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Forschung & Aufarbeitung

Studien und Gutachten der evangelischen Kirche

Prävention braucht Aufklärung und Aufarbeitung

Die Evangelische Kirche Deutschlands hat erst 2021 eine Studie – ForuM – in Auftrag gegeben. Am 25.1.2024 lag die Studie ForuM vor.

Nach dem Scheitern einer ersten Betroffenenbeteiligung wurde mit dem Beteiligungsforum Sexualisierte Gewalt ein zweiter Versuch gemacht, Betroffene an Aufarbeitung und Forschung zu beteiligen. 

Einige Landeskirchen haben Forschungsberichte in Auftrag gegeben oder schon veröffentlicht, in denen konkrete Fälle untersucht wurden.

Im Frühjahr 2024 soll die Vernetzungsplattform BeNe starten. 

Prof.*in Friederike Lorenz-Sinai spricht mit Philipp Greifenstein über gute Aufarbeitung. (März 2024)

Unabhängige Regionale Aufarbeitungskommissionen

  • Evangelisch-lutherische Landeskirche in Braunschweig
  • Bremische Evangelische Kirche
  • Evangelisch-lutherische Landeskirche Hannovers
  • Evangelisch-Lutherische Kirche in Oldenburg
  • Ev.-Luth. Landeskirche Schaumburg-Lippe
  • Evangelisch-reformierte Kirche
  • Diakonisches Werk Bremen
  • Diakonisches Werk Niedersachsen
  • Diakonisches Werk Oldenburg
  • Diakonisches Werk der Ev.-luth. Landeskirche Schaumburg-Lippe
  • Diakonisches Werk der Ev.-reformierten Kirche
Stand: 13.12.2023

9.3.2024 Die oldenburgische Kirche will sich an der geplanten regionalen und unabhängigen Aufarbeitungsstelle beteiligen. Das kündigte Oberkirchenrätin Gudrun Mawick auf der Sondersynode an. Quelle: NDR

  • Evangelisch-Lutherische Kirche in Norddeutschland
  • Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz
  • Diakonisches Werk Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz
  • Diakonisches Werk Hamburg
  • Diakonisches Werk Mecklenburg-Vorpommern
  • Diakonisches Werk Schleswig-Holstein

Stand: 13.12.2023

  • Evangelische Landeskirche in Baden
  • Evangelische Landeskirche in der Pfalz
  • Diakonisches Werk Baden
  • Diakonisches Werk Pfalz

19.3.2024 Die vorgesehene Aufarbeitungskommission wird aus sieben Mitgliedern bestehen: Landeskirche und Diakonie berufen je ein Mitglied,  zwei von sexualisierter Gewalt Betroffene werden dabei sein und drei Fachleute, die die Landesregierungen Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz entsenden. Sie soll ihre Arbeit Anfang 2025 beginnen. Kirche und Diakonie wollen die Betroffenen zu einem Forum und danach zu einem weiteren Treffen einladen, damit die Betroffenen ihre Mitglieder für die Kommission benennen können. Quelle: BNN

  • Evangelische Landeskirche in Württemberg
  • Diakonisches Werk Württemberg

Stand: 13.12.2023

  • Evangelische Landeskirche in Württemberg
  • Diakonisches Werk Württemberg

Stand: 13.12.2023

  • Lippische Landeskirche
  • Evangelische Kirche im Rheinland 
  • Evangelische Landeskirche von Westfalen 
  • Diakonisches Werk Rheinland-Westfalen-Lippe 

26.2.2024 Die evangelischen Landeskirchen in Nordrhein-Westfalen und die Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe haben eine Erklärung zur Gründung der „Unabhängigen regionalen Aufarbeitungskommission West“ unterzeichnet. Das Gremium wird sieben Personen umfassen: vier Experten, die nicht bei der Kirche beschäftigt sind und mindestens zwei Betroffenenvertreter. Die Kommission könne zu arbeiten beginnen, wenn die Betroffenenvertreter gefunden seien. Dazu sei geplant, Betroffene aus dem Gebiet der drei Landeskirchen und der Diakonie zu einer Veranstaltung einzuladen. Quelle: vaticannews

26.1.2024 Der Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland (EKiR), Thorsten Latzel, sagte, dass seine Landeskirche „alle Personal- und Disziplinarakten auf landeskirchlicher Ebene durchgesehen und die Informationen dazu auch weitergegeben“ habe. Er kündigte eine weitere wissenschaftliche Aufarbeitung von sexuellem Missbrauch an. So wolle die rheinische Landeskirche gemeinsam mit den Landeskirchen von Westfalen und Lippe nun eine eigene große Regionalstudie in Auftrag geben. Quelle: katholisch.de

  • Evangelische Kirche in Hessen und Nassau
  • Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck
  • Diakonisches Werk Hessen

Stand: 13.12.2023

  • Evangelische Kirche in Mitteldeutschland
  • Evangelische Landeskirche Anhalts
  • Diakonisches Werk Mitteldeutschland

Stand: 13.12.2023

  • Evangelisch-Lutherische Landeskirche Sachsens
  • Diakonisches Werk Sachsen

Stand: 13.12.2023

Berichte/Studien der Landeskirchen

19.3.2024 Die vorgesehene Aufarbeitungskommission wird nun nicht gemeinsam mit der Bayrischen und Württembergischen Landeskirche bestellt, sondern mit der Landeskirche Baden und Pfalz und den Diakonien in diesen beiden Landeskirchen. Die Kommission wird aus sieben Mitgliedern bestehen: Landeskirche und Diakonie berufen je ein Mitglied,  zwei von sexualisierter Gewalt Betroffene werden dabei sein und drei Fachleute, die die Landesregierungen Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz entsenden. Sie soll ihre Arbeit Anfang 2025 beginnen. Kirche und Diakonie wollen die Betroffenen zu einem Forum und danach zu einem weiteren Treffen einladen, damit die Betroffenen ihre Mitglieder für die Kommission benennen können. Quelle: BNN

8.7.2022 Die  Landeskirchen von Bayern, Württemberg, Baden und der Pfalz wollen Fälle sexualisierter Gewalt künftig gemeinsam aufarbeiten. Die bayerische Landeskirche weiß von 166 Fällen zwischen 1950 und 2021. In 54 Fällen wurden 1,1 Millionen Euro Anerkennungsleistungen gezahlt. Quelle: Sonntagsblatt

13.12.2021 Die evangelischen Landeskirchen Baden, Württemberg, Bayern und Pfalz wollen 2022 eine Kommission zur Aufarbeitung von Missbrauchsfällen einsetzen. Solche Kommissionen sollen auch im Westen, Norden und Osten entstehen. Für Zusammenschlüsse sprächen die Fallzahlen. Aufgabe der Kommission ist die Aufbereitung von Missbrauchsfällen und Prävention. In Streitfällen soll die Kommission die letzte Instanz sein. Mitglieder sollen Betroffene und Vertreter aus Kirche, Politik und Wissenschaft sein. Gesichtet werden solle alle Personalakten aller Landeskirchen. Ergebnisse der Studien werden 2023/24 erwartet und anschließend in den Landeskirchen vertieft. Quelle: swr

19.3.2024 Die Evangelische Landeskirche Bayern wird nicht wie ursprünglich vorgesehen gemeinsam mit den Landeskirchen von Württemberg, Baden und Pfalz eine Aufarbeitungskommission bilden. Quelle: BNN


8.7.2022 Die  Landeskirchen von Bayern, Württemberg, Baden und der Pfalz wollen Fälle sexualisierter Gewalt künftig gemeinsam aufarbeiten. Die bayerische Landeskirche weiß von 166 Fällen zwischen 1950 und 2021. In 54 Fällen wurden 1,1 Millionen Euro Anerkennungsleistungen gezahlt. Quelle: Sonntagsblatt


13.12.2021 Die evangelischen Landeskirchen Baden, Württemberg, Bayern und Pfalz wollen 2022 eine Kommission zur Aufarbeitung von Missbrauchsfällen einsetzen. Solche Kommissionen sollen auch im Westen, Norden und Osten entstehen. Für Zusammenschlüsse sprächen die Fallzahlen. Aufgabe der Kommission ist die Aufbereitung von Missbrauchsfällen und Prävention. In Streitfällen soll die Kommission die letzte Instanz sein. Mitglieder sollen Betroffene und Vertreter aus Kirche, Politik und Wissenschaft sein. Gesichtet werden solle alle Personalakten aller Landeskirchen. Ergebnisse der Studien werden 2023/24 erwartet und anschließend in den Landeskirchen vertieft. Quelle: swr

25.1.2024 Landesbischof Dr. Christoph Meyns, Landeskirche Braunschweig, begrüßt die ForuM-Studie. In der Landeskirche Braunschweig wurden 2.500 Personalakten von Pfarrpersonen von 1939-2021 ausgewertet und brachten Hinweise auf 15 Fälle. Sieben Fälle seien unbestätigte Verdachtsfälle. Die Fälle bezogen sich vor allem auf außereheliche Beziehungen zu in den 1960er Jahren minderjährigen Frauen und auf homosexuelle Handlungen. Kindesmissbrauch oder Pädophilie sei die absolute Ausnahme, sagte der Landesbischof. Die Anerkennungskommission der Evangelischen Kirche in Niedersachsen hat in den letzten zehn Jahren acht Fälle aus der Landeskirche Braunschweig bearbeitet, fünf Fälle geschahen in Heimen und Krankenhäusern, drei in Kirchengemeinden. Quellen: Landeskirche Braunschweig    cremlingen-online

  • 25.6.2021 In der Landeskirche Hannover soll eine unabhängige Studie zu sexualisierter Gewalt in Auftrag gegeben werden. Im Mittelpunkt steht ein schwerer Missbrauchsfall in Nenndorf bei Hamburg. Die Ansprechpartnerin zur institutionellen Aufarbeitung von Fällen sexualisierter Gewalt, Karoline Läger-Reinbold, berichtet von Missbrauch einer früheren Konfirmandin in den 1980er und 1990er Jahren. Die Landeskirche will wissen, warum niemand eingriff und warum die Leitung den Missbrauch nicht erkannte, obwohl in dem Ort bekannt war, dass der Täter gezielt die Nähe zu jungen Frauen suchte. Die Landeskirche will ungehinderten Aktenzugang ermöglichen und Zeitzeugen befragen lassen. Quelle: evangelisch.de

22.4.2022 Die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW) hat zwei unabhängige juristische Gutachter*innen – die ehemalige Kasseler Staatsanwältin Andrea Boesken und den Vizepräsidenten des Landgerichts Mühlhausen – eingesetzt. Sie sollen die ca 40 bekannten Altfälle sexualisierter Gewalt in der Landeskirche zwischen 1950 und 2021 rechtlich prüfen. Bischöfin Beate Hofmann geht von einer unvollständigen Liste Betroffener und Beschuldigter aus und hofft, dass sich weitere Betroffene melden. Quelle: evangelisch.de

2014 Schlussbericht der unabhängigen Kommission zur Aufarbeitung von Missbrauchsfällen im Gebiet der ehemaligen Nordelbischen EvangelischLutherischen Kirche, heute EvangelischLutherische Kirche in Norddeutschland, Quelle: kirchegegensexualisiertegewalt

19.3.2024 Die Evangelische Landeskirche in der Pfalz wird nicht wie ursprünglich vorgesehen gemeinsam mit den Landeskirchen von Württemberg, Baden und Bayern eine Aufarbeitungskommission bilden, sondern gemeinsam mit der Landeskirche Baden. Quelle: BNN

13.12.2021 Die evangelischen Landeskirchen Baden, Württemberg, Bayern und Pfalz wollen 2022 eine Kommission zur Aufarbeitung von Missbrauchsfällen einsetzen. Solche Kommissionen sollen auch im Westen, Norden und Osten entstehen. Für Zusammenschlüsse sprächen die Fallzahlen. Aufgabe der Kommission ist die Aufbereitung von Missbrauchsfällen und Prävention. In Streitfällen soll die Kommission die letzte Instanz sein. Mitglieder sollen Betroffene und Vertreter aus Kirche, Politik und Wissenschaft sein. Gesichtet werden solle alle Personalakten aller Landeskirchen. Ergebnisse der Studien werden 2023/24 erwartet und anschließend in den Landeskirchen vertieft. Quelle: swr, sondern 

29.2.2024  Die Stiftung Kreuznacher Diakonie, Mitglied der Evangelischen Kirche im Rheinland (EKiR),  lässt das Thema sexualisierte Gewalt in der Geschichte des Trägers aus der Zeit von 1950 bis in die 1970er-Jahre aufarbeiten. Beauftragt wurde der Historiker Dr. Sascha Topp. Quelle: kreuznacherdiakonie

5.2.2024 Die Evangelische Kirche im Rheinland kündigte an, auch die in der Landeskirche zentral verwalteten Personalakten von Lehrkräften an evangelischen Schulen, von Kirchenbeamten und Beschäftigten im Landeskirchenamt vollständig überprüfen zu wollen. Eine Regionale Aufarbeitungskommission – gemeinsam mit der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe und der Landeskirche von Westfalen – soll Ende Februar 2024 ihre Arbeit aufnehmen. Eine Betroffenenvertretung, die noch zu bilden ist, soll auch Teilnehmer*innen entsenden. Eine weitere lokale Aufklärungsstudie ist für einen Fall in Köln geplant, eine Aufklärungsstudie für einen Fall in Duisburg ist im Gespräch. Quelle: nrz 

27.6.2023 Anlässlich der Vorstellung des Abschlussberichtes Pobershau bekennt die Kirchengemeinde: „Wir haben uns gefragt, wie oft wir den direkten Kontakt mit Euch gesucht, einen einfachen Anruf gemacht oder gefragt haben, ob es Themen gibt, die wir zusammen besprechen sollten? Die Antwort: Das haben wir nicht gemacht.“ Der Abschlussbericht ist hier zu finden. Quelle: evlks

14.11.2022 In der evangelischen Landeskirche Sachsen sind bislang 48 Fälle sexuellen Missbrauchs bekannt. 33 davon gehen auf den Jugendwart und Diakon Kurt Ströer zurück. Mehrere Fällen geschahen in der Kirchengemeinde Pobershau, wo zunächst drei Frauen über sexuelle Gewalt berichteten. In der sächsischen Landeskirche wurde eine Ansprechstelle für Betroffene eingerichtet. Zehn Personen haben zudem bisher eine seelsorgerliche Begleitung angenommen. Quelle: Sonntag-Sachsen  (nicht mehr online)

21.9.2022 Die unabhängige Aufarbeitungskommission Pobershau hat einen Zwischenbericht sexualisierte Gewalt veröffentlicht.

25.3.2022 In der evangelischen Landeskirche Sachsen werden Fälle sexualisierter Gewalt erstmals unabhängig aufgearbeitet. Ein ehrenamtlicher Kirchenmusiker soll sich in den 1990er Jahren mehreren Mädchen – damals elf und 15 Jahre alt – sexuell genähert haben. 2019 wurden die Vorwürfe bekannt, der Beschuldigte von allen Tätigkeiten entbunden. 2020 nahm eine unabhängige Kommission ihre Arbeit auf. Am 1. April 2022 soll die Aufarbeitung in der betroffenen Gemeinde beginnen. – Ende 2021 hatte das Landeskirchenamt auch Missbrauchsfälle aus den 1960er und 1970er Jahren in Chemnitz öffentlich gemacht, die nun in der dortigen Gemeinde aufgearbeitet werden sollen. Ein hauptamtlicher Jugendwart und späterer Diakon in Moritzburg wird von über 20 betroffenen Männern der Übergriffe beschuldigt. Quelle: Süddeutsche

19.3.2024 Die Evangelische Landeskirche Württemberg wird nicht wie ursprünglich vorgesehen gemeinsam mit den Landeskirchen von Baden, Bayern und Pfalz eine Aufarbeitungskommission bilden. Quelle: BNN

2023 Bericht Dr. Haury – S. Korger: Auf_Studie._Aufarbeitung und Praevention sexualisierter Gewalt in Einrichtungen der Ev. Landeskirche in Wuerttemberg

2023 Auf!-Studie: Sie untersucht im Wesentlichen die Verbrechen des pietistisch sozialisierten Alfred Zechnall. Zechnall habe die verschiedenen Berührungspunkte mit jungen Männern für sexuelle Übergriffe genutzt. 21 Personen berichteten im Verlauf der Studie von Übergriffen, bei 18 weiteren seien Übergriffe als gesichert anzunehmen. Quellen: elk-wue   

8.7.2023 Die Landeskirche in Württemberg erwartet die Ergebnisse des „Auf!“-Projektes, das die Universität Ulm verantwortet, am 19. Oktober 2023. Diese Studie nimmt Tiefenbohrungen vor und untersucht konkrete Fälle innerhalb der Württembergischen Landeskirche. Dafür seien 54 Menschen als Betroffene oder Zeugen von sexualisierter Gewalt befragt worden. Die Studie sei abgeschlossen. Sie werde derzeit in den Evangelischen Seminaren, im Hymnuschor und in den Jugendwerken vorgestellt. Quellen: elk-wue   elk-wue

8.7.2022 Die Landeskirchen von Bayern, Württemberg, Baden und der Pfalz wollen Fälle sexualisierter Gewalt künftig gemeinsam aufarbeiten. In Württemberg fand bereits ein Betroffenenforum statt, für den Frühherbst ist ein weiteres Betroffenenforum explizit zur Beteiligung in Kommissionen und Gremien geplant. In der Landeskirche Württemberg gab es seit 2010 etwa 190 Meldungen, in 174 Fällen wurden Anerkennungsleistungen von 2,6 Millionen Euro gezahlt. Quelle: Sonntagsblatt

13.12.2021 Die evangelischen Landeskirchen Baden, Württemberg, Bayern und Pfalz wollen 2022 eine Kommission zur Aufarbeitung von Missbrauchsfällen einsetzen. Solche Kommissionen sollen auch im Westen, Norden und Osten entstehen. Für Zusammenschlüsse sprächen die Fallzahlen. Aufgabe der Kommission ist die Aufbereitung von Missbrauchsfällen und Prävention. In Streitfällen soll die Kommission die letzte Instanz sein. Mitglieder sollen Betroffene und Vertreter aus Kirche, Politik und Wissenschaft sein. Gesichtet werden solle alle Personalakten aller Landeskirchen. Ergebnisse der Studien werden 2023/24 erwartet und anschließend in den Landeskirchen vertieft. Quelle: swr

17.3.2021  Die evangelische Landeskirche in Württemberg hat eine Studie beauftragt, die Fälle von Missbrauch in den 1950er und 60er Jahren im Bereich der Evangelischen Seminare, des Hymnus-Chores und des Esslinger CVJM untersuchen soll. Beauftragt mit der Studie wurde die Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie des Universitätsklinikums Ulm. Sie ist auf drei Jahre angelegt.

Sonstige Studien

Beteiligungsforum der EKD

Schaubild über die Zusammensetzung des Beteiligungsforums (Quelle: KOMPAS)
Schaubild über die Zusammensetzung des Beteiligungsforums (Quelle: KOMPAS)

28.10.2022 Nach dem Scheitern der ersten Betroffenenbeteiligung wurde 2022 das  Beteiligungsforum der EKD eingerichtet. Es hat 17 Mitglieder, die alles gemeinsam entscheiden. In mehreren Untergruppen, den sogenannten Themen-AGs, werden Beschlussvorschläge erarbeitet. Für die Abstimmung im Forum ist eine doppelte Mehrheit, sowohl der EKD-Beauftragten als auch der Betroffenen nötig. Jährlich kostet das Forum 200.000 Euro. Bislang mache man erste gute Erfahrungen mit der Arbeitsstruktur. Quelle: sonntagsblatt  

14.11.2023 Verbesserungen für Betroffene

14.11.2023 Bericht der Themen-AG „Anerkennung“ des Beteiligungsforum Sexualisierte Gewalt der EKD zur Reform und Vereinheitlichung der Anerkennungsverfahren

Kontakt:  beteiligungsforum@ekd.de