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Opus Dei

25.9.2014 Bischof Livieres Plano, Opus Dei, wurde vom Vatikan abgesetzt. Er hat seinen mit Missbrauchsvorwürfen konfrontierten Generalvikar Carlos Urrutigoity geschützt. U.a. wurde ihm sexueller Missbrauch junger Seminaristen in den USA vorgeworfen. Der Bischof hat dem Missbrauchstäter eine steile kirchliche Karriere ermöglicht: Er ernannte ihn zum Jugendvikar, zum Rektor des Priesterseminars der Diözese und schließlich zum Generalvikar. Dem Bischof waren die Missbrauchsvorwürfe bekannt. Quelle: Zeit

28.1.2015 In Spanien beschuldigt Anfang 2015 ein Opus-Dei-Mitglied zehn spanische Opus-Dei-Priester und 2 Laien des sexuellen Missbrauchs. Quelle: n-tv

5.7.2023 Ehemalige Mitglieder des Opus Dei in Spanien haben die Vereinigung beim Vatikan angezeigt und festgestellt, dass ein internes Regelwerk die kirchenrechtliche Gesetzgebungskompetenz des Papstes unterlaufe. Einer der Unterzeichner der Anzeige, Antonio Moya, sagte: „Das Schlimmste ist: Dieser Hintergrund an Regeln ist der Ausgangspunkt für den Missbrauch von Macht, des Gewissens und geistlichen und sexuellen Missbrauch…  Das Opus gründet auf einer asymmetrischen Beziehung, die Kennzeichen einer zerstörerischen Sekte zeigt.“ Quelle: katholisch.de

1.8.2024 Die Financial Times berichtete von ehemaligen Mitgliedern von Opus Dei, die der Gemeinschaft vorwarfen, Kinder zu rekrutieren. Opus Dei wehrt sich gegen den Vorwurf mit Hinweis auf die vom Vatikan approbierten Statuten. Dort heiße es, dass das Mindestalter für eine formale Bindung an die Gemeinschaft 18 Jahre betrage. Allerdings gebe es auch „Juniorkandidaten“ ab 14 Jahren, die nicht Opus-Dei-Mitglieder seien und für die die Zustimmung der Eltern erforderlich sei. Zudem versichere sich Opus Dei, dass diese Jugendlichen „reif genug seien, Entscheidungen zu ihrer Berufung zu treffen“. Quelle: katholisch.de

4.7.2025 Nach Angaben des spanischen Internetportals elDario.es hat die argentinische Staatsanwaltschaft beantragt, das Opus-Dei-Mitglied
Mariano Fazio, ein Priester des Opus-Dei und stellvertretender Leiter, mit vier weiteren Mitgliedern zum Verhör vorzuladen. Es geht um den Vorwurf der Beteiligung an internatioalem Frauenhandel. Fazio sei Teil eines Systems gewesen, das mindestens 40 Jahre lang arme Frauen als Arbeitskräfte ausgebeutet habe. Es soll mindestens 43 Opfer geben. Opus Dei spricht von einer „frei gewählten Berufung“ dieser Frauen. Quelle: Domradio