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Presse

Herolde des Evangeliums

3.2.2019 Papst Franziskus hat die vatikanische Intervention bei den „Herolden des Evangeliums“ bestätigt. Die Gruppe war Anfang der 2000er Jahre für kurze Zeit auch im Bistum Regensburg aktiv

5.11.2019 Die geistliche Gemeinschaft „Herolde des Evangeliums„, entstand in Brasilien als Abspaltung der ‚Gesellschaft zur Verteidigung von Tradition, Familie und Privateigentum‘. 2001 wurde die Gemeinschaft als „Internationale Vereinigung päpstlichen Rechts“ anerkannt. Dem Gründer Joao Scognamiglio Clá Dias (80) wird sexueller Missbrauch von jungen Frauen des weiblichen Zweiges in mehreren Fällen vorgeworfen; zudem sei es zu verbotenen Exorzismen gekommen. Der Leitungsstil, die Anwerbung und Ausbildung neuer Mitglieder und finanzielle Unregelmäßigkeiten veranlassten den Vatikan 2017 zu einer Visitation. Der frühere Erzbischof von Aparecida, Kardinal Raymundo Damasceno Assis wurde als kommissarischer Leiter bestimmt. Die Gemeinschaft lehnt das entsprechende Dekret des Vatikans ab. Kardinal Gerhard Ludwig Müller, der die Gemeinschaft im Mai besuchte, sagte, man müsse die Gemeinschaft differenziert beurteilen und trotz der Vorwürfe die Charismen der Gemeinschaft respektieren.