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Presse

1. Quartal 2023


30.1.2021  Papst Franziskus hat den altersbedingten Rücktritt von Kardinal Marc Ouellet zum 12.4.2023 angenommen. Kardinal Ouellet fiel zuletzt als scharfer Kritiker des Synodalen Wegs auf. Außerdem wird ihm sexueller Missbrauch vorgeworfen, den er bestreitet. Quelle: katholisch.de


29.1.2023 Evangelischer Rundfunkgottesdienst: Zwischen Trauma und Hoffnung aus der Erlöserkirche in Augsburg, Deutschlandfunk


29.1.2023 Ein Seelsorger des Bistums Dresden-Meißen wurde vom Dienst freigestellt. Es liegen Verdachtsmomente sexueller Übergriffe gegenüber
Jugendlichen vor. Die Pfarreien wurden informiert und die anwaltschaft eingeschaltet. Quelle: Bistum Dresden-Meißen


28.1.2023 Das Dienstverbot eines katholischen Pfarrers aus dem Bistum Würzburg wurde nach rund zehn Monaten wieder aufgehoben. Es war mit sexuellem Fehlverhalten gegenüber einer erwachsenen Person begründet worden. Weder strafrechtlich noch kirchenrechtlich war ein Fehlverhalten festzustellen. Quelle: Traunsteiner Tagblatt


27.1.2023 Heute erinnern wir uns an die Befreiung des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz vor 78 Jahren.


27.1.2023 Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) will mit einer eigenen Studie die Verharmlosung von sexualisierter Gewalt an Kindern und Jugendlichen in den Diskussionen der Sexual- und Reformpädagogik ab den 1960er-Jahren näher beleuchten. Auch in der EKD gab es diese Diskurse. U.a. soll der Sexualwissenschaftler Helmut Kentler im Fokus stehen. Quelle: evangelisch.de


27.1.2023 Laut einem Bericht wurde ein 1978 rechtskräftig verurteilter Geistlicher später weiter in der Seelsorge im Bistum Speyer eingesetzt. Der
damalige Bischof Wetter will die Vorgänge nicht gekannt haben. Der amtierende Oberhirte Wiesemann bezweifelt das. Quelle: katholisch.de


27.1.2023 Gegen einen Geistlichen aus dem Landkreis Eichstätt wird wegen sexuellem Missbrauch von Jugendlichen und von Schutzbefohlenen ermittelt. Die Ermittlungen laufen seit 21.12.2022. Am letzten Mittwoch wurde die Wohnung des Tatverdächtigen durchsucht. Kurz zuvor informierte
der Geistliche das Bistum. Inzwischen ist er vom Dienst freigestellt. Die Gemeindegremien und die Leitung der betroffenen Schulen wurden vom Bistum informiert. Bereits Anfang Januar hatte das Bistum über einen kirchlichen Strafprozess gegen einen Priester aus dem Landkreis Eichstätt berichtet, eine Begründung wurde nicht mitgeteilt. Ebenfalls hatte das Bistum Eichstätt über zwei Fälle aus dem Landkreis Ansbach informiert, mindestens in einem dieser Fälle ging es um sexuellen Missbrauch. Quelle: katholisch.de


27.1.2023 Der norddeutsche Betroffenenrat hat im Dezember 2022 eine Anzeige gegen den Osnabrücker Bischof Franz-Josef Bode beim zuständigen
Hamburger Erzbischof Stefan Heße eingereicht, der sie über die Berlinger Nuntiatur nach Rom weiterreichte. Nach dem päpstlichen Erlass „Vos estis lux mundi“ von 2019 muss der Vatikan innerhalb von 30 Tagen reagieren. Im Fall Bode ist das bislang nicht geschehen. Quelle: NDR


27.1.2023 Johannes Norpoth, Sprecher des Betroffenenbeirats bei der Deutschen Bischofskonferenz (DBK), kritisiert die „relativierenden Sprache im Kontext der größten Krise der katholischen Kirche in der Neuzeit“, die in dem veröffentlichten Brief des Vatikans zum geplanten Synodalen Rat verwendet wird. Dort ist die Rede vom „abscheulichen Verbrechen des sexuellen Missbrauchs von Minderjährigen….durch Männer (darunter Kleriker) und Frauen der katholischen Kirche“ und von der „oft unzulänglichen Vorgehensweise einiger Hirten der Kirche“. Da das Schreiben „in forma specifica“ mit päpstlicher Zustimmung geschrieben sei, müsse Papst Franziskus es sich auch selbst zuschreiben lassen. Der kirchliche Kinderschutzexperte Hans
Zollner kommentiert den Vorgang zurückhaltender. Quelle: katholisch.de

Kommentar: Und wieder sind es die Betroffenen selbst, die darauf hinweisen müssen, dass Verbrechen in kirchlichem Kontext von den Verantwortlichen immer noch nicht ernst genommen werden.


26.1.2023 Die Evangelisch-lutherische Landeskirche Hannovers sucht Betroffene und Zeugen für den sexuellen Missbrauch, den Pastor Klaus Vollmer
(1930–2011) begangen haben soll. Quelle: idea


26.1.2023 Im Bistum Speyer kann die Arbeit der Unabhängigen Aufarbeitungskommission nicht beginnen, weil das Bistum seit eineinhalb Jahren
datenschutzrechtliche Fragen klärt.  Der Kirchenrechtler Thomas Schüller kommentiert. Quelle: ardmediathek   swr


26.1.2023 Auch beim Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) wurden zwischen 1945 und 2021 insgesamt 121 Verdachtsfälle von sexualisierter Gewalt gemeldet. 75 von 121 Fälle ereigneten sich zwischen 2010 und 2022. Die Betroffenen waren zwischen 5 und 29 Jahre alt, die
Tatpersonen waren zwischen 12 und 60 Jahre alt, wobei 65 Prozent zur Zeit der Tat erwachsen waren. 62 Prozent der BEtroffenen waren weiblich,
95 % der Täter männlich. 60 Prozent der Taten geschahen in Ferienlagern, 18 % bei Gruppenstunden. In 51 Prozent der Fälle ging es um aufdringliches Verhalten, in 29 Fällen um vorsätzliche B erühungen im Brust- und Genitalbereich, in 13 Fällen um den Vollzug sexueller Handlungen, davon ware in drei Fällen Erpressung und körperliche Gewalt im Spiel. Quellen: katholisch.de    Vorstudie


26.1.2023 Der Kölner Kardinal Woelki hat im presserechtlichen Streit mit der „Bild“-Zeitung erneut einen Erfolg erzielt. „Bild“ hatte geschrieben, dass Kardinal Woelki sich mit der Causa Winfried Pilz befasst habe und sich entschieden habe, die unter Kardinal Meisner versäumte Information an das Bistum Dresden-Meißen nicht nachzuholen. Woelki hingegen sagt, er habe sich erst ab der vierten Juni-Woche 2022 mit dem Fall Pilz befasst. Quelle: katholisch.de


25.1.2023 Thomas Schüller, Kirchenrechtler, erwartet eine Klagewelle Missbrauchsbetroffener gegen die katholische Kirche, nachdem sich zwei Erzbistümer – Köln und München-Freising – nicht auf die Verjährung berufen wollen. Quelle: ORF


25.1.2023 Papst Franziskus habe im Fall Rupnik lediglich unterschiedliche Verfahren zusammengeführt, nicht jedoch inhaltlich eingegriffen. Der Jesuitenorden hatte unter Federführung der Glaubenskongregation die Verjährung einiger mutmaßlicher Verfehlungen Rupniks festgestellt. Bei anderen Verfehlungen, die noch nicht verjährt waren, wurde Rupnik im Mai 2020 nach drei Jahren Ermittlungen und Verfahren von der  Glaubenskongregation exkommuniziert und noch im selben Monat wieder in die Gemeindschaft aufgenommen. Papst Franziskus sagt, mit dieser Rücknahme der Exkommunikation habe er nichts zu tun. Die kirchenrechtlich vorgeschriebenen Verjährungsfristen verteidigte Franziskus. Im Fall von Missbrauch Erwachsener halte er sich stets an die Verjährungsfristen. Quellen: katholisch.de   kath.press


25.1.2023 Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) zahlt laut einem Zeitungsbericht im Durchschnitt geringere Anerkennungsleistungen an Betroffene von sexuellem Missbrauch als die katholische. Betroffene erhielten von den evangelischen Landeskirchen pro Fall durchschnittlich
13.370 Euro. Die katholischen Bistümer  zahltenim Schnitt 21.287 Euro (Stand Ende 2021). Die evangelischen Landeskirchen hätten bis dahin insgesamt 9,6 Millionen Euro bewilligt, 718 von 757 Anträgen seien positiv beschieden worden. Die katholischen Bistümer hatten bis zu diesem Zeitpunkt 1.565 Anträge erhalten und über 616 davon entschieden – 606 Anträge positiv. Insgesamt zahlte die katholische Kirche 12,89 Millionen Euro. Neueste Zahlen der UKA sprechen von insgesamt 2.112 Anträgen bis Ende 2022 auf katholischer Seite, von denen bisher über 1.839 entschieden worden sei. Wie viele davon positiv beschieden wurden, soll bei einer Pressekonferenz Anfang Februar mitgeteilt werden. Quelle: katholisch.de


25.1.2023  Immer wieder werden Ordensfrauen Opfer von Missbrauch in der Kirche. Die Theologin Doris Reisinger sieht die Gründe für ihre besondere Gefährdung tief im Denken der Kirche verwurzelt: Es brauche eine fundamentale Gleichheit von Frauen und Männern. Quelle:  katholisch.de


25.1.2023  Gregor Maria Hoff beleuchtet das Schreiben der Prälaten an den Bischofskonferenzvorsitzenden Bätzing, das von Papst Franziskus  unterstützt wird und rechtsverbindlich ist („in forma specifica“), über die Unzulässigkeit des Synodalen Weges: „Das Volk Gottes in Deutschland hat das Vertrauen der römischen Kirchenleitung verspielt. Wäre es da doch nicht einfacher, die Kirchenleitung löste das Volk auf und wählte ein anderes? Das freilich geschieht kirchenstatistisch längst.“ Quellen: katholisch.de  herder


25.1.2023 Das Erzbistum München und Freising wird sich in der Traunsteiner Klage eines Missbrauchsbetroffenen nicht auf Verjährung berufen. Quellen: zeit    stern   spiegel   correctiv


25.1.2023 Papst Franziskus habe im Fall Rupnik lediglich unterschiedliche Verfahren zusammengeführt, nicht jedoch inhaltlich eingegriffen. Der  Jesuitenorden hatte unter Federführung der Glaubenskongregation die Verjährung einiger mutmaßlicher Verfehlungen Rupniks festgestellt. Bei  anderen Verfehlungen, die noch nicht verjährt waren, wurde Rupnik im Mai 2020 nach drei Jahren Ermittlungen und Verfahren von der  Glaubenskongregation exkommuniziert und noch im selben Monat wieder in die Gemeindschaft aufgenommen. Papst Franziskus sagt, mit dieser Rücknahme der Exkommunikation habe er nichts zu tun. Die kirchenrechtlich vorgeschriebenen Verjährungsfristen verteidigte Franziskus. Im Fall von Missbrauch Erwachsener halte er sich stets an die Verjährungsfristen. Quelle: katholisch.de


25.1.2023 Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) zahlt laut einem Zeitungsbericht im Durchschnitt geringere Anerkennungsleistungen an Betroffene von sexuellem Missbrauch als die katholische. Betroffene erhielten von den evangelischen Landeskirchen pro Fall durchschnittlich
13.370 Euro. Die katholischen Bistümer  zahltenim Schnitt 21.287 Euro (Stand Ende 2021). Die evangelischen Landeskirchen hätten bis dahin insgesamt 9,6 Millionen Euro bewilligt, 718 von 757 Anträgen seien positiv beschieden worden. Die katholischen Bistümer hatten bis zu diesem  Zeitpunkt 1.565 Anträge erhalten und über 616 davon entschieden – 606 Anträge positiv. Insgesamt zahlte die katholische Kirche 12,89 Millionen Euro. Neueste Zahlen der UKA sprechen von insgesamt 2.112 Anträgen bis Ende 2022 auf katholischer Seite, von denen bisher über 1.839 entschieden  worden sei. Wie viele davon positiv beschieden wurden, soll bei einer Pressekonferenz Anfang Februar mitgeteilt werden. Quelle: katholisch.de


25.1.2023  Immer wieder werden Ordensfrauen Opfer von Missbrauch in der Kirche. Die Theologin Doris Reisinger sieht die Gründe für ihre besondere Gefährdung tief im Denken der Kirche verwurzelt: Es brauche eine fundamentale Gleichheit von Frauen und Männern. Quelle:   katholisch.de


25.1.2023  Gregor Maria Hoff beleuchtet das Schreiben der Prälaten an den Bischofskonferenzvorsitzenden Bätzing, das von Papst Franziskus  unterstützt wird und rechtsverbindlich ist („in forma specifica“), über die Unzulässigkeit des Synodalen Weges: „Das Volk Gottes in Deutschland hat das Vertrauen der römischen Kirchenleitung verspielt. Wäre es da doch nicht einfacher, die Kirchenleitung löste das Volk auf und wählte ein anderes? Das freilich geschieht kirchenstatistisch längst.“ Quellen: katholisch.de  herder


25.1.2023 Das Erzbistum München und Freising wird sich in der Traunsteiner Klage eines Missbrauchsbetroffenen nicht auf Verjährung berufen. Quelle: zeit


24.1.2023 Bereits 2001 teilte ein Seminarist Kardinal Lustiger mit, dass er von Tony Anatrella, einem französischen Priester und Therapeuten, missbraucht wurde. Der Kardinal empfing ihn, betete für ihn und versprach zu handeln – aber es geschah nichts. Der Schweizer Theologe Philippe Lefebvre verfolgt den Fall von Tony Anatrella seit längerem. Er weist darauf hin, dass es 2006 erneut Vorwürfe gegen Anatrella gab, den mutmaßlich Betroffenen jedoch nicht geglaubt wurde. 2016 wurden erneut Vorwürfe erhoben. Erst dann leitete die Erzdiözese Paris ein kanonisches Verfahren ein. Lefebvre kommentiert: „Es ging nicht nur darum, die Augen zu verschließen, sondern eine ganze Maschinerie zu organisieren, um  Anschuldigungen zu verhindern.“ Jeder habe gewusst, was zu tun sei: „einen Brief blockieren, die Opfer herausfordern, die Zeugen bedrohen“. Quelle: katholisch.de


23.1.2023 Drei römische Prälaten – Ladaria, Ouellet und Parolin – beantworten die Frage der (Erz-)Bischöfe von Eichstätt, Passau, Augsburg, Regensburg und Köln, ob sie am Synodalen Rat teilnehmen müssen bzw. dürfen. In diesem Kontext erinnern die Prälaten an das „abscheuliche Verbrechen des sexuellen Missbrauchs von Minderjährigen“, der geschehen sei „durch Männer (darunter Kleriker) und Frauen der katholischen Kirche“. Quelle: dbk

Kommentar: Mehr muss man nicht wissen, um zu erfahren, wie wenig ernst Rom die Verbrechen an Minderjährigen und Schutzbedürftigen nimmt.


23.1.2023 Ein Kirchengericht hat einen Chorherrn vom Großen Sankt Bernhard mit einem zehnjährigen Sakramentenspende-Verbot und fünfjährigem Hausarrest belegt. Hintergrund der Strafe ist laut einem Bericht der Missbrauch eines Schülers Anfang der 1980er Jahre. Quelle: vaticannews   kath.ch


23.1.2023 Ein Missbrauchsbetroffener bleibt bei seiner Forderung von 725.000 Euro Schmerzensgeld gegen das Erzbistum Köln. Sollte die Erzdiözese diese Summe sowie weitere 80.000 Euro für mögliche künftige Schäden anerkennen, wäre ein Vergleich möglich, sagte Anwalt Eberhard Luetjohann. Das Erzbistum würde in dem Fall immer noch Gewinner sein, weil es bei einem Vergleich kein Präzedenzurteil gibt. Quelle: katholisch.de


23.1.2023 Die Betroffeneninitiative Missbit weist auf die lange Vorgeschichte hin, die die Umbenennung der Stiftung und des Platzes mit dem Namen von Bischof Stein hat. Quelle: Pressemitteilung


23.1.2023 Die Missbrauchsstudie für das Erzbistum Freiburg wird am 18. April vorgestellt. Quelle: katholisch.de


23.1.2023 Auf der Jahresversammlung des Katholisch-Theologischen Fakultätentags sagte der Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, Georg Bätzing: „Unzweifelhaft ist die Zeit, in der wir leben, für die Kirche in allen Bereichen eine der schwersten Krisenzeiten der zurückliegenden Jahrhunderte.“ Quelle: katholisch.de


23.1.2023 Die Universität Osnabrück sucht weiterhin Betroffene, Zeugen und Bystander von sexuellem Missbrauch in den Gemeinden des Bistums  Osnabrück. Seit dem Zwischenbericht im Herbst 2022haben sich rund 25 weitere Menschen bei den Autoren der Studie gemeldet, die entweder selbst von Übergriffen betroffen waren oder Berichte von Angehörigen weitergegeben hätten . Quellen: Domradio    ndr


23.1.2013 Missbrauchsbetroffene radeln im Frühjahr von München zum Papst nach Rom. Der Anmeldeschluss für die Pilgerfahrt vom 6. bis 17.
Mai wurde bis 15. Februar verlängert. Das teilte die Pressestelle des Münchner Ordinariats mit. Unterwegs wollen sich die Teilnehmenden mit sexualisierter Gewalt im Raum der Kirche auseinandersetzen und Veränderungen im Umgang mit Betroffenen anstoßen. Quelle: katholisch.de


23.1.2023 Kardinal Marc Ouellet weist auch in einem neuen Fall alle Vorwürfe sexuell übergriffigen Verhaltens zurück. Am Wochenende teilte der Präfekt des Bischofsdikasteriums in einer kurzen Erklärung mit, dass er zu seiner Aussage im vatikanischen Beschwerdeverfahren stehe, dass er sich nie gegenüber der Beschwerdeführerin in irgendeiner Weise unangemessen verhalten habe. Quelle: katholisch.de


22.1.2023 Im Dezember trat der Bischof von Hexham und Newcastle, Robert Byrne (66), zurück – weit vor der üblichen Altersgrenze. Bischof Byrne hatte erklärt, die Bischofsaufgabe sei eine zu große Belastung für ihn geworden. Einem Bericht zufolge will der Vatikan nun klären lassen, welche Umstände dazu führten. Die Untersuchung führt der Erzbischof von Liverpool, Malcolm Patrick McMahon. Außerdem überprüft die katholische Kinderschutzagentur CSSA mögliche Verfehlungen eines Geistlichen aus der Diözese Hexham und Newcastle. Dabei gehe es um den Besitz von Missbrauchsdarstellungen. Quelle: katholisch.de


 21.1.2023 Im Kirchenkreis Bielefeld, Evangelischen Kirche von Westfalen, wurde ein früherer hauptamtlicher Jugendmitarbeiter des sexuellen Missbrauchs angezeigt. Nun hat der Evangelische Kirchenkreis Bielefeld Fehler eingeräumt. Die Vorfälle sollen sich zwischen 2006 und 2012 ereignet haben. Im August 2021 erstattete Superintendent Christian Bald Strafanzeige. Nun taucht in der Gemeinde, der Jugendarbeit und der Kirchenkreisleitung die Frage auf, ob  „innerhalb unserer Strukturen möglicherweise nicht genau genug hingeschaut“ worden sei. So sei ein Projekt des

Jugendmitarbeiters genehmigt worden, bei dem Kindern und Jugendlichen Nacktheit und Körperlichkeit näher gebracht werden sollte. Zunächst sollte nur eine Sauna gebaut werden. Später gab es dort gemeinsames Duschen, gegenseitige Massagen und Berührungen im Intimbereich gegeben.Der Jugendmitarbeiter wurde gefeiert und seine Projekte wurden hingenommen. Quelle: idea


20.1.2023 Überblick über den Umgang mit Missbrauchsfällen in den USA, Irland, Spanien, Frankreich, Deutschland… Quelle: sueddeutsche


20.1.2023 In den 60ern missbrauchte Pfarrer Josef Z. Mädchen in Wittesheim. Der Fall kommt jetzt an die breite Öffentlichkeit, weil er zeigt, wie im Bistum Eichstätt bewusst vertuscht wurde. Quelle: Augsburger Allgemeine


20.1.2023 Der ehemalige Leiter des einstigen Maristen-Internats in Mindelheim ist zu einer Bewährungsstrafe von einem Jahr und acht Monaten verurteilt worden – wegen sexuellen Missbrauchs und sexueller Nötigung. Eine Verurteilung wegen Vergewaltigung erging nicht. In dem Verfahren ging es um 19 Taten an drei ehemaligen Internatsschülern, die zum Tatzeitpunkt 13, 15 und 17 Jahre alt waren. Quelle:  Süddeutsche


20.1.2023 Es gab einen ersten Vorwurf von Frau Groleau gegen Kardinal Marc Ouellet, er sei zwischen 2008 und 2010 ihr gegenüber übergriffig geworden. Nun veröffentlicht das Wochenmagazin „Golias Hebdo“ einen zweiten Vorwurf, der „weitaus schwerwiegender“ als der erste sei. Im August 2020 hatte „Marie“ (Pseudonym) den Erzbischof von Québec, Gérald Lacroix, informiert und ein Jahr später den Vatikan. Lacroix informierte im Juni 2021 die Betroffene über die Entscheidung von Papst Franziskus: Die Voruntersuchung des Vatikans ohne Beteiligung der Erzdiözese Québec habe keine Anhaltspunkte gefunden, die eine Anklage rechtfertigen. In beiden Fällen leitete der Jesuitenpater Jacques Servais die Untersuchungen. Er steht Quellet nahe und ist weder Jurist noch Kirchenrechter. Servais scheint vor allem Nachforschungen zur geistigen Gesundheit der Betroffenen angestellt zu haben. Im ersten Fall erhielt Frau Groleau eine Klage auf Schadensersatz von Kardinal Ouellet, die ihr unter ihrem Namen zugestellt wurde, obwohl ihr Klarname zu dieser Zeit noch gar nicht öffentlich bekannt war. Bereits im Dezember hatte die unabhängige Ombudsfrau der Erzdiözese Québec moniert, dass ein hochrangiger Kleriker vertrauliche Informationen aus Beschwerden über Missbrauch unerlaubt an Dritte weitergegeben habe. Quelle: katholisch.de


20.1.2023 Der Theologe Thomas Söding sieht „die große Schwierigkeit, den Ernst der Missbrauchskrise zu erkennen.“ Quelle: Kirche und Leben


20.1.2023 Der Sprecher des Betroffenenbeirats des Erzbistums München, Richard Kick, sagt, das Erzbistum habe bereits viel getan (Hotline, Anhörung Betroffener in Veranstaltungen, Kunstprojekt, Erinnerungsort in Unterwössen), die Zusammenarbeit mit dem Generalvikar Klingan und der Amtschefin Herrmann sei gut. Vom Erzbischof Marx hingegen wünscht sich der Betroffenenbeirat, dass er auf Betroffene zugeht. Er erwartet auch, dass das Erzbistum von sich aus Aufrufe in den Gemeinden startet, wo es Täter gab, nicht nur in Garching an der Alz. Kick berichtet, dass es schwierig sei, weitere Betroffene für die Arbeit im Betroffenenbeirat zu gewinnen. Seit 2022 gibt es einen Seelsorger als Ansprechpartner für Menschen mit Missbrauchserfahrungen. Er wird stark nachgefragt und hat inzwischen zwei Mitarbeiterinnen. Quelle: katholisch.de


19.1.2023 Das Erzbistum München muss in diesen Tagen entscheiden, ob es auf der Verjährung besteht. Derzeit klagt ein Betroffener, der von dem in Garching an der Alz eingesetzten Priester Peter H. missbraucht wurde. Er will die Mitverantwortung des Erzbistums München und Freising gerichtlich feststellen lassen. Verzichtet das Erzbistum auf die Verjährung, könnte eine Klagewelle auf die Diözesen in Deutschland zurollen. Beruft sie sich auf die Verjährung, stünde sie mitsamt all ihrer Aufarbeitungsbemühungen als unglaubwürdig da. Quelle: Süddeutsche


19.1.2023 Im oberfränkischen Wallenfels gab es elf bekannte Fälle von Missbrauch durch einen charismatischen katholischen Pfarrer. Das Erzbistum Bamberg wusste seit 2006 Bescheid, der Pfarrer erhielt eine Auszeit, dann wurde er nach Bolivien versetzt, kam zurück und missbrauchte mindestens weitere acht Jugendliche. Quelle: youtube


19.1.2023 Ein ehemaliger Internatsleiter des Maristenordens steht zum dritten Mal vor Gericht. Er soll Kinder und Jugendliche vergewaltigt haben. Der
Orden hat eine Eigentumswohnung gekauft,  in der der Angeklagte seinen Lebensabend verbringen darf. Quelle: Süddeutsche


19.1.2023 Der Priester und Psychoanalytiker Tony Anatrella darf keine priesterlichen und therapeutischen Tätigkeiten mehr ausüben. Ihm wird vorgeworfen, junge Männer, auch Seminaristen, im Rahmen einer Therapie sexuell missbraucht zu haben. Anatrella hat den Vatikan jahrelang in Fragen der Sexualität beraten. 2005 gehörte er zu denen, die das Weiheverbot homosexueller Männer mitverfasst haben. 2006 berichtete etwa Daniel Lamarca davon, er habe sich 1987 von Anatrella behandeln lassen. Dieser habe ihm gesagt, er könne seine „Pseudo-Homosexualität“ heilen, indem er Sex mit ihm habe. Lamarca erklärte weiter, er hätte die Erzdiözese bereits 2001 über den Fall informiert, sei aber ignoriert worden. Erst als 2016 erneute Vorwürfe erhoben wurden, ging ‚man‘ ihnen nach.  Quellen: katholisch.de   queer.de


19.1.2023 Georg Gänswein hatte mitgeteilt, dass der verstorbene ehemalige Papst Benedikt die Vernichtung sämtlichter Notizen angeordnet habe. Der mit den Missbrauchsfällen im Erzbistum München-Freising befasste Rechtsanwalt Ulrich Wastl sieht die Vernichtung von Aufzeichnungen des
verstorbenen Papstes Benedikt XVI. kritisch. Eine Feststellungsklage soll für Klarheit sorgen. Für eine fundierte Aufarbeitung wäre dies ein Schlag ins Gesicht“, sagte Wastl: „Es wäre aber auch für die Kirche schädlich. Es blieben nur noch Fragen, wie beispielsweise: Gab es eine derartige Bitte des verstorbenen Papstes überhaupt? Geht es wieder nur um die einseitige Deutungshoheit? Was gilt es zu verbergen?“ Quelle: Domradio    Süddeutsche


18.1.2023 Auf der Pressekonferenz im Erzbistum München bzw. am Abend in der Freisinger Domberg-Akademie berichtet Kardinal Marx, dass es Überlegungen gebe, wie man erwachsene Frauen, die sexualisierte Gewalt durch Kleriker erlebt haben, ins Hilfenetz einbinden könne. Auf die Frage nach den Menschenrechten in der Kirche weist Marx darauf hin, dass er auf „Einmütigkeit im Voranschreiten“ Wert lege. (M.a.W.: das dauert….) Auch die Frage nach der Verjährung beantwortet er weder am Morgen bei der Pressekonferenz noch am Abend: „Ich glaube, man kann nicht erwarten, dass ich jetzt alle Fragen beantworte.“ Quelle: Süddeutsche


18.1.2023 Hans Zollner schlägt vor, dass die Kirchen in Deutschland die Aufklärung kirchlicher Missbrauchsfälle an den Staat abgeben sollen, bezweifelt jedoch, dass der Staat daran interessiert ist. Die Bischöfe in Deutschland wehrten hartnäckig ab und gäben nur zu, was sich gar nicht mehr verbergen lasse. Dies liege an ihrer Angst, persönliche Verantwortung zu übernehmen. Auch die einfachen Gemeindemitglieder meinten, der Kirche einen Gefallen zu tun, wenn sie ihr Bild in der Öffentlichkeit schützen. Zollner beobachtet, dass die Vorretier von Aufklärung und Prävention stets die Betroffenen sind. Quellen: Domradio   Neues Ruhrwort


18.1.2023 Die Aufarbeitungsstudie über sexuellen Missbrauch im Bistum Essen wird am 14. Februar veröffentlicht. Vormittags ist eine Pressekonferenz, um 19 Uhr die Vorstellung der Studie durch die Autor*innen. An beiden Veranstaltungen sind Bischof, Generalvikar und Betroffene anwesend. Quelle: vaticannews


18.1.2023 Die diözesane Bischof-Stein-Stiftung im Bistum Trier hat sich umbenannt in „Stiftung Glauben Leben im Bistum Trier“, nachdem Vertuschungen von Missbrauchsfällen durch Bischof Stein öffentlich wurden. Quelle: katholisch.de


18.1.2023 Der wegen Missbrauchs aus dem Kardinals- und Priesterstand entlassene Theodore McCarrick steht in den USA vor einem Strafgericht. Nun erwägen seine Anwälte, die Einstellung des Verfahrens zu beantragen – der 92-Jährige sei verhandlungsunfähig. Quelle: katholisch.de


18.1.2023 Beim SOS-Kinderdorfverein gingen 160 Hinweise auf Gewalt und Missbrauch aus ganz Deutschland ein. Sie gehen bis in die 1960er Jahre
zurück. Etwa die Hälfte aller Meldungen spricht von Gewalt unter Kindern und Jugendlichen, es gebe aber auch um Vorwürfe von Gewalt und sexuellem Missbrauch durch Betreuer. Quelle: lz


17.1.2023  Immer mehr Menschen in Deutschland treten aus der Kirche aus. Bischof Bode macht einige Vorschläge, um in Kontakt zu bleiben. Norbert
Lüdecke ordnet den Umgang der katholischen Bischöfe in Deutschland mit denen, die aus der ö ausgetreten sind, kirchenrechtlich ein und zeigt auf, dass es in der Sonder-Reglung in Deutschland am Ende nur darum geht, dass die Bischöfe nicht abhängig sein wollen von freiwilligen Gaben ihrer   Gläubigen und sie wollen nicht auf die Überzeugungskraft ihrer Leitung angewiesen sein. Quellen: Domradio   theosalon.blogspot


17.1.2023 Seit 2016 sind dem Erzbistum München und Freising Misshandlungs- und Missbrauchsvorwürfe aus Kreisen ehemaliger Traunsteiner Seminaristen bekannt. Sie richten sich u.a. gegen Weihbischof Engelbert Siebler, gestorben 2018, der von 1976 bis 1985 das Stuidenseminar leitete. Einer der Schüler des Traunsteiner Seminars war Benedikt XVI. Nun sollen Gewalt und Missbrauch dort erforscht werden. Quelle: katholisch.de


17.1.2023 Jugendämter in NRW verzeichnen eine Zunahme von Meldungen von Gewalt in Kitas und führen dies auf eine höhere Sesibilität zurück.
Quelle: Kirche und Leben


17.1.2023 Das Erzbistum München und Freising weist die Berichterstattung des Bayerischen Rundfunks und von Correctiv zurück, die schreiben, dass das Erzbistum nicht auf die Einrede der Verjährung im Fall der Feststellungsklage vor dem Landgericht Traunstein verzichte. Beide Medien würden das Zitat aus einer Korrespondenz der Rechtsanwälte im Dezember 2022 aus dem Zusammenhang reißen und unvollständig widergeben. Der Text enthalte keine Aussage über die Einrede der Verjährung. Quelle: Erzbistum München


17.1.2023 Stellungnahme des Erzbistums München und Freising zu den getroffenen Maßnahmen ein Jahr nach Veröffentlichung des zweiten Missbrauchsgutachtens. Der Sprecher des Betroffenenbeirats, Richard Kick, zieht Bilanz und formuliert Wünsche. Quellen: domradio   Süddeutsche


17.1.2023 Das Erzbistum München und Freising will einem Bericht von Correctiv zufolge im Missbrauchsverfahren vor dem Landgericht Traunstein nicht „auf die Einrede der Verjährung“ verzichten. Damit versucht die Erzdiözese, die Klage eines Missbrauchsopfers abzuwenden. Quellen: neuesruhrwort   katholisch.de


17.1.2023 Seit Veröffentlichung des Gutachtens des Erzbistums München gingen bei den katholischen Bistümern in Bayern 116 neue Hinweise auf
Verdachtsfälle bis Ende 2022 ein. Im Erzbistum München waren es bis Ende November 54 neue Meldungen.  Der Vorsitzende des Betroffenenbeirats der Erzdiözese, Richard Kick, sieht eine tragfähige Zusammenarbeit mit der Bistumsverwaltung und fordert ein weiteres Gutachten für die Einrichungen, die nicht diözesam, aber trotzdem kirchlich sind. Quelle: stern


13.1.2023 Für viele missbrauchte ehemalige Heimkinder ist die Pflegebedürftigkeit eine Horrorvorstellung: Sie müssen in eine stationäre Einrichtung umziehen. Experten befürchten eine Retraumatisierung.  Die 1. Heimkinder Community NRW hat daher ein „NRW-Wohnmodell-Projekt für ehemalige Heimkinder“ geplant. Es fehlt die Finanzierung. Quelle: ksta


13.1.2023 Henri Suso (früherer Ordensname) war 2012 in einem kanonischen Verfahren des fortgesetzten sexuellen Missbrauchs für schuldig befunden worden. Heute ist er in der Diözese Toulon unter dem Namen Marie-Bernard d’Alès  inkardiniert – seinTaufname ist Bernard d’Alès. Er gehörte der Gemeinschaft der Seligpreisungen an – genau wie Martin Silva. Silva gestand die sexuelle Belästigung von mindestens zwei Jugendlichen. Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft von Èpinal wurden wegen Verjährung eingestellt. Sein Ordensname war Dominique Savio. Inzwischen nennt er sich „Martin de Tours“ oder Martin Silva. Er ist der derzeitige Generalassistent der Gemeinschaft der Seligpreisungen. Die für Silva kirchlichen Verantwortlichen der letzten 15 Jahre waren der ehemalige Referatsbischof der Seligpreisungen Robert Le Gall, der ehemalige Apostolische  Kommissar, Bruder Henry Donneaud und der ehemalige Generalmoderator François-Xavier Wallays und die Präsidentin der Gemeinschaft, Schwester Anna Katharina Pollmeyer. Alle sagen, dass sie über die Vorgeschichte von Martin Silva nicht informiert waren bzw. nur von einem eingestellten Verfahren wussten (Pollmeyer). Quelle: lavie.fr


13.1.2023 Paméla Groleau wendet sich an die Öffentlichkeit. Sie wirft dem damaligen Erzbischof von Quebec, Kardinal Marc Ouellet, Sulpizianer, „nicht einvernehmliche Berührungen sexueller Art“ zwischen 2008 und 2010 vor. Damals absolvierte Groleau eine pastorale Ausbildung. Die Frau hat jetzt ihre Anonymität verlassen. Quellet hat Klage wegen übler Nachrede in Quebec eingereicht und Schadensersatz verlangt. Quelle: katholisch.de


13.1.2023 Die „Gregoriana“ in Rom hat sich von dem international bekannten Jesuitenpater und Mosaikkünstler Marko Rupnik getrennt. Dem Ordensmann werfen Ordensfrauen sexuellen und spirituellen Missbrauch vor. Rupnik darf nicht mehr an der Gregoriane lehren und keine wissenschaftlichen Arbeiten mehr begleiten. Im Päpstlichen Jahrbuch wird er weiterhin als „Consultor“ von drei vatikanischen Behörden geführt. Quelle: kathpress.at


13.1.2023 Die „Gregoriana“ in Rom hat sich von dem international bekannten Jesuitenpater und Mosaikkünstler Marko Rupnik getrennt. Dem Ordensmann werfen Ordensfrauen sexuellen und spirituellen Missbrauch vor. Rupnik darf nicht mehr an der Gregoriane lehren und keine wissenschaftlichen Arbeiten mehr begleiten. Im Päpstlichen Jahrbuch wird er weiterhin als „Consultor“ von drei vatikanischen Behörden geführt. Quelle: kathpress.at


13.1.2023 Ein katholischer Priester im Oldenburger Land, Bistum Münster, war wegen grenzverletzendem Verhalten in zwei Fällen von Bischof Genn gebeten worden, sein Amt zurückzugeben. Auch die Gemeindegremien hatten sich gegen eine weitere Zusammenarbeit ausgesprochen. Der Pfarrer weigerte sich zunächst. Nun kam er der Rücktrittsforderung nach. Quelle: neuesruhrwort


12.1.2023 Die Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt distanziert sich von der Ehrendoktorwürde für den früheren Eichstätter Bischof Alois Brems wegen seiner Verstrickung in die Vertuschung sexuellen Missbrauchs. Dies sei „eines Doktors der Theologie unwürdig“. Quelle: Donaukurier


12.1.2023 Im Bistum Würzburg wurde ein Diakon i.R. die Ausübung des Dienstes untersagt. Ihm wird sexuelles Fehlverhalten gegenüber einer erwachsenen Person vorgeworfen. Die Diözese hat den Vorwurf bei der Staatsanwaltschaft angezeigt und die Haupt- und Ehrenamtlichen im Bereich der bisherigen Tätigkeit des Diakons informiert. Quellen: Bistum Würzburg    tv mainfranken


12.1.2023 Das Buch des bisherigen Sekretärs von Joseph Ratzinger war als Enthüllungsbuch angekündigt worden. Es schildert keine Skandale, aber „Haar-Risse an der Kirchenspitze“. Sie könnten sich zu „Spannungen, Polemiken und letztlich auch zu Spaltungen“ ausweiten. Das ist der Hauptgrund, warum das Buch im Vatikan für Unruhe sorgt. Außerdem wird kritisiert, dass Gänswein „ungebührlich viel Hintergründiges und Persönliches ausgeplaudert habe – und das auch noch zum falschen Zeitpunkt“. Quelle: katholisch.de


11.1.2023 Das Erzbistum Freiburg hat an Missbrauchsopfer bisher rund 3,1 Millionen Euro gezahlt. Quelle: Zeit


11.1.2023 Im presserechtlichen Verfahren, in dem Kardinal Woelki gegen die „Bild“-Zeitung klagt, hat der frühere Missbrauchsbeauftragte des Erzbistums Köln ausgesagt. Quellen: katholisch.de   www1.wdr


11.1.2023 Hinweis: Evangelischer Rundfunkgottesdienst am 29. Januar 2023 aus der Erlöserkirche in Augsburg im Deutschlandfunk, 10.05 bis 11 Uhr: Zwischen Trauma und Hoffnung. Zum Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus und zum Gedenken an die Menschen, die im Raum von Kirche durch sexualisierte Gewalt, geistlichen Missbrauch und systematische Vertuschung traumatisiert wurden. Prediger ist Pfarrer Dr. Andreas Stahl, Trauma-Fachberater und Mitglied der Initiative „Gottes-Suche: Glaube nach Gewalterfahrungen“*


11.1.2023 Kardinal Pell ist gestorben. Papst Franziskus nennt ihn einen „treuen Diener“, der „seinem Herrn ohne zu wanken und mit Ausdauer gefolgt“ sei – „auch in der Stunde der Prüfung“.  In Melbourne ist noch ein zivilrechtliches Verfahren gegen Pell im Zusammenhang mit Missbrauchsvorwürfen anhängig, das auch nach seinem Tod fortgeführt wird. Opfer-Anwalt Michael Magazanik kritisierte die Verehrung Pells durch die Kirche als eine „Heuchelei olympischen Ausmaßes“. Pell habe vor massivem Kindesmissbrauch „zumindest ein Auge zugedrückt“ und sei „unfähig zu Empathie für die Opfer“ gewesen, sagte Magazanik dem „Sydney Morning Herald“. Quellen: katholisch.de   vaticannews   taz 


11.1.2023 Das Bistum Augsburg und seine Unabhängige Aufarbeitungskommission planen eine Studie über sexuelle Gewalt. Untersucht werden soll die Situation der von Missbrauch in der katholischen Kirche im Bistum Augsburg Betroffenen. In den Blick genommen werden soll auch die psychosoziale Situation der Betroffenen. Eine Auswertung der Fälle im Bistum Augsburg, die in der MHG-Studie benannt wurden, stehe kurz vor dem Abschluss. Quelle: Süddeutsche


10.1.2023 Als erstes Bundesland richtet die rheinland-pfälzische Landesregierung eine Expertenkommission und einen  Betroffenenrat ein. Die Experten sollen Empfehlungen zu Vorsorge und Intervention erarbeiten. Zu Aufgaben des Betroffenenrates zählt demnach beispielsweise, Formen des Gedenkens zu entwickeln und Aufarbeitungsprozesse mitzugestalten. Quelle:  Rheinpfalz


10.1.2023 Die Katholik*innen im Erzbistum Köln sehen die Lage ihres Erzbistums weiterhin kritisch. Nach der Rückkehr von Kardinal Rainer Maria Woelki aus seiner Auszeit vor zehn Monaten seien keine wesentlichen positiven Veränderungen zu verzeichnen, sagte der Vorsitzende des Katholikenausschusses, Gregor Stiels. Morgen wird das Verfahren gegen Kardinal mit einer Aussage des früheren Präventionsverantwortlichen Oliver Vogt fortgesetzt. Quelle: Kirche und Leben


10.1.2023 Der Betroffenenrat der norddeutschen Bistümer hatte Osnabrücks Bischof Bode am 8. Dezember über den ranghöheren Hamburger Erzbischof Heße in Rom angezeigt. Doch auch nach den vorgeschriebenen 30 Tagen hat der Vatikan bis jetzt nicht reagiert. Quelle: katholisch.de


10.1.2023 Julia Sander, Mitglied des Betroffenenbeirats im Erzbistum Freiburg, spricht im Interview mit Christiane Florin von sich. Quelle: deutschlandfunk


10.1.2023 Gegen drei Geistliche des Bistums Eichstätt hat das Bistum kirchenrechtliche Untersuchungen eingeleitet oder neu aufgenommen. Weitere Einzelheiten wurden nicht mitgeteilt. Vermutlich geht es in mindestens einem Fall um Missbrauchs-Vorwürfe. Quellen: katholisch.de    Amtsverzicht angenommen   Kirchenrechtliche Voruntersuchung   Kirchenrechtlicher Strafprozess


10.1.2023 Der Bericht des Kansas Bureau of Investigation (KBI) über sexuelle Übergriffe und Kindesmissbrauch belastet die katholische Kirche im US-Bundesstaat Kansas schwer: Vergewaltigungen seien als „unangemessener Kontakt“ verharmlost worden, die Wahrheit sei verschleiert worden. Der Bericht untersuchte Vorwürfe aus den vergangenen 50 Jahren. Das KBI befragte 137 Opfer, leitete 125 Strafverfahren ein und identifizierte 188 Geistliche, die strafrechtlich relevanter sexueller Handlungen verdächtigt werden. Quelle: Neues Ruhrwort


10.1.2023 Vertreter der Betroffenenbeiräte aller bayerischen Bistümer hatten ein zweistündiges Gespräch mit Justizminister Georg Eisenreich, CSU, in dem sie staatliches Eingreifen bei der Aufarbeitung von sexuellem Missbrauch im kirchlichen Kontext forderten. Quellen: br   Augsburger Allgemeine


10.1.2023 Morgen startet der Aufruf zur Beteiligung am Gründungsprozess eines bundesweiten Netzwerks von Betroffenen für Betroffene von sexualisierter Gewalt in Kindheit und Jugend. Quelle: aus unserer sicht


10.1.2023 Die Freiburger Beiratssprecherin Julia Sander hat ihre Mitarbeit im Betroffenenbeirat der DBK beendet. Sie wirft der Bischofskonferenz mangelnde Sensibilität im Umgang mit Betroffenen vor und kritisiert das bestehende Antragsverfahren für Anerkennungszahlungen als intransparent, langwierig. Zudem würden meist zu niedrige Summen gezahlt. Sander fordert, die Aufarbeitung stärker an den Bedürfnissen der Betroffenen auszurichten. Das Erzbistum Freiburg handele anders, sagt Sander und verweist auf die monatlichen Unterstützungszahlungen an Betroffene in finanzieller Not, die derzeit rund 40 Personen erhalten. Quelle: domradio


9.1.2023 Erzbischof Burger, Freiburg, sagt, die Aufarbeitung der Missbrauchsverbrechen aus der Vergangenheit sei ein „absolut zentrales Anliegen“. Den Bischöfen sei es ernst damit, Gerechtigkeit für die Betroffenen zu erreichen und die Verantwortlichen klar zu benennen. Im April soll das Gutachten des Erzbistums Freiburg – nachdem die Veröffentlichung zwei Mal verschoben wurde – veröffentlicht werden. Quelle: Domradio


9.1.2023 Der Theologieprofessor Massimo Faggioli warnt angesichts der Rufe nach einer schnellen Heiligsprechung für Papst Benedikt XVI. vor Papst-Heiligsprechungen.  Er nennt drei Gründe: Die Heiligsprechung der Päpste sei eine Heiligsprechung des Papsttums durch Päpste im Vatikan; Heiligsprechung von Päpsten sei Teil katholischer Innenpolitik geworden und der Einheit der Kirche nicht zuträglich und der Umgang des Papsttums mit sexuellem Missbrauch durch Kleriker sei und bleibe ein kontroverses Thema. Faggioli erinnert daran, dass sich die Kirch in der „tiefsten Krise seit der Reformation“ befinde. Da richte päpstliche Selbstsakralisierung mehr Schaden an, als sie helfe. Quelle: katholisch.de


6.1.2023 Bischof Fürst, Bistum Rottenburg-Stuttgart verweist darauf, dass in seiner Diözese seit 20 Jahren „mit größtem Nachdruck“ sexueller Missbrauch aufgeklärt werde. Ganz andere Erfahrungen mit dem Bistum macht der Journalist Karlheinz Heiss, der u.a. wissen wollte, ob das Bistum rückwirkend Akten entfernt hat. Quellen: swr  k-punkt-rottenburg


6.1.2023 Ein seit August 2021 beurlaubter Priester des Bistums Münster kehrt in seine katholische Kirchengemeinde im Oldenburger Land zurück. Bischof Genn hat ihn vergeblich aufgefordert, auf sein Amt zu verzichten. Auch die Pfarreigremien erklärten mit deutlicher Mehrheit, nicht mehr vertrauensvoll mit dem Pfarrer zusammenarbeiten zu können. Dem Priester war grenzverletzendes Verhalten in zwei Fällen vorgeworfen worden, mindestens in einem Fall hat er es bestätigt. Eine Betroffene erhielt von der UAK eine Anerkennungszahlung im unteren fünfstelligen Bereich. Bereits 2010 gab es eine Meldung beim Bistum – die Staatsanwaltschaft stellte die Ermittlungen ein, weil die betroffene Person volljährig war. Daher wurde 2010 vom Bistum weder eine kirchenrechtliche Voruntersuchung eingeleitet noch eine Meldung in Rom gemacht. Nun jedoch werde der gesamte Vorgang an die zuständige Kommission im Vatikan weitergeleitet, so das Bistum. Bischof Genn hat auf den Versuch verzichtet, einen Pfarrer nach grenzverletzendem Verhalten des Amtes zu entheben. Die Abberufung sei geprüft worden, es habe jedoch keine hinreichende Aussucht auf Erfolg gegeben. *Quellen: katholisch.de   katholisch.de 11.1.2023


5.1.2023 „Die Amtszeit von Papst Benedikt war keine leichte Zeit. Sie war auch geprägt von dem furchtbaren Missbrauchs- und Vertuschungsskandal, in den er als früherer Erzbischof von München mit hineingezogen wurde“, sagt der Berliner Weihbischof Dr. Matthias Heinrich. Quelle: Erzbistum Berlin

Kommentar: Der frühere Erzbischof von München, Kardinal Ratzinger, wurde nicht in den Missbrauchs- und Vertuschungsskandal „hineingezogen“ – er war der Verantwortliche. Dass Bischöfe, Erzbischöfe, Kardinäle sich als ohnmächtig darstellen und nicht als diejenigen, die die Macht und Verantwortung hatten, gehört zum Narrativ der Verantwortungs-Verweigerung.


5.1.2023 Die offizielle Pontifikats-Urkunde für den verstorbenen Benedikt XVI. würdigt dessen Einsatz im Kampf gegen den sexuellen Missbrauch an Minderjährigen durch Geistliche. In der Urkunde, die dem Leichnam am Mittwochabend in den Sarg beigelegt wurde, heißt es: „Er kämpfte mit Entschlossenheit gegen Verbrechen, die von Vertretern des Klerus gegen Minderjährige und verletzliche Personen begangen wurden und rief die Kirche zu Umkehr, Gebet, Reue und Reinigung auf.“ Quelle: katholisch.de

Kommentar: Missbrauchsbetroffene im katholisch-kirchlichen Kontext und jene, die ihnen Glauben schenken, wissen es anders.


5.1.2023 Der Fall des Jesuiten Rupnik ist noch nicht ausgestanden. Ordensfrauen wurden nicht gehört. Die Zuständigen – das Bistum Rom, das im Auftrag von Papst Franziskus von Kardinal Angelo De Donatis verwaltet wird, die Jesuiten und der Vatikan – werden einiges zu klären haben. Quelle: Domradio


4.1.2023 Die Pariser Staatsanwaltschaft ermittelt gegen den ehemaligen Erzbischof Michel Aupetit, Paris, wegen des Verdachts sexueller Übergriffe auf eine schutzbedürftige Person. Der emeritierte Erzbischof soll eine „Affäre“ (?) mit einer schutzbedürftigen Person gehabt haben, die Gegenstand einer gerichtlichen Schutzmaßnahme sei. Quelle: katholisch.de


4.1.2023 Die bundesweite Betroffeneninitiative „Eckiger Tisch“ fordert die Staatsspitze und die anderen deutschen Teilnehmer an der Beerdigung von Benedikt XVI. auf, sich klar auf die Seite aller Opfer von Missbrauch zu stellen. „Lassen Sie sich nicht für den Versuch einspannen, die Geschichte umzuschreiben“, erklärte Geschäftsführer Matthias Katsch. Quelle: katholisch.de


4.1.2023 Prof. Irmtraud Fischer sagt zu den Bestrebungen, Papst Benedikt XVI. heilig zu sprechen: „Ein System erteilt sich selbst die Absolution und verhöhnt damit seine Opfer.“ So ist es. Quelle: herberthaag-stiftung.ch


4.1.2023 Die Pariser Staatsanwaltschaft ermittelt gegen den ehemaligen Erzbischof Michel Aupetit, Paris, wegen des Verdachts sexueller Übergriffe auf eine schutzbedürftige Person. Der emeritierte Erzbischof soll eine „Affäre“ (?) mit einer schutzbedürftigen Person gehabt haben, die Gegenstand einer gerichtlichen Schutzmaßnahme sei. Quelle: katholisch.de


3.1.2023 Hermann Häring schaut auf Joseph Ratzinger: „Die Tragik einer überforderten Karriere“. Quelle: hjhaering


2.1.2023 Der Sektenchef der Colonia Dignidad, Chile, Paul Schäfer, missbrauchte und vergewaltigte als Laienprediger und Jugendpfleger in
Deutschland bereits Kinder. Als er 1961 angezeigt wurde, ging er mit seinen Anhänger*innen nach Chile. Bis heute finden sich auf dem Gelände
fast keine Erinnerungen. Über ein von den Angehörigen der Verschwundenen geforderteres Dokumentationszentrum wird noch verhandelt. Die Colonia Dignidad ist heute ein touristisches Ziel für Wochenendausflügler. Quelle: DLF


2.1.2022 Georg Gänswein berichtet vom Konflikt zwischen Papst Franziskus und Joseph Ratzinger wegen der Alten Messe. Er sagte, die Alte Messe sei über Jahrhunderte für viele Menschen die „Quelle ihres geistlichen Lebens“ gewesen, „Nahrung für viele Heilige“. Nicht vergessen werden dürfe auch, dass dies auch für viele junge Leute gelte, „die das ganze Theater um das Konzil gar nicht mehr richtig verstehen“. Quelle: domradio


2.1.2023 Vor einer voreiligen Bewertung des Umgangs des verstorbenen früheren Papstes Benedikt XVI. mit Missbrauchsfällen warnt der Münsteraner Kirchenrechtler Thomas Schüller: „Eine gesicherte Einschätzung werden Historiker erst in 60 Jahren abgeben können, wenn die Akten der Glaubenskongregation aus seiner Amtszeit zugänglich sind.“ Quelle: Kirche und Leben Zur Erinnerung: Reisinger, Doris; Röhl, Christoph: Nur die Wahrheit rettet. Der Missbrauch in der katholischen Kirche und das System Ratzinger, München 2021


2.1.2023 Joachim Frank schaut auf das Lebenswerk von Joseph Ratzinger. Im Blick auf seinen Umgang mit Missbrauchsfällen konstatiert Frank: „Ideologisch vergraben in das Erbe des Augustinismus mit seiner Skepsis, ja Aversion gegen die menschliche Autonomie und zutiefst traumatisiert
durch seine persönlichen Erfahrungen der Studentenrevolte in den 1960er-Jahren, machte er bis zuletzt die „böse Welt“ mit ihrer Unmoral für den Missbrauch verantwortlich. Mängel in Verfassung und Lehre der Kirche kamen ihm dabei ebenso wenig in den Sinn wie das systemische Versagen der kirchlichen Hierarchie. Quelle: fr


2.1.2023 Das Missbrauchsverfahren vor dem Landgericht gegen den verstorbenen Papst emeritus Benedikt XVI. ist nicht unterbrochen. Das Landgericht Traunstein teilt mit, dass an die Stelle des verstorbenen Beklagten die Erben treten. Der Rechtsanwalt Andreas Schulz, der den Kläger Andreas Perr vertritt, sieht nun im Missbrauchsverfahren Papst Franziskus als den Rechtsnachfolger des Beklagten, da der verstorbene Papst emeritus Benedikt den Vatikan als Erbe eingesetzt habe. Quelle: correctiv


1.1.2023 Der Mainzer Bischof Peter Kohlgraf hält es für verfrüht, das Lebenswerk von Joseph Ratzinger, dem früheren Papst Benedikt XVI., zu bewerten. Quelle: Neues Ruhrwort


31.12.2022 Eduard Kopp: Ein Rückblick auf das Leben von Kardinal Joseph Ratzinger, von 2005 – 2013 Papst Benedikt XVI., der sein Versagen im  Umgang mit Missbrauchsfällen nicht unterschlägt. Quelle: chrismon


31.12.2022 Vor dem Landgericht Traunstein wollte ein mutmaßliches Missbrauchsopfer klären lassen, ob Joseph Ratzinger als Münchner Erzbischof von 1977-1982 in einem Missbrauchsfall zu Schadenersatz verpflichtet ist oder war. Die Feststellungsklage sollte am 28.3.2023 verhandelt werden. Nach dem Tod von Kardinal Ratzinger wird die Klage nicht mehr verhandelt. Quelle: Süddeutsche


31.12.2022 Hermann Häring zum Tod von Kardinal Ratzinger: Der einsame Kämpfer. Quelle: Publik Forum


31.12.2022 Kardinal Joseph Ratzinger, von 2005 bis 2013 Oberhaupt der katholischen Kirche, ist tot. Markus Nolte über das Papsttum von Benedikt XVI.: Unbeirrbarer und umstrittener Verteidiger des Glaubens. Quelle: Kirche und Leben


29.12.2022 Peter Hein hat im Bergedorfer Kinderheim am Grasreder Quälerei, Demütigung und sexuellen Missbrauch durch Thuiner
Franziskanerinnen erlebt. Er erzählt davon. Quelle: Abendblatt