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Presse

Bistum Osnabrück

31.5.2022 Die Glaubenskongregation hat einen ehemaligen Pfarrer (heute 88) des Bistums Osnabrück des sexuellen Missbrauchs mehrerer Minderjähriger für schuldig befunden. Er wurde nun von Papst Franziskus aus dem Klerikerstand entlassen. Am 15.12.2018 hatte Bischof Bode informiert, dass in der Glaubenskongregation die Schuld des Priesters festgestellt worden war, die er zudem eingeräumt hatte. Wegen seines Alters und seiner angeschlagenen Gesundheit sei aber von einem Verfahren vor einem kirchlichen Gericht abgesehen worden. Er war in  Merzen, Dalum, Rhede und in Twist eingesetzt. Quelle: katholisch.de

Februar 2022: Im Bistum Osnabrück wurden 35 Betroffene (von 110) anerkannt und erhielten im Durchschnitt 6.071 Euro Anerkennungszahlungen. Quelle: mdr 

6.11.2021 Bischof Bode, Osnabrück, hat einen Pfarrer vom Dienst entpflichtet. Der Pfarrer hatte dem Bischof mitgeteilt, dass es staatsanwaltliche Ermittlungen gegen ihn gebe. Es bestehe der Verdacht von Straftaten im Zusammenhang mit der Verwendung kinderpornografischer Dateien. Die Gemeinde wurde informiert. Quelle: Neues Ruhrwort

26.2.2020 Bischof Bode hatte angekündigt, auch auf externe Experten zu setzen. Quelle: welt.de

18.2.2019 Bislang waren drei Opfer eines inzwischen pensionierten katholischen Priesters in Merzen, Rhede, Twist und Dalum in den Landkreisen Osnabrück und Emsland bekannt. Inzwischen haben sich 16 Betroffene beim Bistum Osnabrück gemeldet. Das Bistum geht von einer Dunkelziffer im zweistelligen Bereich aus. Die Glaubenskongregation hatte wegen des Alters und der Gesundheit des Betroffenen ein kirchenrechtliches Verfahren abgelehnt. Das Bistum hat wegen der deutlich gestiegenen Zahl der Opfer erneut den Vatikan eingeschaltet. Die Straftaten sind verjährt. Quelle: Braunschweiger Zeitung 

15.12.2018 In Merzen, Bistum Osnabrück, hat ein Pfarrer in den 1980er und 1990er Jahren drei Jugendliche sexuell missbraucht. Die Staatsanwaltschaft stellte die Verjährung fest, die Glaubenskongregation stellte die Schuld des geständigen Täters fest, sah aber wegen des Alters und der angeschlagenen Gesundheit von einem Verfahren ab. Das Bistum verfügte ein Verbot aller öffentlichen Auftritte und liturgischen Handlungen und den Besuch in der ehemaligen Pfarrei. Der Pfarrer dürfe auch nicht in Merzen beerdigt werden. Der Täter war von 1976 bis 1997 Pfarrer in Merzen, zuvor war er von 1966 bis 1969 in Dalum, von 1969 bis 1972 in Rhede und von 1972 bis 1976 in Twist eingesetzt. Quellen: katholisch.de  noz 

25.9.2018  In der MHG-Studie wurden Personalakten von 1946 – 2015 untersucht und 35 Beschuldigte und 68 Betroffene gefunden. Quelle: katholisch.de

30.1.2017 Im Bistum Osnabrück hat es in den zurückliegenden Jahrzehnten 28 Hinweise auf Missbrauchsfälle gegeben. Sie bezogen sich auf 21 Personen, darunter auf 16 Geistliche der Diözese. An 17 Missbrauchsopfer zahlte das Bistum Geld. Quelle: noz.de