Ihre Browserversion ist veraltet. Wir empfehlen, Ihren Browser auf die neueste Version zu aktualisieren.

Aktuelles

Dokumentation katholische Kirche  2022   2021    2020     2019      2018      2017      2016      2015      2014      2013      2012      2011      2010      2009       2008       2007      2006      2005     2004      2003      2002      2001  

Dokumentation Evangelische Kirche  2022  2021   2020   2019   bis 2018

Bernhard F. herzlichen Dank für die vielen Hinweise!

Hinweis: Sexualisierte Gewalt in der evangelischen Kirche: Wie Theologie und Spiritualität sich verändern müssen

 
 
 
 
 
 
 
 
 
Diana Menco sucht Unterstützer*innen für ihr Buch: "Sieh hin! Sexuelle Gewalt - ein Erfahrungsbericht. Hintergründe - Wirkungen - Was muss geschehen?"

*19.1.2022 Kirchliche Reformgruppen haben am Mittwochabend gemeinsam mit der Giordano-Bruno-Stiftung auf dem Münchner Marienplatz gegen die Vertuschung von kirchlichem Missbrauch protestiert.Der Betroffenenbeirat der DBK erwartet kaum neue Erkenntnisse durch die Veröffentlichung des Münchner Gutachtens morgen. Die Untersuchung werde "keine neuen systemischen Erkenntnisse" bringen, es werde sich lediglich zeigen, dass die Leitungsverantwortlichen nicht nur Ortsbischöfe, sondern auch Kardinäle und der Papst selbst (Josef Ratzinger) waren. Für die Opfer von sexuellem Missbrauch und von Vertuschung sei es letztlich unerheblich, wer vertuscht habe. Auf jeder Hierarchiestufe habe Täterschutz vor Opferschutz gestanden. Quelle: katholisch.de


19.1.2022 Im Bistum Aachen wurden alle rund 120 Betroffenen angeschrieben, 20 kamen zu einer Informationsveranstaltung über die Gründung eines Betroffenenrats. Für den zu bildenden Betroffenenrat, der unabhängig und weisungsungebunden ist, werden sieben Mitglieder gesucht, zwei davon sollen auch in die Aufarbeitungskommission des Bistums geschickt werden. Quelle: Domradio


19.1.2022 Nach der Veröffentlichung des externen Gutachtens am 20.1.2022, 11 Uhr zu sexuellem Missbrauch im Bereich der Erzdiözese München und Freising durch die damit beauftragte Rechtsanwaltskanzlei Westpfahl Spilker Wastl gibt Kardinal Reinhard Marx am Donnerstag, 20. Januar, um 16.30 Uhr ein kurzes Pressestatement ab. Das Statement kann auf dieser Seite im Livestream verfolgt werden.-


19.1.2022 Die Unabhängige Kommission zur Aufarbeitung sexuellen Kindesmissbrauchs hat eine Internetseite "Geschichten, die zählen" freigeschaltet. Quelle: geschichten-die-zaehlen


19.1.2022 Reinhard Lettmann war von 1980 bis 2008 Bischof von Münster. Er starb 2013. Nun erhebt ein Priester, der von 1974 bis 1987 im Bistum Münster war, den Vorwurf eines grenzverletzenden Übergriffs durch Lettmann. Der Priester, der die Beschuldigung erhob, hat seine Aussage mit einer eidesstattlichen Versicherung bestätigt. Zeugen gibt es nicht.Der Vorwurf wird den Historikern der Universität Münster vorgelegt, die an einer Aufarbeitungsstudie des Bistums Münster arbeiten. 2020 hatten die Wissenschaftler bereits festgestellt, dass u.a. Bischof Lettmann große Milde für Missbrauchstäter unter den Klerikern gezeigt habe.  Quellen: wn  katholisch.de


19.1.2022 Die Sozialwissenschaftlerin Helga Dill vom Institut für Praxisforschung und Projektberatung (IPP) kritisiert das Erzbistum München-Freising für die fehlende Kooperationsbereitschaft in der Aufarbeitung sexualisierter Gewalt. Das IPP untersucht im Bistum Essen Missbrauchsfälle. Die Studie soll im Herbst 2022 erscheinen. U.a. wird der Fall des Priesters Peter H. untersucht. H. war unter Josef Ratzinger, dem damaligen Erzbischof von München, aus dem Bistum Essen übernommen worden. Das Bistum Essen hatte dem Bistum München eine Zusammenfassung der Essener Personalakten zur Verfügung gestellt. Das Erzbistum München verweigerte dem IPP Akteneinsicht. Dill forderte die Kleriker zur Zusammenarbeit bei ihrer Studie auf: Kardinal Marx, Kardinal Wetter, Bischof Genn, den früheren Bischof von Essen. Wünschenswert sei auch ein Gespräch mit Kardinal Ratzinger. Quelle: nachrichten-heute.net


19.1.2022 Correctiv geht der Frage nach, was die Kirche zum Missbrauchsskandal in Garching, Erzbistum München, an entscheidenden Details weggelassen hat. Correctiv hat Dokumente und interne Briefe eingesehen. Aus Unterlagen geht hervor, dass H. der Kirche sein Schweigen anbot. Das außergerichtliche Strafverfahren stellte in einem Dekret von 2016 fest, dass Ratzinger als Erzbischof von München spätestens 1986 nach dem staatlichen Gerichtsverfahren ein kirchenrechtliches Verfahren hätte einleiten müssen und den Fall an die Glaubenskongregation senden müssen. Dies geschah nicht. Unerwähnt bleibt im Dekret von 2016 auch, dass Weihbischof von Soden-Fraunhofen als "Aufpasser" vor Ort in Garching eingesetzt war. Der Kirchenrechtler Schüller meint: „Für die Sachverhaltsbeschreibung hätte das Dekret die tatsächliche Rolle des Weihbischofs von Soden klar benennen müssen.“ Die Rolle des Bischofs von Soden-Fraunhofen sieht er kritisch, sie sollte „Gegenstand einer innerkirchlichen Untersuchung werden“. Quelle: correctiv.org


18.1.2022 Heute hat Erzbischof Heße im Prozess gegen Pfarrer Hans Bernhard U. ausgesagt. Heße bescheinigt sich, konsequent, entschlossen, prompt und schnell gehandelt zu haben, weil er 2010 als Personalchef im Erzbistum Köln den des Missbrauchs beschuldigten Priester suspendierte. Nachdem die Staatsanwaltschaft jedoch die Ermittlungen einstellte und die Betroffenen nicht mehr aussagen wollten, haben "Fachjuristen des Erzbistums" - u.a. Günter Assenmacher - keine Grundlage mehr für ein kirchliches Verfahren gesehen. Der Beschuldigte wurde erneut in der Seelsorge eingesetzt, hatte erneut Kontakt zu Kindern und soll erneut Kinder missbraucht haben. In der Verhandlung sagte Heße (was ihm bereits nachgewiesen worden war), dass er 2010 die Vorwürfe an den Vatikan hätte melden müssen. Nicht erklären kann sich Heße einen Aktenvermerk, in dem es hieß, der Priester habe in einem Gespräch im Generalvikariat "alles erzählt" und es sollte kein Protokoll angefertigt werden. Der Aktenvermerk trägt das Zeichen von Heße. Vor Gericht sagte Heße, der beschuldigte Priester habe ihm gegenber immer alle Vorwürfe bestritten. - Vor dem Landgericht demonstrierten Missbrauchsbetroffene. Martin Schmitz von der Initiative Selbsthilfe Rhede sagte: "Bislang haben sich Gerichte und der Staat immer weggeduckt." Er forderte, dass der Staat sich in die Aufklärung von Missbrauch einschalten müsse. Quellen: NDR   katholisch.de


18.1.2022 Polens staatliche Kommission zur Aufarbeitung von sexuellem Kindesmissbrauch bekommt vorerst keinen Zugang zu Akten kirchlicher Verfahren gegen Beschuldigte. Da Strafprozesse gegen Priester von der Glaubenskongregation geführt werden, müsse der polnische Staat den Vatikan um internationale Rechtshilfe bitten, um die Dokumente kanonischer Verfahren zu erhalten. Quelle: Neues Ruhrwort


17.1.2022 Hermann Häring bespricht das Buch von Wolfgang Rothe: "Missbrauchte Kirche" und nennt es eine Publikation, die "zu einem konstitutiven Teil einer ganz neuen Diskurslinie" wird. Quelle: feinschwarz.net


17.1.2022 Das Aufarbeitungsprojekt „Gewalt am Bischöflichen Internat Albertinum Gerolstein (Landkreis Vulkaneifel) – Aufarbeitung mit und für Betroffene" (1946 bis 1983) wird von den Projektleiterinnen Professorin Dr. Claudia Bundschuh und Dr. Bettina Janssen am Freitag, 11. Februar 2022, um 15 Uhr nicht presseöffentlich vorgestellt. Danach findet ein Pressegespräch statt. Dann ist auch der Bericht unter www.albertinum-gerolstein.de auch online. Der Zwischenbericht vom Oktober 2020 ist hier nachzulesen. Quelle: Bistum Trier


17.1.2022 Das Bistum Speyer hat bislang an 72 kirchliche Missbrauchsopfer ca 1,2 Millionen Euro - inclusive Therapiekosten - gezahlt. Das Bistum prüft derzeit, ob Leistungen an Betroffene in besonders prekären Lebensumständen auch in Form einer monatlichen Rente gezahlt werden können. Bisher wurden 160 Verdachtsfälle untersucht, 86 an die Staatsanwaltschaft gemeldet, weil die Beschuldigten noch leben. Die Staatsanwaltschaft stellte 68 Verfahren ein, in 16 Fällen erfolgte eine Verurteilung oder eine Einstellung mit Geldauflage. Derzeit prüft das Bistum, eine Organisation mit der Aufgabe zu betrauen, als Ansprechstelle außerhalb der Kirche zu fungieren. Quelle: Rheinpfalz


17.1.2022 Stand der Aufarbeitung in den katholischen Bistümern - ein Überblick von KNA. Quelle: katholisch.de


16.1.2022 Annette Zoch bespricht drei Bücher. Birgit Aschmann (Hg.): Katholische Dunkelräume (Open Access!); Wolfgang F. Rothe: Missbrauchte Kirche. Eine Abrechnung mit der katholischen Sexualmoral und ihren Verfechtern. Klaus Mertes: Den Kreislauf des Scheiterns durchbrechen. Damit die Aufarbeitung des Missbrauchs am Ende nicht wieder am Anfang steht. Quelle: sueddeutsche


16.1.2022 "Wir sind Kirche" sieht im Umgang mit Missbrauchsfällen im katholischen Erzbistum München und Freising «ein trauriges Muster der üblichen Vertuschungen». Christian Weisner, Sprecher sprach kurz vor der Vorstellung des Gutachtens des Erzbistums München von "katastrophalen Langzeitfolgen für das Ansehen der Kirche". Quelle: Zeit


16.1.2022 Matthias Katsch stellt fest, dass auch der Staat wenig oder kein Interesse daran hatte, kirchliche Missbrauchsfälle aufzuklären. Er ist sicher, dass sich dies ändern wird und sieht, dass die Kirchenverantwortlichen durch ihren Mangel an Aufklärungsbereitschaft der Kirche schaden. Quelle: www1.wdr - Diesseits von Eden


15.1.2022 Ob Kardinal Woelki nach Köln zurückkehren wird, ist unklar. Der Diözesanpastoralrat hat darüber abgestimmt. Weder ihm noch der Öffentlichkeit soll das Ergebnis bekannt gemacht werden. Es wird nach Rom geschickt. In die geplante Untersuchung der Auftragsvergaben, die zunächst vom Vatikan gestoppt wurde, dürfte auch die Frage eingehen, ob Kardinal Woelki bei der Gründung einer eigenen Kölner Hochschule für die Priesterausbildung alle Gremien entsprechend den Vorschriften beteiligt hat. Quellen: www1.wdr.de   Domradio


14.1.2022 Gabriele Knetsch beobachtet, dass sexueller Missbrauch der Kirche durchaus bekannt war und sie ihn planmäßig vertuschte und die Betroffenen abwimmelte und hinhielt. U.a. wird die Wickenmayersche Kinderpflege in den Blick genommen. Quelle: br


14.1.2022 Nun beginnt die Debatte darüber, wie in den USA mit indigenen Kindern an meist kirchlichen Internatsschulen umgegangen wurde. Die gewaltsame Christianisierung der Indigenen in der US-Geschichte soll von einer Untersuchungskommission untersucht werden, die auch die Todesumstände hunderter Internatsschüler aufklären soll. Die katholischen Bischöfe von Gallup, New Mexico, und von Oklahoma City schlossen sich der Forderung nach einer historischen Aufarbeitung an. Quelle: Domradio


14.1.2022 Lüdecke weist auf die "Chiffrierungs(un)kultur" hin, mit der innerkirchlich eine verklausulierte Sprache verwendet wurde. So wurde aus sexuellem Fehlverhalten von Klerikern "gesundheitliche und familie oder psychische Probleme, freundschaftliche Verstrickungen oder Unvorsichtigkeiten gegenüber Jugendlichen. Außerdem fordert Lüdecke, dass das 1. Gutachten des Erzbistums München von 2010 (Kurzfassung) veröffentlicht werden solle, ggf. geschwärzt. Es sei wichtig zu wissen, ob das neue Gutachten "nur die datenschutzrechtliche Absicherung der damaligen Befunde" sei oder ob es auch neue Erkenntnisse enthalte. Interessant sei auch zu erfahren, ob die neuen Erkenntnisse entsprechend kenntlich gemacht werden und warum sie 2010 übersehen wurden. Wichtig zu wissen sei auch, ob es ggf. andere als datenschutzrechtliche Gründe für eine weitere Geheimhaltung gebe. Quelle: katholisch.de


14.1.2022 Die spanischen katholischen Bischöfe waren hzum Ad-limina-Besuch im Vatikan. Auch innerkirchlicher Missbrauch war Thema.  Der Vorsitzende der Spanischen Bischofskonferenz, Kardinal Juan Jose Omella, Barcelona meinte, das Wichtigste sei, sich für die Opfer einzusetzen.  Den Bischöfen sei gesagt worden, sie sollen so weitermachen. Eine landesweite unabhängige Untersuchung sei in Spanien nicht nötig, die Bischöfe seien bereit hzu ermitteln. Kardinal Antonio Canizares, Valencia, warf "El Pais" vor, "unklug" gehandelt zu haben. Canizares stellte auch die Substanz der Vorwürfe von El Pais infrage. El Pais hatte von 251 mutmaßlichen Missbrauchsfällen seit 1943 gesprochen. Quelle: kathpress.at


14.1.2022 Michaela Huber, Schulpsychologin aus Dachau und Vorsitzende der Aufarbeitungskommission im Erzbistum München, attestiert Kardinal Marx einen Lernprozess seit 2010, zweifelt jedoch zugleich am Aufarbeitungswillen der katholischen Kirche. Sie plädiert für eine einheitliche Zahlung von 50.000 Euro an kirchliche Missbrauchsopfer, weil die Schwere der Tat nicht alleiniger Maßstab sein könne. Auch von außen gesehen scheinbar harmlose Übergriffe können BEtroffene komplett aus der Bahn werfen. Sie sagt, die Bearbeitung der Anträge müsse mit mehr Einfühlungsvermögen und echter Seelsorge verbunden werden. Quelle: kirche-und-leben


14.1.2022 Ein betroffener katholischer Priester berichtet, wie er mit dem erlittenen Missbrauch umgeht. Hans Zollner weist darauf hin, dass vielen Kirchenverantwortlichen und der Öffentlichkeit nicht bewusst sei, dass es im Klerus nicht allein Missbrauchstäter, sondern auch Betroffene von sexueller Gewalt gebe. Quelle: focus


14.1.2022 Ein indisches Gericht hat den katholischen Bischof Franco Mulakkal vom Vorwurf der Vergewaltigung der Ordensschwester  Lucy Kalappura freigesprochen, weil die ihm vorgeworfenen 13 Vergewaltigungen nicht nachweisbar waren. Die Anwälte der Nonne wollen Berufung einlegen. Im Februar 2020 beschuldigte eine zweite Ordensfrau den Bischof der sexuellen Belästigung. Quelle: katholisch.de


14.1.2022 Das Opfer eines polnischen Priesters hat das Bistum Bielsko-Zywiec wegen Missbrauch verklagt. Das Bistum wollte nun feststellen lassen, ob der Betroffene schwul ist und deshalb den Missbrauch genossen habe. Nun hat sich das Bistum dafür entschuldigt. Quelle: katholisch.de


13.1.2022 Dr. Thomas Schnitzler, Vorsitzender von MissBiT e.V., Historiker, wollte am 12.1.2022 bei der KEB Koblenz einen Vortrag über den Trierer früheren Bischof Stein halten. In dem Vortrag sollten 27 von bislang 43 bekannten Klerikern benannt werden, deren Sexualstraftraten durch Bischof Stein vertuscht wurden. Der letzte Stand der Auseinandersetzung besagt, dass es laut den Verantwortlichen vor Ort bis zu einem Ergebnis der Aufarbeitungskommission zu Bischof Stein überhaupt keine öffentliche Veranstaltung der KEB im Bistum Trier hierzu geben dürfe. 

Quelle: missbit  Pressemitteilung: Bischof Ackermann weiter voll auf Vertuscherkurs


13.1.2022 Der Kirchenrechtler Thomas Schüller geht davon aus, dass bei einer Versetzung eines Priesters von einer Diözese in eine andere die Bischöfe informiert wären. In München müssten also die Erzbischöfe Ratzinger, Wetter und Marx Bescheid gewusst haben. Schüller geht davon aus, dass das Münchener Gutachten bestätigen wird, was "in vielen Diözesen in Deutschland der Fall war, dass die Bischöfe systematisch vertuscht haben". Schüller plädiert für eine unabhängige Kommission, die die kirchlichen Missbrauchsfälle aufarbeitet, weil die Kirchen das Problem nicht selbst lösen können. Dafür müsse die gesetzliche Grundlage geschaffen werden. Quelle: BR


13.1.2022 In Kalifornien erlaubt ein neues Gesetz den Nachkommen , Schadenersatzklagen einzureichen. Nun haben die Kinder eines bereits gestorbenen Missbrauchsopfer des Priesters Stephen Kiesle Schadenersatzklage eingereicht, weil ihr Vater lebenslang unter dem Missbrauch gelitten hat. 1981 schrieb der zuständige Bischof Cummins an den Präfekten der Glaubenskongregation - damals Franjo Seper - und bat um die Laisierung von Kiesle. Kiesle war 1978 festgenommen worden, weil er sechs Jungen missbraucht habe. Ratzinger, inzwischen Präfekt der Glaubenskongregation, schrieb 1985 an Bischof John Cummins, der Fall müsse "sorgfältig" untersucht werden. Dies erfordere Zeit. Kiesle schied 1987 aus dem Priesteramt aus. Quelle: Domradio  s. auch Reisinger/Röhl: Nur die Wahrheit rettet, S. 53 ff


13.1.2022 Das Erzbistum München wird am Donnerstag, 27.1.2022 um 11 Uhr eine Pressekonferenz abhalten, die im Livestream zu sehen sein wird. Quelle: erzbistum-muenchen


13.1.2022 Josef Ratzinger gingen die Schicksale der Missbrauchsopfer "sehr zu Herzen", lässt er durch Erzbischof Gänswein ausrichten. Ratzinger wünsche sich "im Interesse der Opfer und Betroffenen von Fällen sexuellen Missbrauchs eine gute, lückenlose und erfolgreiche Aufarbeitung". Quelle: BR


13.1.2022 Der Berliner Jurist Andreas Schulz will den emeritierten Papst Joseph Ratzinger und mehrere andere Kirchenleiter wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit anzeigen. „Die Verantwortlichkeit der Bischöfe zeigt sich in diesem Fall so deutlich wie nie zuvor“, sagt er. Ob eine Anzeige Erfolg haben wird, ist ungewiss. Quelle: correctiv



Carola Moosbach: Ins leuchtende Du. Aufstandsgebete und Gottespoesie, Bärbel Fünfsinn, Aurica Jax (Hg.), 2021

Rezension Dr. Andreas Heek

 

Die Anlaufstelle Gegen Gewalt an Frauen in der Kirche bietet zwei Begegnungsnachmittage an für Frauen, die als Erwachsene Missbrauch im Bereich der katholischen Kirche erlebten.

Mehr Informationen

 

 

N.I.N.A. - sichere, vertrauliche, auch virtuelle Beratung


 

Für Erzählen als Widerstand erhielten die Autorinnen den Marga Bührig-Preis 2021  Laudatio

Herzlichen Glückwunsch! Und Dank den Frauen, die berichteten!

Podcast mit Dr. Haslbeck und Dr. Heyder 29.6.2021

Cookie-Regelung

Diese Website verwendet Cookies, zum Speichern von Informationen auf Ihrem Computer.

Stimmen Sie dem zu?