22.6.2025 Die Landeskirche Hannovers wird am 24.6. einen weiteren Bericht einer Aufarbeitungskommission zum Missbrauch in der Kirche vorstellen. Untersucht wurde der Fall des 2011 verstorbenen Pastors V. aus Hermannsburg bei Celle. Ihm wird vorgeworfen, in den 1980er-Jahren als Leiter der von ihm mitgegründeten Bruderschaft seine Macht für sexuelle Beziehungen zu den Mitgliedern benutzt zu haben. In einem Fall wird ihm sexualisierte Gewalt gegen eine minderjährige Person vorgeworfen. Quellen: evangelisch.de 1. Bericht der „Aufarbeitungskommission der Evangelischen Geschwisterschaft e.V.“
24.6.2025 In einer Pressekonferenz wird die Untersuchung Wissenschaftliche Aufarbeitung zu sexualisierter Gewalt und geistlichem Missbrauch durch Pastor Klaus Vollmer. Bericht der unabhängigen Aufarbeitungskommission im Auftrag der Ev.-luth. Landeskirche Hannovers vorgestellt. Quelle: evangelisch.de
24.6.2025 Der Bericht der unabhängigen Aufarbeitungskommission deckt auf, dass die Landeskirche Hannovers spätestens seit 2018 Kenntnis von sexuellen Kontakten Vollmers zu Mitgliedern der Bruderschaft hatte. Die Bruderschaft – 2011 in Evangelische Geschwisterschaft umbenannt – startete 2017 einen Aufarbeitungsprozess. Die Landeskirche gab dafür zwar Geld, hielt sich aber inhaltlich raus, obwohl Vollmer ordinierter Pastor der Landeskirche war. Erst im Herbst 2022 startete die Landeskirche die jetzt vorliegende unabhängige Aufarbeitung. Bereits 2019 gab es eine Betroffenenmeldung an die Landeskirche, die von einem leitenden Theologen im Kirchenamt unvollständig und teilweise falsch an die Kommission der Geschwisterschaft weitergeleitet wurde. 2022 wurde Schritte gegen den leitenden Theologen eingeleitet – das Verfahren läuft. Zu dem Betroffenen, der sich 2019 bei der Landeskirche meldete, gab es bis heute keine Kontakte der Landeskirche. Florian Breitmeier kommentiert: „So vergehen in der hannoverschen Landeskirche die Jahre.“ Quelle: NDR