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Presse

Bistum Trier

25.8.2022 Zwischen 1946 bis 2021 wurden 513 Betroffene identifizieren. Als Beschuldigte des sexuellen Missbrauchs – oder auch als überführte Täter – sind 195 Personen erfasst. Quelle: Saarbruecker Zeitung

27.7.2022 Ein Ruhestandspfarrer aus Freisen, Bistum Trier, muss sich wegen des Verdachts der sexuellen Nötigung vor dem Landgericht Saarbrücken verantworten. Ihm wird vorgeworfen, 1997 einen damals 14jährigen Ministranten „sexuell motiviert unangemessen berührt und dazu körperliche Gewalt angewendet“ zu haben. Gegen den Ruhestandspfarrer gab es in der Vergangenheit weitere Anschuldigungen wegen sexualisierter Gewalt, Verfahren wurden jeweils eingestellt. Der letzte Vorwurf wurde im Rahmen eines kirchenrechtlichen Verfahrens bekannt. Das Bistum leitete die Vorwürfe an die Staatsanwaltschaft weiter. Seit 2006 weiß das Bistum von Vorwürfen, beließ den Pfarrer aber bis 2015 im Amt und leitete die Anschuldigungen erst 2017 an die Glaubenskongregation weiter. Quelle: katholisch.de

31.3.2022 Die Staatsanwaltschaft Saarbrücken hat Anklage gegen einen früheren Pfarrer von Freisen, Bistum Trier, erhoben. Ihm wird vorgeworfen, 1997 einen damals 14jährigen Messdiener sexuell motiviert unangemessen berührt zu haben und dabei körperliche Gewalt angewandt zu haben. Der Geschädigte konnte sich wehren und fliehen. Der Beschuldigte bestreitet die Tat. Der Pfarrer wurde mehrfach wegen sexuellen Missbrauchs angezeigt und legte 2006 ein Teilgeständnis ab. Alle Fälle wurden eingestellt, zumeist wegen Verjährung. Mit seinem Fall waren die Bischöfe Marx, Bätzing und Ackermann befasst. Sie haben mehrfach Fehler im Umgang mit dem Fall eingeräumt. Ein kirchliches Strafverfahren gegen den Pfarrer läuft seit 2018. Quelle: Saarbrücker Zeitung

Februar 2022: Im Bistum Trier wurden 136 Betroffene (von 442 bekannten kirchlich Betroffenen) anerkannt und erhielten im Durchschnitt 11.088 Euro Anerkennungszahlungen. Quelle: mdr 

26.2.2022  Bischof Ackermann, Trier, hat einen Bistumspriester von seiner Tätigkeit in einer Pfarreiengemeinschaft freigestellt und ihm die Ausübung priesterlicher Dienste untersagt. Dem Priester wird sexueller Missbrauch vorgeworfen, der vor 13 Jahren geschehen sein soll. Er wurde der Staatsanwaltschaft gemeldet, eine kirchenrechtliche Voruntersuchung wurde eingeleitet, ruht jedoch, bis das Ergebnis der staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen vorliegt. In den letzten elf Jahren wurden im Bistum Trier 208 Missbrauchsopfer bekannt, die 73 verstorbene und 36 noch lebende Kleriker beschuldigten.  Dabei ist unbekannt, welche Missbrauchsfälle bereits in die MHG-Studie eingingen. Quelle: Volksfreund

10.12.2021 Das Bistum Trier hat 795.500 Euro seit 2010 an Missbrauchsopfer gezahlt, im Schnitt also 5.764 Euro pro Opfer, bei denen eine Zahlung bewilligt wurde. Quelle: Spiegel

6.6.2021 Im Jungeninternat Albertinum in Gerolstein schilderten 32 Betroffene ihre Erfahrungen mit sexuellem Missbrauch und mit körperlicher Gewalt. Quelle: twitter

23.4.2021 Die Staatsanwaltschaft hat das Verfahren gegen den Freisener Pfarrer eingestellt. Quelle: Saarbrücker Zeitung

22.2.2021 Das Bistum Trier hat die Untersuchungsergebnisse über einen Ruhestandspriester, dem sexueller Missbrauch eines Jugendlichen vorgeworfen wird, an den Vatikan weitergegeben. Der Priester bestreitet die Vorwürfe. In einem zweiten Fall wird einem Priester versuchter sexueller Missbrauch vorgeworfen. Der Priester wurde in den einstweiligen Ruhestand versetzt und darf erst wieder als Priester arbeiten, wenn er eine Therapie gemacht hat. In einem dritten Fall aus dem Raum Merzig, Saarland, haben sich Vorwürfe als unbegründet herausgestellt. Ein staatsanwaltliches Verfahren wurde eingestellt. Der Pfarrer war nicht beurlaubt worden. Von 2010 bis Ende 2020 hat das Bistum Trier an 138 Betroffene 640.500 Euro als Anerkennungszahlungen geleistet. Quelle: swr.de (nicht mehr online)

3.2.2021 Bischof Ackermann sagte, im Bistum Trier werde die Kommission zur Aufarbeitung von Missbrauch Zugang zu allen angefragten Informationen erhalten. Die Kommission entscheide selbst, in welchem Umfang sie Namen nenne. Er gehe davon aus, dass Verantwortliche mit Namen genannt würden. Dem Bistum fehlen noch zwei Betroffene in der Aufarbeitungskommission, fünf Mitglieder der Kommission stehen fest. Quelle: katholisch.de

22.12.2020 Die Psychologin Petra Hank und Monika Sinderhauf, Direktorin des Trierer Bistumsarchiv, Herber Heyd, bisher Abteilungsleiter im saarländischen Sozialministerium, Ordinarius Lutz Raphael, Historiker und Gerhard Robbers, Ex-Justizminister von Rheinland-Pfalz sind bereit, in der Kommission, die den sexuellen Missbrauch im Bistum Trier aufarbeiten soll, mitzuarbeiten. Die konstituierende Sitzung findet statt, wenn auch die Vertreter*innen der Betroffenen benannt wurden. Quelle: Süddeutsche

21.7.2020 Das Albertinum in Gerolstein legt seinen Zwischenbericht vor. Quelle: albertinum-gerolstein.de

5.7.2020 Das Bistum Trier hat die „Gemeinsame Erklärung über verbindliche Kriterien und Standards für eine unabhängige Aufarbeitung von sexuellem Missbrauch in der katholischen Kirche in Deutschland“ in Kraft gesetzt. Quelle: paulinus.de

25.6.2020 Bischof Ackermann, Trier, hat die Gemeinsame Erklärung für eine unabhängige Aufarbeitung unterzeichnet und rief zur Mitwirkung im zu gründenden Betroffenenbeirat auf. Dem Beirat sollen fünf Personen angehören. Meldungen an den Bischöflichen Generalvikar sind bis 31.8.2020 möglich. Ausgewählt werden die Betroffenen durch ein Gremium, dem ein/e Vertreter/in des Bischofs und aus der Fachpraxis und aus der Wissenschaft angehören. In der Aufarbeitungskommission, die von Oktober 2020 bis längstens 2026 arbeiten soll, sollen auch die Strukturen identifiziert werden, die sexuellen Missbrauch ermöglichten oder erleichterten und die Aufdeckung erschwerten. Verantwortlichkeiten sollen benannt werden. Ob auch die für Vertuschung Verantwortlichen benannt und veröffentlicht werden, ist der Meldung nicht zu entnehmen. Quelle: bistum trier

19.2.2020 Die Staatsanwaltschaft Mainz hat die Ermittlungen gegen einen katholischen Priester des Bistums Trier, der einem Jungen Geld gegen Sex angeboten hatte, eingestellt. Quelle: Rheinzeitung

23.9.2019 In Mainz ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen einen katholischen Pfarrer aus dem Rhein-Hunsrück-Kreis wegen des Verdachts auf versuchten sexuellen Missbrauch eines Jugendlichen. Der Priester gehört zum Bistum Trier. Der Vorfall soll sich Anfang September in Mainz zugetragen haben. Nach Auskunft der Staatsanwaltschaft hat der Priester Anfang September 2019 im Bereich des Mainzer Hauptbahnhofes einem 14-jährigen Jugendlichen Geld für sexuelle Handlungen angeboten haben. Der Beschuldigte wurde beurlaubt. Der mutmaßliche Missbrauch habe sich nicht im Arbeitsumfeld des Priesters ereignet. Die Staatsanwaltschaft ermittelt. Die kirchenrechtliche Voruntersuchung ruht bis zum Abschluss der staatsanwaltlichen Ermittlungen. Quellen: Rheinzeitung  spiegel.de

9.4.2019 Im Bistum Trier wurde ein weiterer Verdacht auf sexuellen Missbrauch bekannt. Das mutmaßliche Opfer ist der Trierer Tenor Thomas Kiessling. Er sagte, er sei von einem Pater der Trierer Abtei St. Matthias sexuell missbraucht worden. Von den Übergriffen hätten alle gewusst, „trotzdem gab es das große Schweigen“. Quelle: volksfreund.de

25.9.2018 „Zudem meldeten sich seit 2010 insgesamt 140 Opfer beim Bistum Trier, die 75 Priester beschuldigten. Diese Zahlen flossen nicht in die Studie ein. Das Bistum bewilligte 96 von 104 Anträgen auf Zahlungen wegen erlittenen Leides. Gezahlt wurden 475 500 Euro. Zum Bistum Trier gehören knapp 1,4 Millionen Katholiken in Rheinland-Pfalz und im Saarland.“ Quelle: welt.de

25.9.2018 In der MHG-Studie wurden in 4.680 Personalakten 148 Beschuldigte und 442 Betroffene gefunden. In 67 Fällen gab es kirchliche Verfahren, in 16 kam es zu Sanktionen, darunter sechs Entlassungen aus dem Klerikerstand. 54 staatliche Verfahren endeten mit 25 Einstellungen und 4 Freisprüchen, 16 Freiheitsstrafen und drei Geldstrafen wurden ausgesprochen. Unter den 442 Opfern waren 190 weibliche Opfer.  Quelle: welt.de

11.5.2018  Dem Direktor des Albertinums in Gerolstein, der 1982 sein Amt niederlegte und zunächst in einer Pfarrei in Illigen, später auf den Saargau eingesetzt war, werfen Betroffene Misshandlungen und Missbrauch vor. Das Bistum will erst 2010 davon erfahren haben. Quelle: volksfreund.de

21.5.2016  Mindestens drei Mal hat die Staatsanwaltschaft Saarbrücken gegen Pfarrer Z. ein Verfahren wegen des Vorwurfs des sexuellen Missbrauchs an Kindern geführt: 2006, 2013 und 2016. Die Ermittlungen seien jeweils wegen mangelnden Tatnachweises und in einem Fall wegen Verjährung eingestellt worden. Von 2010 bis 31.12.2015 haben sich 125 Missbrauchsopfer beim Bistum Trier gemeldet. Beschuldigt wurden insgesamt 70 Geistliche, 40 davon sind verstorben. 90 Anträge wurden gestellt, 83 bewilligt. Das Bistum zahlte an Betroffene bislang 411.500 Euro. Quelle: volksfreund.de

20.1.2016  Mit 396.500 Euro wurden 79 Opfer entschädigt. Quelle: noz-cdn.de

29.6.2010 Im Bistum Trier (1,5 Millionen Katholiken), das 280 000 Euro auszahlte, belief sich die höchste bekannte Summe an ein Opfer auf 18 000 Euro. Quelle: welt.de