8.11.2024 Der Mitgründer der geistlichen Gemeinschaft Familie Mariens, Gebhard Paul Maria Sigl, wurde wegen Amtsmissbrauch, d.h. geistlichem und psychologischem Missbrauch, von einem Kirchengericht schuldig gesprochen. Das Urteil wurde Mitte Oktober vom Papst bestätigt. In der Gemeinschaft hatte Sigl Seelsorge und Leitung der von ihm gegründeten Organisation vermischt. Sigl darf zehn Jahre lang keinen Kontakt zu den Mitgliedern der „Familie Mariens“ haben und keine priesterlichen Dienste ausüben. Sigl führte die Verehrung von Maria als „Frau aller Völker“ ein. Diese Frömmigkeitsform beruft sich auf angebliche Erscheinungen in Amsterdam, die nicht kirchlich anerkannt sind. Nach Beschwerden von Mitgliedern hatte der Vatikan 2021 eine Untersuchung der Gemeinschaft angeordnet. Die Gemeinschaft wurde angewiesen, auch im Priester-Zweig der Vereinigung, Werk Jesu des Hohenpriesters, einen „Weg der Läuterung“ zu gehen. Dazu gehöre „auch eine aufrichtige Konfrontation mit denjenigen innerhalb und außerhalb beider Institute, die mutmaßlich Opfer von geistlichem Missbrauch, Manipulation und dem vom Gründer errichteten Machtsystem waren“. Quelle: katholisch.de
8.1.2025 Der Mitgründer der Familie Mariens (ursprünglicher Name war „Werk des Heiligen Geistes) Gebhard Paul Maria Sigl wurde im November 2024 wegen geistlichen und psychologischen Missbrauchs von einem Kirchengericht verurteilt. Der weitere Gründer Joseph Seidnitzer (gest. 1993) wurde wegen sexuellen Missbrauchs von Jugendlichen 1954, 1958 und 1960 verurteilt. 1979 wurde er vom Priesteramt suspendiert, 1991 jedoch wieder auf Betreiben des Bischofs Paul Hnilica innerkirchlich rehabilitiert. Bischof Hnilica war ein enger Vertrauter von Papst Johannes Paul II. Ehemalige Mitglieder der Gemeinschaft werfen dem Vatikan „Laxheit“ im Umgang mit der Familie Mariens vor. Quellen: kath.ch Wikipedia
10.1.2025 Der emeritierte Weihbischof von Chur, Marian Eleganti, hat zwölf Jahre in der „Familie Mariens“ gelebt und sagt, er habe das Problem immer nur bei den Gründervätern gesehen. Quelle: kath.ch
17.2.2025 Birgit Abele berichtet in Ihrem Buch Wieder ich selbst. Mein Weg aus dem Gefängnis spirituellen Missbrauchs über ihre Erfahrungen in einer Geistlichen Gemeinschaft, die die Tagespost als Familie Mariens identifiziert. Quelle: katholisch.de