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Presse

Bistum Essen

28.9.2022 Ein ehemaliger Priester des Bistums Essen war vom Mülheimer Amtsgericht wegen sexuellen  Missbrauchs zu einer dreimonatigen Freiheitsstrafe auf Bewährung verurteilt worden, weil er etwa anderthalb Jahre mit einem Jungen aus Essen Sexualkontakte hatte. Verurteilter und Opfer sagen, der Kontakt sei einvernehmlich gewesen. Das Opfer jedoch war zu Beginn des Missbrauchs minderjährig. Der Priester wurde Anfang des Jahres suspendiert. Nun hat er vor dem Duisburger Landgericht Einspruch gegen das Urteil eingelegt. Quelle: www1.wdr

13.5.2022 Das Bistum Essen hat einen Priester wegen des Verdachts eines sexuellen Missbrauchs suspendiert. Dem Priester werden sexuelle Handlungen an einem Jugendlichen vor über 30 Jahren vorgeworfen. Ein Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft war wegen Verjährung eingestellt worden. Der Beschuldigte räumte die Tat ein und wurde suspendiert. Ein kirchenrechtliches Verfahren wurde eingeleitet. Quelle: zeit

9.5.2022 Das Mülheimer Amtsgericht hat einen katholischen Priester aus dem Bistum Essen zu drei Monaten auf Bewährung und einer Geldstrafe in Höhe von 1.000 Euro verurteilt. Das Gericht konnte nachweisen, dass der Priester sich zumindest bei einem Treffen mit einem damals Minderjährigen strafbar gemacht hatte. Das Opfer sagte aus, dass es eine freundschaftliche Affäre gewesen sei. Der Priester betonte, er sei kein Missbrauchstäter. Quelle: WDR

30.3.2022 Im Bistum Essen wurde ein Ruhestandspriester wegen des Verdachts der sexuellen Belästigung von zwei erwachsenen Frauen vom Dienst suspendiert. Das Bistum erstattete Anzeige bei der Staatsanwaltschaft und leitete eine kirchenrechtliche Voruntersuchung ein. Diese ruht bis zum Ende der staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen und wird unabhängig vom Ausgang der staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen fortgesetzt. Quelle: katholisch.de

Februar 2022: Im Bistum Essen wurden 117 Betroffene (von 376) anerkannt und erhielten im Durchschnitt 9.244 Euro Anerkennungszahlungen. Quelle: mdr 

12.1.2022 Ein Priester des Bistums Essen wurde suspendiert. Gegen ihn wurde ein kirchenrechtliches Verfahren angestrengt. Die Staatsanwaltschaft legt dem Priester „Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung“ zur Last. Tatort und Tatzeit sind unbekannt. Quelle: nrz

 28.6.2021 Im Bistum Essen waren in der MHG-Studie 60 des Missbrauchs Minderjähriger beschuldigte Priester und 85 Betroffene bekannt geworden. Inzwischen sind dem Bistum mindestens 122 Betroffene bekannt, vor allem aus inzwischen geschlossenen Kinderheimen von Ordensgemeinschaften. Die Täter waren in den meisten Fällen bereits als Täter bekannt. Das Bistum schrieb die 122 Betroffenen an, um sie über die Einrichtung eines Betroffenenbeirates zu informieren. Bis Ende Juli können sie ihre Bereitschaft zur Mitarbeit im Betroffenenbeirat im Bistum Essen noch erklären. Quelle: come-on 

28.9.2020 Ein katholischer Pfarrer aus Schalksmühle, Bistum Essen, wurde wegen Beschaffung und Besitz von Darstellungen sexueller Ausbeutung von Kindern vom Amtsgericht Lüdenscheid verurteilt. Nun beginnt das kirchenrechtliche Verfahren. Quelle: come-on.de
28.2.2020 und 6.3.2020 Das Bistum Essen hat beim Münchener Institut für Praxisforschung und Projektberatung eine weitere Missbrauchsstudie in Auftrag gegeben. Untersucht werden sollen die Missbrauchsfälle seit der Gründung des Bistums Essen, 1958. Die Studie soll klären, was zu Missbrauch führte, wie mit den Fällen umgegangen wurde; Aktensichtung und Interviews mit Tätern und Personalverantwortlichen sind vorgesehen.
Die Wissenschaftler riefen Betroffene von sexuellen Übergriffen auf, sich bei den Forschern zu melden. Interviews mit ihnen sollen in die Auswertung einfließen. Die Studie soll auch zeigen, wie sich Missbrauchsfälle auf Pfarreien ausgewirkt haben. Daher werden die Wissenschaftler*innen auch mit Gemeindemitgliedern sprechen. In der MHG-Studie wurden 85 Opfer und 60 beschuldigte Kleriker bekannt. Ob Verantwortliche für Vertuschung benannt werden, ist unbekannt. Quellen: DomradioDomradio   Bistum Essen

7.12.2019 Ein Pastor der Gemeinden Schalksmühle, Halver, Altena/Nachrodt wurde Anfang November suspendiert. Das Bistum Essen stellte Strafanzeige. Dem Pfarrer wird vorgeworfen, Kinderpornografie auf seinem PC zu haben. Pfarrer Claus Optenhöfel und der vom Bistum Essen entsandte Psychologe und Supervisor Wolfgang Schab luden die Gemeinden zu einem offenen Gesprächsabend ein. Quelle: come-on.de

11.9.2019 Das Bistum Essen kündigt eine unabhängige Missbrauchsstudie Quelle: katholisch.de

15.3.2019 Das Bistum Essen hat 29 Missbrauchsmeldungen 2018 erhalten, zwölf davon betreffen das Ruhrbistum, 17 betreffen andere Bistümer oder Einrichtungen. Die Vorwürfe richten sich gegen eine unbekannte Zahl von Geistlichen. Gegen einen Priester wurde Strafanzeige erstattet und ein kirchliches Verfahren eingeleitet. Die anderen beschuldigten Priester sind verstorben. Quelle: rp-online 

25.9.2018 In der MHG-Studie wurden 1.549 Personalakten untersucht, 60 Beschuldigte 85 Betroffene gefunden. 19 der Beschuldigten wurden juristisch belangt; sieben von ihnen straf- und kirchenrechtlich, vier nur strafrechtlich und acht nur kirchenrechtlich. Quelle: katholisch.de

9.11.2017 In den Geheimakten wurden 30 Missbrauchstäter und 17 mögliche weitere Täter gefunden. Quelle: Bistum Essen

9.11.2017   Zwischen 2010 und Ende 2016 gab es 216 Hinweise auf sexualisierte Gewalt im Bistum Essen. 2016 gab es 24 Meldungen, beschuldigt wurden drei Priester, zwei Ordensfrauen, zwei Hauptamtliche, ein Ehrenamtlicher. Gezahlt wurden 493.000 Euro, für 8 Personen wurden Therapiekosten übernommen. Quelle: katholisch.de   bistum-essen

10.2.2016  Seit 2010 gab es 192 Hinweise auf sexualisierte Gewalt. Beschuldigt wurden 58 beschuldigt Priester, 14 Ordenspriester und 21 Ordensschwestern; 2015 gab es 22 Meldungen über sexuellen Missbrauch. Beschuldigt wurden zwei Priester, fünf Ordensfrauen, fünf Laien und drei Ehrenamtliche. Quelle: Bistum Essen

23.1.2015  Seit 2010 gab es 173 Hinweise. Beschuldigt wurden 56 Priester, 12 Ordenspriester und 16 Ordensschwestern. 72 von 75 Anträge auf Anerkennung des Leids wurden bewilligt. Quelle: Bistum Essen

15.9.2013 Ein ehemaliger Domkapitular und Vorsitzender des Kirchengerichts, das sich unter anderem mit dem sexuellen Missbrauch durch Amtsträger beschäftigte, hatte zwei Opfer. Quelle: Der Westen (nicht mehr online)

5.12.2012  Im Franz Sales Haus, Essen, gab es mehr als 80 Opfer. Quelle: Der Westen (nicht mehr online)

30.3.2011  Ein Kaplan der Großgemeinde St. Clemens soll das Beichtgeheimnis gebrochen haben. Er soll in der Beichte erfahren haben (oder nachgefragt haben) von sexuellen Verfehlungen des Pastors Bernward Mezger, damals Propst in St. Clemens und Vorgesetzter des Kaplans Gerhard F.. Auch Verbindungen an­­de­rer Priester in die Homosexuellen-Szene sollen im Beichtstuhl abgetastet worden sein. Der Kaplan habe es weitergetragen an Ohren, die es nicht hören sollten. Quelle: Der Westen

5.3.2011  In Franz Sales Haus, Essen soll es 47 Betroffene sexualisierter Gewalt geben. Quelle: Der Westen (nicht mehr online)

2.9.2010 Die Geschichte von Rolf D. aus dem Franz Sales Haus. Quelle: taz

19.5.2010 Fall Hullermann: 1979 missbrauchte er den elfjährigen Wilfried F. Der damalige Münchner Erzbischof Joseph Ratzinger holte den bereits vorbelasteten Hullermann 1980 unter Auflage einer Therapie aus Essen nach München. H. verging sich von 1982 bis 1985 erneut an Minderjährigen. 1986 wurde er zu einer Bewährungsstrafe verurteilt, aber noch während der Bewährungsfrist nach Garching entsandt, wo er ab Nov. 1987 insgesamt 21 Jahre arbeitete. Er missbrauchte 1998 als Pfarradministrator in Garching einen Minderjährigen. Im Februar 2008 erfuhr der Münchner Erzbischof Reinhard Marx von dem Fall und ließ ein forensisch-psychiatrisches Gutachten über den Pfarrer erstellen. Demnach wurde ihm strikt untersagt, Kinder-, Jugend- und Ministrantenarbeit auszuüben. Er wurde 2008 von Erzbischof Reinhard Marx aus Garching nach Bad Tölz versetzt mit der Auflage, nicht mit Jugendlichen zu arbeiten. Hullermann arbeitete trotzdem mit Jugendlichen. Der Vorgänger von Erzbischof Marx, Wetter, räumte Fehler ein. 2010 wurde Hullermann suspendiert. Quelle: 15.3.2010 Spiegel

 3.5.2010 Monsignore F. missbrauchte drei Minderjährige. Quelle: Der Westen

12.3.2010 Ein früherer Domkapitular des Bistums Essen bezahlte im Dezember 2009 einen über 16 Jahre alten Jugendlichen für „Sex“. Es erging ein Strafbefehl gegen den Domkapitular ohne öffentliche Verhandlung. Er muss 14.0000 Euro Strafe zahlen. Quelle: Spiegel

22.7.2002 Der Direktor des Franz Sales Hauses missbrauchte einen 13Jährigen, der von einem Übergriff eines anderen Priesters berichtet hatte. Quelle: faz.net