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Presse

Christusträger Bruderschaft

31.1.2024 Ein ehemaliger Bruder der Christusträger-Bruderschaft berichtet. Quelle: BR

4.10.2023 Der Gründungs-Prior der Christusträger Bruderschaft  Otto Friedrich (verstorben 2018) hat zwischen 1963 und 1995 mindestens acht Mitbrüder missbraucht, eines der Opfer war zum Tatzeitpunkt noch nicht volljährig. Oft seien die Taten mit geistlichen Handlungen wie Abendmahlsfeiern oder Beichten zeitlich verknüpft gewesen. Die heutige Leitung der Bruderschaft nimmt Stellung zum Bericht zu Missbrauch in der Christusträger Bruderschaft e.V., Triefenstein am Main. Die Christusträger Bruderschaft ist eine ökumenische Kommunität innerhalb der evangelischen Kirche, aber nicht Teil der Landeskirche. Quelle: Sonntagsblatt

19.10.2023 Nach dem Bericht der Christusträger Bruderschaft in Triefenstein am Main hat die Staatsanwaltschaft Würzburg ein Vorermittlungsverfahren aufgenommen. Es richtet sich gegen drei, zum Teil von dem Haupttäter Otto Friedrich missbrauchte Brüder der Gemeinschaft, die selbst zu Tätern wurden. Geprüft wird, ob „noch verfolgbare und noch nicht justiziell behandelte Straftaten“ vorliegen“. Da Friedrich 2018 starb, gibt es gegen ihn kein Ermittlungsverfahren. Im Rundbrief der Bruderschaft vom März 1996 wird der Grund für den „Rückzug“ des Priors so angegeben: „Otto verwirklicht, was er vor einigen Jahren schon tun wollte: Er hat sein Amt als Prior abgegeben und für etwa ein Jahr die Abgeschiedenheit und Stille gewählt.“ Quellen: Süddeutsche   Bericht der Christusträger Bruderschaft

24.10.2023 Die ökumenische Kommunität „Christusträger Bruderschaft“ will die Opfer von sexuellem Missbrauch möglichst individuell entschädigen. und nach persönlichen Lösungen für jeden Einzelnen schauen. Nur Geld zu geben, sei nicht die Lösung für jeden. Im Gespräch sei auch die Gründung eines unabhängigen Arbeitsstabes. Quelle: stern

25.10.2023 Für den Kirchenrechtler Thomas Schüller von der Universität Münster sind die Vorgänge bei der Christusträger Bruderschaft kein
Einzelfall:  Schüller weist darauf hin, dass in „in besonderen profilierten geistlichen Gemeinschaften mit Führungsgestalten die hohe Gefahr des geistlichen und sexuellen Missbrauchs besteht.“ Abzuwarten sei, ob die Bruderschaft bereit sein werde, Opfer zu entschädigen und nicht nur Almosen zu verteilen. Quelle: bayerische-staatszeitung

13.11.2023 Wegen der Missbrauchsvorwürfe gegen Mitglieder der ökumenischen Kommunität „Christusträger Bruderschaft“ wird die Staatsanwaltschaft Würzburg nicht ermitteln. Die möglichen Taten seien entweder verjährt oder bereits justiziell behandelt. Dem ersten Prior wurde von mindestens acht Brüdern – unter ihnen ein Minderjähriger – Missbrauch vorgeworfen zwischen 1963 bis 1995. Quelle: rnd