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Presse

Erzbistum Freiburg i. Br.

11.1.2023 Das Erzbistum Freiburg hat an Missbrauchsopfer bisher rund 3,1 Millionen Euro gezahlt. Quelle: Zeit

20.11.2022 Die Erzdiözese Freiburg hat mit sofortiger Wirkung einen Ordensgeistlichen vom Dienst freigestellt. Ihm wird ein sexueller Übergriff gegen eine schutzbedürftige erwachsene Person vorgeworfen. Der Übergriff soll sich im Ausland ereignet haben. Der Beschuldigte wurde vom Erzbistum Freiburg vom Dienst freigestellt, im Einvernehmen mit dem Orden. Die Vorwürfe werden im Land des Tatortes geprüft. Quelle: Badische Zeitung

25.10.2022 Der Missbrauchsbericht des Erzbistums Freiburg wird wegen rechtlicher Bedenken um sechs Monate auf Ende April 2023 verschoben. Der Freiburger Generalvikar Christoph Neubrand sagt, der Bericht solle gründlich sein und da sei die Zeit zweitrangig. Der Betroffene Hildebrandt berichtet, dass viele in Oberharmersbach in ihm den Mörder des Pfarrers Franz B., der 1995 Selbstmord begangen hat, gesehen haben, weil er den Pfarrer angezeigt hat. Report Mainz berichtet auch, dass der Kollege von Franz B., Pfarrer Alfred Haas, den damaligen Personalreferenten des Erzbistums Freiburg bereits 1992 über den Missbrauch informierte. 1991 war Franz B. „aus gesundheitlichen Gründen“ in den Ruhestand versetzt worden mit der Auflage, keine Kontakte zu früheren Gemeindemitgliedern zu haben, schon gar nicht zu Kindern oder Jugendlichen. Franz B. hielt sich nicht an die Auflage. Quelle: Tagesschau

Februar 2022: Im Erzbistum Freiburg wurden 247 Betroffene (von 415) anerkannt und erhielten im Durchschnitt 9.684 Euro Anerkennungszahlungen. Quelle: mdr 

4.1.2021 Entgegen anderslautender Meldungen wurde das Verfahren wegen Grenzverletzung und sexuellen Missbrauchs gegen den Stadtpfarrer von Bühl, Erzbistum Freiburg, nicht mangels Tatverdacht von der Staatsanwaltschaft eingestellt, sondern weil die Ermittlungen „keine Anhaltspunkte für heute noch verfolgbare strafbare Handlungen ergeben“ haben. Weil Verjährung eingetreten ist, wurden die Vorwürfe unabhängig davon, ob sie zutrafen oder nicht, nicht mehr geprüft. Quelle: BNN

31.12.2021 Die Vorwürfe gegen den Bühler Pfarrer Wolf-Dieter Geißler lauteten auf Grenzverletzung und sexuellen Missbrauch. Nun hat die Staatsanwaltschaft das Verfahren eingestellt  wegen Mangel an Tatverdacht. Das kirchenrechtliche Verfahren ist noch nicht abgeschlossen. Quelle: BNN

24.7.2020 Im Erzbistum Freiburg wurde ein katholischer Priester suspendiert. Ihm wird sexueller Missbrauch, begangen in den 1990er Jahren, vorgeworfen. Bevor er nach Abschluss des Verfahrens wieder eingesetzt werden kann, muss er sich einer psychiatrischen Begutachtung unterziehen. Das Ordinariat bittet, keine Spekulationen anzustellen – aus Rücksicht auf die Opfer. Quelle: evangelisch.de

6.8.2020 Dem bisherigen Pfarrer von Peter und Paul, Bühl, Erzbistum Freiburg, wirft ein Mann sexuelle Grenzverletzung und sexuellen Missbrauch zu Beginn er 90er Jahre vor. Der Beschuldigte war damals Internatsseelsorger in der Heimschule Lender in Sasbach. Nun fand eine Abschiedsveranstaltung für den Pfarrer statt, in der die vielen Verdienste des beschuldigten Pfarrers gewürdigt wurden. Der Beschuldigte ist der zweite Pfarrer in Bühl, gegen den ermittelt wird. Quelle: BNN

22.6.2020 Im Erzbistum Freiburg ermittelt die Polizei gegen einen Priester aus dem Raum Bühl wegen sexuellen Missbrauchs Minderjähriger. Dabei geht es um zwei Fälle aus den 1990er Jahren. Der Pfarrer erhielt ein Zelebrationsverbot. Quelle: BNN  Badisches Tagblatt

14.5.2020 Die Staatsanwaltschaft Freiburg teilt mit, dass sie in 236 kirchlichen Missbrauchsfällen im Erzbistum Freiburg tätig wurde. Bei 139 Fällen gab es keine Ermittlungen, weil die Täter tot sind. 97 Fälle wurden weiterverfolgt: gegen 52 Personen und gegen 11 Unbekannte wurden Ermittlungen eingeleitet. Hinzu kamen 34 Verfahren, die die Generalstaatsanwaltschaft Karlsruhe nach Freiburg überwies.

Bereits im Anschluss an die MHG-Studie gab es für 1946 – 2014 190 Fälle. Dabei wurden 50 Verfahren eingestellt (31 verjährte Fälle, 9 Fälle ohne strafrechtlich relevantes Verhalten; 5 Beschuldigte starben, 5 waren bereits verurteilt.) 11 Fälle wurden an andere Staatsanwaltschaften übergeben. Derzeit gibt es noch ein Verfahren. Alle anderen Verfahren im Kontext der MHG-Studie sind abgeschlossen. Quelle: Domradio

27.1.2020 Bisher wurden mehr als 180 Anträge auf Anerkennungszahlungen gestellt. Die ausgezahlten Beträge liegen zwischen 5.000 und 30.000 Euro und orientieren sich in der Höhe am Rahmen des deutschen Opferentschädigungsgesetz sowie vergleichbaren Zahlungen in Österreich und der Schweiz. Quelle: katholisch.de

10.4.2019 Ein Fall aus dem Kloster Birnau am Bodensee zeigt, wie dramatisch die katholische Kirche jahrzehntelang im Umgang mit sexuellem Missbrauch versagt hat. Statt der Kinder schützte sie vor allem sich selbst. Auch Ermittlungsbehörden interessieren sich jetzt wieder dafür. Quelle: kontextwochenzeitung.de

Es gibt laut Burger mindestens 442 Betroffene. An Missbrauchsopfer dieser Zeit habe seine Diözese bislang 1,3 Millionen Euro Entschädigung gezahlt. Hinzu kämen 118 000 Euro Entschädigung für Opfer der Jahre 2016 bis 2018 (ca 23 Opfer?) sowie die Übernahme von Therapiekosten. Das Geld stamme aus dem vor allem von Immobilienbesitz getragenen Haushalt des Erzbischofs und somit bewusst nicht aus Kirchensteuern. Quelle: n-tv.de

25.3.2019 Inzwischen haben 175 von 443 Betroffenen Zahlungen in Anerkennung des Leids erhalten. Seit der MHG-Studie seien 19 Betroffene hinzugekommen, die Geldzahlungen erhielten. Das Erzbistum erwägt, in einigen Fällen monatliche Zahlungen zu leisten. Quelle: katholisch.de

14.2.2019 In der Seelsorgeeinheit Bonndorf-Wutach wird ein Mitarbeiter, der nicht Priester ist, des Missbrauchs beschuldigt. Das mutmaßliche Opfer sei volljährig. Der Bistumssprecher Michael Hertl teilte mit, dass die externe Missbrauchsbeauftragte den Fall aufklären soll.

Dort wurde auch ein weiterer Missbrauchsfall aus den 80er Jahren angezeigt. Beschuldigt werden ein Priester und drei weitere Personen. Einer der Beschuldigten ist verstorben, ein zweiter nicht namentlich bekannt. Quelle: Badische Zeitung

25.9.2018 In der MHG-Studie wurden 4.114 Akten von 1946-2015 untersucht, 190 Beschuldigte gefunden, unter ihnen 164 Bistumspriester, zwölf Ordensangehörige und vier Diakone. 443 Opfer wurden gefunden, 51,3 von ihnen weiblich. Quelle: katholisch.de

18.7.2014 Das Erzbistum Freiburg hat eine Aufarbeitung über die Missbrauchsfälle in der Erzdiözese vorgelegt. Laut einer externen Studie gab es seit 1942 mehr als 180 Opfer. In den meisten Fällen kamen die Täter ungestraft davon. Quelle: spiegel.de

13.12.2014 Auch im katholischen Kinderheim Bad Säckingen kam es zu Gewalt und Missbrauch. Quelle: Badische Zeitung

20.7.2011 Im Erzbistum Freiburg gingen 44 Anträge ein, von denen 41 bearbeitet sind. Quelle: Süddeutsche Zeitung

22.10.2010 Im Erzbistum Freiburg gingen 110 Anzeigen ein. Quelle: Badische Zeitung

2.8.2010 Der des vielfachen Missbrauchs beschuldigte Zisterzienserpater Gregor M. war in der Erzdiözese Freiburg in Birnau zweimal angestellt, auch bei seinem zweiten Einsatz unter geregelten Umständen. Quelle: Badische Zeitung

21.7.2010 Der Freiburger Erzbischof Robert Zollitsch muss sich strafrechtlich nicht verantworten. Das Verfahren wegen Beihilfe zum sexuellen Kindesmissbrauch ist eingestellt. Quelle: Zeit

21.7.2010 Die Badische Zeitung fragt, ob die Leitlinien der DBK von Erzbischof Zollitsch im Fall des Zisterzienserpaters Gregor M., Birnau – Kloster Mehrerau, eingehalten wurden und konstatiert, dass das Ordinariat lieber über andere Dinge redet. Quelle: Badische Zeitung

19.7.2010 Spiegel Vertuschungsvorwurf gegen Erzbischof Zollitsch – Oberharmersbach; Bistum nimmt Zollitsch in Schutz

18.7.2010 Der Freiburger Erzbischof soll von einem Missbrauchsfall gewusst und ihn vertuscht haben. Die Kirche weist die Vorwürfe als „weder neu noch gerechtfertigt“ zurück. Quelle: Zeit

18.7.2010 Im Jahr 1995 mahnte der damalige Personalreferent Zollitsch offenbar Stillschweigen über Missbrauchsfälle in Oberharmersbach an. Ein Pfarrer hatte sich zuvor 20 Jahre lang an Kindern vergangen. Quelle: Badische Zeitung

18.07.2010 Report Mainz liegt ein Brief von dem damaligen Personalreferenten Zollitsch vor. Dort heißt es: „Eine solche Aufklärung hätte zudem (…) nur noch den Sinn eines Racheaktes gegenüber einem alten und kranken Mann. (…) Eine solche nachträgliche Rache nützte niemandem und würde einen Menschen ohne Not in den Ruin oder gar Tod treiben.“ Zollitsch wusste also 1992 bereits von mindestens einem Missbrauchsfall in Oberharmersbach durch Pfarrer Franz B. Quelle: Süddeutsche

14.7.2010 Das Erzbistum Freiburg räumt ein, dass es bereits 1992 von Missbrauch in Oberharmersbach wusste. Damit korrigiert das Ordinariat seine bisherige Darstellung. Quelle: Badische-zeitung

2.7.2010 Ein weiteres mutmaßliches Opfer berichtet von Missbrauch in Nußdorf durch Pater G. Ein Bistumssprecher sagt, die Kapelle sei dadurch „nicht entweiht“ worden. Quelle: Südkurier

02.06.2010 Erzbischof Zollitsch verweist im Fall Pater G., Birnau, auf die Zuständigkeit der Zisterzienserabtei Wettingen/Mehrerau. Er habe überdies nicht von Missbrauch durch Pater G. in den 60er Jahren in Birnau gewusst, als das Kloster Mehrerau Pater G. 1987 erneut nach Birnau schickte. Robert Zollitsch wird Beihilfe zu sexuellem Missbrauch von Kindern vorgeworfen. Der Staatsanwalt hat Ermittlungen eingeleitet. Quellen: Focus  Die Zeit

21.5.2010 Im Erzbistum Freiburg wird von 40 Missbrauchsfällen gesprochen. Quelle: Südkurier

5.5.2010 In Birnau spricht ein drittes Opfer von Missbrauch durch Pater G. Quelle: Südkurier

23.4.2010 Ein mutmaßliches Opfer von Pater G. hält eine Mahnwache vor der Wallfahrtskirche Birnau. Der Betroffene wird des Kirchplatzes verwiesen. Quelle: suedkurier

20.4.2010: Der Ex-Dekan Fritz U. räumt ein, in Dossenheim/Weinheim 1971 einen 14-jährigen Jungen zweimal unsittlich berührt hat. Quelle: morgenweb

2.4.2010 Erzbischof Zollitsch gesteht das Versagen der Kirche. Wer versagt hat, sagt er nicht. Quelle: welt

24.3.2010  Vorwürfe gegen Ordensschwestern vom Heiligen Kreuz, die im Kinderheims St. Fridolin in Säckingen und im Haus Marienwald in Rickenbach Kinder misshandelt haben sollen. Quelle: Badische Zeitung

22.3.2010 Erzbischof Robert Zollitsch sagt im SWR: „Wir wollen die Wahrheit aufdecken und eine ehrliche Aufklärung, frei von falscher Rücksichtnahme. Die Opfer haben ein Recht darauf.“  Quelle: swr

21.3.2010 Erzbischof Robert Zollitsch hat die bewusste Vertuschung von Missbrauchsfällen in der Kirche zugegeben. Wer vertuscht hat, ist unbekannt. Quelle: Tagesspiegel

20.3.2010 Oberharmersbach – es sei nicht um Vertuschung gegangen, sagt Zollitsch. Quelle: Badische Zeitung

20.3.2010 Erzbischof Zollitsch soll im Fall Oberharmersbach vertuscht haben. Quelle: swr

19.3.2010 Der Fall des Serientäters Franz B. in Oberharmersbach. Quelle: Badische Zeitung

18.3.2010 Schwere Vorwürfe erhebt ein heute 57-jähriger, bei Hamburg lebender Bäckermeister, der seine Kindheit und Jugend in Heimen im Mariahof in Hüfingen und Neustadt verbracht hat. Quelle: Südkurier

3.3.2010  Georg Schneider war Klosterschüler bei den Zisterziensern in Mehrerau – die Geschichte einer Leidenszeit, die den 60-Jährigen bis heute verfolgt. Quelle: Spiegel