitung von Missbrauchsfällen in der Diözese angekündigt. Quelle: katholisch.de

  • Aufarbeitungskommission: 14.5.2021 Im Bistum Regensburg steht die Gründung einer Aufarbeitungskommission unmittelbar bevor. Bislang steht jedoch die Gründung eines Betroffenenbeirats noch aus. Sie soll eine der ersten Aufgaben der Aufarbeitungskommission sein. Das Bistum weist darauf hin, dass es die Beschlüsse der katholischen Deutschen Bischofskonferenz "bereits in den vergangenen Jahren" durchgeführt habe. Es habe zwei Studien bei den Regensburger Domspatzen gemacht und Betroffene an der Diskussion über die Höhe der Anerkennunszahlungen beteiligt. Quelle: evangelisch.de
  • Betroffenenbeirat: 18.8.2021 Das Bistum Regensburg ruft Betroffene zur Bewerbung für den Betroffenenbeirat auf. Quelle: ulrich-weber

BISTUM ROTTENBURG-STUTTGART

  • Studien/Gutachten: -
  • Aufarbeitungskommission: In absehbarer Zeit ist eine siebenköpfige Aufarbeitungskommission geplant. Namen von Tätern und Opfern werden nicht genannt. 18.12.2020 - (Die seit 2002 bestehende "Unabhängige Komission sexueller Missbrauch" war paritätisch aus kirchlichen Mitarbeiter*innen und ehrenamtlichen Mitgliedern besetzt, also nicht unabhängig, wie der Tübinger Kirchenrechtler Prof.Dr. Anuth feststellte.)
  • Betroffenenbeirat: Bistum Rottenburg-Stuttgart: ist der Ansicht, ein Betroffenenbeirat sei "nicht zwingend vorgeschrieben" (HK 1/2021); vgl. jedoch die Rahmenordnung vom 23.10.2020, in der ein Betroffenenbeirat ODER ein "vergleichbares Gremium" vorgeschrieben ist

BISTUM SPEYER

BISTUM TRIER

  • Studie/Gutachten: 2020 Zwischenbericht des Albertinums, Gerolstein, Bistum Trier - Stellungnahme Betroffener
  • Aufarbeitungskommission: Mitglieder: Dr. Petra Hank, Psychologin mit dem Forschungsschwerpunkt Diagnostik/Evaluationsmethodik an der Universität Trier; Herbert Heyd, Saarbrücken, bisher Abteilungsleiter im saarländischen Ministerium für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie (benannt von der Landesregierung Saarland), Professor Dr. Lutz Raphael, Ordinarius für Neuere und Neueste Geschichte an der Universität Trier; Professor Dr. Gerhard Robbers, Justizminister a.D., kommissarischer Sprecher; Dr. Monica Sinderhauf, Direktorin des Trierer Bistumsarchivs und Kanzlerin der Bischöflichen Kurie. - 28.6.2021 Die Aufarbeitungskommission kam am Wochenende erstmals zusammeln. Sie erhält vollen Zugang zu den Akten.
  • Betroffenenbeirat: Bistum Trier - Meldung bis 31.8.2020   7.5.2021 Zum Betroffenenbeirat des Bistums Trier gehören Werner Baulig, Dr. Uwe Christoffer, Werner Huffer-Kilian, Prof. Dr. Eric Mührel und Dr. Karl-Horst Wirz. Der Beirat wird sich in Kürze konstituieren. Er wird als Impulsgeber gehört im Vorfeld geplanter Maßnahmen und gibt dazu Hinweise und Vorschläge.

BISTUM WÜRZBURG 

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