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Presse

2. Quartal 2013

30.6.2013 In einem ersten kirchlichen Disziplinarverfahren wird ein evangelischer Oberkirchenrat verurteilt – er wird aus dem Dienst der bayerischen Landeskirche entfernt. Das Berufungsgericht der EKD kassierte das erste Urteil. Es begründete seinen rechtskräftigen Beschluss mit Verfahrensfehlern in erster Instanz. Zudem sei die Entfernung aus dem Dienst unverhältnismäßig. Dem ehemaligen Oberkirchenrat war sexueller Missbrauch eines 13-jährigen Mädchens und von untergebenen Angestellten vorgeworfen worden. Quelle: Sonntagsblatt


29.6.2013 Etwa 10.000 ehemalige Heim- und Pflegekinder in Österreich, von denen zwei Drittel auch sexuelle Gewalt erlitten haben, kämpfen um das Recht, ihre Akten einzusehen. Bislang fürchtete  Salzburg weitere Schmerzensgeld- und Opferrentenklagen und erlaubte lediglich Fragen zu den Akten. Nun sollen die Akten einsehbar sein – allerdings mit geschwärzten Daten Dritter. Quelle: salzburger fenster


29.6.2013 Im Bistum Dresden liegt ein Bericht über den Stand der Aufarbeitung von sexueller Gewalt gegen Kinder und Jugendliche vor. Quelle: Bistum Dresden


28.6.2013 Im Bistum Trier wird einem Diözesanrichter am Bischöflichen Offizialat sexueller Missbrauch vorgeworfen. Das Bistum schweigt. Quelle: missbit


27.6.2013 Helmut Schüller, Pfarrerinitiative Österreich, darf nicht in der Diözese Boston auftreten. Das ordnete der Bostoner Erzbischof Sean Patrick O’Malley, der zu den 8 Papstberatern zur Kurienreform gehört, an. Die Begründung: Einzelpersonen werden keine öffentlichen Auftritte in katholischen Pfarren oder bei kirchlichen Ereignissen erlaubt, wenn deren Positionen der katholischen Lehre widersprechen. Quelle: die presse


27.6.2013 Zum ersten Mal wurde in Spanien, auf Mallorca ein Priester wegen Kindesmissbrauch seines Amtes enthoben. Quelle: mallorcainfos.com


26.6.2013 Die römische Polizei ermittelt gegen 9 Priester im Vatikan, darunter einen Bischofssekretär sowie einige höher gestellte Prälaten, wegen des Verdachts, einem Prostitutionsring anzugehören, der von einem Polizisten geleitet wird. Mutmaßliche Opfer sind Jugendliche aus Rumänien, die zwischen 150 und 500 Euro erhalten haben sollen. Anzeige erstattet hat ein Ex-Priester, der wegen Pädokriminalität im Gefängnis war und anschließend – vergeblich – um Wiederaufnahme ins Priesteramt bat. Kardinalvikar Vallini wies die Vorwürfe gegen die Geistlichen zurück. Er habe “vollstes Vertrauen in das Gericht” und sei der Überzeugung, dass die Anschuldigungen nicht der Wahrheit entsprächen. Quelle: Süddeutsche


24.6.2013 Der Lebacher Priester, dem sexueller Missbrauch vorgeworfen wird und der die Vorwürfe bestreitet, verzichtet auf sein Amt. Quelle: volksfreund


24.6.2013 Aufarbeitung der Missbrauchsfälle im Bistum Regensburg. Quelle: intern-at.de


24.6.2013 Überblick über die Aufarbeitung der Missbrauchsfälle in der katholischen Kirche – Audio. Quelle: br-online.de


24.6.2013 Überblick über die Aufarbeitung der Missbrauchsfälle in der katholischen Kirche. Quelle: br.de/radio/bayern2/


23.6.2013 David Clohessy, SNAP, sagt im Interview: “In der Kirchen-Hierarchie hat sich wenig verändert. Aber sehr verändert hat sich, dass die Bischöfe viel klüger und gewitzter geworden sind, um den Missbrauch zu vertuschen… Es hat in den letzten 25 Jahren viel Fortschritt gegeben, aber nicht wegen, sondern trotz der Bischöfe.” Clohessy zitiert zwei Kirchenexperten, die von 100.000 Opfern kath. Priester in den USA ausgehen. Wenn Kirchenexperten die Zahlen so einschätzen – so Clohessy -, müsse man davon ausgehen, dass die wirkliche Zahl viel höher ist. Quelle: kurier.at


20.6.2013 “Gewalt gegen Frauen ist ein globales Gesundheitsproblem von epidemischem Ausmaß”, sagte WHO-Generaldirektorin Margaret Chan. “Zugleich sehen wir, dass das GEsundheitswesen mehr für Frauen, die Gewalt erfahren, tun kann und tun muss”, so Chan. Zu den Ergebnissen der weltweiten Studie gehört, dass Frauen weit öfter sexuellen und anderen Brutalitäten durch ihre eigenen Ehemänner ausgesetzt sind als durch fremde Vergewaltiger. “Gewalt innerhalb von Beziehungen ist die am meisten verbreitete Gewalt gegen Frauen, betroffen sind 30 Prozent aller Frauen weltweit”, erklärte die WHO. Quellen: Spiegel    Weltgesundheitsorganisation


18.6.2013 Kommentar von Christoph Fleischmann zum Buch Klaus Mertes: “Verlorenes Vertrauen”


17.6.2013 Ein BBC-Moderator wurde wegen sexueller Gewalt, u.a. gegen Kinder zu 15 Monaten Haft verurteilt. Sein Verteidiger wqies darauf hin, dass der Moderator zwischen 1967 und 1986 nur 13 Opfer hatte, während Jimmy Savile 1300 Opfer hatte. Den Ermittlungsbehörden zufolge sind mindestens 20 ehemalige oder aktuelle BBC-Mitarbeiter verdächtig, sexuelle Straftaten gegen Minderjährige begangen zu haben. Quelle: spiegel.de


Sein Priesterbild formuliert Kardinal Meisner anlässlich einer Priesterweihe so: “Als Gottmensch ist er [Jesus Christus] der personifizierte Bund von Gott und Mensch selbst. Hier liegt die Wurzel unserer priesterlichen Berufung: personifizierter Bund zu sein. Das geschieht an euch, liebe Weihekandidaten, in dieser Stunde. Darum ist uns Priestern ja auch die eheliche Bindung an einen Menschen versagt, weil wir personifizierter Bund zwischen Gott und allen Menschen sind.” Quelle: erzbistum-koeln.de


14.6.2013 Nach Einschätzung von regensburg-digital bleibt auch unter dem neuen Regensburger Bischof der Umgang mit dem Thema sexuelle Gewalt schwierig. Unklar ist, wie weit der Bischof über die Vorgänge in seinem neuen Bistum informiert ist. Quelle: regensburg-digital.de


13.6.2013 Klaus Mertes zieht in der Zeit eine Bilanz der Missbrauchsfälle in der kath. Kirche.


12.6.2013 “Das Evangelium sind die Armen – sagt Papst Franziskus. Quelle: faz


11.6.2013 “Es ging und geht aber nicht darum, ein Zeichen gegenüber der Öffentlichkeit zu setzen, sondern in Kommunikation mit den Opfern zu treten. Die Qualität der Aufklärung hängt von der Qualität der Kommunikation mit den Opfern ab. Sie hat Vorrang. Das wurde im Frühjahr 2010 nicht genug gesehen.” Das sagt Klaus Mertes in einem Interview anlässlich der Vorstellung seines Buches “Verlorenes Vertrauen”.
Quellen: katholisch. de    Interview mit Klaus Mertes in rbb    Kommentar zum Buch von Christoph Fleischmann


10.6.2013 Die Rheinische evangelische Kirche zahlt an Opfer sexueller Gewalt von Kirchenmitarbeitern Geld: 5000,- Euro. In den letzten 2 Jahren meldeten sich 46 Betroffene, Die Hälfte von ihnen hat sexuelle Gewalt erlebt. Quelle: rundschau online


10.6.2013 Im Bistum Augsburg wird gegen einen Pfarrer, einen ehemaligen Ordensgeistlichen, der Vorwurf sexuellen Missbrauchs in den 1980-er Jahren erhoben. Er ist vom Dienst suspendiert. Quelle: Stadtzeitung


8.6.2013 In der Dominikan. Republik wurde ein Priester wegen Kinderpornografie angeklagt. Der 45-Jährige hat Nacktaufnahmen von 2 Opfern gemacht, ihm drohen im Fall einer Verurteilung 15-30 Jahre Haft. Quelle: domrep.magazin


6.6.2013  Die Freiburger Hochschule – Sozialwissenschaftliches Frauenforschungsinstitut – hat die früheren Zustände in kirchlichen Behinderteneinrichtungen untersucht und festgestellt, dass es dort Gewalt, Übergriffe und Exzesse gab, dessen Ausmaß “üppig” gewesen sei. Quelle: Badische Zeitung


6.6.2013 In der kath. Kirche in der Schweiz wurden 2012 9 Opfer und 9 kirchliche Täter aus der Zeit von 1960 bis 2012 neu gemeldet. 2011 waren es 23 Opfer und 24 Täter. Quelle: schwyzer zeitung


4.6.2013 Die Klage gegen einen Missbrauchstäter im Kloster/Internat Mehrerau ist zulässig, entschied das Gericht. Zur Verhandlung stehen Gewalttaten an 24 Opfern, 15 unter ihnen wurden Opfer sexueller Gewalt des Paters. Verfahren wegen 15 weiterer Opfer wurden wegen Verjährung eingestellt. Quelle: orf


4.6.2013 Der Oberkirchenrat der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern war suspendiert worden und hatte Teile seiner Pension verloren, weil ihm sexueller Missbrauch von Schutzbefohlenen und Fehlverhalten gegenüber weiblichen Untergebenen vorgeworfen wurden. Nun hat der Disziplinarhof der Evang. Kirche dieses Urteil vom Februar 2011 aufgehoben und das Verfahren eingestellt, mit der Begründung, das Urteil sei unverhältnismäßig gewesen und es habe eine ganze Reihe von Verfahrensfehlern gegeben. Quelle: Frankenpost     Kommentierende Darstellung des Falles


4.6.2013 Ein Interview rund um die Gewaltstudie 2013.


4.6.2013 In der Nordkirche hat eine unabhängige Expertenkommission nun bestätigt, dass in Ahrensburg tatsächlich Kinder sexuelle Gewalt erlitten haben und die nordelbische Kirche die Vorwürfe nicht habe wahrhaben wollen. Quelle: NDR

 

 


4.6.2013 Die polnischen Bischöfe sind der Ansicht, sexuelle Gewalt durch kath. Priester sei kein Problem in Polen. Stanisław Jóźwiak, Erzbistum Breslau, hält eine Kommission für überflüssig. Wo es keine Missbrauchsfälle gäbe, sei auch keine Kommission nötig; Betroffene könnten sich – auch per Mail – an den Bischof wenden, der würde den Fall an die Staatsanwaltschaft weitergeben. Ob Opfer freilich an die Bischöfe schreiben wollen, wenn sie längst das Vertrauen in sie verloren haben, scheint mehr als fraglich. Erinnert sei an Bischof J. Paetz aus Poznan, der 2002 wegen Missbrauchs vom Dienst suspendiert wurde. Nicht auszuschließen ist allerdings, dass Missbrauchstäter, die Kleriker sind, z.B. in die Dominikanische Republik ausweichen.  Auf den Philippinen ist sexuelle Gewalt durch Kleriker ebenfalls kein Problem nach Ansicht der Bischöfe. Shay Cullen hingegen arbeitet mit Straßenkindern und sieht das anders. Er sagt: “Wir haben hier Bischöfe, die solche Missbräuche völlig vertuscht haben, und wir wissen, dass das auch heute noch passiert.”
Papst Franziskus ließ sich über die Präventionsarbeit der Gregoriana in Kooperation mit dem Erzbistum München informieren und forderte die Beteiligten auf, in den Bemühungen um Prävention nicht nachzulassen. Offensichtlich wurde Papst Franziskus nicht darüber informiert, dass die Kirche diejenigen, denen keine Prävention mehr helfen kann, weil sie längst Opfer wurden, vergessen hat.


3.6.2013 Ein 11-Jähriger verklagt Zeugen Jehovas wegen Kindesmissbrauch, weil es sonst niemand täte. Zeugen Jehovas sind der Ansicht, dass Funktionsträger von Gott auserwählt wurden und sich nicht an die Gesetze der Menschen halten müssen. Das wäre so, als würde man den Willen Gottes infrage stellen. Quelle: vice


3.6.2013 Die philippinischen Bischöfe wehren sich gegen den Vorwurf, Missbrauch durch katholische Priester zu vertuschen. Sie sagen, Ermittlungen seien vertraulich und die Ergebnisse müssten nach Rom gemeldet werden. Quelle: kath.web


31.5.2013 Ein 37-jähriger Erzieher muss sich wegen des sexuellen Missbrauchs mehrerer Schutzbefohlener zwischen 2004 und 2006 vor Gericht verantworten. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm 11 Fälle vor. Quelle: Saarbrücker Zeitung


31.5.2013 In den USA hat sich, wie die New York Times berichtet – eine Gruppe von 12 Ordensfrauen und Priestern – 4 unter ihnen Missbrauchsopfer – zusammengetan, um die Aufklärung von Missbrauchsfällen in der kath. Kirche voranzubringen. Die Gruppe nennt sich Catholic Whistleblowers und sagt, es werde nach wie vor von den Kirchenleitungen vertuscht und berichtet von einem Fall in Newark, in dem ein Täter weiterhin mit Kindern arbeitet. Im April schrieben die Catholic Whistleblowers einen Brief an Papst Franziskus und andere und warten auf eine Antwort.


31.5.2013 Im Bistum Trier wurde ein Fachnetzwerk mit ExpertInnen von Polizei, Gesundheitsamt, Fachberatungsstellen für Opfer, Psychiater und kirchliche Verbands- und Berufsgruppenvertreter gebildet, um zum Thema Prävention ins Gespräch zu kommen. VertreterInnen von Opfern waren nicht als TeilnehmerInnen vorgesehen. Auch die Opfervertretungen im BIstum Trier wurden leider nicht eingeladen.
Quelle: Bistum Trier
Kommentar: Ich bin immer neu erstaunt, dass die Verantwortlichen in den Bistümern und Kirchenleitungen nicht verstehen, dass ihre öffentlichkeitswirksamen Maßnahmen die Betroffenen verfehlen, wenn diese nicht beteiligt werden. Nach den Erfahrungen der letzten 3 Jahre müssten die Verantwortlichen doch bemerkt haben, dass die Unzufriedenheit und Enttäuschung über das kirchl. Vorgehen bei vielen (nicht allen) Opfern von Priestern und Ordensleuten hoch ist. Die Angst der Kirchenleitungen vor den Opfern wird sich erst legen, wenn es Kontakte zwischen Opfern und Kirchenleitungen gibt.  


29.5.2013 Der Missbrauchsbeauftragte der Bundesregierung, Johannes-Wilhelm Rörig, hat sich für eine verlängerte strafrechtliche Verfolgbarkeit bei sexuellem Missbrauch ausgesprochen. Dafür solle die sogenannte Ruhensregelung geändert werden, sagte Rörig am Mittwoch in Berlin. Er plädierte dafür, das Alter, ab dem die Verjährungsfrist läuft, auf mindestens 28 Jahre anzuheben. Quelle: katholisch.de und 3sat


29.5.2013 Das Erzbistum Berlin warnt vor einem Missbrauchstäter, der rund um katholische Gottesdienste und Veranstaltungen nach seinen Opfern sucht. Quelle: Morgenpost


28.5.2013 In Deutschland ist jeder 5. Erwachsene von psych. Gewalt betroffen. Die Gewalttätigkeit von Frauen ist im häuslichen Bereich ähnlich hoch wie die von Männern. Quelle: Robert Koch Institut


28.5.2013 Otto Mühl, sog. Künstler, der in seiner Kommune viele viele Kinder misshandelte und sexuell missbrauchte, ist tot. Er wurde bis zuletzt in der Kunstszene hofiert mit den gleichen Argumenten, die auch für Roman Polanski geltend gemacht wurden oder – in vergleichbarer Weise – für Daniel Cohn-Bendit. Hier (Vorsicht! Triggergefahr!) äußern sich die Opfer von Otto Mühl.


27.5.2013 Der australische Kardinal Pell hat bestätigt, was alle Welt weiß: Dass auch in seinem frühren Bistum Melbourne – allerdings damals unter seinem Vorgänger – Missbrauchsfälle vertuscht wurden. Pell bedauerte voll und ganz und entschuldigte sich (!) dafür. Zugleich verteidigte Pell die Vorgehensweise, die er zusammen mit seinem Nachfolger, Erzbischof Hart, durchgesetzt habe. Von Opfern und der Polizei war Pell vorgeworfen worden, die Kirchenleitung habe die Zusammenarbeit mit der Polizei verweigert und Missbrauchsfälle und eine Reihe von Selbstmorden von Opfern vertuscht. Quelle: religion.orf.at


27.5.2013 Das Oberlandesgericht Innsbruck hat im Fall der Anzeige eines ehemaligen Schülers des Gymnasiums Mehrerau die Berufung des Klosters zurückgewiesen – die Ansprüche seien nicht verjährt und das Kloster sei grundsätzlich in Haftung. Ein ähnliches Urteil war bereits im Fall von zwei anderen Missbrauchsfällen ergangen. Quelle: kathpress.co.at


26.5.2013 Der letzte Koordinator der grünen Bundesarbeitsgemeinschaft Schwule, Päderasten und Transsexuelle, Dieter F. Ullmann, wurde nach Informationen des SPIEGEL mindestens sechsmal wegen sexuellen Missbrauchs von Kindern verurteilt. Gleichzeitig war er bei den Grünen auf Landesebene und ab 1985 auch auf Bundesebene aktiv. Volker Beck kann sich “nur vage” erinnern. Quelle: Spiegel


23.5.2013 Die Grünen und ihre Geschichte der Unterstützung pädophilen Gedankengutes: “Nun ist man gespannt, ob die Grünen vergleichbar energisch wie die katholische Kirche ihre verhängnisvolle Geschichte aufarbeiten und die Fakten ohne Wenn und Aber ans öffentliche Licht bringen. Die ersten Versuche wecken leider nicht viel Hoffnung. In bisherigen Interviews, die von Parteileuten dazu gegeben wurden, findet man Beschwichtigung allenthalben.” Quelle: CiG

Kommentar: Dass die kath. Kirche die Fakten ans öffentliche Licht gebracht hätte, ist ein Gerücht. Die einzige umfangreichere Untersuchung im Erzbistum München liegt unter Verschluss.


20.5.2013 “… als vor fast vier Jahren die sexuellen Missbräuche sichtbar wurden, hat mich das so erschüttert, dass ich überlegte, wie Heilung möglich ist. Die schaffen wir selbst nicht. Wir beten in der Pfingstsequenz „Heile, was verwundet ist“, und wir haben den Heiland in der Eucharistie in unserer Mitte. Diese Kraft wollen wir nun wirksam werden lassen mit einem großen Glaubensfest, damit die vielen Verwundungen wieder geheilt werden können.” Sagt Kardinal Meisner über den Eucharistischen Kongress in Köln. Opfer sind nicht an diesem Kongress beteiligt, sind aber auch eingeladen.
Quelle: Stuttgarter Zeitung
Kein Kommentar


20.5.2013 In Belgien haben sich im letzten Jahr 307 weitere Opfer kath. Kleriker gemeldet. Im September 2010 war von 475 Opfern die Rede und bis August 2012 von über 800 Klagen. Quelle: grenzecho


19.5.2013 Opfer des Edinburgher Erzbischofs Keith Patrick O-Brien sagen, ein zeitweiser Auslandsaufenthalt diene lediglich dazu, der Kirchenleitung Peinlichkeiten zu ersparen und ein Auslandsaufenthalt ohne psycholog. Behandlung belasse es dabei, dass der Kardinal für sich und für andere eine Gefahr darstelle. Quelle: kathweb.at


17.5.2013 Der Missbrauchsbeauftragte der Bundesregierung, J-W. Rörig, greift Daniel Cohn-Bendit scharf an. Er vermisse eine “reflektierte Auseinandersetzung” mit den pädophilen Äußerungen Cohn-Bendits. Rörig nennt die bisherigen Erklärungen Cohn-Bendits eine “Bagatellisierung”, die unangemessen und für viele BEtroffene äußerst verletzend sei. Rörig ist auch enttäuscht, dass Cohn-Bendit nicht auf die Odenwaldschule eingeht, deren Schüler er war, und sich nicht von den Tätern in dieser Schule distanziert. Zugleich lobte Rörig den Bundesvorstand der Grünen, die den Einfluss von Pädophilie-Befürwortern auf die Partei in deren Anfangsjahren wissenschaftlich aufarbeiten lassen will. Quelle: http://www.ksta.de/politik/paedophilie-missbrauchsbeauftragter-kritisiert-cohn-bendit,15187246,22802452.html


16.5.2013 Gegen den Gründer der Johannes-Gemeinschaft liegen Vorwürfe von 5-10 Frauen vor, er habe sich im seelsorglichen Kontext übergriffig verhalten. Die Gemeinschaft kommentiert: “Diese schmerzhafte Etappe, die wir gerade durchleben, wird uns bestimmt auch dazu führen, besser zwischen dem Charisma unseres Gründers und seiner menschlichen Persönlichkeit, mit seinen Qualitäten aber auch seinen Schwächen, zu unterscheiden.” Quelle: kath.net


16.5.2013 Der emeritierte Edinburgher Erzbischof Keith Patrick O-Brien hatte die sexuelle Belästigung von Priesteramtskandidaten zugegeben. Daraufhin war er “aus gesundheitlichen Gründen” von seinem Amt als Erzbischof von St. Andrews und Edinburgh niedergelegt. Nun hat der Vatikan entschieden, dass O’Brien sich zu “geistlicher Erneuerung, Gebet und Buße” ins Ausland zurückziehen solle. Quelle: kath.web


16.5.2013 Ein Priester in Szczecin, Polen, wird des sexuellen Missbrauchs beschuldigt. Als ein französisches Fernsehteam ihn interviewt, verschließt er die Türe und wird handgreiflich. Quelle: france24.com


13.5.2013 Der amtierende anglikanische Bischof von York,  John Sentamu, will einen Untersuchungsausschuss, der u.a. die Beteiligung seines Vorgängers an der Vertuschung eines Missbrauchs untersuchen soll. Der Vorgänger, Bischof Hope, wehrt sich und sagt, zur fraglichen Zeit habe es keine Verpflichtung gegeben, den Täter den staatlichen Behörden zu melden. Außerdem sei wegen einer Krebserkrankung keine Gefahr mehr von dem Täter ausgegangen. Quelle: kathweb.at


11.5.2013 Regensburg.digital berichtet zusammenfassend über die “Causa Georg Zimmermann” und belegt eine über 50-jährige Vertuschungsgeschichte. Quelle: Regensburg digital


8.5.2013 Jutta Lehnert erhielt den Dorothée-Sölle-Preis. Britta Baas hielt die Laudatio. Jutta Lehnert dankte. Der Preisträgerin herzlichen Glückwunsch und einen langen Atem!


6.5.2013 Im Bistum Trier wurden 3 Priester, die Kinder/Jugendliche missbraucht hatten, sanktioniert. Quelle: SWR


5.5.2013 Der Papst bekräftigte beim Mittagsgebet, dass er für diejenigen bete, die unter Missbrauch gelitten haben oder leiden. Er versicherte, dass “wir alle” uns “mit Klarheit und Mut dafür einsetzen müssen, dass jeder Mensch und besonders die Kinder, die zu den Verletzlichsten gehören, immer verteidigt und geschützt werden.” Zugleich wies er jedoch darauf hin, dass er die Linie seines Vorgängers fortsetzen wolle. Er empfing Don DiNoto, der sich in Italien mit der Organisation “Meter” seit 1989 für kirchliche und sonstige Missbrauchsopfer einsetzt. Quelle: radiovaticana.va
Kommentar: Dass Papst Franziskus die Linie seines Vorgängers fortsetzen will, ist eine schlechte Nachricht. Dass er mit Don DiNoto gesprochen hat, ist eine gute Nachricht. Wir werden sehen, welche Taten im Interesse von Gewaltopfern folgen werden. Ob die Opfer von Klerikern mit Erzbischof Müller an der Spitze der Glaubenskongregation, die für kirchl. Missbrauchsfälle zuständig ist, tatsächlich Gehör finden, ist nicht erwartbar.


2.5.2013 Im australischen Bundesstaat Victoria wurden 600 Missbrauchsopfer katholischer Kleriker mit 23 Millionen Euro von der Versicherungsgesellschaft der Kirche entschädigt. Quelle: presse.com


2.5.2013 Ein angesehener britischer Sportreporter der BBC hat gestanden, zwischen 1967 und 1986 insgesamt 13 Mädchen und junge Frauen missbraucht oder sexuell bedrängt zu haben. Vergangenes Jahr wurde er von der Queen mit dem Orden des britischen Empires ausgezeichnet.  Die Anklage steht in keinem Zusammenhang mit den Verbrechen von Jimmy Savile. Quelle: Spiegel


30.4.2013 Bei einer Anhörung von Missbrauchsopfern in Berlin haben diese erneut eine unabhängige Kommission zur Aufklärung der Missbrauchsfälle in Institutionen und in Familien gefordert. Die Kommission “soll Betroffene anhören, die Tatorte des Missbrauchs untersuchen, Berichte dokumentieren, archivieren und veröffentlichen sowie das gesellschaftliche Erinnern an die Taten und deren Folgen für Millionen von Betroffenen zu organisieren.” Adrian Koerfer, Ex-Schüler der Odenwaldschule, wies darauf hin, dass die Opfer in Institutionen eine Solidargemeinschaft haben, die in Familien jedoch weiterhin isoliert seien.
Am Rande der Tagung berichteten Ehemalige aus Jesuitenschulen, dass eine 100-Fragen-Liste an Stefan Kiechle, SJ, nur teilweise beantwortet wurde und Kiechle in einem internen Schreiben an die Ordensmitglieder den Hinweis hinzufügte: “Von uns her gibt es kein Interesse, dieses schmerzhafte Thema weiter in die Öffentlichkeit zu tragen.” Quelle: morgenpost.de/


30.4.2013 Ein argentinisches Bistum, Quilmès, muss dem Missbrauchsopfer eines Priesters 30.000 Dollar “Entschädigung” zahlen. Der Täter, HIV-infiziert, starb 2005. In Argentinien wurden bislang 4 Priester wegen Missbrauchsdelikten zu 8 bis 24 Jahren Haftstrafen verurteilt. Quelle: radiovaticana.va


29.4.2013 Die Justizministerin ist der Ansicht, dass die von Johannes-W. Rörig gewünschte unabhängige Kommission zur Aufarbeitung sexuellen Missbrauchs von Kindern nicht nötig sei. Der Runde Tisch gegen sexuellen Kindesmissbrauch habe sich bereits intensiv mit der Aufarbeitung befasst und gute Ergebnisse im Interesse der Opfer erzielt. Quelle: aktuell evangelisch.de
Kommentar: Viele Opfer sehen das anders. Aber die werden offensichtlich nicht gefragt.


24.4.2013 Im Bistum Würzburg äußern Opfer, dass ihnen keine finanzielle Entschädigung angeboten worden sei von der Kirche und dass sie weder Anteilnahme noch Gerechtigkeit erfahren hätten. Diese Stimmen dürften stellvertretend für viele andere stehen. Quelle: mainpost


24.4.2013 Ein wegen jahrelangen Missbrauchs mehrerer Jungen zu sechs Jahren Haft verurteilter katholischer Geistlicher aus Salzgitter ist aus dem Priesterstand entlassen worden. Der Priester bat auf Wunsch des Vatikans um seine Entlassung. Er hat in 250 Fällen drei Jungen zwischen 9 und 15 Jahren missbraucht. Quelle: Bistum Hildesheim


23.4.2013 Nach Ansicht eines ehemaligen Kirchenanwaltes, Prof. Schüller, verschleppt die kath. Kirche die Aufklärung der Missbrauchsfälle, weil da “sehr harte Wahrheiten ans Tageslicht kommen” werden und “auch bischöfliche Personen, die hoch angesehen sind, die längst gestorben sind, in ein Licht gerückt werden, wo man sagt: ‘Wie konnten sie nur so reagieren?’ ”
Im Interview sagte Prof. Schüller, es seien Akten geschreddert worden, das haben ihm Leute bestätigt. Quelle: NDR
Kommentar: Kirchenrechtlich müssen Akten 10 Jahre nach einer Verurteilung vernichtet werden. Lediglich das Urteil verbleibt in den Akten. Offensichtlich haben sich die deutschen Bischöfe erst im Zuge der “rückhaltlosen Aufklärung” daran erinnert, dass es da ja noch Akten gibt, die mehr aussagen, als sie die Öffentlichkeit wissen lassen wollen. Und sie haben sich erinnert, dass die Akten ja eigentlich zu vernichten wären….


19.4.2013 Johannes-Wilhelm Rörig, der Missbrauchsbeauftragte der Bundesregierung, setzt sich für eine unabhängige Kommission zur Aufarbeitung sexuellen Missbrauchs an Kindern ein. Die Kommission solle Bundestag und Regierung regelmäßig Bericht erstatten. Allerdings wird es wohl vor der (welcher?) Bundestagswahl nicht dazu kommen. Täglich gehen nach wie vor 25 Anrufe von Opfern ein – politisch getan hat sich fast nichts. Es fehlt allerorten der Wille, die gebetsmühlenartig vorgetragene Absicht, den Opfern sowas wie Gerechtigkeit widerfahren zu lassen, in die Tat umzusetzen.
Quelle: tagesspiegel.de


18.4.2013 Jutta Lehnert, KSJ Trier, erhält von der Initiative Kirche von unten den „Dorothee Sölle-Preis für aufrechten Gang“. Der Preis wird für ihren Einsatz “bezüglich sexualisierter Gewalt in kirchlichen Strukturen, ihrer Begünstigung und Vertuschung” verliehen. Jutta Lehnert äußert sich ohne Rücksicht auf ihre kirchliche Anstellung zu diesem Thema und lässt sich auch durch disziplinarische Nachteile nicht abschrecken. „Was die Opfer – wir sagen lieber „betroffene Zeuginnen und Zeugen“ – brauchen, sind Menschen der Kirche, die ihre leisen Stimmen verstärken und die Tatbestände theologisch reflektieren. Damit sind einerseits die Taten gemeint, andererseits das Versagen der offiziellen Kirche.”, sagt sie. Das Verbot des Trierer Bischofs, öffentlich über das Thema zu sprechen, beachtet sie nicht. , denn sie sei ja “Weltbürgerin des 21. Jahrhunderts.“ – Herzlichen Glückwunsch!
Quelle: IKvu


17.4.2013 Im Internat St. Joseph, Augsburg, Benediktiner, waren körperliche und sexuelle Gewalt zwischen den 50er und 70er Jahren des 20. Jh. offenbar “gängige Praxis”. Den Bericht des Komponisten Wilfried Hiller bestätigten weitere Opfer gegenüber der Augsburger Allgemeinen. Quelle: Augsburger Allgemeine


17.4.2013 In Polen wurde eine Stiftung von Opfern sexueller Gewalt durch kath. Priester gegründet. Aus Angst vor Stigmatisierung geben die 15 Gründungsmitglieder ihren Namen nicht bekannt. Die Stiftung fordert die Kirche auf, einen Dialog mit den Opfern von Priestern zu beginnen. Mitglieder der Stiftung berichten, dass die Kirche die Opfer oft als Erpresser betrachtet. Gespräche mit Kirchenleitungen gebe es in Form von Verhören.  Die Kirchenleitung in Polen äußert sich nicht zur Gründung der Stiftung. Quelle: ORF


14.4.2013 In der EU stieg die offizielle Zahl der Opfer von Menschenhandel von 2008 bis 2010 um 18% – von 6309  auf 9528. Die Zahl der verurteilten Menschenhändler sank im gleichen Zeitraum um 13% (deutschlandweit um 15%) von 1534 auf 1339. Quelle: tagesschau.de


14.4.2013 “Mit der Welle, die dann auf uns zukam, hätte keiner rechnen können”, sagt der Missbrauchsbeauftragte des Erzbistums Paderborn, Frigger, angesichts der Meldungen von Opfern katholischer Priester seit 2010. Nur wer die Erkenntnisse der Frauenbewegung seit den 80er Jahren des letzten Jahrhunderts, wer die Ereignisse in den USA und in Irland zu Beginn dieses Jahrtausends nicht mitbekommen hat, konnte überrascht sein. Quelle: nw news


13.4.2013 Dies ist ein Albtraum – vergleichbar den Albträumen, die Opfer sexueller Gewalt durch kath. Kleriker erleben: Ein Mitarbeiter einer international angesehenen Organisation, die dem Schutz von Menschen zu dienen hat und auch so wahrgenommen wird, wird sexuelle Gewalt vorgeworfen; diesmal einem Mitarbeiter des Internationalen Strafgerichtshof (IStGH) in Den Haag. Quelle: tagesspiegel


9.4.2013 Einem der Sprecher von missbit wurde vom Anwalt eines mutmaßlichen Täters, einem ehemaligen Priester des Bistums Trier, der mutmaßlich 17 Kinder missbraucht hat, mit einer Anzeige gedroht, wenn der weiterhin davon spreche, von diesem Ex-Priester missbraucht worden zu sein. Quelle: volksfreund


8.4.2013 Ein Steyler Missionar wird von einem ehemaligen Internatsschüler des Gymnasiums Marienburg des schweren sexuellen Missbrauchs angezeigt. Bereits 2009 hatte sich das mutmaßliche Opfer bei einem der Mitbrüder schriftlich und telefonisch gemeldet, die Meldung wurde jedoch den Vorgesetzten nicht weitergegeben. Der Beschuldigte bestreitet die Vorwürfe. Quelle: kipa


8.4.2013 Bischof Zsifkovics, EIsenstadt, sagte seine Teilnahme am Gedenken für Kardinal Hans Hermann Groer ab. Quelle: ORF


8.4.2013 Der in München lebende Komponist Wilfried Hiller hat schwere Vorwürfe gegen zwei Benediktiner-Patres vom Gymnasium St. Stephan erhoben. Sie sollen ihn missbraucht haben. Der heute zuständige Abt von St. Stephan, Theodor Hausmann, erklärte: „Wir werden uns dem stellen. Das sind wir Wilfried Hiller, dem Gymnasium und dem Kloster schuldig.“ Quelle: Augsburger Allgemeine


8.4.2013 Der kath. Pfarrer aus dem Bistum Magdeburg wurde wegen des Besitzes von Kinderpornografie zu einer zweijährigen Bewährungsstrafe und der Zahlung von 2.400 € verurteilt. Die kirchliche Verhandlung steht noch aus. Quelle: mdr


7.4.2013 Im Bistum Magdeburg beginnt der Prozess gegen einen kath. Priester, bei dem kinderpornografische Dateien gefunden wurden. Quelle: mdr


7.4.2013 Papst Franziskus fordert vom Präfekten der Glaubenskongregation, entschlossen gegen sexuellen Missbrauch in der Kirche vorzugehen. Er hielt die Kurienbehörde dazu an, sich vor allem für Maßnahmen zum Schutz von Minderjährigen und für die Hilfe für Opfer einzusetzen. Er wolle die Linie seines Vorgängers fortsetzen. Quelle: orf
Kommentar: Nur Eines von Beidem geht: Entweder die Linie Benedikts fortsetzen oder entschlossen gegen Missbrauch vorgehen. Dass der Chef der Glaubenskongregation im früheren eigenen Bistum Regensburg durchaus nicht entschieden gegen Täter vorging, ist bekannt. Zuletzt hatte er von Lynchjustiz und Hexenverfolgung im Blick auf den Umgang mit Priester-Tätern gesprochen. Die Praxis – incl. Öffnung der Archive des Vatikans – wird zeigen, was von den Worten des Papstes zu halten ist.


4.4.2013 Im Johanneum muss inzwischen von mindestens 20 Opfern ausgegangen werden. Quelle: sr-online.de


4.4.2013 Drei Jahre nach Bekanntwerden der Missbrauchsvorwürfe gegen einen Pater des Stifts Kremsmünster könnte der Fall nun vor Gericht gehen.
Quelle: orf


4.4.2013 In Graz soll es in einer betreuten WG der Stadt zu Vergewaltigungen einer Bewohnerin durch drei 17-Jährige gekommen sein. In einem weiteren Fall geht es um mutmaßliche Kindesmisshandlung und Vernachlässigung. Quelle: presse


4.4.2013 Zwei weitere Opfer berichten von sexueller Gewalt durch Hiltruper Missionare. Quelle: sr


4.4.2013 In Australien untersucht eine staatliche Kommission Missbrauchsfälle und deren Vertuschung in Kirchen, Schulen und anderen Einrichtungen. Die eingesetzte Kommission soll Vorwürfen der Polizei nachgehen, wonach die katholische Kirche Beweise versteckt und verdächtigte Priester geschützt haben soll. Quelle: Süddeutsche   s.auch “Lästiges Gesindel” – diese Opfer


4.4.2013 Das Erzbistum Milwaukee will die Akten über Missbrauchsfälle nun doch öffnen. Quelle: nzz


2.4.2013 George Entwistle, Direktor der BBC, ist – nach den Missbrauchsfällen durch Savile – zurückgetreten. Quelle: de.nachrichten


2.4.2013 Im Bistum Bamberg haben sich 2011 zwölf neue Opfer und 2012 sieben neue Opfer gemeldet. Angaben über die Täter wurden nicht gemacht. Quelle: pnp


Osternacht 2013:
“Doch manche brechen jetzt ihr Schweigen
die lange schon verstummt waren
Doch manches regt sich jetzt zum Licht
das tief verschüttet war”
Mit diesen Worten kommentiert Carola Moosbach in ihrem Text “Osterzweifel 1” (in: Bereitet die Wege. Poetische Kommentare zu Bachs geistlichen Kantaten, S. 79) das Ostergeschehen. Allen, die hier vorbeischauen, wünsche ich das Licht dieses Ostertages. Erika Kerstner