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  Bilanzen der Bistümer und Orden in Deutschland

Zusammenfassung

Nach meinen eigenen Recherchen gab es in den Bistümern in den letzten Jahrzehnten (nur zum Teil zurückgehend bis 1945) mindestens 1.196 Bistumspriester, die Minderjährige missbrauchten. Die MHG-Studie korrigiert diese Zahlen nach oben. In den Orden gab es mindestens 231 bekannte Ordenspriester, die Missbrauchstäter waren. Bistumspriester hatten mindestens 2.138 Opfer, Ordenspriester mindestens 1.123 Opfer.

Die MHG-Studie nun hat laut Spiegel ergeben, dass 1670 Kleriker (4 % der Kleriker in D., 5,1 % unter den Bistumspriestern, 1 % unter den hauptamtlichen Diakonen) 3677 Kinder und Jugendliche missbrauchten. Mehr als die Hälfte der Opfer waren maximal 13 Jahre. Drei Viertel aller Betroffenen standen mit den Beschuldigten in einer kirchlichen oder seelsorgerischen Beziehung, viele waren z.B. Ministranten (12.9.2018). Ca 10 % der Täter hatten höherrangige Ämter in der Kirche inne. 1675 Opfer wurden mit Geldzahlungen "entschädigt". Die katholische Kirche in Deutschland zahlte ca 8,3 Millionen Euro an Leistungen in Anerkennung des Leids der Opfer (März 2018). 

Da die Orden nicht untersucht wurden, müssen zu den Bistumspriestern noch die mindestens 231 Ordenspriester (von 2124 Ordenspriester 2015) hinzugezählt werden, die Minderjährige missbrauchten und in der Presse bekannt wurden. Wir haben also in der kath. Kirche Deutschlands mit mindestens 1.901 Priestertätern zu rechnen. Die Opferzahl steigt von 3.887 Minderjährigen auf 5.010 Opfer, wenn man die bekanntgewordenen Opfer von Ordenspriestern dazu rechnet. D.h. in jeder dritten bis zweiten der 13.191 Seelsorgeeinheiten (Zusammenschlüssen von früheren Pfarreien) in Deutschland lebt ein Opfer eines Klerikers. Da jeder 7. Mensch in Deutschland zwischen 0 und 14 Jahren in unterschiedlichen Kontexten sexuelle Gewalt erlebt, und da die Gewalt nicht mit 14 Jahren endet, müssen wir auch in unseren Seelsorgeeinheiten immer damit rechnen, dass unser Gegenüber ein Missbrauchsopfer ist.

Gar nicht eingerechnet sind die Menschen, die in Internaten, Kinderheimen und Geistlichen Gemeinschaften Opfer körperlicher, psychischer und/oder sexueller Gewalt wurden; auch Opfer von Ordensschwestern sind nicht berücksichtigt. Darüber hinaus gibt es eine Dunkelziffer, zu der sich weder Informationen in kirchlichen Akten finden, noch die Opfer sich gemeldet haben.

In 18 der 27 Bistümer wurde lediglich der Zeitraum zw. 2004 bis 2014 untersucht. Menschen, die durch Menschengewalt traumatisiert wurden, entwickeln oft eine Amnesie. Wissenschaftler gehen davon aus, dass 40-45 % der Opfer von Kindesmissbrauch und Vergewaltigung über viele Jahre, nicht selten mehrere Jahrzehnte, amnestisch für ihre Vergangenheit sind. Das bedeutet, dass wir erst in 20, 30 oder 40 Jahren Genaueres wissen können über sexualisierte Gewalt gegen Minderjährige in den Jahren 2004 bis 2014.

Hinzu kommt, dass Bischöfe, Generalvikare und Personalchefs Missbrauch über Jahrzehnte vertuscht haben. D.h. sie haben zumindest bei den Mehrfachtätern und vor allem bei den Serientätern (ca 90 mit jeweils mehr als 100 Opfern) erlaubt, dass dieser Täterkreis nicht gestoppt wurde, sondern weitere Opfer fand. Nicht wenige unserer Bischöfe und Verantwortlichen waren also als Helfershelfer an Verbrechen beteiligt. D.i. eine verheerende Bilanz für eine Institution, die für sich in Anspruch nimmt, das Evangelium Jesu Christi in Wort und Tat zu verkünden.

Kurz: Die katholische Kirche hat ein gravierendes Problem mit sexuellem Missbrauch durch ihre Amtsträger.

Vorbemerkungen

Belege für die o.a. Zahl an Missbrauchsopfern von katholischen Klerikern und Missbrauchstätern unter katholischen Klerikern finden Sie unten – geordnet nach Bistümern und Ordensgemeinschaften. Die Angaben sind Presseberichten oder Nachrichten von Bistümern entnommen. Sie unterliegen vielen Einschränkungen:

Bis heute ist die katholische Kirche nicht in der Lage und nicht willens, den 2010 versprochenen Abschlussbericht über die Missbrauchsfälle in den eigenen Reihen vorzulegen. Die vorliegende Aufstellung ist der Versuch, veröffentlichte Zahlen von kirchlichen Tätern und Täterinnen in Erinnerung zu behalten. Auf bistumseigenen Internetseiten ist die mit Abstand häufigste Information, die man Monate oder Jahre nach der Veröffentlichung einer Nachricht über klerikale Missbrauchstäter und ihre Opfer noch findet, der lapidare Satz: “Diese Seite existiert nicht mehr.” Dann muss ich auf meine eigenen Notizen zurückgreifen.
Aus vielen weiteren Gründen muss mit Fehlern gerechnet werden

  • Die von den Bistümern und in den Berichten desselben Bistums in unterschiedlichen Jahren verwendeten Bezeichnungen sind unklar: Manchmal werden “Fälle” genannt, von denen unklar ist, ob es sich um Anzahl der Opfer oder die Anzahl der Taten handelt oder ob die Anzahl der Täter gemeint ist. Gleiches gilt für die Begriffe “Vorfälle”, “Meldungen” und “Hinweise”.
  • Manchmal werden Opferzahlen von Vorjahren mitgezählt, manchmal nicht. Ein Vergleich mit zuvor veröffentlichten Zahlen ist so oft auch innerhalb eines Bistums kaum möglich.
  • Manchmal werden Ordensleute in den Aussagen der Bistümer genannt, manchmal nicht; manchmal ist nicht erkennbar, ob Täter einem Orden oder einem Bistum zugeordnet werden müssen. Vermutlich verschwinden Ordenspriester, die in Bistümern z.B. per Gestellungsvertrag arbeiten, in der Grauzone zwischen Orden und Bistümern: Keiner ist zuständig, Bistümer schieben den Orden den Täter zu; Orden schieben den Bistümern den Täter zu und am Ende wird gar nichts berichtet.
  • In manchen Bistümern werden zu einem früheren Zeitpunkt höhere Täter- oder Opferzahlen genannt als später. Die Differenz wird nicht erklärt.
  • In einigen Veröffentlichungen wurden als Täter auch benannt, wer körperliche Gewalt, nicht jedoch sexuelle Gewalt anwandte. Da alle Gewaltformen vergleichbar traumatisch erlitten werden können, halte ich die Differenzierung zwar für sinnvoll, aber nicht für entscheidend. Zudem ist unübersehbar, dass auch körperliche Misshandlung nicht selten sexuell konnotiert ist – das Schlagen auf das entblößte Gesäß z.B. dürfte sexuell motiviert sein (vgl. Helmut Jaschke: Du schlägst mit dem Stock, aber rettest sein Leben!”, Gelnhausen 2013, S. 16).
  • Nicht wenige Bistümer und Orden haben seit 2010/2011 keine weiteren Angaben gemacht.
  • Die Leitlinien der DBK von Sept. 2013 weisen gegenüber den Leitlinien von 2010 eine entscheidende Änderung auf: 2010 gab es eine prinzipielle Pflicht für alle Mitarbeiter im kirchlichen Dienst, den Missbrauchsbeauftragten über Hinweise auf sexuellen Missbrauch zu informieren. Nach den Leitlinien 2013 haben kirchliche Mitarbeiter die Pflicht, schnellstmöglich die zuständige Person der Leitungsebene der Institution, d.h. den Bischof oder den Generalvikar, zu informieren. Sie können, müssen sich aber nicht mehr mit ihren Hinweisen an den Missbrauchsbeauftragten wenden, es sei denn es besteht Gefahr für Leib und Leben oder es sind ggf. weitere Opfer betroffen. Das bedeutet, dass vermutlich die meisten Hinweise seit September 2013 von Bischöfen und Generalvikaren kontrolliert werden. Leider ist das nicht Vertrauen erweckend.

Wenn die Täterzahl genannt wurde, nicht jedoch die Anzahl der Opfer, bin ich davon ausgegangen, dass jeder Täter ein Opfer hatte – wohl wissend, dass ein Täter im Schnitt 4 Opfer hat (Leygraf-Studie 2012). Die Opferzahlen, vermutlich auch die Täterzahlen, dürften deutlich zu niedrig angesetzt sein. Es muss angenommen werden, dass eine erhebliche Zahl von Menschen, die im kirchlichen Kontext Opfer wurden, sich bei der Kirche nicht gemeldet haben, weil sie kein Vertrauen in deren Aufklärung haben. Es ist von einer Dunkelziffer auszugehen. Frau Dr. Westpfahl berichtete, es sei “ihr gelungen, im Ergebnis neunmal mehr Fälle des Missbrauchs zu identifizieren als sie vorher dem zuständigen Missbrauchsbeauftragten der Erzdiözese durch eigene Recherchen oder durch Hinweise von Opfern bekannt geworden waren”.

Die unterschiedlichen Angaben, die nicht miteinander verglichen werden können, sollen vermutlich verhindern, dass die Öffentlichkeit einen halbwegs realistischen Einblick in die Opfer- und Täterzahlen kirchlicher Missbrauchsfälle in Deutschland gewinnt. Wenn Zahlen korrigiert werden müssen – wovon ich ausgehe -, dann müssen sie mit hoher Wahrscheinlichkeit nach oben korrigiert werden.


Offizielle Angaben der Deutschen Bichofskonferenz zu Entschädigungszahlungen 2011 bis 2018

Die Orden veröffentlichen meistens keine Zahlen; Täter aus den Orden werden üblicherweise von den Orden, nicht von den Bistümern geführt. Die Bischofskonferenz veröffentlicht keine Zahlen zu den Tätern – wir könnten erschrecken.

2011-09-20 Report Mainz: kirchenrechtliche Verfahren gegen 51 Geistliche; seit 1945 gab es Hinweise auf 521 Priester und Diakone.

2012-01-10 volksfreund.de: 950 Anträge auf “Entschädigung”, keine Angaben über Täterzahlen

2012-02-28 presseportal.de 950 Anträge, keine Angaben über Täterzahlen

2012-12-07 mobil.stern.de, 1200 Anträge, keine Angaben über Täterzahlen

2014-04-23 la-croix.com 1380 Anträge, keine Angaben über Täterzahlen

2015-01-15 rp-online ca 1500 Anträge, davon ca 1425 bewilligt, keine Angaben über Täterzahlen

2016-01-20 news.feed-reader.net (http://news.feed-reader.net/ots/3229468/) mehr als 1000 Anträge, mehr als 860 Beschuldigte

2016-01-21 nw.de ca 1650 Anträge, davon ca 1568  bewilligt, keine Angaben über Täterzahlen

2016-03-16 domradio.de ca 1600 Anträge, keine Angaben über Täterzahlen

2016-06-22 katholisch.de, rund 1700 Anträge, keine Angaben über Täterzahlen

2017-06-26 der westen, rund 1700 Anträge, keine Angaben über Täterzahlen

2018-01-10 taz 1750 Anträge, keine Angaben über Täterzahlen

2018-03-23 fnp.de, 1675 bewilligte Anträge, keine Angaben über Täterzahlen: (2015: 105 Anträge; 2016: 126 Anträge; 2017: 54 Anträge).


Bistum Aachen

Stand Täter- und Opferzahl: 26.9.2013: 141 Opfer, 59 Täter,  323.000 Euro an 67 Opfer

20.1.2016 noz-cdn.de: 67 anerkannte Anträge, 323.000 Euro

28.5.2015 wz-newsline (Georg K.)

6.2.2015 welt.de (Georg K.)

6.7.2013 Aachener Zeitung: 141 Opfer, 59 Priester des Bistums, 49 Verjährungen, 43 Zahlungen – 267.000 Euro

26.9.2011 Bistum Aachen: 65 Opfer, 23 Anträge, 15 Zahlungen, 82.000 Euro

25.7.2011 http://www.domradio.de/aktuell/75321/bistum-aachen-zahlt-an-missbrauchsopfer.html: 65 Opfer

20.2.2011 an-online: 1 Täter Eilendorf/Schmidt

20.2.2011 AZ-Web: 1 Täter Eilendorf

21.1.2011 wz-newsline Fall Georg K.

10.9.2010 welt 24 Täter, 1945 – 2010  7 Verurteilungen,

10.9.2010 Abendblatt 24 Täter

10.9.2010 Spiegel 24 Täter

9.12.2009 WZ 1 Lehrer. Pornografie

15.7.2002 Spiegel Norbert E. 

Bistum Augsburg

Eigene Recherchen: mind. 52 Täter, ca 168 Opfer (darunter Opfer körperlicher Gewalt)

Stand 27.2.2018 Augsburger Allgemeine 51 Priester-Täter, 104 Opfer und mehr, Zahlungen an 66 Opfer

21.8.2018: mind. 15 Betroffene im Kinderheim Donauwörth; Quelle: https://www.br.de/nachrichten/bayern/missbrauch-im-kinderheim-aufarbeitung-in-donauwoerth,R1MkJOo

26.4.2018 katholisch.de Kinderheim Donauwörth, Max Auer, 12 Opfer

25.4.2018 br.de Donauwörth, Max Auer

27.2.2018 Augsburger Allgemeine Donauwörth, 6 Betroffene in Donauwörth, seit 2010 66 Entschädigungen 480.000 Euro

1.12.2017 Augsburger Allgemeine   2-4 weitere Opfer Maristenkolleg

29.11.2017 br.de vermutlich weitere Opfer Nördlingen

21.11.2017 Augsburger Allgemeine  475000 € an 64 Opfer

10.11.2017 katholisch.de Nördlingen, Maristenkolleg, 1 Täter, 1 Opfer

 3.7.2017 Donaukurier keine Hinweise auf Missbrauch Pfaffenhofen

26.5.2016 hallertau.info Ermittlungen wegen Missbrauch Pfaffenhofen

26.2.2014 stadtzeitung.de 26.2.2014 Kinderpornografie, Unterthürheim

10.6.2013 Stadtzeitung Unterthürheim

8.3.2013 Bistum Augsburg 99 Opfer sexueller Gewalt, 49 Opfer körperlicher Gewalt

Ende 2012 noz-cdn.de  26 Opfer entschädigt, 149.000 Euro

20.2.2012 Bistum Augsburg 99 Opfer sexueller Gewalt, 49 Opfer körperlicher Gewalt

21.12.2011 Augsburger Allgemeine 65 neue Hinweise auf mögliche Missbrauchsfälle oder körperlicher Gewalt an Minderjährigen – hauptsächlich durch Geistliche – erhalten. 16 beschuldigte Priester aus dem Zuständigkeitsbereich des Bistums, in 14 Fällen Übernahme der Therapiekosten, ca 100.000 Euro.

5.6.2012 augsburger-allgemeine.de 1992 erste Anschuldigung wegen Kinderpornografie, Berufung zum Jugendseelsorger kam deshalb nicht zustande. 2011 Anschuldigung wegen Kinderpornografie, Abberufung des Pfarrers 2011, seit 2011 im Ruhestand “aus gesundheitlichen Problemen”

30.7.2011 augsburger-allgemeine.de 1 mutmaßlicher Täter, Ordenspriester, Aichach 

17.3.2011 Augsburger Allgemeine, 1 Täter Aichach , 13 Opfer; zwischen 1994 und 1999 sieben Opfer (8-12 J.)

24.10.2010 Süddeutsche  Augsburg 34 Fälle;  München 156, 80 Fälle Kloster Ettal, 27 Fälle Salesianer, Passau 40 Fälle, Würzburg gut 30 Fälle; Eichstätt und Bamberg geben keine Zahlen raus

9.9.2010 Mittelbayerische 80 Personen melden sexuelle oder körperliche Gewalt, 34 Beschuldigte davon betreffen Bistum Augsburg

8.9.2010 Augsburger Allgemeine  34 Beschuldigte, 1946 bis 2003

Bistum Bamberg

Stand: 20.1.2016 22 Täter, 26 Opfer, 18 Zahlungen

20.1.2016 nordbayerischer-kurier.de 22 Täter, 26 Opfer, 18 Zahlungen

2.4.2013 pnp sieben neue Vorwürfe, 2012 zwölf Fälle

1.3.2011 Augsburger Allgemeine kirchenrechtliche Untersuchungen werden noch geprüft, 1 mutmaßlicher Täter

25.2.2011 Nordbayern 2001 erster anonymer Hinweis auf einen Täter, 2005 überörtliche Leitungsfunktion in Fürth; 2008 Anzeige beim Bistum, Anfang 2011 zweites mutmaßliche Opfer

14.8.2010 Tagesspiegel.de Domkapitular

29.7.2010 Süddeutsche 1 Täter Domkapitular und Personalchef in Bamberg, Leiter des Internats Ottonianum; 2 Selbstmorde, Zusammenhang mit Missbrauch unklar; 8 Opfer, Glaubenskongregation informiert

20.3.2010 Spiegel Aufseesianum, Bamberg , zwei Beschuldigte

11.3.2010 Merkur Bamberger Internat Ottonianum, 10 “Fälle”, drei Opfer, 1 Täter

19.1.2010  Spiegel Domkapitular, Übergabe an Glaubenskongregation 

25.12.2009 Zeit Domkapitular, mehrere Jugendliche als Opfer

20.4.2009 Spiegel Fall Weiß

6.8.2008 Süddeutsche kirchlicher Mitarbeiter steht im Verdacht, sich an mehreren Frauen sexuell vergangen zu haben.

3.8.2008 Focus Domkapitular Im Herbst 2007 trafen sich der beschuldigte Domkapitular Otto M., dessen Mitarbeiter, ein Jurist und ein Psychologe in einem Nürnberger Caritashaus mit dem heute 40-jährigen Opfer Erwin S. Dieser sollte eine Verzichtserklärung unterschreiben und sich verpflichten, nie mehr solche Vorwürfe gegen M. zu erheben. Erwin S. lehnte ab, obwohl die Kirchenmänner angeblich mit einer Verleumdungsklage drohten. M. soll als Schulleiter des Knabenseminars Ottonianum in Bamberg mehrere Jungen sexuell missbraucht haben.

Erzbistum Berlin

Stand 27.2.2018: erzbistumberlin.de  31 Geistliche Täter, 59 Opfer, 19 Anträge gestellt und bewilligt, 85.000 €;

Im Januar 2016 waren es bereits 31 geistliche Täter, seither kamen 10 neue Vorwürfe dazu. Gibt es also mehr als 31 Täter?

27.2.2018 Erzbistum Berlin 6 neue Vorwürfe, Täterzahl unbekannt

27.2.2018 morgenpost.de 6 neue Vorwürfe, Täterzahl unbekannt

26.1.2017 domradio.de 53 Meldungen, 4 neue Vorwürfe, auch neue Täter seit 20.1.2016?

20.1.2016 noz-cdn.de Zahlungen an 16 Opfer, 90.000 Euro

20.1.2016 tagesspiegel.de 31 Geistliche und kirchl. Mitarbeiter, 2014 gab es 3 neue Meldungen

4.6.2012 Berliner Zeitung Reinickendorf, Missbrauchsopfer sorgt für Eklat

18.4.2011 Badische Zeitung 1 Täter 1997; Erzbistum Berlin kümmert sich nicht, erfindet Altersgrenzen

29.3.2011  Tagesspiegel Pfarrer Reinickendorf, beurlaubt

28.3.2011 Tagesspiegel Reinickendorf 1 Täter, bekannt seit den 90er Jahren, keine Konsequenzen; 2011 Entpflichtung

28.12.2010 Morgenpost Täter Ulrich H., 2 Opfer (Geschwister)

21.12.2010 Tagesspiegel 1 Täter M., 1 Opfer, Auszeit aus gesundheitlichen Gründen

19.12.2010 Erzbistum Berlin 1 Pfarrer Reinickendorf, Auszeit aus gesundheitlichen Gründen

29.6.2010 welt.de Im Erzbistum Berlin (402 000 Katholiken) bekamen bislang zwölf Opfer 53 000 Euro.

26.5.2010 Tagesspiegel 8 Opfer

8.3.2010 Morgenpost, Hedwigsschwester, 1 Opfer

29.1.2010 archiv.raid-rush.ws Hohenschönhausen, 1 Täter, 1 Opfer

Bistum Dresden-Meißen

8 Täter, mind. 13 Opfer, 14 Zahlungen (an 13 Opfer?), 72.000 Euro

20.11.2017 bistum-dresden-meissen.de 1 Suspendierung Winfried M. gemaß can. 1351 CIC (Geltungsbereich, keine Angabe von Gründen)

20.1.2016 noz-cdn.de, 14 anerkannte Anträge

27.6.2013 13 Opfer, 8 Täter, 72.000 Euro

26.2.2012 mz-web.de 6 Opfer, 4 Täter

22.7.2010 Bistum Dresden- Meißen Kaplan in Riesa, 2 weitere Fälle, 

22.7.2010 lvz-online

21.7.2010 rp-online 2 Opfer Heidenau, 1 Täter

31.3.2010 Bistum Dresden-Meißen Winfried M. missbrauchte in den 1970er Jahren Kinder in Schulwohnheim im Bistum Fulda. M. musste daraufhin die Einrichtung verlassen. Es gab keine Aktenvermerke.

2.3.2010 Bistum-Dresden-Meißen Kloster Wechselburg (Ettal), 3 Entfernungen aus dem Dienst, keine konkreten Verdachtsmomente

Bistum Eichstätt

Stand 24.8.2010: 7 Täter, 9 (?) Opfer, 6 Zahlungen

20.1.2016 noz-cdn.de 6 Opfer, 35.000 Euro

21.12.2014 sueddeutsche.de Beschuldigter ist unschuldig

13.12.2014 Bistum Eichstätt Pfarrer von Heideck, unbegründeter Vorwurf; Beschuldigter ist unschuldig

27.8.2013 nordbayern.de Reichertshofen/Heideck 1 Täter, mutmaßlich ein Opfer; Beschuldigter ist unschuldig

25.8.2013 nordbayern.de 1 Täter – Beschuldigter ist unschuldig

24.8.2013 sueddeutsche.de 1 Täter, Haft wegen Fluchtgefahr – Beschuldigter ist unschuldig

25.11.2010 Merkur online sechs Diözesanpriester und einen Ordensgeistlichen. In fünf Fällen wurde die Staatsanwaltschaft eingeschaltet, in einem Fall kam es zu einer Verurteilung, vier Fälle sind verjährt. Zwei der beschuldigten Priester leben nicht mehr, drei sind nicht mehr im aktiven Dienst. Bei den beiden übrigen Geistlichen – sie sind noch in der Seelsorge tätig – beziehen sich die Vorwürfe auf deren Jugendzeit, als sie also noch nicht zu Priestern geweiht waren. Es gehe bei ihnen um jeweils einen Fall, erläuterte das Bistum.

6.4.2010 nordbayern.de Interview mit Täter

18.3.2010 Stern 1 Täter Sturmius W., 1 Opfer Regensburger Domspatzen

12.3.2010 Donaukurier 1 Täter Franz H., Präfekt Canisiuskonvikt Ingoldstadt; 1 Täter Studienseminar Eichstätt – angehender Priester, 1 Täter Kolpingkaus Eichstätt

7.3.2010 Bistum-Eichstaett.de 1 Täter Sturmius W. wird von seinen priesterlichen Aufgaben entbunden, 1 Opfer

Bistum Erfurt

Stand: Ende 2012: 8 Täter, mind. 12 Opfer, 12 Zahlungen 53.500 Euro

Ende 2012 noz-cdn.de 12 Anträge, 53.500 Euro

14.6.2012 Bistum Erfurt 7 Beschuldigte Priester, 1 Suspendierung mit anschließendem Ruhestand

 9.11.2012 tlz.de 1 Täter D., 1 Opfer Bistum Erfurt, 2 Opfer Bistum Fulda

8.4.2011 Thüringer Allgemeine 1 Täter Ernst W.,  4 Opfer; insgesamt 5 glaubhafte Hinweise

15.9.2010 otz.de 5+3 Täter

15.6.2010 tlz 1 ehem. Gefängnisseelsorger (Jugendgefängnis Ichtershausen)

9.4.2010 Bistum Erfurt 1 Täter, 4 Opfer

9.4.2010 spiegel 1 Täter, 4 Opfer

26.3.2010 tlz Pfarrer Klaus D. 1996 wegen des Verdachts des Missbrauchs von seinem Amt in Homburg/Efze entbunden; Missbrauch von mind. 2 Kindern

18.3.2010 maria-hilf-trutzhain Pfarrer Klaus D., sexuelle Nötigung im Jugendgefängnis

Bistum Essen

Stand 9.11.2017: mind. 98  Priester (vielleicht 115), mehrere Ordensfrauen; Anzahl Opfer: mind. 98 und mehr, 77 Zahlungen, 338000 Euro

9.11.2017 Bistum Essen: 30 Missbrauchstäter in den Geheimakten, 17 mögliche weitere Täter

9.11.2017 bistum-essen  seit 2010 bis Ende 2016: 216 Hinweise auf sexualisierte Gewalt. 2016 gab es 24 Meldungen, 3 Priester, zwei Ordensfrauen, zwei Hauptamtliche, 1 Ehrenamtlicher. Gezahlt wurden 493.000 Euro, für 8 Personen wurden Therapiekosten übernommen. 9.11.2017 katholisch.de9.11.2017 t-online

10.2.2016 Bistum Essen seit 2010 192 Hinweise, 58 beschuldigte Priester; 14 Ordenspriester, 21 Ordensschwestern; 2015: 22 Meldungen über sexuellen Missbrauch mit Straftatbestand, 2 Priester, 5 Ordensfrauen, 5 Laien, 3 Ehrenamtliche

23.1.2015 Bistum Essen 173 Hinweise seit 2010, 56 beschuldigte Priester, 12 Ordenspriester, 16 Ordensschwestern, 72 bewilligte Anträge von 75

20.1.2016 noz-cdn.de, 77 Opfer entschädigt, 338.000 Euro gezahlt

12.10.2014 der westen 88 mutmaßliche Täter, davon 35 Priester und 19 Ordensangehörige (überwiegend aus dem Franz-Sales-Haus).

15.9.2013 Der Westen ehemalige Domkapitular und Vorsitzender des Kirchengerichts, das sich unter anderem mit dem sexuellen Missbrauch durch Amtsträger beschäftigte. 2 Opfer

5.12.2012 Der Westen Franz Sales Haus: mehr als 80 Opfer

30.3.2011 Der Westen Kaplan der Großgemeinde St. Clemens soll Beichtgeheimnis gebrochen haben. Er soll erfahren haben (bzw. soll nachgefragt haben) in der Beichte von sexuellen Verfehlungen des Pastors Bernward Mezger, damals Propst in St. Clemens und Vorgesetzter des Kaplans Gerhard F.. Auch Verbindungen an­­de­rer Priester in die Homosexuellen-Szene sollen im Beichtstuhl abgetastet worden sein. Der Kaplan habe es weitergetragen an Ohren, die es nicht hören sollten.

5.3.2011 Der Westen 47 Betroffene Franz Sales Haus

2.9.2010 taz Die Geschichte von Rolf D. Franz Sales Haus

19.5.2010 ORF Fall Hullermann: 1979 missbrauchte er den elfjährigen Wilfried F. Der damalige Münchner Erzbischof Joseph Ratzinger holte den bereits vorbelasteten Hullermann 1980 unter Auflage einer Therapie aus Essen nach München. Verging sich von 1982 bis 1985 erneut an Minderjähringen. Wurde 1986 zu einer Bewährungsstrafe verurteilt, aber noch während der Bewährungsfrist nach Garching entsandt, wo er ab Nov. 1987 21 Jahre arbeitete. Er missbrauchte 1998 als Pfarradministrator in Garching einen Minderjährigen. Im Februar 2008 erfuhr der Münchner Erzbischof Reinhard Marx von dem Fall und ließ ein forensisch-psychiatrisches Gutachten über den Pfarrer erstellen. Demnach wurde ihm strikt untersagt, Kinder-, Jugend- und Ministrantenarbeit auszuüben. Er wurde 2008 von Erzbischof Reinhard Marx aus Garching nach Bad Tölz versetzt. Auflage: Keine Arbeit mit Jugendlichen. Hullermann arbeitete trotzdem mit Jugendlichen.  Der Vorgänger von Erzbischof Marx, Wetter, räumte Fehler ein. 2010 wurde Hullermann suspendiert. 15.3.201o Spiegel

 3.5.2010 Der Westen  Drei Opfer, Täter Monsignore F.

12.3.2010 Spiegel Früherer Domkapitular des Bistums Essen bezahlte einen über 16 Jahre alten Jugendlichen für “Sex”. Strafbefehl gegen den Domkapitular ohne öffentliche Verhandlung. 14.0000 Euro Strafe. Tatzeitpunkt: Dezember 2009.

22.7.2002 faz.net  Direktor des Franz Sales Hauses missbraucht einen 13Jährigen, der von einem Übergriff eines anderen Priesters berichtet hatte.

Erzbistum Freiburg i.Br.

Stand: 18.7.2014:119 Täter (darunter 23 Mehrfachtäter), 185 anerkannte Opfer, 130 Zahlungen, 911.000 Euro

Quelle: 18.7.2014 spiegel.de (Bericht des Erzbistums nicht mehr online)

20.1.2016 noz-cdn.de (2014 gab es 29 Anerkennungszahlungen mehr, Bericht nicht mehr online)

13.12.2014 Badische Zeitung Missbrauch im katholischen Kinderheim Bad Säckingen

20.1.2016 noz-cdn.de 101 Zahlungen, 911.000 Euro

20.7.2011 Süddeutsche Zeitung Im Erzbistum Freiburg gingen 44 Anträge ein, von denen 41 bearbeitet sind

22.10.2010 Badische Zeitung 110 Anzeigen

2.8.2010 Badische Zeitung: Birnau Pater Gregor

21.7.2010 Zeit Ermittlungen gegen Erzbischof Zollitsch eingestellt

21.7.2010 Badische Zeitung Birnau Pater Gregor und Erzbischof Zollitsch

19.7.2010 Spiegel Vertuschungsvorwurf gegen Erzbischof Zollitsch – Oberharmersbach; Bistum nimmt Zollitsch in Schutz

18.7.2010 Zeit Erzbischof Zollitsch räumt Fehler ein, keine Konsequenzen

18.7.2010 Badische Zeitung Oberharmersbach

18.07.2010 Süddeutsche Oberharmersbach, Zollitsch wusst seit 1992 Bescheid,

14.7.2010 Badische-zeitung Oberharmersbach, Zollitsch wusst seit 1992 Bescheid,

2.7.2010 Südkurier Pater G., Nussdorf

02.06.2010 Focus: Zollitsch verweist im Fall Pater G. – Birnau auf die Zuständigkeit der Zisterzienserabtei Wettingen/Mehrerau. Er habe überdies nicht von Missbrauch durch Pater G. in den 60er Jahren in Birnau gewusst, als das Kloster Mehrerau Pater G. 1987 erneut nach Birnau schickte. 2.6.2010 Die Zeit

21.5.2010 Südkurier 40 Missbrauchsfälle

5.5.2010 Südkurier Birnau: Drittes Opfer

23.4.2010 suedkurier Protest eines Opfers von Pater G., wird des Kirchplatzes verwiesen

20.4.2010 morgenweb: Ex-Dekan Fritz U. räumt ein, in Dossenheim/Weinheim 1971 einen 14-jährigen Jungen zweimal unsittlich berührt hat.

2.4.2010 welt Erzbischof Zollitsch gesteht das Versagen der Kirche. Wer versagt hat, sagt er nicht. 

24.3.2010 Badische Zeitung Vorwürfe gegen Ordensschwestern vom Heiligen Kreuz, die im Kinderheims St. Fridolin in Säckingen und im Haus Marienwald in Rickenbach Kinder misshandelt haben sollen.

21.3.2010 Tagesspiegel Erzbischof Robert Zollitsch hat die bewusste Vertuschung von Missbrauchsfällen in der Kirche zugegeben. Wer vertuscht hat, ist unbekannt.

20.3.2010 Badische Zeitung Oberharmersbach – es sei nicht um Vertuschung gegangen, sagt Zollitsch.

20.3.2010 swr Erzbischof Zollitsch soll vertuscht haben – Oberharmersbach

19.3.2010 Badische Zeitung Oberharmersbach, Franz B.

18.3.2010 Südkurier Missbrauch in Neustadt und in Mariahof in Hüfingen

3.3.2010 Spiegel Gewalt und sexueller Missbrauch in Mehrerau (woher Pater G. nach Birnau kam)

20.2.2010 swr Oberharmersbach

Bistum Fulda

Stand 25.3.2018: 20 Täter, 26 Opfer, 15 Zahlungen 45.500 Euro

25.3.2018 – fnp 15 Anträge auf eine Entschädigungszahlung gestellt. Der bislang jüngste Antrag stamme aus dem Jahr 2014, wie Bistums-Sprecher Christof Ohnesorge sagte. In allen Fällen seien Leistungen zwischen 1000 und 8000 Euro an die Betroffenen gezahlt worden. Insgesamt beliefen sich die Zahlungen auf 45 500 Euro. Seit 1943 seien 20 Priester und 8 Laien wegen sexuellen Missbrauchs beschuldigt worden.

8.1.2018 hessenschau Pfarrer von Kalbach Jens C.: Ermittlungen der Staatsanwaltschaft wurden eingestellt. 

10.4.2016 katholisch.de  Pfarrer von Kalbach suspendiert wegen Missbrauchsverdacht

20.1.2016 noz-cdn.de 15 Anträge 45.500 Euro gezahlt

29.12.2013 Fuldaer Zeitung Das Bistum Fulda hat bislang mindestens 37 500 Euro an alle ihm bekannten Opfer gezahlt. Keine Angaben über Opfer- oder Täterzahlen.

9.11.2012 tlz.de 1 Täter 2 Opfer im Bistum Fulda (1 Opfer Bistum Erfurt)

13.9.2011 fnp 6 Anträge 

21.3.2011 hna Pfarrer von Marburg-Schröck: Missbrauch in den 1990er Jahren im Bistum Würzburg; “mehr als ein Dutzend Fälle im Bistum Fulda” 21.3.2011 Bistum Fulda

25.11.2010 hna.de Pfarrer von Fritzlar: Sexuelle Übergriffe waren 1998 schon ein Thema im Orden. Mehrere Opfer zwischen elf und zwölf Jahre alt. Die Taten sollen zwischen 1992 und 2003 geschehen sein. Von 2003 bis 2010 besorgte sich der Angeklagte dann pornografisches Material, auf dem Kinder zu sehen seien.

25.11.2010 stern Pfarrer von Fritzlar missbrauchte zwischen 1992 und 2003 sechs Ministranten, filmte die Missbräuche teilweise und konsumierte Kinderpornografie, 7 Jahre Haft, 25.11.2010 Tagesspiegel, 1.7.2010 Orden online, 30.6.2010 Osthessen News

26.3.2010 HNA Pfarrer K.D., Homberg/Efze, Strafbefehl wegen sexuellen Missbrauchs; Versetzung nach Weimar, sexuelle Nötigung eines Mädchens im Jahr 2000

25.3.2010 Osthessen News 13 Missbrauchsfälle

17.3.2010 hna.de Pfarrer i.R. von Homberg Efze ist trotz Verbots weiterhin in katholichen Gemeinden aktiv, inklusive Erstkommunion.

9.3.2010 hna.de In den 90er Jahren wurde ein Pfarrer wurde zu zwei Jahren auf Bewährung verurteilt, weil er drei Jungen in Osthessen sexuell missbrauchte. Er wurde nach Kassel versetzt, dort weitere Missbräuche in 10 Fällen. 5.12.1996 daserste.ndr.de Pfarrer Erwin B., Großenlüder, missbraucht Messdiener, Bischof Dyba und Weihbischof Knapp sind informiert, versetzen den Täter nach Kassel. 

undatiert, vermutlich 2010/2011, Bistum Fulda, Brief an die Gemeinde in Fritzlar

29.6.2010 welt.de  Fulda zahlte im Januar 2013 mindestens 37 500 Euro.

Bistum Görlitz

Stand 20.1.2016: 1 Täter, 1 Opfer, 1 Zahlung 4.000 Euro

20.1.2016 noz-cdn.de

Erzbistum Hamburg

Große Teile des heutigen Erzbistums Hamburg gehörten bis 1995 zum Bistum Osnabrück, so dass nicht immer klar zu erkennen ist, wo ein Priester angesiedelt/war/ist, in Hamburg oder in Osnabrück.

Stand: 30.1.2017: 52 Opfer, über Täter gibt es kaum Informationen. Wenn jeder Täter durchschnittlich 4 Opfer hat, müssten es in Hamburg ca 13 Täter sein. 46 Zahlungen, 240.000 Euro

30.1.2017 noz.de Täter: 2 Geistliche

26.6.2012 Abendblatt 50 Opfer

6.9.2010 bild.de  Kinderheim St. Josef nach Bad Oldesloe, 1 Täter, 3 Opfer

19.5.2010 taz Die Gemeinde sorgt sich um das Wohl des Pfarrers

10.5.2010 stern 1 Täter, 5 Opfer

Bistum Hildesheim

mind. 27 Täter, mind. 75 Opfer, 33 Zahlungen

26.10.2017 kiz-online.de 11 Opfer von Peter R.; 2010 gab es 70 Meldungen, 16.10.2017 kirche-und-leben.de

Oktober 2017 Gutachten ipp München ipp-muenchen.de

16.10.2017 Stellungnahme Eckiger Tisch

27.1.2016 Spiegel Peter R.

20.1.2016 noz-cdn.de  33 anerkannte Anträge, 150.000

8.7.2016 ndr.de (https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/braunschweig_harz_goettingen/Missbrauchs-Skandal-Aufklaerung-stockt,bistum180.html) 5 Opfer seit 2011

27.1.2016 Spiegel Peter R. missbraucht Mutter und Tochter

20.1.2016 katholisch.de Hildesheim zahlt an ein Opfer

20.1.2016 focus.de 1 Opfer

4.12.2015 Spiegel Fall Peter R.

30.11.2015 presseportal.de Fall Peter R. 

30.11.2015 Morgenpost Kirche behindert Aufklärung

6.11.2015 sueddeutsche.de Bischof Janssen

22.11.2012 t- online 59 Opfer, ca 25 Priester

26.1.2012 faz.net 1 Täter, 3 Opfer

18.7.2011 spiegel Salzgitter, 1 Täter, 2 Opfer, 17.7.2011 hna.de

Erzbistum Köln

19 Täter, 77 ( – 140) Opfer, 77 Zahlungen

12 Täter haben im statistischen Schnitt 48 Opfer. Also müssen wir bei 77 Opfern von ca 19 Tätern ausgehen.

20.1.2016 noz-cdn 77 Anträge, 600 000 Euro

14.9.2017 general-anzeiger-bonn.de 6 Priester, mindestens 60 Opfer, 1 Täter ist noch im Dienst des Erzbistums

13.9.2017 Endbericht Josephinum

13.9.2017 katholisch de  6 priesterliche Missbrauchstäter, weitere Misshandlungen an mindestens 50 Kindern/Jugendlichen

2.5.2016 rundschau-online Pfarrer aus Efferen 1 Opfer

22.2.2016 Zwischenbericht Josephinum Münstereifel

20.1.2016 noz-cdn 77 Zahlungen, 600 000 Euro

22.2.2015 ksta.de Pfarrer aus Erftstadt, weitere Opfer

2.2.2015 express.de Pfarrer aus Erftstadt

2.2.2015 n-tv.de Pfarrer aus Erftstadt, mind. 1 Opfer

5.6.2012 wzGerresheim, Verfahren eingestellt

21.2.2011 Domradio Morsbach/ Friesenhagen/ Wildbergerhütte 1 Täter, 1 Opfer

1.4.2010 ngzonline Dormagen Raphaelshaus – Gewalt im Kinderheim

19.3.2010 stern Fall Thomas Maria B., 2004 wurde er vom Landgericht Karlsruhe wegen Vergewaltigung zu fünfeinhalb Jahren Gefängnis verurteilt.

10.3.2010 ngz online 1 Ordensmann in Knechtsteden, mehrere Opfer

6.7.2008 Focus 1 Täter Bergisch-Gladbach, mind. 1 Opfer

Bistum Limburg

ca 10 Täter, mind. 35 Opfer, 35 Zahlungen

25.3.2018 fnp.de 35 Anträge

20.1.2016 noz-cgn 33 Opfer

29.12.2013 Fuldaer Zeitung 28 Anträge, 24 Zahlungen

20.9.2012 FR Ein Täter – mind. 5 Opfer

29.6.2010 welt.de Limburg (650 000 Katholiken) zahlte nach früheren Angaben mindestens 91 000 Euro an 24 Opfer.

 3.5.2010 Focus

23.3.2010 Frankfurter Rundschau mindestens 1 Täter Vinzenzhaus Hofheim, mindestens 2 Opfer sexueller Gewalt, 13 Opfer anderer Gewalt

3.5.2010 Focus 1 Täter, 3 “Fälle” = 3 Opfer (?)

11.3.2010 FR Königsteiner Schulen Sankt Angela und Bischof Neumann 1 Täter – mehrere Opfer

3.5.2010 Focus 1 Priester, 3 Fälle, unbekannte Opferzahl

4.3.2010 Vincenzstift nicht mehr online: 1 Leiter St. Vinzenz-Stift, Pfarrer Rudolf M., mindestens 6 Opfer

20.4.2009 spiegel (Fall tangiert Limburg und Fulda)

Bistum Magdeburg

Stand 27.8.2016: mind. 10 Täter, mind. 14 Opfer, 3 Zahlungen

27.8.2016 volksstimme 7 Missbrauchsfälle, 2 Fälle Kinderpornografie

2.8.2017 mz-web.de 1 Priester, Braunsbreda, Verurteilung zur Bewährung wegen Besitzes von Kinderpornografie

13.4.2016 fr Verdacht Kinderpornografie Braunsbreda

12.4.2016 mz-web.de Braunsbreda Kinderpornografie-Verdacht

20.1.2016 noz-cgn.de 14.000 an 3 Opfer

11.4.2012 mz-web Kinderpornografie – 1 Täter Zörbig, viele Opfer

8.4.2013 mittelbayerische 1 Täter Kinderpornografie Zörbig

3.4.2012 bistum-magdeburg 8 Priester-Täter, 4 andere Täter

3.4.2012mz-web Kinderpornografie – 1 Täter, viele Opfer

15.4.2011 Bistum Magdeburg 1 Täter Jugendpornografie

17.5.2010 Süddeutsche 25.000 an 1 Opfer

10.3.2010 Zeit Eilenburg Ernst-Schneller-Heim: tägliche sexuelle Übergriffe, mind. 1 Täter, mehrere Opfer

16.12.1999 Spiegel 1 BDKJ-Mitarbeiter Kinderpornografie

Bistum Mainz

Stand: 25.3.2018: fuldaerzeitung.de 51 Anträge, 43 bewilligt, 5 Fälle noch offen. 2016 waren es drei, 2017 waren es vier Missbrauchsvorwürfe. Beschuldigte: 52 Priester, Ordensmänner, Diakone. Weitere vage Vorwürfe gegen Kleriker, Opferzahl: ca 60 – 156

25.3.2018 welt.de 51 Anträge, 43 bewilligte Anträge, 4 nicht bewilligte Anträge

29.12.2013 fuldaerzeitung.de 60 Verdachtsfälle

29.6.2010 welt.de  Im Bistum Mainz (754 000 Katholiken) erhielten 33 Missbrauchsopfer 201 000 Euro.

16.3.2010 spiegel.de Jungen-Internat in Bensheim, 12 Schüler erlebten Gewalt, 3 sexuellen Missbrauch

29.6.2010 welt.de  Im Bistum Mainz (754 000 Katholiken) erhielten 33 Missbrauchsopfer 201 000 Euro – jeweils zwischen 1000 und 13 000 Euro.

15.7.2002 spiegel.de Norbert E., 1 Opfer

9.10.2000 Spiegel  Weihbischof, Opfer 1 erwachsene Frau, Ergebnis: Seelsorge ist kein schützenswerter Raum.

Erzbistum München-Freising

Stand 3.12.2010: zeit.de

174 (365) Täter Priester und Diakone (+ 96 Religionslehrer, 6 pastorale Mitarbeiter), 191 Opfer, 29 Zahlungen 147.000 Euro

20.1.2016 noz-cdn.de 29 Zahlungen 147.000 Euro

12.1.2013 faz.net 365 Akten enthalten Hinweise

21.9.2011 faz.net Verbrecher in Soutane

3.12.2010 zeit.de 365 Hinweise, “dass ein wie immer geartetes Missbrauchsgeschehen stattgefunden hat”. 3.12.2010 tz.de

2.12.2010 erzbistum-muenchen.de Gutachten von Westphahl

19.5.2010 Religion orf Fall Hullermann

17.3.2010 spiegel.de Peter H.

15.3.2010 spiegel.de Peter H. – Ratzinger:

29.12.2013 weserkurier bisher 134000 Euro Entschädigungen an 26 Opfer (vermutlich an ca 60 Opfer)

Bistum Münster

18.9.2017 122 Opfer, 862.000 Euro (87.000 Euro mehr an 8 Opfer weniger?)

20.1.2016 noz.de 129 Anträge, 862.000 Euro

29.1.2015 kirchensite.de 101 Täter (Priester, Ordensleute, Laien), 130 Opfer, 130 Zahlungen,775.000 Euro (Zahlen inzw,. verändert18.9.18)

30.1.2013 wn.de 60 Täter, 106 Opfer, 82 Zahlungen

29.1.2013 weserkurier 112 Opfer, knapp 563 000 Euro, mehr als 61 000 Euro etwa für Therapie- und Behandlungskosten. Bislang meldeten sich 112 Menschen als Opfer.

22.3.2012 kirchensite 76 Einzelzahlungen

Bistum Osnabrück

14.9.2018 68 Opfer, 35 Täter -kirche-und-leben.de 1946-2015

30.1.2017 noz.de  21 Täter, unbekannte Opferzahl, statistisch 63, 17 Zahlungen

30.1.2017 noz.de  16 Priester aus dem Bistum + 5 andere (aus anderen Bistümern?, Laien?); 17 Zahlungen, Opfer nicht zu ermitteln

23.3.2014 haz.de 37 Fälle

Bistum Paderborn

ca 30 Täter, mind. 60 Opfer, ca 60 Zahlungen

30.1.2017 noz.de  28 Opfer, 16 Geistliche Täter (aus der Diözese + weitere 5 Täter, unklar, ob Geistliche aus anderen Bistümern oder kirchl. Mitarbeiter); Ende 2013 wurden 297.500 Euro ausgezahlt. Wenn jedes Opfer ca 5000 Euro erhielt, ist von 59-60 Opfern auszugehen.

28.12.2017 nw.de Ein Opfer berichtet

29.12.2013 weserkurier bisher 297 500 Euro Entschädigungen (vermutlich an ca 60 Opfer)

29.1.2013 welt.de Das Erzbistum Paderborn (1,7 Millionen Katholiken) überwies bisher 297 500 Euro Entschädigungen sowie 21 500 Euro für Therapiekosten gezahlt.

29.6.2010 wr.de  30 Priester als Täter

Bistum Passau

mutmaßlich ca 11 Täter, mindestens 43 Opfer

28.2.2017 diepresse.com Flachberger – zwischen 1975 und 1986 Pfarrvikar, danach bis 2007 Pfarrer war, 1 Opfer

2.5.2011 mediendenk.de Seit 2006 Suspendierung

27.3.2011 nachrichten.at Pater B., Pfarrer in Geinberg, Vorwürfe, Versetzung nach Vöcklabrunn

9.2.2011 pnp.de 1 Pfarrer, 3 Opfer

2.12.2010 sbgv1.orf.at Pater Berthold, erster Verdacht 1980, Missbrauchstaten in Marokko, (s.  Norbert Blaichinger, Pater B. Eine Dokumentation)

24.10.2010 Süddeutsche 40 Opfer

4.5.2010 http://80.153.104.222/awo-heining/archiv/archivpressetext.php?seitennummer=45&gesendet=ja&nummer=2012 (nicht mehr online) 2 Täter, Opfer unbekannt: Präfekt St. Max, Passau, Monsignore Konrad S., Direktor des Seminars, Monsignore Johann B.

8.2.2010  ovb-online.de Nachruf auf Berhold/Ernest Flachberger

Bistum Regensburg

Stand 4.9.2018: 4,3 Millionen Euro Zahlungen; 94-103 Opfer sexueller Gewalt (plus 19 mit anderen Zuständigkeiten); 552 Opfer massiver körperlicher Gewalt, 36 Täter

Domspatzen: 34 Anträge wegen sexueller, 321 Anträge wegen massiver körperlicher Gewalt.

Bistum: 60 anerkannte Opfer, 9 noch offen, 19 gehören zu anderen Bistümern/Orden, 8 wurden abgelehnt bzw. zurückgezogen.

36 Täter; letzte Tat von 2016.

Massive körperliche Gewalt: 231 Opfer, 67% davon weiblich.

 Quelle: regensburg-digital.de


6.9.2018 Bistum Regensburg zahlt 4,3 Millionen an Opfer aus. KNA-Meldung vom 6.9.2018, 18.12 Uhr;

https://www.regensburg-digital.de/neue-zahlen-des-bistums-die-dimension-von-gewalt-und-missbrauch-abseits-der-domspatzen/06092018/:

12.7.2018 regensburg-digital.de 115 Personen belastet,  49 Täter, darunter neun Missbrauchstäter, 40 weitere mutmaßliche Täter, mehr als 100 Opfer sexualisierter Gewalt; über Domspatzendirektor Direktor Z. (Friedrich Zeitler) und Direktor G. (Georg Zimmermann) gibt es keine oder unvollständige Unterlagen.

12.7.2018 regensburg-digital.de Präfekt Ambros Pfiffig 1948 nach seiner Flucht aus Etterzhausen, wo er im Domspatzen-Internat als Missbrauchstäter aufflog, vom Regensburger Generalvikar Josef Franz nach Tirschenreuth zur Jugendseelsorge versetzt und erst 1958 in Österreich zu einer zweijährigen Haftstrafe verurteilt.

31.12. 2017 bistum-regensburg.de 75 Anträge wegen körperlicher Gewalt, 47 anerkannt, 13 an Orden oder andere Bistümer gegeben, oder an die Domspatzen, 1 Antrag abgelehnt, 14 müssen noch bearbeitet werden.

18.7.2017 uw-recht.org Abschlussbericht Domspatzen

12.10.2016 sueddeutsche.de   422 Opfer körperlicher und sexueller Gewalt bei den Domspatzen, vermutlich 60 Missbrauchsfopfer darunter

7.2.2016 sueddeutsche.de mehr als 150 Opfer körperlicher Gewalt haben jeweils 2500 Euro bekommen.

28.1.2016 zeit.de 64 Fälle sexueller Missbrauch bei den Domspatzen, 231 Meldungen über körperliche Attacken, 14 Missbrauchstäter

20.1.2016 noz-cdn.de 158.500 Euro an 30 Opfer

10.11.2014 bistum-regensburg.de 2011 bis 2014 – 158.500 € für 30 Anträge

22.3.2013 regensburg-digital.de Georg Friedrich Zimmermann 1959 Internatsdirektor bei den „Domspatzen“, später Diözesanmusikdirektor. 1971 wegen sexuellen Missbrauchs verurteilt zu 11 Monaten Haft, 1973 Ruhestand. Friedrich Zeitler, seit 1. September 1953 Religionslehrer und Präfekt am Musikgymnasium Regensburg,  Missbrauch von 2 Schülern, 1959 drei Jahre Haft, 4 Jahre Berufsverbot. Zeitler geht jedoch schon im Oktober 1961 in eine Schweizer Mädchenschule, Constantineum/Chur.

22.3.2013 regensburg-digital.de 13 Geistliche, 78 minderjährige Opfer

18.1.2011 zeit.de Ordensbruder übt sexualisierte Gewalt an 3 Behinderten

6.3.2010 Spiegel  Direktor M. Etterzhausen; 1 Täter Internatsdirektor Z. – Domspatzen

Bistum Rottenburg-Stuttgart

Stand 16.9.2018: 72 Beschuldigte, 45 davon gestorben. Opfer: 100 bis 200

Stand 13.9.2018: Seit 2002 seien insgesamt 72 Geistliche des Missbrauchs beschuldigt worden, 45 Personen seien inzwischen verstorben. Bislang habe das Bistum Missbrauchsopfern 640.000 Euro als Anerkennung für erfahrenes Leid ausgezahlt. Zudem habe man Therapiekosten in Höhe von 130.000 Euro übernommen. Quelle: http://www.katholisch.de/aktuelles/aktuelle-artikel/deutsche-bischofe-reagieren-auf-missbrauchsstudie

Im Januar 2015 wurden noch 126 Täter, darunter 92 Priester, Diakone, Angehörige von Frauenorden und 11 Ordensangehörige ohne Dienstverhältnis im Bistum benannt worden. Wo die fehlenden mindestens 20 Täter hingekommen sind, ist schleierhaft.

Stand 27.1.2015: 126 Täter und mehr, 190 Opfer + 20 neue Fälle 2016 (Sonntagsblatt 22/2017), 94 Zahlungen 559.000 Euro

12.5.2016 tagblatt.de Pfarrer Alfons Leykauf habe in seiner Zeit als Seelsorger des Kinderheims St. Josef in Gutenzell-Hürbel (Landkreis Biberach) mehrfach drei Mädchen Kinder sexuell missbraucht, zum Teil über Jahre hinweg.

2016 drs.de 20 neue Verdachtsfälle

20.1.2016 noz-cdn.de 559.000 Euro an 93 Opfer

4.11.2015 stuttgarter-nachrichten.de Weilheim/Teck, Hermann E., pornografische FIlme mit Jugendlichen

27.1.2015 mainpost.de 169 Opfer, 126 Priester und Diakone seit 1945

27.1.2015 drs.de  126 Beschuldigte, darunter 92 Priester, Diakone, Angehörige von Frauenorden und 11 Ordensangehörige ohne Dienstverhältnis mit dem Bistum.

16.3.2010 spiegel.de Pfarrer von Wurmlingen hat in den 50er und 60er Jahren Jungen missbraucht. Der Beschuldigte ist Ehrenbürger der Stadt Rottenburg.

Bistum Speyer

Stand 20.1.2016: 30 Täter und mehr, 53 Opfer und mehr  (am 29.9.2016 sprach der swr von 63 Verdachtsfällen), 223000 Euro an 53 Opfer gezahlt

29.6.2010 welt.de In Speyer (570 000 Katholiken) gingen bislang 184 000 Euro an Missbrauchsopfer – 3000 bis 15 000 Euro je Fall.

20.1.2016 noz-cdn.de 30 Opfer erhielten 221.000 Euro

28.1.2015 morgenweb.de Die Zahl mutmaßlicher Sexualdelikte im Bistum Speyer beträgt damit insgesamt 53.

20.8.2010 aerztezeitung.de Ein Priester zeigt sich selbst an. 2009 gab es bereits einen Vorwurf sexueller Belästigung gegen einen anderen Priester.

1.4.2010 spiegel.de

5.11.2010 http://cms.bistum-speyer.de/www2/index.php?mySID=7e4af6b71dc79cae41b75cef66efd1b0&cat_id=&myELEMENT=234018, 10 Priester und 20 Hinweise auf weitere Geistliche

20.3.2010 spiegel.de Zwei Patres Hiltruper Missionare am Gymnasium Johanneum; zwei weitere Täter, Täter gestorben; Franziskanerpater zeigt sich selbst an nach Belästigungsvorwürfen von Messdienern Dezember 2009; ein Gemeindepfarrer soll einen Jungen in den sechziger Jahren sexuell missbraucht haben.

Bistum Trier

Stand:15.1.2018: 135 Opfer, 90 Anträge – 453 500 Euro, 70 Priester (am 15.1.2018 sind es nur noch 33 Priester – was geschah mit den 37 Priestern, die am 21.5.2016 noch genannt wurden? Gab es da kein kirchenrechtliches Verfahren und werden sie deswegen nicht mitgezählt?)

11.5.2018 volksfreund.de/ Albertinum Gerolstein, Leiter des Albertinums und ein weiterer Priester, 1 Opfer wurde entschädigt

15.1.2018 t-online.de  135 Anzeigen, 90 bewilligte Anträge,  453 500 Euro gezahlt. 33 Priester mit kircheninternen Verfahren, 2 kirchenrechtl. Verfahren laufen noch.

21.5.2016 volksfreund.de Von 2010 bis 31.12.2015 haben sich 125 Missbrauchsopfer. Beschuldigt wurden insgesamt 70 Geistliche, 40 verstorbene und 30 noch lebende Priester. 90 Anträge gestellt , 83 Anträge bewilligt. Zahlung von 411.500 Euro.

20.1.2016 noz-cdn.de 79 Opfer mit 396500 Euro entschädigt

29.6.2010 welt.de Im Bistum Trier (1,5 Millionen Katholiken), das 280 000 Euro auszahlte, belief sich die höchste bekannte Summe an ein Opfer auf 18 000 Euro.

Bistum Würzburg

mind. 34 Täter, 110 Opfer, 17 Zahlungen

5.04.2018 main-echo.de 34 Priester, 
16 Vorwürfe gegen weitere Mitarbeiter, 110 Missbrauchsmeldungen

5.10.2017 mainpost.de 1 Täter, 1 Opfer im Bistum Würzburg

31.7.2016 fnp.de  Aschaffenburg Peter W., 1 Opfer im Bistum Würzburg

21.3.2016 pow.bistum-wuerzburg.de 2015 und 2014 ebenfalls je vier Vorwürfe

20.3.2014 wuerzburgerleben.de

9.5.2010 welt.de 2 Priester beurlaubt, einer pensioniert, mindestens 3 Opfer

19.3.2010 stern.de 1 Täter Lebenhan, 16 Opfer

16.8.2007 daserste.ndr.de Pfarrer Klaus-Peter K., 1 Opfer


Bilanzen der Orden


 Jesuiten

mind. 70 Täter, Quelle: Brüntrup, Herwartz, Kügler (Hrsg.): Unheilige Macht, 2013 (?) S. 18)
310 Opfer (300 + 10 im Jahr 2016 neu dazugekommene Opfer im AKO), 105 Anträge

13.1.2016 Domradio 60 Opfer im Aloisiuskolleg

15.2.2011 jesuiten.org Raue-Bericht – 3 Täter St. Blasien, 115-120 “Fälle”

10.1.2013 Tagesspiegel Jesuitenorden – Schulen in Berlin, Bonn, Hamburg und im Schwarzwald: mindestens 70 Täter und 300 Opfer

31.10.2010 az-web.de 15 Ordenspriester als Täter am AKO, 67 Opfer

27.10. 2010 Domradio Zinsmeister-Bericht AKO Bonn, Täter 18 Jesuiten, 45 Opfer

25.7.2010 Rosenheim24.de mehr als 200 Opfer – 44 Jesuiten-Täter: 12 der Patres mehrfach beschuldigt
8.7.2010 Jesuiten.org  Gutachten Andrea Fischer: 3 Täter, 61 “Fälle”

24.3.2010 Badische Zeitung St. Blasien: Wolfgang S, SJ: 11 Opfer, Winfried H. 4 Opfer; 11 weitere Opfer beschuldigen 8 Jesuiten und einen Laienmitarbeiter

Arnsteiner Patres SSCC 3 Täter, 4 Opfer

3 Täter, mindestens 4 Opfer

9.4.2010 Süddeutsche Bischof von Trondheim 1 Opfer

31.3.2010 ruhrnachrichten.de, 2 Täter, mindestens 3 Opfer 31.3.2010

Barmherzige Brüder Reichenbach

17.1.2011 intranet.barmherzige.de 1 Täter, mindestens 3 behinderte Opfer,

Benediktiner Abtei Königsmünster 1 Täter, 19 Opfer

17.3.2010 Der Westen 1 Täter, ca 19 Opfer

Benediktiner OSB Regensburg

3 Täter, 6 Opfer

28.6.2010 Kloster Metten.de Mindestens 3 Täter, vermutlich mind. 6 Opfer

31.3.2010 Kloster Metten 3 Täter, mehrere Opfer

Benediktiner OSB St. Matthias Trier

1 Täter, mind. 6 Opfer

12.8.2011 domradio.de 1 Täter 6 Opfer

22.5.2011 Volksfreund  1 Täter Bruder B., 3 Opfer

Benediktiner OSB St. Stephan Augsburg

3 Täter, 4 Opfer

8.4.2013 Augsburger Allgemeine  2 Täter, 2 Opfer

17.4.2013 Augsburger Allgemeine – 1 Täter,  ehemaliger Seminardirektor- 2 Opfer

Benediktiner Münsterschwarzach

1 Täter, mind. 5 Opfer

2.5.2016 Abendblatt.de 1 Täter, mindestens 5 Opfer im Internat Damme

Herz Jesu Missionare am Johanneum (Bistum Speyer)

8 Täter, mind. 8, vermutlich Dutzende, also mindestens 24

4.4.2013 initiative-ehemaliger-johanneum-homburg.de 8 Täter, viele Opfer (Dutzende)

8.6.2012 saarbrücker-zeitung.de 2 Patres Homburger Privatschule Johanneum

25.6.2010 http://cms.bistum-speyer.de/www2/index.php?myELEMENT=230431&mySID=0d3e0da1d1bab8528f13dcb0bea5cdb2,   mindestens 1 Täter, mind. 1 Opfer

Deutscher Orden

1 Täter Selbstanzeige, mind. 1 Opfer

Dominikaner

2 Täter, 3 Opfer + 1 Täter  mindestens 20 Opfer (=ein “Großteil von 2 Schülerjahrgängen, d.h. mindestens ca 20 Opfer)

18.5.2011 dominikaner.de  2 Patres in Norddeutschland, und Subpräfekt 1959-1961 Internat in Vechta, mehrfaches eindeutig übergriffiges Verhalten, Missbrauchshandlungen an einem großen Teil des jeweiligen Jahrgangs

Dillinger Franziskanerinnen Josefsheim Reitenbuch

28.5.2010 augsburger-allgemeine.de  Josefsheim Reitenbuch 1 Priester, 1 Nachbar, mindestens 7 Opfer

Franziskaner Mettmann

1 Täter, 2 Opfer

19.4.20100 wz.de 1 Täter, 2 Opfer

Franziskaner

1 Täter, 1 Opfer

20.3.2010 Spiegel  1 Franziskaner-Minorit, Bonner Internat und Verbrechen im Bistum Würzburg

Karmelitinnen

unbekannte Täterinnenzahl, mindestens 4 Opfer

20.2.2010 youtube Kinderheim Kloster Lehmen an der Mosel

Kloster Ettal

24 Täter, 100 – 380 Opfer

8.3.2013 merkur.de  Selbstmord eines Schülers

7.3.2013 mittelbayerische.de Zahlungen an 70 Opfer

27.2.2015 Süddeutsche 1 Täter, 3-4 Opfer

26.2.2013 missbrauch-im-bistum-trier.blogspot.de 23 Täter

17.2.2011 sueddeutsche.de ungefähr 100 Opfer

21.1.2011 tz.de  100 Opfer

24.10.2010 .sueddeutsche.de 80 Opfer

6.5.2010 dddd.ettaler-missbrauchsopfer.de (FAS) Opferbericht

5.3.2010 youtube.com  Hunderte misshandelt,

Kapuziner Deutschland

20 Täter, ca 46 Opfer

18.1.2016 bo.de 1 Täter, 1 Opfer

30.11.2011 http://www.kapuziner.org/dprov/notfall/meldungen.php (nicht mehr online), 19 Täter, ca 45 Opfer

16.3.2010 spiegel.de  1 Täter Bad Mergentheim, mindestens 1 Opfer

4.3.2010 orden-online.de   1 Kapuziner Studienseminar in Burghausen (Landkreis Altötting), mind. 1 Opfer

Herz-Jesu-Priester in Handrup

6 Täter, 18 Opfer

28.4. 2015 leoninum.org 6 Täter, 18 Opfer

Herz-Jesu-Missionare in Hiltrup

bis zu 50 Opfer, mindestens 8 Täter

2.3.2011 Volksfreund bis zu 50 Opfer

20.2.2011 Initiative Ehemailiger mutmaßlich mindestens 8 Täter

Missionare der Heiligen Familie – Biesdorf

1 Täter, 4 Opfer

9.3.2010 volksfreund.de 1 Täter, 4 Opfer

Maristen – Mindelheim/Liechtenstein

 mindestens 2 Täter. mindestens 28 Opfer

 25.5.2010 augsburger-allgemeine.de, mindestens 26 Opfer, mindestens 1 Täter

19.3.2010 stern.de Frater Gutfried, 2 Opfer

Pallottiner

14.4.2010 focus.de 1 Täter, 1 Opfer

20.3.2010 general-anzeiger-bonn 4 Opfer, 1 Täter

19.2.2010 general-anzeiger-bonn Konvikt Sankt Albert – 3 Opfer

15.6.2008 trottoir-online  Zirkuspater S., Täter, vermutlich mind. 6 Opfer

Prämonstratenser Fritzlar

s. Bistum Fulda, 1 Täter, mind. 10 Opfer

25.11.2010 hna.de 1 Täter, mind. 10 Opfer

Redemptoristen – Collegium Josephinum

16 Täter, mehr als 60 Opfer

Bintig-Bericht (nicht mehr online),

11.1.2013 general-anzeiger-bonn.de über 60 Betroffene

Salesianer

(Franz Sales Haus – Essen, Bendorf, Jugendhilfe Marienhausen, Berlin, Augsburg )

mind. 15 Täter, mind. 176 Opfer

3 Täter Augsburg und Berlin, mind. 2 Täter Essen, 82 Opfer Franz-Sales-Haus, Marienhausen 55 Opfer, Berlin 6 Täter, mind. 6 Opfer, 27 Opfer Augsburg, 3 Täter Bendorf, mind. 6 Opfer

5.1.2018 www1.wdr.de, Untersuchungen wegen Medikamentenmissbrauch

15.9.2013 jugendhilfe-marienhausen 55 Opfer

24.10.2010 sueddeutsche.de

5.1.2012 derwesten.de 82 Opfer Franz-Sales-Haus 

15.6.2010derwesten.de  1 Täter Rainer K., mindestens 46 Opfer

20.10.2010 sueddeutsche.de 27 Fälle bei den Salesianern in Bayern/Augsburg, 1-2 Täter

22.2.2010 tagesspiegel.de 6 Täter

21.2.2010 erzbistumberlin.de  6 Täter, mind. 6 Opfer Salesianer Berlin

20.3.2010 archiv.rhein-zeitung.de  Bendorf 3 Täter, 6 Opfer

St. Vincentstift Rüdesheim-Aulhausen

15.9.2013 derwesten.de 1 Täter Stiftungsdirektor Rudolf Müller, mehrere andere Täter, 40 Opfer

19.9.2013 rheingau-echo.de Mindestens 51 Kinder in Marienhausen, über 40 Kinder im Sankt Vincenzstift

Salvatorianer

28.2.2012 westfalen-blatt.de  1 Täter, mind. 1 Opfer

Schönstatt Mainz

20.4.2010 kath.net  1 Täter, mehrere Opfer

Spiritaner CSSp  (Menden)

18.7.2011 – Der Westen 1 Täter, 4 Opfer

Steyler Missionare

28 Täter, mindestens 44 Opfer, Quelle: Schreiben des Provinzials vom 15.4.2016

Vincentinerinnen in Kinder- und Jugendpsychiatrien in Marsberg, Bad Oeynhausen und Schleswig

mehr als 2 Täter und Täterinnen, mehr als 2 Opfer, mutmaßlich viele Opfer (sexueller und körperlicher Missbrauch, Medikamentenmissbrauch)

23.3.2013 focus.de  spiegel.de Misshandlungen und Missbrauch, unbekannte Täterzahl

Zisterzienser Kloster Birnau – Orden Mehrerau Österreich – verantwortlich Erzbistum Freiburg

2.8.2010 spiegel.de Pater G., mehrere Opfer (Birnau, Nussdorf….)

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