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Presse

Bistum Mainz

1.3.2024 Im Bistum Mainz haben sich seit der Vorstellung der Missbrauchsstudie im März 2023 weitere 43 mutmaßlich Betroffene gemeldet. Zwei Täter zeigten sich selbst beim Bistum an. Die mutmaßlichen Täter sind Priester oder ehren- und hauptamtliche Mitarbeiter der Kirche. Das Bistum hat insgesamt rundc 1,7 Millionen Euro als „Anerkennungsleistungen“ an Betroffene gezahlt und für Therapien zusätzlich 280.000 Euro. Der Kirchenrechtler Thomas Schüller spricht von einem „Mentalitätswandel“ im Bistum Mainz. Bischof Kohlgraf habe das Thema zur Chefsache gemacht und Stephanie Rieth, Bevollmächtigte des Generalvikars, käme ihrer Arbeit mit Sachverstand und Beharrlichkeit und Empathie nach. Auf allen Ebenen der Thematik sei das Bistum Mainz gut aufgestellt. [Es ist schön, einmal eine gute Nachricht hier zu schreiben.] Quelle:  swr

25.4.2023 Die Staatsanwaltschaft Darmstadt hat das Ermittlungsverfahren wegen Missbrauchsvorwürfen gegen einen Pfarrer aus dem Kreis Darmstadt-Dieburg wegen Verjährung eingestellt. Das kirchenrechtliche Verfahren steht noch aus. Die Gemeinde steht hinter dem Pfarrer. Quellen: FR   op-online

2.4.2023 Der Katholikenrat im Bistum Mainz sieht in den kirchlichen Missbrauchsfällen das Versagen nicht nur von Klerikern und kirchlichen Mitarbeiter*innen, sondern auch von kirchlichen Verbänden, Pfarreimitgliedern, Räten und Familien der Betroffenen. Seit 2011 bis Anfang März 2023 wurden 123 Anerkennungsanträge an die UKA weitergeleitet und rund 1,25 Millionen Euro an 91 Betroffene ausgezahlt. Für Therapien zahlte das Bistum Mainz 780.000 Euro. Quelle: Hessenschau

16.3.2023 Bei der Hotline des Bistums Mainz, die zur Zeit der Veröffentlichung der Mainzer Studie geschaltet war, haben sich zwei weitere Betroffene gemeldet. Die Gutachter sprechen in der Studie von mindestens 400 Opfern sexueller Gewalt im Bistum Mainz seit 1945, meist Kinder und Jugendliche. Quelle: swr

3.3.2023 In der Studie des Bistums Mainz ist von 181 hoch plausiblen Beschuldigten und weiteren 211 plausiblen Beschuldigten die Rede. 401 Betroffene werden als hochplausibel, weitere 256 als wahrscheinlich wahrheitsgemäß eingestuft. Februar 2022 Im Bistum Mainz wurden 90 Betroffene (von 422) anerkannt und erhielten im Durchschnitt 6.774 Euro Anerkennungszahlungen. Quelle: mdr 

7.10.2020 Rechtsanwalt Ulrich Weber hat im Auftrag des Bistums Mainz in persönlichen Kontakten und Prüfung von Dokumenten und Archivdaten Missbrauchsfälle ermittelt. In einem heute vorgestellten Zwischenbericht geht er von 273 Beschuldigten (Priester, kirchliche Mitarbeiter*innen, Ehrenamtliche) und 422 Betroffenen aus. In den Blick genommen wurden auch erwachsene Schutzbefohlene oder Erwachsene in Abhängigkeitsverhältnissen. In der MHG-Studie waren 53 Täter und 169 Opfer ermittelt worden. Es ist also von weiteren 220 Tätern und 253 Opfern die Rede. Der Abschlussbericht über Missbrauchsfälle im Bistum Mainz, der die Zeit von 1945 bis 2019 umfasst, soll Anfang 2022 vorliegen. Quellen: Bistum Mainz   katholisch.de

23.9.2020 Im Bistum Mainz wurden 341.000 Euro als Leid-Anerkennungszahlungen für ca 64 kirchlich Betroffene gezahlt. In der MHG-Studie war von 169 Opfern die Rede. Quelle: hessenschau

5.6.2019 Eine unabhängige Aufklärung durch RA Weber hat begonnen. Quelle: katholisch.de

22.6.2019 Gegen den katholischen Pfarrer der Pfarrgruppe Karben, Bistum Mainz, wird wegen des Vorwurfs sexuellen Missbrauchs ermittelt. Er wurde von seinen Aufgaben freigestellt. Die Staatsanwaltschaft prüft die Vorwürfe. Quelle: fnp

5.4.2019 Die Diözese Mainz hat der Staatsanwaltschaft eine Liste mit 199 Personen gegeben. Die übergebenen Akten enthalten Namen von Priestern und von Mitarbeitern kirchlicher Einrichtungen. Darunter sind auch Akten von verjährten Fällen, von strafrechtlich nicht relevanten  oder von Fällen, in denen bereits ermittelt wird oder Beschuldigte verstorben sind. Quelle: n-tv

25.9.2018  In der MHG-Studie wurden in 950 Personalakten seit 1946, 53 Beschuldigte und 169 Opfer gefunden. 47 der Opfer waren weiblich. Es gab 18 staatliche Gerichtsverfahren, die mit drei Freisprüchen und vier Haftstrafen endeten. Fünf Meldungen wurden an die Glaubenskongregation gegeben. Seit 2001 gab es fünf kirchenrechtliche Verfahren. Ein Täter wurde exkommuniziert, dreimal wurden geringe Strafen und Auflagen verfügt. Ein Verfahren ist noch nicht abgeschlossen. Quelle: katholisch.de   welt.de

29.12.2013:  Im Bistum Mainz gingen 51 Anträge auf Anerkennungszahlungen ein, 43 wurden bewilligt. Fünf Missbrauchsvorwürfe sind noch offen. 2016 waren es drei, 2017 waren es vier Missbrauchsvorwürfe. Beschuldigte waren Priester(52), Ordensmänner und Diakone. Quelle: fuldaerzeitung.de   welt.de

29.6.2010 Im Bistum Mainz mit 754 000 Katholiken erhielten 33 Missbrauchsopfer 201 000 Euro. Quelle: welt.de

16.3.2010 Im Jungen-Internat in Bensheim erlebten zwölf Schüler Gewalt, drei sexuellen Missbrauch. Die Verbrechen waren bereits in den siebziger und achtziger Jahren bekannt. Es sei ein Brief an den damaligen Mainzer Bischof vom Februar 1981 aufgetaucht, in dem ein Schüler sexuellen Missbrauch durch den Internatsleiter schildert. Zu einem daraufhin dem Schüler angebotenen Gespräch sei es aber nie gekommen. Damals war Hermann Volk Bischof von Mainz (1962-1982). Zudem gebe es Hinweise auf Briefe aus den siebziger Jahren, in denen Eltern von sexuellem Missbrauch berichteten. In dem Konvikt soll es bis 1979 Misshandlungen und Missbrauch gegeben haben. Quelle: spiegel.de

29.6.2010 Im Bistum Mainz erhielten 33 Missbrauchsopfer 201 000 Euro – jeweils zwischen 1000 und 13 000 Euro. Quelle: welt.de

15.7.2002 Die Geschichte eines Opfers des Pfarrer Norbert E. in einer Taunusgemeinde. Quelle: spiegel.de

9.10.2000 Die Mainzer Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Weihbischof Franziskus Eisenbach. Ihm werden sexueller Missbrauch und gewalttätige Teufelsaustreibung vorgeworfen. Opfer ist eine erwachsene Frau. Der Weihbischof wurde schließlich freigesprochen – und damit wurde klargemacht, dass Seelsorge kein schützenswerter Raum ist. Quelle: Spiegel