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Presse

Erzbistum Bamberg

21.1.2024 Im Jahr 2023 zahlte das Erzbistum Bamberg 354.000 Euro an 15 Betroffene – insgesamt bislang 936.000 Euro an 77 Betroffene. Quelle: stern

17.9.2023 Nach dem Fall Nussbaumer gibt es einen zweiten Vertuschungsvorwurf gegen Bischof Felix Gmür, den Vorsitzenden der Schweizer Bischofskonferenz und Bischof von Basel. Der heutige Pfarrer Thomas Pfeifroth (57), Erzbistum Berlin, wirft Pfarrer Franz Sabo vor, ihn 1982 als Minderjährigen im Bistum Bamberg missbraucht zu haben. In einem Brief Sabos an Pfeifroth gesteht Sabo 2002 den sexuellen Kontakt, sieht jedoch nicht den Missbrauch des Minderjährigen, sondern eher den Missbrauch seines eigenen Priesteramtes. Pfeifroth informierte 2010 das Bistum Bamberg, das ihn an das Bistum Basel verweist, wo der Beschuldigte seit 1992 beschäftigt ist. Allerdings ist Sabo weiterhin im Bistum Bamberg inkardiniert. Pfeifroth wendet sich 2010 an Bischof Gmür. Bereits 2005 gab es weitere Vorwürfe gegen Pfarrer Sabo, die aber keine Konsequenzen hatte. Bischof Gmür leitete im Fall Pfeifroth kein kirchenrechtliches Verfahren ein und beantragte auch nicht die Aufhebung der Verjährung. Schließlich informiert Pfeifroth 2015 den Vatikan. Er erfährt, dass Bischof Gmür das Dikasterium für Glaubensfragen über die Reue des Beschuldigten informierte. Das Glaubensdikasterium verhängte ein „angemessenes Bußwerk“, d.h. eine Beichte, als Ausdruck der Reue. Bis heute ist Pfarrer Sabo in Röschenz tätig. Quelle: kath.ch 

14.11.2022 Im Erzbistum Bamberg wird nach „neuerlich aufkommender Diskussion“ einem katholischen Pfarrer im Ruhestand verboten, priesterliche Dienste wahrzunehmen. Der Pfarrer hielt Gottesdienste und organisierte Projekte mit der Kirchenjugend. Mitte der 1990er Jahre hatte der Pfarrer das Beneralvikariat darüber informiert, dass er eine „intime Beziehung“ vom Ende der 1980er Jahre bis zur Mitte der 1990er Jahre mit einem anfänglich 14-Jährigen unterhalten habe. Der Betroffene erstattete wegen „sexuellen Missbrauchs von Schutzbefohlenen“ erstattete der dann 22-Jährige Anzeige gegen den Pfarrer, die Staatsanwaltschaft lehnte die Einleitung eines Ermittlungsverfahrens wegen Verjährung ab. Das Erzbistum verpflichtete den Pfarrer zu einer neunmonatigen Psychotherapie, ein Gutachter erstellte eine positive Prognose und der Pfarrer wurde wieder in der Pfarrseelsorge eingesetzt. 2011 wurden zwei neue Gutachten erstellt, die ergaben, dass keine Gefährdung vorliege. Der Pfarrer blieb also in der Pfarrseelsorge bis zu seinem Ruhestand. Seitdem hat er gottesdienstliche Aushilfen wahrgenommen und sie teils mit Jugendlichen vorbereitet. Nun äußerten Bürger ihre Sorge und das Erzbistum Bamberg reagierte: „Aufgrund der in der Region neuerlich aufkommenden Diskussion um seine Person, wurde er im September dieses Jahres vom Generalvikar gebeten, keine priesterlichen Dienste mehr wahrzunehmen.“ Quelle: infranken

10.10.2022 Nach dem Bekanntwerden von Missbrauchsvorwürfen gegen einen 2005 verstorbenen Pfarrer in der Gemeinde Wallenfels, Landkreis Kronach, Erzbistum Bamberg, haben sich weitere sechs mutmaßliche Opfer beim Erzbistum Bamberg gemeldet. Zuvor waren bereits fünf Fälle bekannt. Erzbischof Ludwig Schick hat einen Besuch in Wallenfels angekündigt. Quelle: br

7.10.2022 Über 160 Betroffene haben bisher Vergehen im Erzbistum Bamberg gemeldet. Quelle: Fränkischer Tag

23.9.2022 Im Fall des 2005 gestorbenen Wallenfelser Pfarrers Dieter Scholz haben sich laut Angaben des Erzbistums Bamberg vom 20. September (br) seit 2006 fünf Betroffene gemeldet. Nun informiert das Erzbistum, dass es bereits 1963 informiert war. Erzbischof Schick räumt ein Versagen der Bistumsleitung ein. Seit dem Aufruf vom 20.9. hat sich eine weitere Person gemeldet. Quelle: katholisch.de

22.9.2022 Der 2005 verstorbene Pfarrer von Wallenfels soll zwischen 1970 und 1995 eine unbekannte Zahl von Gemeindemitgliedern sexuell missbraucht haben. Seit 2006 haben sich fünf Betroffene gemeldet. Das Erzbistum Bamberg ruft mögliche weitere Betroffene auf, sich beim Erzbistum zu melden. Auch bisher gab es bereits Aufrufe des Erzbistums, allerdings nicht konkret im Blick auf Wallenfels. Äußerungen von Betroffenen ist zu entnehmen, dass es noch weitere Missbrauchsopfer geben könne. Zudem werde in jüngster Zeit wieder vermehrt über den beschuldigten Pfarrer gesprochen. Quelle: br

Februar 2022 Im Erzbistum Bamberg wurden 58 Betroffene (von 152) anerkannt und erhielten im Durchschnitt 9.244 Euro Anerkennungszahlungen. Quelle: mdr 

4.10.2021 Einem katholischen Priester aus dem Raum Nürnberg, Erzbistum Bamberg, wirft eine schutzbefohlene erwachsene Person sexuelle Nötigung vor. Die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth prüft nach der Anzeige durch das Erzbistum den Fall. Der Priester wurde vom Erzbistum Bamberg von seiner Tätigkeit als Seelsorger freigestellt.“ Quelle: nordbayern

11.2.2021 Im Ordinariat Bamberg stellten bis Ende 2020 56 Betroffene Anträge auf Anerkennungszahlungen. Seit 1. Januar waren es vier neue, alle bereits mit abgeschlossenem Verfahren. Insgesamt wurden in Bamberg bisher 233.500 Euro an Anerkennungszahlungen und Therapiekosten gezahlt. Quelle: Sonntagsblatt

22.1.2019 Das Bistum Bamberg hat bisher 26 Strafanzeigen gegen 41 verdächtige Personen gestellt. Quelle: br (nicht mehr online https://www.br.de/nachrichten/bayern/sexueller-missbrauch-erzbistum-bamberg-stellt-strafanzeige,RFsVRgC)

 24.10.2018 Der Präses eines kath. Jugendverbandes hatte möglicherweise 400 – 500 Opfer, 1 Opfer ging in die MHG-Studie ein. Quelle: Domradio

25.9.2018 In der MHG-Studie wurden 1.711 Personalakten untersucht und 41 Beschuldigte und 88 Opfer ermittelt. Die Opfer waren zwischen 4 und 20 Jahren; 37 waren jünger als 13. 56 der Opfer sind männlich, 32 weiblich. Es gab 15 kirchenrechtliche Verfahren, 5 Meldungen gingen an die Glaubenskongregation im Vatikan. Quelle: katholisch.de

20.1.2016 Die Rede ist von 22 Tätern, 26 Opfern und 18 Zahlungen. Quelle: nordbayerischer-kurier.de

 2.4.2013 Im Erzbistum Bamberg gab es 2012 zwölf neue Fälle und seither sieben neue  Vorwürfe. Quelle: pnp

 1.3.2011  Die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth hat Ermittlungen gegen einen Priester wegen Verjährung eingestellt. Die kirchenrechtliche Untersuchung läuft noch. Quelle: Augsburger Allgemeine

 25.2.2011  Im Jahr 2001 ging ein erster anonymer Hinweis auf einen Täter im Ordinariat ein. 2003 erfuhr das Ordinariat, dass sich Täter und Opfer geeinigt hätten. Das Opfer habe erklärt, dass er gegen den Priester keine weiteren Vorwürfe mehr erheben werde. 2005 vertraute das Erzbistum dem Priester eine überörtliche Leitungsfunktion in Fürth an, weil es von einem „einmaligen Fall“ ausgegangen sei. 2008 erstattete das Opfer Anzeige wegen sexueller Nötigung. Anfang 2011 erfuhr das Erzbistum von einem weiteren Verdacht. Quelle: Nordbayern

 14.8.2010 Im Bistum Bamberg soll der ehemalige Personalchef und jetzige Domkapitular Otto Münkemer mehrere Jungen missbraucht haben. Der Beschuldigte war früher Rektor im Knabeninternat Ottonianum. In diese Zeit fallen die Vorwürfe. Inzwischen haben sich vier mutmaßlich Betroffene gemeldet. Die Staatsanwaltschaft ermittelt.  Quelle: Tagesspiegel

 29.7.2010  Dem Domkapitular Otto M. werfen acht Betroffene Missbrauch vor. Von zwei Selbstmorden von Schülern ist die Rede. Die Glaubenskongregation ist informiert. Quelle: Süddeutsche

 20.3.2010 Im Internat Aufseesianum in Bamberg soll es zu sexuellen Übergriffen gekommen sein. Die beiden Beschuldigten sind gestorben. Quelle: Spiegel

 11.3.2010 Im Bamberger Internat Aufseesianum soll es in den 1960er und 1970er einen Täter gegeben haben, der mutmaßlich drei Betroffene misshandelte oder missbrauchte. Quelle: Merkur

 19.1.2010 Die Staatsanwaltschaft hat ein Verfahren gegen einen Domkapitular wegen sexuellen Missbrauchs wegen Verjährung eingestellt. Das Erzbistum hat den Fall an die Glaubenskongregation gemeldet. Quelle: Spiegel

 24.8.2008 Wie die Kirche den Fall des Domkapitulars aufzuklären sucht, der mehrere Opfer hatte. Quelle: Zeit

 6.8.2008 Ein kirchlicher Mitarbeiter steht im Verdacht, sich an mehreren Frauen sexuell vergangen zu haben. Näheres ist unbekannt. Quelle: Süddeutsche

 3.8.2008 Domkapitular Im Herbst 2007 trafen sich der beschuldigte Domkapitular Otto M., dessen Mitarbeiter, ein Jurist und ein Psychologe in einem Nürnberger Caritashaus mit dem heute 40-jährigen Opfer Erwin S. Dieser sollte eine Verzichtserklärung unterschreiben und sich verpflichten, nie mehr solche Vorwürfe gegen M. zu erheben. Erwin S. lehnte ab, obwohl die Kirchenmänner angeblich mit einer Verleumdungsklage drohten. M. soll als Schulleiter des Knabenseminars Ottonianum in Bamberg mehrere Jungen sexuell missbraucht haben. Quelle: Focus