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9.6.2026 Ein Priester aus dem Bistum Eichstätt wurde aus dem Klerikerstand entlassen. Ihm wurde der Besitz kinder- und jugendpornografischer Inhalte vorgeworfen. Quelle: Donaukurier

27.8.2025 Ende 2022 erfuhr das Bistum Eichstätt von Fehlverhalten eines Geistlichen aus dem Landkreis Ansbach. Die strafrechtlichen Ermittlungen
wurden eingestellt, der kirchliche Strafprozess ist nun auch abgeschlossen: Weder die Schuld des Geistlichen noch seine Unschuld konnten zweifelsfrei festgestellt werden. Das kirchliche Gericht fordert dennoch vom Bistum, Maßnahmen gegen den Angeklagten zu ergreifen. Nun prüft das Bistum das Urteil und die Empfehlungen. Quellen: Bistum Eichstätt   Donaukurier

8.8.2025 Die Staatsanwaltschaft hat Vorermittlungen gegen einen Geistlichen des Dekanates Ingolstadt im Bistum Eichstätt eingestellt; der Vatikan hat sich der kirchenrechtlichen Voruntersuchung des Bistums angeschlossen und das Bistum beauftragt, die Voruntersuchung fortzuführen. Das Bistum plant, die Durchführung des Verfahrens an einen Sondergerichtshof zu geben, der mit externen Kirchenrechtlern besetzt werden soll. Quellen: vaticannews   katholisch.de

19.6.2025 Gegen einen aus dem Ausland stammenden und im Landkreis Eichstätt, Bistum Eichstätt, tätigen Priester sind Missbrauchsvorwürfe erhoben worden. Sie beziehen sich auf Taten, die der Priester in seinem Heimatland begangen haben soll. Die Diözese hat das Dienstverhältnis zu dem Geistlichen deshalb beendet und dessen Heimatdiözese sowie den Vatikan informiert. Quelle: katholisch.de

11.6.2025 Vor einem Monat war ein katholischer Priester aus dem Bistum Eichstätt wegen sexuellen Missbrauchs von zwei Jugendlichen zu einer
Bewährungsstrafe und einer Zahlung an den Eichstätter Kreisjugendring verurteilt worden. Nun ist das Urteil rechtskräftig und damit kann die kirchenrechtliche Untersuchung wieder aufgenommen werden. Quelle: Domradio

15.5.2025 Das Amtsgericht Ingolstadt hat einen vom Dienst suspendierten Priester aus dem Bistum Eichstätt wegen sexuellen Missbrauchs zu neun
Monaten Haft auf Bewährung verurteilt. Außerdem muss er 3.000 Euro an den Kreisjugendring zahlen. Die Bewährungszeit beträgt drei Jahre. Das
Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Quelle: katholisch.de

7.1.2025 Gabriele Knetsch, BR, und Xenia Böttcher, SWR, berichten, dass gegen Pfarrer Josef Ludwig Z. ein Haftbefehl wegen dringenden Verdachts, fünf Mädchen sexuell missbraucht zu haben, vorlag. Er floh nach Brasilien. Unterstützt wurde er von hochrangigen Kirchenvertretern, u.a. von einem Abt und mehreren Bischöfen aus Deutschland und Brasilien. Als die Taten verjährt waren, kehrte er nach Deutschland zurück. Das Bistum Eichstätt finanzierte den Priester, indem er sein Gehalt als „Missionsspende“ deklarierte. Quelle: Tagesschau

16.9.2024  Die kirchliche Voruntersuchung in Bezug auf einen Priester, der im Dekanat Eichstätt wohnt, wurde abgeschlossen. Ihm war Verbreitung, Erwerb und Besitz kinderpornografischer Inhalte vorgeworfen worden. Nachdem die Staatsanwaltschaft Ingolstadt das Ermittlungsverfahren eingestellt hatte, weil der Beschuldigte unschuldig ist, hat auch das Bistum die über den Priester verhängten Maßnahmen aufgehoben. Quelle: Bistum Eichstätt

19.8.2024 Die Staatsanwaltschaft Ingolstadt hat Anklage gegen einen Priester des Bistums Eichstätt erhoben. Dem Geistlichen wird sexueller Missbrauch von Jugendlichen und von Schutzbefohlenen vorgeworfen. Quelle: katholisch.de

21.1.2024 Das Bistum Eichstätt zahlte fünf Betroffenen 98.000 Euro im Jahr 2023. Insgesamt wurden 356.000 Euro an 20 Betroffene gezahlt. Quelle: stern

18.1.2024 Gegen einen katholischen Priester, wohnhaft im Dekanat Eichstätt, wurde eine kirchenrechtliche Voruntersuchung eröffnet. Ihm wird Verbreitung, Erwerb und Besitz kinderpornografischer Inhalte vorgeworfen. Der Beschuldigte bestreitet die Vorwürfe. Quelle: Bistum Eichstätt

30.11.2023 Das Amtsgericht Neumarkt, Oberpfalz, hat einen katholischen Priester wegen sexuellen Missbrauchs von Kindern ohne Körperkontakt verurteilt. Die Strafe beträgt zehn Monate auf Bewährung. Sobald sie rechtskräftig ist, wird die kirchenrechtliche Untersuchung fortgesetzt. Quelle: katholisch.de

28.10.2023 Im Bistum Eichstätt wurde gegen einen Geistlichen des Dekanats Ingolstadt eine kirchenrechtliche Voruntersuchung eröffnet. Mitte Oktober erfuhr das Bistum durch eine unabhängige Ansprechperson von mutmaßlichen Vorfällen, die sich vor 2012 an einem früheren Arbeitsplatz ereignet haben sollen. Der Geistliche wurde vom Dienst freigestellt. Die Gremien der betroffenen Gemeinden wurden informiert. Endgültige Maßnahmen werden nach dem Abschluss des staatsanwaltschaftlichen Verfahrens ergriffen. Quellen: Bistum Eichstätt   katholisch.de

15.9.2023 Gegen zwei Ordenspriester, die in der Diözese Eichstätt in Pfarreien arbeiteten, wurden Anzeigen wegen sexuellen Missbrauchs erstattet. In den Bistums-Unterlagen fanden sich keine Hinweise auf rechtswidriges Verhalten. Die kirchenrechtlichen Ermittlungen liegen bei den – ungenannten – Orden. Quelle: bistum-eichstaett

26.6.2023 Gegen einen katholischen Priester aus der Oberpfalz im Bistum Eichstätt hat die Nürnberger Staatsanwaltschaft Anklage wegen des Verdachts des sexuellen Missbrauchs an einem Kind ohne Körperkontakt erhoben. Über die Eröffnung des Hauptverfahrens ist noch nicht entschieden. Quelle: Süddeutsche

26.4.2023 Die Staatsanwaltschaft Ingolstadt hat ein Ermittlungsverfahren gegen einen Ruhestandspriester der Diözese Eichstätt eingestellt. Das kirchenrechtliche Verfahren wurde aufgenommen. Dem Geistlichen, der lange im Raum Ingolstadt arbeitete, werden sexuelle Übergriffe zwischen 1965 und 1983 und zwischen 1991 und 1993 vorgeworfen. Die mutmaßlichen Opfer seien Kinder zwischen zwölf und 13 Jahren, ältere Jugendliche und junge Erwachsene. Quelle: ingolstadt-today

13.4.2023 Zwei Priester aus der Diözese Eichstätt sind in den vergangenen Jahren einschlägig aufgefallen: Einem wurden Grenzverletzungen gegenüber Minderjährigen vorgeworfen, einem anderen die Verbreitung pornografischer Inhalte. Nach Auszeiten wurden sie wieder in der Gemeindeseelsorge eingesetzt. Einer von ihnen soll nun ein Kind missbraucht haben. Die Vorwürfe gegen den Mann, der zuletzt im Landkreis Neumarkt tätig war, sind massiv. Quelle: Mittelbayerische

29.3.2023 Im Bistum Eichstätt wurde ein Ordensmann, der im Landkreis Neumarkt arbeitete, wegen übergriffigen Verhaltens sanktioniert. Das staatsanwaltschaftliche Verfahren wurde im Mai 2022 eingestellt. Danach habe das Bistum „als Vorsichtsmaßnahme“ ein Aufenthaltsverbot ausgesprochen. Erst jetzt informierte das Bistum darüber, „um vor Ort klar zu kommunizieren, dass Orden und Bistum die nötigen Schritte eingeleitet haben, und um Gerüchten vorzubeugen“. Gegen einen weiteren Priester des Bistums Eichstätt, der aus dem Landkreis Neumarkt stammt, läuft eine kirchenrechtliche Voruntersuchung. Dem Geistlichen wird sexueller Missbrauch eines Kindes vorgeworfen. Der Priester informierte das Bistum von dem Ermittlungsverfahren. Der Generalvikar nahm den Amtsverzicht an. Quellen: Bistum Eichstätt    Bistum Eichstätt

27.1.2023 Gegen einen Geistlichen aus dem Landkreis Eichstätt wird wegen sexuellem Missbrauch von Jugendlichen und von Schutzbefohlenen ermittelt. Die Ermittlungen laufen seit 21.12.2022. Am letzten Mittwoch wurde die Wohnung des Tatverdächtigen durchsucht. Kurz zuvor informierte der Geistliche das Bistum. Inzwischen ist er vom Dienst freigestellt. Die Gemeindegremien und die Leitung der betroffenen Schulen wurden vom Bistum informiert. Bereits Anfang Januar hatte das Bistum über einen kirchlichen Strafprozess gegen einen Priester aus dem Landkreis Eichstätt berichtet, eine Begründung wurde nicht mitgeteilt. Ebenfalls hatte das Bistum Eichstätt über zwei Fälle aus dem Landkreis Ansbach informiert, mindestens in einem dieser Fälle ging es um sexuellen Missbrauch. Quelle: katholisch.de

10.1.2023 Gegen drei Geistliche des Bistums Eichstätt hat das Bistum kirchenrechtliche Untersuchungen eingeleitet oder neu aufgenommen. Weitere Einzelheiten wurden nicht mitgeteilt. In mindestens einem Fall jedoch dürfte es um sexuellen Missbrauch gehen (s. Nachricht vom 27.1.2023). Quellen:  katholisch.de  Amtsverzicht angenommen   Kirchenrechtliche Voruntersuchung   Kirchenrechtlicher Strafprozess

26.12.2022 Im Bistum Eichstätt meldete sich zuletzt ein mutmaßlich Betroffener. Quelle: Süddeutsche

9.8.2022 Das Bistum Eichstätt zahlte bislang 170 000 Euro an Missbrauchsbetroffene. Quelle: BR

Februar 2022 Im Bistum Eichstätt wurden zehn Betroffene (von 55) anerkannt und erhielten im Durchschnitt 7 500 Euro Anerkennungszahlungen. Quelle: mdr

8.2.2023 Im Bistum Eichstätt steht die Aufarbeitung noch ganz am Anfang, sagt eine Gruppe Betroffener und ergänzt: „Die offiziellen Stellen im Bistum müssen sich hier grundlegendes Vertrauen erst noch erarbeiten.“ Quelle: donaukurier 

11.2.2021  Das Bistum Eichstätt bezahlte bis Ende 2020 insgesamt 50.000 Euro an zehn Betroffene. Bisher liegen dort keine neuen Anträge vor. Quelle: Sonntagsblatt

Undatiert, vermutlich Dezember 2020 Im Bistum Eichstätt wurden bei der Aktenüberprüfung seit den 1920er Jahren 25 Täter (15 mehr als 2018) gefunden, unter ihnen ein Diakon und ein Laie. 20 Täter sind bereits verstorben, bei sechs Tätern wurden die Vergehen/Verbrechen erst nach ihrem Tod bekannt. 57 Betroffene (28 mehr als 2018) konnten identifiziert werden, ca zwei Drittel weiblich. Zwischen den 1920er und den 1950er Jahren sind 21 Fälle durch ca 8 Täter dokumentiert. 33 Fälle geschahen in den 1960er bis in die 1990er Jahre durch ca 12 der Täter. Seit den 2000ern ist nur ein Fall aktenkundig. Gegen sieben Täter wurden staatliche Strafmaßnahmen verhängt, in fünf Fällen wurden die staatlichen Verfahren eingestellt. Gegen vier Täter wurden kirchenrechtliche Maßnahmen erlassen. Quelle: Bistum Eichstätt

25.9.2018  In der MHG-Studie wurden 526 Personalakten untersucht und 10 Täter und 29 Opfer gefunden, 13 weibliche und 16 männliche Opfer. Quelle: katholisch.de

21.12.2014 Die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth hat 15 Monate lang gegen einen Pfarrer ermittelt, der Kinder sexuell missbraucht haben soll. Doch die Vorwürfe erwiesen sich als nicht begründet, das Verfahren wurde eingestellt, der Pfarrer von Heideck am Wochenende wieder in sein Amt eingeführt. Quelle sueddeutsche.de   Bistum Eichstätt

25.11.2010  Sechs Diözesanpriester und ein Ordensgeistlicher sollen Missbrauchstäter sein. In fünf Fällen wurde die Staatsanwaltschaft eingeschaltet, in einem Fall kam es zu einer Verurteilung, vier Fälle sind verjährt. Zwei der beschuldigten Priester leben nicht mehr, drei sind nicht mehr im aktiven Dienst. Bei den beiden übrigen Geistlichen – sie sind noch in der Seelsorge tätig – beziehen sich die Vorwürfe auf deren Jugendzeit, als sie also noch nicht zu Priestern geweiht waren. Es gehe bei ihnen um jeweils einen Fall, erläuterte das Bistum. Quelle: Merkur online

18.3.2010  Pfarrer Sturmius W. hat gestanden, einen Regensburger Domspatzen sexuell missbraucht zu haben. Quelle: Stern

12.3.2010 Josef B. wurde als Schüler an der Wirtschaftsschule in Ingolstadt von einem Mitarbeiter des Kolpinghauses missbraucht. Karl Z. aus Ingolstadt wurde von einem Vizepräfekten im Ingolstädter Canisiuskonvikt missbraucht. Quelle: Donaukurier

7.3.2010 Der Bischof von Eichstätt Gregor Maria Hanke hat Pfarrer Sturmius W. (61), Dietenhofen-Großhabersdorf (Landkreis Ansbach), mit sofortiger Wirkung von seinen seelsorglichen Aufgaben entbunden. Quelle: Bistum-Eichstätt.de