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Presse

Bistum Dresden-Meißen

26.9.2023 Die Interdiözesane Kommission zur Aufarbeitung sexuellen Missbrauchs des Erzbistums Berlin, der Bistümer Görlitz und Dresden-Meißen und der Katholischen Militärseelsorge beschäftigt sich mit Missbrauchsfällen im Kloster Wechselburg, den Gemeinden Leipzig-Süd, Schirgiswalde, Annaberg und Dresden-Strehlen. Im Blick sind Mönche, ein Priester oder ein Religionslehrer. Bislang gibt es 30 Verdachtsfälle seit 1945, bei denen 20 Kleriker und acht Laien beschuldigt werden. Es gibt 56 Opfer, zwei Drittel davon männlich, 21 weiblich. Quelle: Süddeutsche

21.8.2023 Das staatliche Ermittlungsverfahren wegen Missbrauchsvorwürfen gegen einen früheren Priester des Bistums Dresden-Meißen wurde 

 eingestellt. Die Staatsanwaltschaft begründete die Einstellung der Ermittlungen, es habe nicht genügend Anlass zur Erhebung einer Anklage gegeben. Der Beschuldigte ist inzwischen aus dem Klerikerstand entlassen. Ob das kirchenrechtliche Verfahren weiterläuft, ist unbekannt. Quelle: katholisch.de   Bistum Dresden-Meißen

12.5.2023 Ein katholischer Priester aus dem Bistum Dresden-Meißen war Ende Januar 2023 wegen des Verdachts sexueller Übergriffe gegenüber Jugendlichen vom Dienst freigestellt worden. Das staatsanwaltschaftliche Verfahren läuft noch. Die kirchliche Voruntersuchung ist abgeschlossen, der Fall dem Dikasterium für die Glaubenslehre vorgelegt worden. Gleichzeitig bat der Beschuldigte um Laiisierung, die ihm gewährt wurde. Quelle: Bistum Dresden-Meißen

25.2.2023 Im Bistum Dresden-Meißen starb ein katholischer Pfarrer am 8. August 2022. Im Nachruf des Bistums heißt es, dass das Bistum „auf Wunsch des Verstorbenen“ auf eine Würdigung des Lebens verzichtet. Auch von einem Strafdekret ist die Rede. Nun räumt das Bistum ein, dass sich der Pfarrer über Jahre an Kindern vergangen hat. Seine Arbeitsorte waren Schirgiswalde, Großenhain, Aue, Kirchberg, Annaberg-Buchholz. Eine erste anonyme Anzeige ging 2006 beim Bistum ein, 2007 folgte eine Anzeige mit Namensnennung. Weitere Anzeigen gab es 2010 und 2021. Der Pfarrer habe ich selbst angezeigt und drei Betroffene genannt. Insgesamt sind dem Bistum acht männliche und eine weibliche Betroffene bekannt. Die Betroffenen waren meist minderjährig. Das Bistum meldete den Fall mehrfach nach Rom. Im Bistum Dresden-Meißen sind derzeit 54 Betroffene und 20 Kleriker und acht Laien als Täter bekannt. Quelle: de.knews.media

29.1.2023 Ein Seelsorger des Bistums Dresden-Meißen wurde vom Dienst freigestellt. Es liegen Verdachtsmomente sexueller Übergriffe gegenüber Jugendlichen vor. Die Pfarreien wurden informiert und die Staatsanwaltschaft eingeschaltet. Quelle: Bistum Dresden-Meißen

19.8.2022 Das Bistum Dresden-Meißen lehnte auf Wunsch des Verstorbenen eine Würdigung des am 8.8. verstorbenen Priesters ab. Hintergrund ist ein Strafdekret. Quelle: Bistum Dresden

26.7.2022 Im Bistum Dresden-Meißen wurde das Grab des katholischen Priesters Jungnitsch 50 Jahre nach seinem Tod eingeebnet. Das Bistum wusste seit über 20 Jahren, dass Jungnitsch mindestens vier Minderjährige schwer sexuell misshandelt hat. Jungnitsch starb 1971.  Dem Bistum sind inzwischen 53 Missbrauchsfälle seit 1945 bekannt. Sie wurden von 29 Klerikern oder Kirchenmitarbeitern begangen. Eine neunköpfige Aufarbeitungskommission ist zusammengesetzt, die jährlich berichten soll und in fünf Jahren ihren vorläufigen Abschlussbericht geben soll.Der Aufarbeitungskommission gehören zwei Betroffene an. Auch einen Betroffenenbeirat soll es geben. Kerstin Claus, Missbrauchsbeauftragte der Bundesregierung, kritisiert, dass es Betroffenen an Informationen fehle und dass es bisher nicht gelungen sei, „gute Wege der Beteiligung von Betroffenen zu finden und sich deswegen Betroffene gar nicht melden und beteiligen wollen.“ Quelle: mdr

Februar 2022: Im Bistum Dresden-Meißen wurden 18 Betroffene (von 48) anerkannt und erhielten im Durchschnitt 8.083 Euro Anerkennungszahlungen. Quelle: mdr 

10.2.2022 Im Bistum Dresden-Meißen gab es in den letzten 25 Jahren 48 Missbrauchsopfer und 29 Beschuldigte. Information des Bischofs in der gestreamten Veranstaltung „Was nun, Bischof Heinrich?“ – Online-Diskussion

19.6.2021 Im Bistum Dresden-Meißen gibt es 44 Betroffene sexualisierter Gewalt. Quelle: freiepresse

30.3.2021  „Pfarrer G.“ lebte von 1994 bis zu seinem Tod 2015 im emsländischen Werlte-Wieste. Anfänglich war er noch in der Seelsorge tätig. 2011 wurde das Bistum Dresden-Meißen von Verwandten über Missbrauchsvorwürfe informiert. Anfang 2012 wurde das Bistum Osnabrück um Amtshilfe gebeten. Der Beschuldigte wies alle Anschuldigungen zurück. Die Staatsanwaltschaft stellte 2012 das Ermittlungsverfahren wegen Verjährung ein. In einem kirchenrechtlichen Verfahren verweigerte der Beschuldigte alle weiteren Gespräche. Dem Bistum Osnabrück lagen zum Zeitpunkt des Zuzugs von G. nach Wieste und auch in den Folgejahren bis zur Kontaktaufnahme durch das Bistum Dresden-Meißen 2011 keinerlei Hinweise auf Übergriffe durch G. oder Informationen über entsprechende Anschuldigungen vor. Quelle: bistum.net

24.3.2021 Der 2015 im Emsland verstorbene Pfarrer Erich G. soll sich auch in Neugersdorf an Kindern vergangen haben, ebenso wie in Riesa. Quelle: saechsische.de

18.2.2021 Im Bistum Dresden-Meißen hat sich die Zahl der Beschuldigten von 15 auf 21, die Zahl der Betroffenen von 28 auf 30 erhöht. Eine Anzeige gegen mutmaßliche Täter oder Komplizen des Heidenauer Pfarrers Jungnitsch ist inzwischen eingegangen. Pfarrer Jungnitsch soll vier Kinder missbraucht haben und von Helfern unterstützt worden sein. Quelle: mdr (nicht mehr online)

14.2.2021 Vor 50 Jahren starb Herbert Jungnitsch, bis 1971 Pfarrer von Heidenau. Der katholische Priester missbrauchte mindestens vier Kinder – bis hin zu schwerem sexuellen Missbrauch. Aufgearbeitet hat die Kirche im Bistum Dresden-Meißen den Fall bis heute nicht. Quelle: saechsische.de

6.2.2021 Das Bistum Dresden-Meißen zahlte 114.500 Euro an kirchlich Betroffene sexualisierter Gewalt. Bis Ende 2020 seien 23 Anträge eingegangen, drei davon waren neue Anträge. Im Bistum Görlitz wurde ein Antrag auf Anerkennungszahlung gestellt. Quelle: mdr (nicht mehr online)

16.11.2018 Im Bistum Dresden-Meißen ist der Pfarrer einer polnisch-sprachigen katholischen Gemeinde suspendiert und nach Oppeln, Polen, zurückberufen worden. Er soll in den 1970er-Jahren sexuellen Missbrauch an einem Kind/an Kindern begangen haben. Ersten Informationen zufolge geht es zunächst um einen Tatvorwurf, der nicht nur kirchliche Untersuchungen nach sich zieht, sondern auch staatsanwaltschaftliche Ermittlungen. Die Arbeitsstellen des Beschuldigten in Deutschland werden nun überprüft: Neben Leipzig war er in der deutschen Gemeinde in Neustadt in Sachsen, an der Pleiße hielt er Gottesdienste in polnisch-katholischen Gemeinden in Engelsdorf und Lindenau. Zudem feierte er etwa in Borna regelmäßig eine katholische Messe mit polnischen Arbeitern. Quelle: lvz.de

25.9.2018 In der MHG-Studie wurden 354 Personalakten untersucht. Gefunden wurden 3 Laisierungen, 15 Beschuldigte, 28 Opfer, 13 davon männlich, 15 weiblich. Quelle: katholisch.de

20.11.2017 Pfarrer Winfried M. wurde gemäß can. 1351 CIC ohne Angabe von Gründen suspendiert. Quelle: bistum-dresden-meissen.de (nicht mehr online)

26.2.2012 Von sechs Opfern und vier Priester-Tätern ist im Bistum Dresden-Meißen die Rede. Quelle: mz-web.de (nicht mehr online)

21.7.2010 Zwei Opfer meldeten sich bei Bischof Joachim Reinelt und gaben an, als Mädchen in Heidenau von einem 1971 verstorbenen PFarrer missbraucht worden zu sein. Auch in Riesa richten sich 25 Jahre zurückliegende Vorwürfe gegen einen Pfarrer, der von der Seelsorge entbunden wurden. Die Staatsanwaltschaft hat das Verfahren wegen Verjährung eingestellt, kirchenrechtliche Ermittlungen dauern an. Quelle: rp-online

31.3.2010  Winfried M. missbrauchte in den 1970er Jahren Kinder in einem Schulwohnheim im Bistum Fulda. M. musste daraufhin die Einrichtung verlassen. Es gab keine Aktenvermerke. Quelle: Bistum Dresden-Meißen (nicht mehr online)

2.3.2010 Im Kloster Wechselburg, das zu Ettal gehört, wurden drei Kleriker aus dem Dienst entfernt. Quelle: Bistum-Dresden-Meißen (nicht mehr online)