Skip to content

Presse

Fokolar-Bewegung/Werk Mariens

28.10.2020 Die Führungskräfte der Fokolar-Bewegung in Frankreich sind zurückgetreten, nachdem ein ehemaliges geweihtes Mitglied (J.M.M.) „vor Jahren“, d.h. 1994, gestanden hat, einen minderjährigem Jugendlichen in den Jahren 1981 und 1982 sexuell missbraucht zu haben. Der geständige Täter soll mehrere Taten verübt haben. Nun will die Gemeinschaft eine unabhängige Untersuchung ihres Umgangs mit Missbrauchsvorwürfen durchführen. Im deutschsprachigen Raum wurde 2021 eine Kontaktstelle für geistlichen Missbrauch und Machtmissbrauch eingerichtet. Quelle: vaticannews

31.3.2023 Bericht der Fokolar-Bewegung: Insgesamt gab es 61 Meldungen von 17 schutzbedürftigen Erwachsenen; 29 Personen, die zum Tatzeitpunkt zwischen 14 und 18 Jahre alt waren und 13 Personen unter 14 Jahren meldeten Missbrauch. Zwei Meldungen betrafen den Besitz von Kinderpornografie. Insgesamt gab es 61 Missbrauchstäter. 53 davon waren Laien (32 davon mit Gelübden), 5 waren Priester oder Ordensleute, 4 waren minderjährig, weitere vier Täter*innen sind nicht näher spezifiziert. 63 der Täter waren männlich, 3 weiblich. 

1.4.2023 Seit 2014 gab es in der Fokolar-Bewegung 61 Meldungen zu Missbrauchsfällen, in 42 Fällen waren die Opfer minderjährig, in 17 Fällen schutzbedürftige Erwachsene, in zwei Meldungen ging es auch um den Besitz von Kinderpornografie. 66 Täter wurden ermittelt, 53 unter ihnen waren Laien, vier Geistliche und vier Kinder. In 63 Fällen waren die Täter männlich, in drei Fällen weiblich. 20 Täter wurden ausgeschlossen, neun bestraft, neun wurden an die Strafverfolgungsbehörden weitergegeben. Zur Zeit sind 19 Verfahren noch anhängig, zwölf geschlossen, weil kein ausreichender Verdacht vorliegt, bzw. der/die Beschuldigte verstorben ist. In Europa spielten sich 39 der Taten ab, in Amerika 15, in Afrika vier, in Asien und Ozeanien drei. Quelle: katholisch.de

Inzwischen ist eine Kontaktstelle Geistlicher Missbrauch eingerichtet.