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Presse

Bistum Rottenburg-Stuttgart

20.11.2022 Die Staatsanwaltschaft Ellwangen hat Ermittlungen aufgenommen im Fall eines leitenden Pfarrers aus dem Dekanat Ostalb, Bistum Rottenburg-Stuttgart. Es besteht ein Anfangsverdacht sexueller Belästigung zum Nachteil von zwei Ministrantinnen im Alter von 16 und 21 Jahren. Quelle: gmx.net

18.10.2022 Bischof Fürst, Rottenburg-Stuttgart, hat einen leitenden Pfarrer im Dekanat Ostalb vom Dienst freigestellt. Ministranten warfen dem Priester in einem Brief an das Bistum Übergriffigkeit und Grenzverletzungen vor. Die Gemeinden wurden vom Dekan über die Freistellung informiert. Erste Befragungen Betroffener – dem Vernehmen nach durch einen vom Bischof beauftragten Juristen des Offizialats, nicht durch Mitglieder der KsM – gab es bereits. Die Diözese will alles tun, um die Vorwürfe gründlich aufzuklären. Quelle: katholisch.de  s. auch die Erfahrungen eines Betroffenen

12.9.2022 Seit 1946 bis heute wurden im Bistum Rottenburg-Stuttgart 389 Betroffene und 175 Beschuldigte. bekannt. 36 der Beschuldigten sind Laien, 20 Beschuldigte sind Ordensschwestern in Orden bischöflichen Rechts. Inzwischen wurde ein Betroffenenbeirat – fünf Männer und zwei Frauen – von Bischof Fürst berufen. Quellen: drs   Zeit

21.7.2022 Der katholische Pfarrer Wilfried Metzler hat junge Mädchen vergewaltigt – das ergab die Studie zu Vorfällen im ehemaligen Kinderheim in Hoheneck ( S. 106 ff.). Metzler war von Juni 1970 bis März 1978 Stadtpfarrer in Ludwigsburg bei der Gemeinde Zur heiligsten Dreieinigkeit. Zeitgleich war er regelmäßig in Hoheneck. Dem Bistum ist dies ebenso wenig bekannt wie eine Strafversetzung nach Guatemala. Der jetzige Pfarrer Alois Krist und die Gemeinde seien erschüttert und bitten, dass weitere Betroffene sich melden. Quelle: lkz

Februar 2022: Im Bistum Rottenburg-Stuttgart gibt es 181 bekannte kirchlich Betroffene. Die Zahl derer, die einen Antrag auf Anerkennungszahlungen stellten, ist unbekannt. Im Schnitt erhielten sie 7.292 Euro Anerkennungszahlungen. Quelle: mdr 

19.1.2022 Bei der UKA stellten fast 70 Betroffene aus dem Bistum Rottenburg-Stuttgart Wiederholungs- und Erstanträge. Quelle: vaticannews

19.3.2021 Zwischen 1947 und Anfang März 2021 wurden im Bistum Rottenburg-Stuttgart 168 beschuldigte kirchliche Mitarbeiter*innen ausfindig gemacht, die in sexuellen Missbrauch verwickelt gewesen sein sollen. Unter ihnen sind 97 Priester, Diakone und männliche Ordensleute. – Frühere Informationen lauteten: Am 30.3.2019 war von rund 150 Vorwürfen die Rede. Am 5.7.2019 wurde von 181 Taten und Beschuldigungen gegen Geistliche seit 1949 gesprochen. Laut KsM-Bericht von 2013 waren es 110 Beschuldigte. 

12.3.2020 In der Diözese sind seit 1947 insgesamt 181 Taten und nicht verifizierbare Beschuldigungen dokumentiert. Die meisten Vorwürfe (59) gehen auf die 1960er Jahre zurück. Den 70er Jahren wurden 29, den 80er Jahre 33 Missbrauchstaten und -vorwürfe zugeordnet. Für die 90er Jahren wurden 16 Vorwürfe erfasst. Zwischen 2000 bis 2009 waren es noch elf. Seit 2010 gibt es sechs weitere Fälle. Zwölf Täter leben noch, von ihnen kann Schmerzensgeld für die Opfer gezahlt werden. Quelle: hz.de (nicht mehr online)

30.3.2019 Seit 2001 werden Akten systematisch gesichtet, seit 2002 gibt es die unabhängige Kommission. Diese beschäftigte sich seitdem mit rund 150 Vorwürfen Betroffener. Von 2002 bis Ende August vergangenen Jahres hatte die Diözese an Missbrauchsopfer 640 000 Euro Entschädigung gezahlt sowie zusätzlich 130 000 Euro Therapiekosten übernommen. Quelle: n-tv.de (nicht mehr online)

29.11.2018 Das Bistum hat 22 Fälle lebende Täter der Staatsanwaltschaft übermittelt. Insgesamt ist die Rede von inzwischen 80 Fällen. Quelle: swr (nicht mehr online) 

25.9.2018  In der MHG-Studie wurden in 1.950 Personalakten 72 Beschuldigte gefunden, 45 davon verstorben. Angaben über Opfer gibt es nicht. Quelle: katholisch.de

12.5.2016 Pfarrer Alfons Leykauf habe in seiner Zeit als Seelsorger des Kinderheims St. Josef in Gutenzell-Hürbel (Landkreis Biberach) mehrfach drei Mädchen sexuell missbraucht, zum Teil über Jahre hinweg. Quelle: tagblatt.de

2016 Es ist von 20 neuen Verdachtsfällen die Rede. Quelle: drs.de

20.1.2016  An 93 Opfer wurden 559.000 Euro gezahlt. Quelle: noz-cdn.de

4.11.2015  Pfarrer Hermann E., Weilheim/Teck, hat pornografische Filme mit Jugendlichen angeschaut. Quelle: stuttgarter-nachrichten.de

27.1.2015  Das Bistum Rottenburg-Stuttgart spricht von 126 Beschuldigten, darunter 92 Priester, Diakone, Angehörige von Frauenorden und 11 Ordensangehörige ohne Dienstverhältnis mit dem Bistum. Quelle: drs.de

16.3.2010 Ein Pfarrer von Wurmlingen hat in den 50er und 60er Jahren Jungen missbraucht. Der Beschuldigte ist Ehrenbürger der Stadt Rottenburg. Quelle: spiegel.de