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Presse

Foyers de charité

7.5.2020 Pater Georges Finet (1898-1990), dem Mitbegründer der privaten Vereinigung von Gläubigen päpstlichen Rechts, werfen Frauen vor, dass er sie als Minderjährige und junge Frauen bei der Beichte sexuell missbraucht habe. Das ergab eine unabhängige Untersuchung. Auch andere „Väter“ und Mitglieder der Foyers haben sich als Missbrauchstäter erwiesen. Zunächst hatten 26 Frauen Vorwürfe erhoben, sie seien als zumeist ehemalige Schülerinnen im Alter von zehn bis 14 Jahren missbraucht worden. 2020 erheben fast 50 Frauen Vorwürfe.

7.11.2022 Im Februar 2022 war Kardinal Ricard zum päpstlichen Delegierten für die Leitung der Foyers de Charité ernannt worden. Nun gesteht der Kardinal selbst den sexuellen Missbrauch einer Jugendlichen. Quelle: katholisch.de

16.6.2023 Der französische Bischof Herve Gosselin (67) Angouleme, wird  beschuldigt, als Leiter des spirituellen Zentrums von Tressaint bei Dinan, das „Foyers de Charité“ in der Bretagne (bis 2016) sexuelle und geistliche Missbräuche vertuscht zu haben. Es lägen Aussagen mehrerer betroffener Frauen vor; sie werfen dem heutigen Bischof Einschüchterung, Verharmlosung und Geheimhaltung von Vorfällen sexueller Gewalt vor. Auch gegen seinen Vorgänger, Pater Andre-Marie van der Borght, gibt es Vertuschungsvorwürfe. In Tressaint ist von etwa 90 weiblichen Opfern auszugehen. Gosselin sagte zu, sich zu informieren, aber die Missbräuche gingen weiter. Er rechtfertigte das Verhalten eines mutmaßlichen Tätern mit dem Verhalten der mutmaßlichen Opfer – deren Einstellung führe zu solchen Situationen. Der heutige Bischof Gosselin soll mögliche Aussagen gegen van der Borght per Aushang untersagt haben. Quelle: Neues Ruhrwort