16.1.2026 Im Bistum Aachen wurde ein amtierender Pfarrer des sexuellen Missbrauchs beschuldigt. Die Anzeige ging anonym beim Bistum ein. Der
Anzeigende gibt an, als Firmling von dem Pfarrer in einer Jugendherberge außerhalb des Bistums missbraucht worden zu sein. Die Staatsanwaltschaft Krefeld ermittelt, ein kirchenrechtliches Verfahren läuft. Quelle: Antenneac
30.9.2025 Am Stichtag 30.September 2025 sind dem Bistum Aachen 389 Betroffene namentlich bekannt. Unter den 151 Tätern, mutmaßlichen Tätern und Beschuldigten befinden sich 137 Kleriker und eine Ordensschwester. Ende Juni 2025 hatte das Bistum 4,5 Millionen Euro an Anerkennungsleistungen – ohne Therapiekosten – gezahlt. Quelle: Bistum Aachen
28.8.2025 Am Stichtag 30.6.2025 waren im Bistum Aachen 385 Betroffene namentlich bekannt, die von 149 Tätern, mutmaßlichen Tätern und Beschuldigten missbraucht wurden. Unter ihnen sind 135 Kleriker und eine Ordensschwester und 13 Nicht-Kleriker. Quelle: Bistum Aachen
4.2.2025 Zwei Missbrauchsbetroffene haben im Sommer 2024 das Bistum Aachen auf Schmerzensgeld wegen Missbrauchs durch katholische Geistliche verklagt. Die Klage war wegen Verjährung abgewiesen worden. Nun haben sie Anträge auf Prozesskostenhilfe gestellt, um gegen das Urteil zu klagen. Das Oberlandesgericht Köln hat die Anträge abgelehnt. Quelle: Süddeutsche
17.11.2024 Im Bistum Aachen haben sich nach einem öffentlichen Aufruf vom 18.10.2023 weitere 65 Betroffene gemeldet. Bis zum 30.9. wurden dem Bistum insgesamt 377 Betroffene namentlich bekannt. Dem Bistum sind 148 Täter, mutmaßliche Täter und Beschuldigte bekannt. Unter ihnen sind 134 Kleriker und eine Ordensschwester. Die übrigen 13 sind Nicht-Kleriker. Von den 179 Erstanträgen auf Anerkennungszahlungen seit 2011 wurden 144 inzwischen bearbeitet. Quelle: evangelisch.de
2.7.2024 Ende 2023 waren dem Bistum insgesamt 336 Betroffene sexualisierter Gewalt namentlich bekannt. Quelle: Süddeutsche
29.5.2024 Im Jahr 1969 wurde ein 2016 verstorbener Priester des Bistums Aachen wegen Unzucht an minderjährigen Jugendlichen zu einer Haftstrafe verurteilt. Das Bistum Aachen bat das Erzbistum Paderborn nach der Haftentlassung um Übernahme des Priesters. Der Priester war dann ab 1975 in Letmathe, ab 1981 in Rüthen tätig. Ab 2010 erfuhr das Erzbistum Paderborn von Vorwürfen. Nun soll der „Dialog über den Umgang mit Missbrauchsfällen in der Vergangenheit und heute“ durch das Erzbistum Paderborn eröffnet werden. Quellen: Radio Sauerland WZ
18.10.2023 Die Aufarbeitungskommission des Bistums Aachen sagt, dass die Zahl der namentlich Betroffenen von Missbrauch durch Kleriker und kirchliche Angestellte gegenüber dem 2. Quartal 2023 um 17 gestiegen ist. Gründe dafür sind die namentliche Nennung eines wegen Missbrauchs verurteilten Pfarrers, neue Meldungen und eigene Recherchen der Aufarbeitungskommission. Unter den inzwischen bekannten 126 Tätern, mutmaßlichen Tätern und Beschuldigten sind 114 Kleriker und eine Ordensschwester, sowie 11 Nicht-Kleriker. Die Anzahl der namentlich bekannten Beschuldigten stieg gegenüber dem 2. Quartal um fünf. Dieser Anstieg ist auf Beschuldigungen durch Betroffene gegen bislang nicht namentlich bekannte Personen und auf eigene Recherchen zurückzuführen. Quelle: Aufarbeitungskommission Bistum Aachen
18.10.2023 Bischof Dieser, Bistum Aachen, veröffentlicht Namen von Tätern oder mutmaßlichen Tätern, wenn sie mindestens 10 Jahre tot sind,
entweder von kirchlichen oder von staatlichen Gerichten rechtskräftig verurteilt wurden oder wenn ein Antrag auf Anerkennung des Leids positiv
beschieden wurde. Das Bistum Aachen informierte heute, dass es Missbrauchsvorwürfe gegen 52 namentlich genannte Geistliche und einen
Nicht-Kleriker gibt. Unter den Beschuldigten ist auch Weihbischof August Peters. Durch die Veröffentlichung der Namen haben weitere Betroffene
die Möglichkeit, sich beim Bistum Aachen zu melden. Insgesamt sind laut Bistum 126 beschuldigte Kirchenmitarbeiter und 267 Betroffene bekannt. Bislang waren 250 Betroffene bekannt. Unter den bislang bekannten 121 Beschuldigten und Tätern sind 110 Kleriker und 11 Ordensschwestern, Hausmeister, Küster, Lehrer und Erzieher. Quellen: Kirche und Leben Bistum Aachen
24.8.2023 Das Kindermissionswerk Sternsinger hat seinen Untersuchungsbericht veröffentlicht: „Untersuchung zu Pfarrer Winfried Pilz während seiner Zeit als Präsident des Kindermissionswerks ‚Die Sternsinger‘ e.V. von 2000 bis 2010 ABSCHLUSSBERICHT. Köln, August 2023, Dr. Bettina Janssen, Köln, Rechtsanwältin / Mediatorin. Hinweise auf sexuellen Missbrauchs Minderjähriger gab es nicht, jedoch Hinweise auf Grenzverletzungen gegenüber vier männlichen Mitarbeitern des Hilfswerks. Eine Untersuchung über die Zeit von Pilz im Jugendhaus Düsseldorf und im „Haus Altenberg“ steht noch aus. Die Untersuchung des Umgangs mit dem Missbrauchstäter Pfarrer Dieter Winz ergab, dass die ehrenamtliche Zusammenarbeit mit Winz bereits 2003 hätte beendet werden müssen, jedoch erst 2006 beendet wurde. Quellen: Sternsinger katholisch.de neuesruhrwort
12.8.2023 Seit der Gründung des Bistums Aachen am 13. August 1930 wurden 110 Priester der insgesamt 1270 Priester des sexuellen Missbrauchs verdächtigt – das entspricht 8,7 % der Priester. Zuletzt wurden die Namen von 12 bislang unbekannten Beschuldigten/Tätern bekannt. Quelle: aachener-zeitung
10.8.2023 Bis Ende Juni 2023 wurden dem Bistum Aachen insgesamt 250 Betroffene bekannt. 121 Beschuldigte und Täter sind dem Bistum
namentlich bekannt, unter ihnen 110 Kleriker und Ordensschwestern, daneben elf Hausmeister, Küster, Lehrer und Erzieher. Quelle: katholisch.de
8.5.2023 Im Gutachten des Bistums Aachen wurden nur die Namen leitender Geistlicher genannt, denen Fehler im Umgang mit Missbrauchstätern vorgeworfen werden. Nun will das Bistum auch die Namen von bislang anonym gebliebenen, mutmaßliche Tätern sexualisierter Gewalt öffentlich nennen. Das beschloss der Beraterstab. Bis zum Herbst sollen Experten ein Konzept dafür erarbeiten. Neben den in der Studie 2020 veröffentlichten Namen sollen auch weitere, dem Bistum bekannte Namen veröffentlicht werden. Im Gutachten war von 81 mutmaßlichen Tätern und 175 Betroffenen die Rede. Inzwischen sind 98 beschuldigte Kleriker bekannt. Quelle: Kirche und Leben
Februar 2022 Im Bistum Aachen wurden 115 Betroffene (von 222) anerkannt und erhielten im Durchschnitt 10.819 Euro Anerkennungszahlungen. Quelle: mdr
30.4.2021 Im Oktober 2020 waren dem Bistum Aachen 192 Betroffene sexualisierter Gewalt bekannt und des sexuellen Missbrauchs beschuldigt wurden 94 Priester, Ordensleute, Diakone und Priesteramtskandidaten. In der MHG-Studie war von 86 Betroffenen und 55 Beschuldigten die Rede. Quelle: rp-online
12.11.2020 Die Kanzlei „Westpfahl Spilker Wastl“ fand von 1965 bis 2019 79 Priester und 2 Diakone als Täter und 175 Betroffene. WSW stellte das Gutachten in einer Pressekonferenz vor. Quelle: KStA
5.11.2019 Ein 55jähriger katholischer Priester aus dem Bistum Aachen soll 2003 einen damals zwölfjährigen Jungen sexuell missbraucht haben. Das Opfer erstattete 2018 Anzeige. Das Bistum Aachen erfuhr erst jetzt von der Anzeige. Bisher gab es lediglich Hinweise auf eine „zu große Nähe“ des Priesters zu Jugendlichen, die jedoch nicht auf sexuelle Übergriffe schließen lassen konnten. Inzw. ist der Beschuldigte von seinen Aufgaben freigestellt. Quelle: gmx.net
6.9.2019 Im Bistum Aachen haben sich fünf weitere Missbrauchsopfer von Klerikern gemeldet. Bei drei der Opfer gab es bereits Anschuldigungen gegen die Täter, die inzwischen gestorben sind. In einem Fall lebt der Beschuldigte noch. Da will das Opfer auf eine strafrechtliche Verfolgung verzichten. Quelle: www1.wdr.de
25.9.2018 Die MHG-Studie hat 886 Personalakten von 1934 – 2016 untersucht und 86 Opfer und 55 Beschuldigte ermittelt. Lediglich bei 22 der 55 Beschuldigten fanden sich Vermerke in der Personalakte. Das Bistum stellte 26 Strafanzeigen und erließ gegen 10 Beschuldigte Sanktionen, die auch bis zur Entlassung aus dem Klerikerstand gingen. Quellen: katholisch.de MHG-Studie
28.5.2015 (Georg K.) in katholischer Priester ist wegen Kindesmissbrauchs in Krefeld zu sechs Jahren Haft verurteilt worden. Das Landgericht sprach den 56-Jährigen am Freitag wegen schweren sexuellen Missbrauchs, Kindesmissbrauchs und Missbrauchs von Schutzbefohlenen schuldig. Das Gericht sah 25 Taten als erwiesen an. Quelle: wz-newsline welt.de 6.2.2015
10.9.2010 Sexueller Missbrauch wurde im Bistum Aachen offenbar deutlich häufiger begangen als bisher angenommen. 24 katholische Priester sollen sich in den letzten 65 Jahren an Kindern und Jugendlichen vergangen haben. Es gibt sogar einen Täter, der alles gestanden hat. Doch Kölns Kardinal Meisner weiß nicht, wie er damit umgehen soll. Barmherzigkeit müsse für alle gelten, sagt er. Im Bistum Aachen gab es 24 Täter zwischen 1945 und 2010. Sieben von ihnen wurden verurteilt. Quellen: welt Abendblatt Spiegel
9.12.2009 Der Leiter der offenen Jugendeinrichtung der Gemeinde St. Helena in Rheindahlen soll vier Mädchen und eine Frau „teilweise massiv sexuell belästigt haben. An der großen Bischöflichen Marienschule, deren Träger das Bistum Aachen ist, soll ein 36 Jahre alter, verheirateter Lehrer eine 14-Jährige mit Porno-Bildern von ihm belästigt haben. Quelle: WZ
15.7.2002 Der Fall Norbert E. Quelle: Spiegel