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21.10.2019 Chanel Miller, die 2015 von dem Stanford-Student Brock Turner missbraucht wurde, als sie bewusstlos war, hat ein Buch geschrieben. 2016 wurde der Täter zu sechs Monaten Haft verurteilt, von denen er drei absaß. Die geringe Strafe begründete der Richter damit, dass der Angeklagte bereits durch die enorme mediale Aufmerksamkeit gestraft sei.

Quelle: Süddeutsche


21.10.2019 Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen einen Bruder der Gemeinschaft Taizé wegen Vergewaltigung und sexueller Gewalt gegen eine Frau von 2003 bis Mitte 2019. Der Beschuldigte wurde verhaftet.

Quelle: katholisch.de


19.10.2019 Unter dem Titel "Schwere Schritte. Gutes Leben gleich gesundes Leben?" macht sich Carola Moosbach Gedanken über das Leben im Angesicht einer Krankheit.

Quelle: ahzw-online.de


18.10.2019 Bislang war bekannt, dass drei Mitglieder der Gemeinschaft von Taizé vor Jahrzehnten Jugendliche sexuell missbrauchten. Nun gibt es einen neuen Vorwurf, dass ein Bruder eine Frau in ein Abhängigkeitsverhältnis gebracht habe. Der Bruder habe sie bis Mitte 2019 "geistlich, psychologisch und sexuell missbraucht“.

Quelle: Kirche und Leben


18.10.2019 Die katholische Theologin Julia Enxing regt ein Jahr der Reue für die katholische Kirche an. Bislang habe es keine Auseinandersetzung mit den eigenen Vergehen im Kontext des Missbrauchsskandals gegeben. Sie denkt an eine Kommission aus Betroffenen und Repräsentanten der Kirche, die miteinander überlegen, wie ein geeignetes Zeichen aussehen könne. In keinem Fall könne die Kirche so weitermachen wie bisher.

Quelle: katholisch.de   DLF-Interview


18.10.2019 Ehemalige Mitglieder der Katholischen Integrierten Gemeinde (KIG) haben schwere Vorwürfe gegen die KIG erhoben. Die Vorwürfe beziehen sich auf die Zeit vor 2012. Kontrolle über das Privatleben der Mitglieder und ihre Kontaktpersonen, die Trennung von Kindern von ihren Eltern und wirtschaftliche Ausbeutung werfen die Ehemaligen der KIG vor. Es sei über weite Strecken zu geistlichem Missbrauch gekommen. "Beziehungen und Ehen wurden gestiftet und getrennt, je nachdem, ob dies der Gemeindeversammlung für das Gemeindeleben förderlich erschien. Die Gemeindeversammlung entschied darüber, ob und wann ein Ehepaar Kinder bekommen durfte oder sollte," heißt es in einem Zwischenbericht der Visitatoren, die seit Februar 2019 die KIG untersuchen. Die Gemeinde verweigert die Zusammenarbeit mit den Visitatoren.

Bereits im Jahr 2000 hat das zuständige Erzbistum München in einem internen Dokument von "Missbrauch des Bußsakraments" in der Gemeinschaft gesprochen. 2004 kam ein kirchenrechtliches Gutachten zu dem Schluss, dass es "rechtserhebliche Mängel beim Ausschluss von Mitgliedern" gegeben habe.

Die KIG wurde 1978 im Bistum Paderborn durch Bischof Degenhardt und im Erzbistum München durch Joseph Ratzinger kirchlich anerkannt. 1985 wurde sie als öffentlicher Verein nach dem katholischen Kirchenrecht errichtet. U.a. gehören ihm die Neutestamentler Gerhard Lohfink (Wie hat Jesus Gemeinde gewollt?) und Rudolf Pesch (1936-2011) an.

Quelle: katholisch.de


18.10.2019 Gegen den ehemaligen Kardinal McCarrick gibt es weitere Missbrauchsvorwürfe von sieben minderjährigen Jungen.

Quelle: Domradio


17.10.2019 Der Diözesanverband der kfd-Köln distanziert sich von Maria 2.0. Die Frauen halten Maria 2.0 für unausgegoren und rufen zum Gebet auf.

Quelle: katholisch.de


17.10.2019 Ein Film mit einer Frau, die eine dissoziative Identitätsstörung hat

Quelle: yahoo


17.10.2019 Das Bistum Hildesheim sucht weiter nach Zeitzeugen früherer Missbrauchsfälle. Die Obfrau der vom Bistum eingesetzten externen Expertengruppe bietet am 23. Oktober von 15 bis 18 Uhr im Grenzdurchgangslager Friedland einen Termin für vertrauliche Gespräche an. Es ist der fünfte Termin dieser Art, zweimal war sie auch in Hildesheim.

Das Bistum Hildesheim hat wie die (Erz-)Bistümer Essen, Köln, Münster, Limburg, Mainz und Regensburg unabhängige Experten mit der Aufklärung von Missbrauchsfällen beauftragt.

Quelle: hildesheimer-allgemeine.de


16.10.2019 Das Bistum Trier weist die Kritik der Opferorganisation MissBiT zurück. Bis Jahresende (urspr. bis zum Herbst) sollen die mit dem Missbrauchsbeauftragten der Bundesregierung vereinbarten "Kriterien und Standards" vorliegen. Außerdem habe Bischof Ackermann vor, die Betroffenen bei der Aufarbeitung einzubinden. Und zudem solle am 31.10.2019 ein Projekt starten, das die sexuelle, physische und psychische Gewalt am Internat Albertinum, Gerolstein, untersuche.

Quelle: domradio.de


16.10.2019 In Deutschland stellt sich die evangelische Kirche erst allmählich dem Problem des sexuellen Missbrauchs. Es wurde auch deswegen verdrängt, weil es nicht zum Image einer liberalen Kirche passte.

Quelle: nzz.ch


15.10.2019 Der Münsteraner Kirchenhistoriker Hubert Wolf zeichnete am "dies facultatis" der Universität Wien ein umfassendes kirchliches Krisenszenario, verursacht durch eine nur "halbherzige" Aufarbeitung des Missbrauchsskandals, durch eine grundsätzliche Infragestellung von Kirche und eine anhaltende Austrittsbewegung. Dies führe zu einer "Systemkrise, einer prinzipiellen Anfrage ans System Männerkirche".

„Wenn die Bischöfe ihre Ankündigungen ernst nehmen, dass es ihnen wirklich um die Opfer und das ihnen von Geistlichen zugefügte Leid geht, dann sind sie verpflichtet, den Zölibat grundsätzlich auf den Prüfstand zu stellen“, betonte Wolf

Quelle: kathpress.at orf


15.10.2019 Die Betroffenenorganisation MissBiT (Missbrauchsopfer Bistum Trier) zieht ein Jahr nach Veröffentlichung ein bitteres Fazit über die Maßnahmen, die im Bistum des Missbrauchsbeauftragten der Bischofskonferenz ergriffen bzw. eben nicht ergriffen wurden: "Unser Bündnis beklagt die Ignoranz und Passivität unseres Bischofs Dr. Stephan Ackermann bei der Aufarbeitung des sexuellen Missbrauchs in der Diözese Trier."

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15.4.2019 "Wenn sich die kirchlichen Palaverrunden endlich selbst evangelisieren würden, würden sie den Sauerteigplan erkennen: Wer redet, muss auch nach dem handeln, was er redet, sonst glaubt man ihm nicht. Wer Menschen zu Jesus führen möchte, muss selbst unter die Menschen gehen. Wer dem folgt, der sich selbst in die Welt entäußert hat (vgl. Philipper 2,7), muss selbst in der Welt aufgehen in Leben, Reden und Handeln. So wird die Welt vom Evangelium durchdrungen. Dazu muss er sich selbst ehrlich machen – sonst wird er wie das Mutterkorn den ganzen Teig vergiften. Ihr wolltet einen „gemeinsamen Weg“-Weg gehen, um den Missbrauch aufzuklären – und jetzt kommt ihr bei frommen Phrasen an! Das soll man euch glauben? Macht euch ehrlich. Bekehrt euch. Reißt heraus, was euch vom Reich Gottes abhält. Sonst wird das nichts mit der Evangelisierung."

Quelle: dei-verbum.de


14.10.2019 Ulrike Tümmler-Wanger und Stefan Port von der Beratungsstelle Kibs in München berichten von ihrer Arbeit mit Jungen, die sexueller Gewalt ausgesetzt sind. Sie bedauern, dass noch immer -. oder schon wieder - Geschlechterstereotype es erschwren, dass Jungen sich Hilfe holen.

Quelle: sueddeutsche.de


*13.10.2019 Dr. Doris Reisinger: "To sum it up: The Church is in crisis, because it is pretending that following a medieval constitution with a two-estate-system would be a good way of governing an international organisation of the 21st century with more than 1 billion members. It’s a very down-to-earth point that needs to be made here: That simply does not work. We are actually witnessing how that system is failing right in front of our eyes. ....This is why, when we speak about shaping a new vision for the Church, my vision begins with a new constitution, one that allows for a fair participation of all factions of the faithful in decision making processes in the Church. To make that vision come true, we need a Constitutional Reform. I am fully aware how unlikely such a reform appears to be, yet I am hopeful against all odds. First because it is not my idea.... Second, because there is no other way. It is all too evident that a Church that, after all we have gone through in the last decades, still decided to stick to a two-estate-system instead of equality is not only contrary to the dignity of the children of God, it has lost the true sense of its existence and its capacity to be a meaningful and credible advocate for justice and equality in our world. A constitutional reform might be our Church’s last chance to get back on track. There is but one thing we really urgently need to do: We need to stop playing along to our self- declared rulers."

Quelle: voicesoffaith.org


13.10.2019 "Das Thema Missbrauch kann nicht mehr von der Kirchenagenda verschwinden", sagte Dr. Haslbeck bei einer Veranstaltung im Brucker Forum.

Quelle: SZ


13.10.2019 Impulsvortrag von Dr. Doris Reisinger auf der Siegburger 1. Tagung "Gewalt gegen Frauen in Kirche und Orden. Eine Veranstaltung von Frauen für Frauen", 27.-28.10.2019: "Im Jahr 1998 wurde in den USA eine Studie veröffentlicht, die sich spezifisch mit sexuellerGewalt gegen Ordensfrauen befasste. 29,9 Prozentder befragten Ordensfrauen gaben an, im Orden sexuelle Gewalt erlebt zu haben. In den meisten Fällen durch ihre Beichtväter und geistlichen Begleiter."

Quelle: kfd-Bundesverband


12.10.2019 Der italienische Consolata-Missionar Mario L. missbrauchte vor 30 Jahren die damals 16-jährige Sabina L. in Kenia. Der Missbrauch wurde vertuscht. Das Mädchen brachte einen hellhäutigen Jungen zur Welt und wurde mit einem Kenianer verheiratet. Der mutmaßliche Täter wurde versetzt, die Vaterschaft leugnet er, einen Test verweigerte er. Er ist weiterhin im Dienst. Als Gerald Erebon sich auf die Suche nach seinem Vater machte, wurde der Missbrauch öffentlich. - Augusta Muthigani, zuständig für Bildung in der kenianischen Bischofskonferenz, sagt, dass Schwangerschaften, die aus Missbrauch resultieren, wenig öffentliche Aufmerksamkeit erregen, obwohl das Thema gerade in Afrika offensichtlich sei. Nicht einmal im Protokoll der Sitzung der afrikanischen Bischöfe im Juli 2019 - 8 Monate nach dem Antimissbrauchsgipfel in Rom - wurde es erwähnt, obwohl bekannt ist, dass katholische Geistliche in Afrika gegen das Zölibatsgelübde verstoßen und nicht vor Missbrauch von Kindern Halt machen.  

Quelle: ncronline.org


11.10.2019 "Now we need to find a way of exiting this experience, [because] otherwise it will suffocate us.” Das sagte Kardinal Peter Turkson, Präfekt des Dikasteriums zur Förderung der integralen menschlichen Entwicklung und meinte damit den Missbrauchsskandal. Marie Collins empfahl transparente Rechenschaftspflicht für Bischöfe, den Abbau des riesigen Rückstands in der Bearbeitung der Missbrauchsfälle durch die Glaubenskongregation, obligatorische Berichterstattung an die Zivilbehörden, die Aufgabe des Kampfes gegen die Verlängerung von Verjährungsfristen, Kinderschutzpolitik, Einstellung der Verwendung des päpstlichen Geheimnisses in Missbrauchsprozessen und eine reale Nulltoleranz gegenüber schuldigen Tätern.

Quelle: Crux


11.10.2019 Bislang hat die kirchliche Presse in Deutschland nichts von dem Kongress der katholischen Frauen berichtet, der parallel zur Amazonas-Synode in Rom stattfindet. Hier sind einige wichtige Stimmen.


11.10.2019 Nach Einschätzung von Teilnehmern der Amazonas-Synode wird es kein Stimmrecht für Frauen geben. Dennoch spricht die als Expertin geladene Ordensfrau Birgit Weiler davon, dass Frauen "vollkommen akzeptiert" würden.

Quelle: Domradio


11.10.2019 Ein Mann berichtet, er sei als Priesteramtskandidat 1989 von einem Kaplan sexuell belästigt worden. Der damalige Generalvikar von Münster (1986 bis 1999) und spätere Erzbischof von Hamburg, Werner Thissen, habe von dem Fall gewusst, aber nicht gehandelt. Auch bei einem erneuten Vorbringen des Falls 20 Jahre später, 2009, habe das Bistum Münster nicht reagiert. Auch dem früheren Münsteraner Bischof Reinhard Lettmann (1933-2013) wird vorgeworfen, einen verurteilten Priester lediglich versetzt zu haben. Im Bistum Münster soll ein Forschungsprojekt Fälle von sexuellem Missbrauch durch Priester und andere kirchliche Amtsträger von 1945 bis 2018 aufklären. Das Bistum stellt dafür 1,3 Millionen Euro zu Verfügung. Die fünf Wissenschaftler arbeiten unabhängig von der Kirche.

Quelle: katholisch.de


Hoffnungs- und Stärkungsgottesdienst

für Frauen, die sexualisierte Gewalt erfahren haben und Unterstützerinnen

Freitag, 22.11.2019, 19 Uhr, St. Markuskirche, München, Gabelsberger Straße 6

Hoffnungs- und Stärkungsgottesdienst

Montag, 25.11.2019, 19 Uhr, St. Georgskirche, Hamburg

Solidarität mit katholischen Frauen

kfd-Bundesverband

Priester und Diakone - Erzbistum Freiburg

 

 

Suche nach Betroffenen aus der  Wickenmayer’schen Kinderpflege in Würzburg. 

Hier mehr

 

 

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