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Bilanzen der Bistümer und Orden

 Bill Taft auf Pixabay Bill Taft auf PixabayHier dokumentiere ich Missbrauchsfälle, die in katholischem Kontext stattfanden. Dabei greife ich auf Informationen von Online-Medien zurück, nicht auf Print-Medien und nicht auf privat erhaltene, nicht-öffentliche Informationen. Die verlinkten Nachrichten ermöglichen also nur einen sehr begrenzten Blick auf das tatsächliche Vorkommen sexualisierter Gewalt gegen Minderjährige und Schutzbefohlene in der katholischen Kirche.

Nach eigenen Recherchen wurde bis 2018 von mindestens 1192 Bistumspriestern, die Minderjährige missbrauchten, in Online-Medien berichtet. In den Orden gab es mindestens 231 als Täter bekannte Ordenspriester. Bistumspriester hatten mindestens 2.138 Opfer, Ordenspriester hatten mindestens 1.057 Opfer. 

In Deutschland mussten wir also bis 2018 von mindestens 1.420 Klerikern ausgehen, die 3.427 Minderjährige missbrauchten. (Die Gesamtzahl der 2016 lebenden Kleriker in Deutschland betrug 13.856.)

Wenn jeder Täter im Durchschnitt 4 Opfer hat, wäre von einer deutlich höheren Opferzahl auszugehen, als sie von Bistümern und Orden behauptet wurde bzw. durch die Presse ging. Bis 2019 wurden ca 1900 Opfer mit Geldzahlungen in Anerkennung des Leids bedacht. Die katholische Kirche in Deutschland zahlte ca 8,3 Millionen Euro an Leistungen in Anerkennung des Leids der Opfer.

MHG-Studie 9/2018

Die MHG-Studie geht von 1.670 beschuldigten Bistumspriestern aus, die mindestens 3.677 Minderjährige sexuell missbrauchten. Dabei wurden jedoch weder Männer- und Frauen-Orden noch Internate, Kinderheime etc. berücksichtigt. Zählt man die bekanntgewordenen (!) Ordenskleriker, die Minderjährige missbrauchten, hinzu, kommen wir auf mindestens 1901 Priester-Täter, die 4734 Opfer hatten. Nach Angaben der MHG-Studie ist jeweils mit einer hohen Dunkelziffer zu rechnen. Eine Studie der Universität Ulm unter Leitung von Jörg Fegert geht von jeweils ca 110.000 Opfern in beiden Großkirchen aus. 

Auch nach der MHG-Studie werden weitere Missbrauchsfälle bekannt, die nicht in die Studie eingingen bzw. in der jüngeren Vergangenheit geschahen und der Gegenwart geschehn. Dabei sind die Angaben der Bistümer und - soweit sie gemacht werden, auch der Orden - noch immer häufig sehr verwirrend.

  • Die von den Bistümern und in den Berichten desselben Bistums in unterschiedlichen Jahren verwendeten Bezeichnungen sind unklar: Manchmal werden “Fälle” genannt, von denen unklar ist, ob es sich um Anzahl der Opfer oder die Anzahl der Taten handelt oder ob die Anzahl der Täter gemeint ist. Gleiches gilt für die Begriffe “Vorfälle”, "Übergriffe", “Meldungen” und “Hinweise”.
  • Manchmal werden Opferzahlen genannt, aber keine Täterzahlen oder umgekehrt: Täterzahlen werden benannt, nicht jedoch Opferzahlen.
  • Manchmal werden Opferzahlen von Vorjahren mitgezählt, manchmal nicht. Manchmal werden Täter- und Opferzahlen aus unterschiedlichen Zeiträumen zusammengefasst. Ein Vergleich mit zuvor veröffentlichten Zahlen ist so oft auch innerhalb eines Bistums kaum möglich.
  • Manchmal werden Ordensleute in den Aussagen der Bistümer genannt, manchmal nicht; manchmal ist nicht erkennbar, ob Täter einem Orden oder einem Bistum zugeordnet werden müssen. Vermutlich verschwinden Ordenspriester, die in Bistümern z.B. per Gestellungsvertrag arbeiten, in der Grauzone zwischen Orden und Bistümern: Keiner ist zuständig, Bistümer schieben den Orden den Täter zu; Orden schieben den Bistümern den Täter zu und am Ende ist niemand zuständig und berichtet wird auch nicht.
  • In manchen Bistümern werden zu einem früheren Zeitpunkt höhere Täter- oder Opferzahlen genannt als später. Die Differenz wird nicht erklärt.
  • In einigen Veröffentlichungen wurden als Täter auch benannt, wer körperliche Gewalt, nicht jedoch sexuelle Gewalt anwandte. Da alle Gewaltformen vergleichbar traumatisch erlitten werden können, halte ich die Differenzierung zwar für sinnvoll, aber nicht für entscheidend. Zudem ist unübersehbar, dass auch körperliche Misshandlung nicht selten sexuell konnotiert ist – das Schlagen auf das entblößte Gesäß z.B. dürfte sexuell motiviert sein (vgl. Helmut Jaschke: Du schlägst mit dem Stock, aber rettest sein Leben!”, Gelnhausen 2013, S. 16).
  • Manche Bistümer haben seit der MHG-Studie keine weiteren Angaben mehr gemacht.
  • Es ist von einer hohen Dunkelziffer auszugehen. So hat Frau Dr. Westpfahl bereits 2010 berichtet, es sei “ihr gelungen, im Ergebnis neunmal mehr Fälle des Missbrauchs zu identifizieren als sie vorher dem zuständigen Missbrauchsbeauftragten der Erzdiözese [München-Freising] durch eigene Recherchen oder durch Hinweise von Opfern bekannt geworden waren”.
  • Kurz: Unten stehende Angaben spiegeln nur die Spitze des Eisbergs.

Offizielle Angaben der Deutschen Bichofskonferenz zu Geldzahlungen 2011 bis 2019

Die Orden veröffentlichen meistens keine Zahlen; Täter aus den Orden werden üblicherweise von den Orden, nicht von den Bistümern geführt. Die Bischofskonferenz veröffentlicht keine Zahlen zu den Tätern – wir könnten erschrecken.

2012-01-10 volksfreund.de: 950 Anträge auf “Entschädigung”, keine Angaben über Täterzahlen

2012-02-28 presseportal.de 950 Anträge, keine Angaben über Täterzahlen

2012-12-07 mobil.stern.de, 1200 Anträge, keine Angaben über Täterzahlen

2014-04-23 la-croix.com 1380 Anträge, keine Angaben über Täterzahlen

2015-01-15 rp-online ca 1500 Anträge, davon ca 1425 bewilligt, keine Angaben über Täterzahlen

2016-01-20 news.feed-reader.net (http://news.feed-reader.net/ots/3229468/) mehr als 1000 Anträge, mehr als 860 Beschuldigte

2016-01-21 nw.de ca 1650 Anträge, davon ca 1568  bewilligt, keine Angaben über Täterzahlen

2016-03-16 domradio.de ca 1600 Anträge, keine Angaben über Täterzahlen

2016-06-22 katholisch.de, rund 1700 Anträge, keine Angaben über Täterzahlen

2017-06-26 der westen, rund 1700 Anträge, keine Angaben über Täterzahlen

2018-01-10 taz 1750 Anträge, keine Angaben über Täterzahlen

2018-03-23 fnp.de, 1675 bewilligte Anträge, keine Angaben über Täterzahlen: (2015: 105 Anträge; 2016: 126 Anträge; 2017: 54 Anträge).

2019-03-15 blog.zdf.de 1900 Anträge


Bistum Aachen


 

6.9.2019 Im Bistum Aachen haben sich fünf weitere Missbrauchsopfer von Klerikern gemeldet. Bei drei der Opfer gab es bereits Anschuldigungen gegen die Täter, die inzwischen gestorben sind. In einem Fall lebt der Beschuldigte noch. Da will das Opfer auf eine strafrechtliche Verfolgung verzichten.

Quelle: www1.wdr.de

 


25.9.2018  886 Personalakten von 1934-2016, 55 Beschuldigte, 86 Opfer,

Nur bei 22 der Beschuldigten gab es einen Vermerk in der Personalakte. 26 Strafanzeigen, gegen 10 Beschuldigte gab es Seitens des Bistums Sanktionen bis hin zur Entlassung aus dem Klerikerstand.

katholisch.de MHG-Studie

Stand Täter- und Opferzahl: 26.9.2013: 141 Opfer, 59 Täter,  323.000 Euro an 67 Opfer

20.1.2016 noz-cdn.de: 67 anerkannte Anträge, 323.000 Euro

28.5.2015 wz-newsline (Georg K.)

6.2.2015 welt.de (Georg K.)

6.7.2013 Aachener Zeitung: 141 Opfer, 59 Priester des Bistums, 49 Verjährungen, 43 Zahlungen – 267.000 Euro

26.9.2011 Bistum Aachen: 65 Opfer, 23 Anträge, 15 Zahlungen, 82.000 Euro

25.7.2011 http://www.domradio.de/aktuell/75321/bistum-aachen-zahlt-an-missbrauchsopfer.html: 65 Opfer

20.2.2011 an-online: 1 Täter Eilendorf/Schmidt

20.2.2011 AZ-Web: 1 Täter Eilendorf

21.1.2011 wz-newsline Fall Georg K.

10.9.2010 welt 24 Täter, 1945 – 2010  7 Verurteilungen,

10.9.2010 Abendblatt 24 Täter

10.9.2010 Spiegel 24 Täter

9.12.2009 WZ 1 Lehrer. Pornografie

15.7.2002 Spiegel Norbert E. 


Bistum Augsburg


21.2.2019 Der Priester, dem der Besitz von illegaler Pornografie vorgeworfen wurde, ist unschuldig. Das Verfahren wurde eingestellt. Allerdings läuft ein zweites Verfahren. Gegenstand sind versuchte Kontaktaufnahmen zu minderjährigen Schülern zwecks Verabredung persönlicher Treffen. Derzeit wird die strafrechtliche Relevanz geprüft.

Quelle: Augsburger Allgemeine

28.11.2018 Im Bistum Augsburg ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen einen kath. Priester wegen des Besitzes von möglicherweise strafrechtlich relevanter Pornografie, möglicherweise Kinderpornografie. Der Priester wurde vom Dienst freigestellt.

Quelle: br.de

25.9.2018 In der MHG-Studie sind viele Missbrauchsfälle, die in direkter Verbindung zur Katholischen Kirche stehen, nicht erfasst. So kommen beispielsweise die im Februar vom BR aufgedeckten Misshandlungen von Buben und Mädchen im Donauwörther Kinderheim Heilig Kreuz nicht vor. Ehemalige Heimkinder hatten dem BR von sexuellem Missbrauch, Schlägen und psychischer Gewalt in den 1960er und 1970er Jahren berichtet. Haupttäter war offenbar der bereits verstorbene Priester und Leiter des Heims, Max Auer. Das Bistum Augsburg hat inzwischen 13 Opfer befragt.

Quelle: br.de


25.9.2018  1.483 Personalakten zwischen 1946 und 2015, 85 Beschuldigte, 164 Opfer

Seit Bekanntwerden der Missbrauchsfälle seien zudem 30 Fälle ohne Prüfung der Verjährungsfristen an die Staatsanwaltschaft weitergegeben worden. In 14 Fällen sei der Bischof vom Vatikan damit beauftragt worden, ein eigenes Strafdekret zu erlassen.

katholisch.de MHG-Studie

Eigene Recherchen: mind. 52 Täter, ca 168 Opfer (darunter Opfer körperlicher Gewalt)

Stand 27.2.2018 Augsburger Allgemeine 51 Priester-Täter, 104 Opfer und mehr, Zahlungen an 66 Opfer

21.8.2018: mind. 15 Betroffene im Kinderheim Donauwörth; Quelle: https://www.br.de/nachrichten/bayern/missbrauch-im-kinderheim-aufarbeitung-in-donauwoerth,R1MkJOo

26.4.2018 katholisch.de Kinderheim Donauwörth, Max Auer, 12 Opfer

25.4.2018 br.de Donauwörth, Max Auer

27.2.2018 Augsburger Allgemeine Donauwörth, 6 Betroffene in Donauwörth, seit 2010 66 Entschädigungen 480.000 Euro

1.12.2017 Augsburger Allgemeine   2-4 weitere Opfer Maristenkolleg

29.11.2017 br.de vermutlich weitere Opfer Nördlingen

21.11.2017 Augsburger Allgemeine  475000 € an 64 Opfer

10.11.2017 katholisch.de Nördlingen, Maristenkolleg, 1 Täter, 1 Opfer

 3.7.2017 Donaukurier keine Hinweise auf Missbrauch Pfaffenhofen

26.5.2016 hallertau.info Ermittlungen wegen Missbrauch Pfaffenhofen

26.2.2014 stadtzeitung.de 26.2.2014 Kinderpornografie, Unterthürheim

10.6.2013 Stadtzeitung Unterthürheim

8.3.2013 Bistum Augsburg 99 Opfer sexueller Gewalt, 49 Opfer körperlicher Gewalt

Ende 2012 noz-cdn.de  26 Opfer entschädigt, 149.000 Euro

20.2.2012 Bistum Augsburg 99 Opfer sexueller Gewalt, 49 Opfer körperlicher Gewalt

21.12.2011 Augsburger Allgemeine 65 neue Hinweise auf mögliche Missbrauchsfälle oder körperlicher Gewalt an Minderjährigen – hauptsächlich durch Geistliche – erhalten. 16 beschuldigte Priester aus dem Zuständigkeitsbereich des Bistums, in 14 Fällen Übernahme der Therapiekosten, ca 100.000 Euro.

5.6.2012 augsburger-allgemeine.de 1992 erste Anschuldigung wegen Kinderpornografie, Berufung zum Jugendseelsorger kam deshalb nicht zustande. 2011 Anschuldigung wegen Kinderpornografie, Abberufung des Pfarrers 2011, seit 2011 im Ruhestand “aus gesundheitlichen Problemen”

30.7.2011 augsburger-allgemeine.de 1 mutmaßlicher Täter, Ordenspriester, Aichach 

17.3.2011 Augsburger Allgemeine, 1 Täter Aichach , 13 Opfer; zwischen 1994 und 1999 sieben Opfer (8-12 J.)

24.10.2010 Süddeutsche  Augsburg 34 Fälle;  München 156, 80 Fälle Kloster Ettal, 27 Fälle Salesianer, Passau 40 Fälle, Würzburg gut 30 Fälle; Eichstätt und Bamberg geben keine Zahlen raus

9.9.2010 Mittelbayerische 80 Personen melden sexuelle oder körperliche Gewalt, 34 Beschuldigte davon betreffen Bistum Augsburg

8.9.2010 Augsburger Allgemeine  34 Beschuldigte, 1946 bis 2003


Bistum Bamberg


22.1.2019 Das Bistum Bamberg hat bisher 26 Strafanzeigen gegen 41 verdächtige Personen gestellt. br

24.10.2018 Präses eines kath. Jugendverbandes, 1 Opfer in der MHG-Studie eingerechnet, möglicherweise 400-500 Opfer, Quelle: br.de  Domradio

domradio.de

25.9.2018  Untersuchte Personalakten: 1.711; 41 Beschuldigte, 88 Opfer zw. 4 und 20 Jahren; 37 jünger als 13. 56 Opfer m., 32 Opfer w., 15 kirchenrechtliche Verfahren, 5 Meldungen an die Glaubenskongregation im Vatikan.

katholisch.de MHG-Studie

Stand: 20.1.2016  22 Täter, 26 Opfer, 18 Zahlungen

20.1.2016 nordbayerischer-kurier.de 22 Täter, 26 Opfer, 18 Zahlungen

2.4.2013 pnp sieben neue Vorwürfe, 2012 zwölf Fälle

1.3.2011 Augsburger Allgemeine kirchenrechtliche Untersuchungen werden noch geprüft, 1 mutmaßlicher Täter

25.2.2011 Nordbayern 2001 erster anonymer Hinweis auf einen Täter, 2005 überörtliche Leitungsfunktion in Fürth; 2008 Anzeige beim Bistum, Anfang 2011 zweites mutmaßliche Opfer

14.8.2010 Tagesspiegel.de Domkapitular

29.7.2010 Süddeutsche 1 Täter Domkapitular und Personalchef in Bamberg, Leiter des Internats Ottonianum; 2 Selbstmorde, Zusammenhang mit Missbrauch unklar; 8 Opfer, Glaubenskongregation informiert

20.3.2010 Spiegel Aufseesianum, Bamberg , zwei Beschuldigte

11.3.2010 Merkur Bamberger Internat Ottonianum, 10 “Fälle”, drei Opfer, 1 Täter

19.1.2010  Spiegel Domkapitular, Übergabe an Glaubenskongregation 

25.12.2009 Zeit Domkapitular, mehrere Jugendliche als Opfer

20.4.2009 Spiegel Fall Weiß

6.8.2008 Süddeutsche kirchlicher Mitarbeiter steht im Verdacht, sich an mehreren Frauen sexuell vergangen zu haben.

3.8.2008 Focus Domkapitular Im Herbst 2007 trafen sich der beschuldigte Domkapitular Otto M., dessen Mitarbeiter, ein Jurist und ein Psychologe in einem Nürnberger Caritashaus mit dem heute 40-jährigen Opfer Erwin S. Dieser sollte eine Verzichtserklärung unterschreiben und sich verpflichten, nie mehr solche Vorwürfe gegen M. zu erheben. Erwin S. lehnte ab, obwohl die Kirchenmänner angeblich mit einer Verleumdungsklage drohten. M. soll als Schulleiter des Knabenseminars Ottonianum in Bamberg mehrere Jungen sexuell missbraucht haben.


Erzbistum Berlin


6.3.2019 Im Jahr 2018 lagen im Erzbistum Berlin 86 (Vorjahr: 77) Meldungen über Vorwürfe sexuellen Missbrauchs oder sexueller Übergriffe an Minderjährigen und erwachsenen Schutzbefohlenen durch Kleriker, vom Erzbischof beauftragte Ordensangehörige und andere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im kirchlichen Dienst vor. Damit wurden neun neue Vorwürfe, vier davon gegen Kleriker, erhoben.

Quelle: Erzbistum Berlin

6.3.2019 Im Erzbistum Berlin wurden alle vorhandenen Akten über die Kleriker, bei denen es im Rahmen der MHG-Studie von 1946 - 2014 Verdachtsmomente gab, an externe Berater gegeben. Zusätzlich zu den bislang bekannten 51 Tätern wurden vier weitere Akten übergeben, die nicht in die MHG-Studie eingegangen sind. Insgesamt gibt es im Erzbistum nun 55 Beschuldigte, 22 von ihnen leben noch. Neuere Angaben zur Zahl der Opfer werden nicht gemacht.

Quelle: Erzbistum Berlin   Erzbistum Berlin

19.11.2018 Berliner Zeitung Ende September liegt die Zahl der Berliner Fälle jetzt bei 77 Übergriffen auf Minderjährige und Erwachsene, die die Betroffenen seit 1947 zum Teil selbst bei der Kirche angezeigt haben.

25.9.2018 Im Erzbistum Berlin wurden 77 Minderjährige Opfer sexuellen Missbrauchs durch Kleriker. Bis zum 15. Dezember 2017 lagen im Erzbistum Berlin 77 (59) Meldungen über Vorwürfe sexuellen Missbrauchs oder sexueller Übergriffe an Minderjährigen und erwachsenen Schutzbefohlenen durch Kleriker, vom Erzbischof beauftragte Ordensangehörige und andere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im kirchlichen Dienst vor. Im Jahr 2017 wurden demnach sechs neue Vorwürfe erhoben. In diesen Zwischenbericht eingegangen sind jetzt 18 Fälle, die durch die MHG-Studie recherchiert wurden und Meldungen aus früheren Jahren betreffen. Insgesamt gehen die Vorwürfe bis auf das Jahr 1947 zurück, die Beschuldigten sind zum Teil verstorben.

Quelle: erzbistumberlin.de


25.9.2018  Untersuchung von 1.401 Akten zwischen 1946 und 2014, 51 Täter, keine Opferangaben

katholisch.de MHG-Studie

Stand 27.2.2018: erzbistumberlin.de 31 Geistliche Täter, 59 Opfer, 19 Anträge gestellt und bewilligt, 85.000 €;

Im Januar 2016 waren es bereits 31 geistliche Täter, seither kamen 10 neue Vorwürfe dazu. Gibt es also mehr als 31 Täter?

27.2.2018 Erzbistum Berlin 6 neue Vorwürfe, Täterzahl unbekannt

27.2.2018 morgenpost.de 6 neue Vorwürfe, Täterzahl unbekannt

26.1.2017 domradio.de 53 Meldungen, 4 neue Vorwürfe, auch neue Täter seit 20.1.2016?

20.1.2016 noz-cdn.de Zahlungen an 16 Opfer, 90.000 Euro

20.1.2016 tagesspiegel.de 31 Geistliche und kirchl. Mitarbeiter, 2014 gab es 3 neue Meldungen

4.6.2012 Berliner Zeitung Reinickendorf, Missbrauchsopfer sorgt für Eklat; focus.de: 25.9.2018 Der Täter unterzog sich einem forensischen Gutachten. Das Erzbistum geht davon aus, dass von ihm keine Gefahr mehr ausgeht. Rom entschied, dass er im Ruhestand bleibt und keine eigene Gemeinde mehr erhält. Das Erzbistum Berlin erlaubt ihm, weiterhin Gottesdienste zu feiern. berliner-kurier.de

Peter Beyer zum Beispiel erwartet, dass der Mann, der ihn missbraucht hat, als Priester nicht mehr tätig sein darf. Das ist allerdings nicht der Fall. Er hat sich einer forensischen Begutachtung unterzogen. Das Erzbistum geht jetzt davon aus, dass von ihm keine Gefahr mehr droht. Er bleibt im Ruhestand und bekommt keine eigene Gemeinde mehr, das sind Auflagen aus Rom. Gottesdienste darf er jedoch feiern.
Peter Beyer zum Beispiel erwartet, dass der Mann, der ihn missbraucht hat, als Priester nicht mehr tätig sein darf. Das ist allerdings nicht der Fall. Er hat sich einer forensischen Begutachtung unterzogen. Das Erzbistum geht jetzt davon aus, dass von ihm keine Gefahr mehr droht. Er bleibt im Ruhestand und bekommt keine eigene Gemeinde mehr, das sind Auflagen aus Rom. Gottesdienste darf er jedoch feiern.
Peter Beyer zum Beispiel erwartet, dass der Mann, der ihn missbraucht hat, als Priester nicht mehr tätig sein darf. Das ist allerdings nicht der Fall. Er hat sich einer forensischen Begutachtung unterzogen. Das Erzbistum geht jetzt davon aus, dass von ihm keine Gefahr mehr droht. Er bleibt im Ruhestand und bekommt keine eigene Gemeinde mehr, das sind Auflagen aus Rom. Gottesdienste darf er jedoch feiern.
Peter Beyer zum Beispiel erwartet, dass der Mann, der ihn missbraucht hat, als Priester nicht mehr tätig sein darf. Das ist allerdings nicht der Fall. Er hat sich einer forensischen Begutachtung unterzogen. Das Erzbistum geht jetzt davon aus, dass von ihm keine Gefahr mehr droht. Er bleibt im Ruhestand und bekommt keine eigene Gemeinde mehr, das sind Auflagen aus Rom. Gottesdienste darf er jedoch feiern.

18.4.2011 Badische Zeitung 1 Täter 1997; Erzbistum Berlin kümmert sich nicht, erfindet Altersgrenzen

29.3.2011  Tagesspiegel Pfarrer Reinickendorf, beurlaubt

28.3.2011 Tagesspiegel Reinickendorf 1 Täter, bekannt seit den 90er Jahren, keine Konsequenzen; 2011 Entpflichtung

28.12.2010 Morgenpost Täter Ulrich H., 2 Opfer (Geschwister)

21.12.2010 Tagesspiegel 1 Täter M., 1 Opfer, Auszeit aus gesundheitlichen Gründen

19.12.2010 Erzbistum Berlin 1 Pfarrer Reinickendorf, Auszeit aus gesundheitlichen Gründen

29.6.2010 welt.de Im Erzbistum Berlin (402 000 Katholiken) bekamen bislang zwölf Opfer 53 000 Euro.

26.5.2010 Tagesspiegel 8 Opfer

8.3.2010 Morgenpost, Hedwigsschwester, 1 Opfer

29.1.2010 archiv.raid-rush.ws Hohenschönhausen, 1 Täter, 1 Opfer


Bistum Dresden-Meißen


16.11.2018 Im Bistum Dresden-Meißen ist der Pfarrer einer polnisch-sprachigen katholischen Gemeinde suspendiert und nach Oppeln, Polen, zurückberufen worden. Er soll in den 1970er-Jahren sexuellen Missbrauch an einem Kind/an Kindern begangen haben. Ersten Informationen zufolge geht es zunächst um einen Tatvorwurf, der nicht nur kirchliche Untersuchungen nach sich zieht, sondern auch staatsanwaltschaftliche Ermittlungen. Die Arbeitsstellen des Beschuldigten in Deutschland werden nun überprüft: Neben Leipzig war er in der deutschen Gemeinde in Neustadt in Sachsen, an der Pleiße hielt er Gottesdienste in polnisch-katholischen Gemeinden in Engelsdorf und Lindenau. Zudem feierte er etwa in Borna regelmäßig eine katholische Messe mit polnischen Arbeitern.Quelle: lvz.de


 25.9.2018  354 Personalakten, 3 Laiisierungen, 15 Beschuldigte,13 männliche und 15 weibliche Betroffene

katholisch.de MHG-Studie

mind. 4 Täter, mind. 15 Opfer, 14 Zahlungen, 90.000 Euro

20.11.2017 bistum-dresden-meissen.de 1 Suspendierung Winfried M. gemaß can. 1351 CIC (Geltungsbereich, keine Angabe von Gründen)

20.1.2016 noz-cdn.de, 14 anerkannte Anträge

26.2.2012 mz-web.de 6 Opfer, 4 Täter

22.7.2010 Bistum Dresden- Meißen Kaplan in Riesa, 2 weitere Fälle, 

22.7.2010 lvz-online

21.7.2010 rp-online 2 Opfer Heidenau, 1 Täter

31.3.2010 Bistum Dresden-Meißen Winfried M. missbrauchte in den 1970er Jahren Kinder in Schulwohnheim im Bistum Fulda. M. musste daraufhin die Einrichtung verlassen. Es gab keine Aktenvermerke.

2.3.2010 Bistum-Dresden-Meißen Kloster Wechselburg (Ettal), 3 Entfernungen aus dem Dienst, keine konkreten Verdachtsmomente


Bistum Eichstätt


25.9.2018  526 Personalakten, 10 Täter, 29 Opfer (16 m., 13 w.)

katholisch.de MHG-Studie

Stand 24.8.2010: 7 Täter, 9 (?) Opfer, 6 Zahlungen

20.1.2016 noz-cdn.de 6 Opfer, 35.000 Euro

21.12.2014 sueddeutsche.de Beschuldigter ist unschuldig

13.12.2014 Bistum Eichstätt Pfarrer von Heideck, unbegründeter Vorwurf; Beschuldigter ist unschuldig

27.8.2013 nordbayern.de Reichertshofen/Heideck 1 Täter, mutmaßlich ein Opfer; Beschuldigter ist unschuldig

25.8.2013 nordbayern.de 1 Täter – Beschuldigter ist unschuldig

24.8.2013 sueddeutsche.de 1 Täter, Haft wegen Fluchtgefahr – Beschuldigter ist unschuldig

25.11.2010 Merkur online sechs Diözesanpriester und einen Ordensgeistlichen. In fünf Fällen wurde die Staatsanwaltschaft eingeschaltet, in einem Fall kam es zu einer Verurteilung, vier Fälle sind verjährt. Zwei der beschuldigten Priester leben nicht mehr, drei sind nicht mehr im aktiven Dienst. Bei den beiden übrigen Geistlichen – sie sind noch in der Seelsorge tätig – beziehen sich die Vorwürfe auf deren Jugendzeit, als sie also noch nicht zu Priestern geweiht waren. Es gehe bei ihnen um jeweils einen Fall, erläuterte das Bistum.

6.4.2010 nordbayern.de Interview mit Täter

18.3.2010 Stern 1 Täter Sturmius W., 1 Opfer Regensburger Domspatzen

12.3.2010 Donaukurier 1 Täter Franz H., Präfekt Canisiuskonvikt Ingoldstadt; 1 Täter Studienseminar Eichstätt – angehender Priester, 1 Täter Kolpingkaus Eichstätt

7.3.2010 Bistum-Eichstaett.de 1 Täter Sturmius W. wird von seinen priesterlichen Aufgaben entbunden, 1 Opfer


Bistum Erfurt


19.12.2018 Das Bistum Erfurt hat wegen des Verdachts des mehrfachen sexuellen Missbrauchs eines Minderjährigen bei der Staatsanwaltschaft Mühlhausen Strafanzeige gegen einen Priester erstattet. Die Taten sollen sich zwischen 1962 und 1965 im heutigen Kyffhäuserkreis ereignet haben. Der Beschuldigte bestreitet die Vorwürfe. Er lebt im Ruhestand und ülbt keine seelsorgliche Tätigkeit mehr aus. Ein kirchenrechtliches Verfahren wurde eingeleitet. In der Personalakte des Beschuldigten fanden sich keine Hinweise. Aber es gab in einer Nebenakte eine Aktennotiz des damaligen Personalverantwortlichen und späteren Weihbischofs Hans-Reinhard Koch aus dem Jahr 1989 über die Vorwürfe. Der Beschuldigte sei ermahnt worden. Der damalige Bischofr Joachim Wanke räumte ein, einen Fehler gemacht zu haben.

Quelle: katholisch.de


25.9.2018  948 Personalakten von 1946-2014; 10 Beschuldigte, 10 Jungen und 2 Mädchen als Opfer,

katholisch.de MHG-Studie

Stand: Ende 2012: 8 Täter, mindestens 12 Opfer, 12 Zahlungen 53.500 Euro

Ende 2012 noz-cdn.de 12 Anträge, 53.500 Euro

14.6.2012 Bistum Erfurt 7 Beschuldigte Priester, 1 Suspendierung mit anschließendem Ruhestand

 9.11.2012 tlz.de 1 Täter D., 1 Opfer Bistum Erfurt, 2 Opfer Bistum Fulda

8.4.2011 Thüringer Allgemeine 1 Täter Ernst W.,  4 Opfer; insgesamt 5 glaubhafte Hinweise

15.9.2010 otz.de 5+3 Täter

15.6.2010 tlz 1 ehem. Gefängnisseelsorger (Jugendgefängnis Ichtershausen)

9.4.2010 Bistum Erfurt 1 Täter, 4 Opfer

9.4.2010 spiegel 1 Täter, 4 Opfer

26.3.2010 tlz Pfarrer Klaus D. 1996 wegen des Verdachts des Missbrauchs von seinem Amt in Homburg/Efze entbunden; Missbrauch von mind. 2 Kindern

18.3.2010 maria-hilf-trutzhain Pfarrer Klaus D., sexuelle Nötigung im Jugendgefängnis


Bistum Essen


15.3.2019 Das Bistum Essen hat 29 Missbrauchsmeldungen 2018 erhalten, zwölf davon betreffen das Ruhrbistum, 17 betreffen andere Bistümer oder Einrichtungen. Die Vorwürfe richten sich gegen eine unbekannte Zahl von Geistlichen. Gegen einen Priester wurde Strafanzeige erstattet und ein kirchliches Verfahren eingeleitet. Die anderen beschuldigten Priester sind verstorben.

Quelle: www1.wdr.de  rp-online 29.3.2019


25.9.2018  Stand von 2012: 1.549 Personalakten, 60 Beschuldigte, 85 Betroffene, 19 der Beschuldigten wurden juristisch belangt; sieben von ihnen straf- und kirchenrechtlich, vier nur strafrechtlich und acht nur kirchenrechtlich.

katholisch.de MHG-Studie

Stand 9.11.2017: mind. 98  Priester (vielleicht 115), mehrere Ordensfrauen; Anzahl Opfer: mind. 98 und mehr, 77 Zahlungen, 338000 Euro

9.11.2017 Bistum Essen: 30 Missbrauchstäter in den Geheimakten, 17 mögliche weitere Täter

9.11.2017 bistum-essen  seit 2010 bis Ende 2016: 216 Hinweise auf sexualisierte Gewalt. 2016 gab es 24 Meldungen, 3 Priester, zwei Ordensfrauen, zwei Hauptamtliche, 1 Ehrenamtlicher. Gezahlt wurden 493.000 Euro, für 8 Personen wurden Therapiekosten übernommen. 9.11.2017 katholisch.de9.11.2017 t-online

10.2.2016 Bistum Essen seit 2010 192 Hinweise, 58 beschuldigte Priester; 14 Ordenspriester, 21 Ordensschwestern; 2015: 22 Meldungen über sexuellen Missbrauch mit Straftatbestand, 2 Priester, 5 Ordensfrauen, 5 Laien, 3 Ehrenamtliche

23.1.2015 Bistum Essen 173 Hinweise seit 2010, 56 beschuldigte Priester, 12 Ordenspriester, 16 Ordensschwestern, 72 bewilligte Anträge von 75

20.1.2016 noz-cdn.de, 77 Opfer entschädigt, 338.000 Euro gezahlt

12.10.2014 der westen 88 mutmaßliche Täter, davon 35 Priester und 19 Ordensangehörige (überwiegend aus dem Franz-Sales-Haus).

15.9.2013 Der Westen ehemalige Domkapitular und Vorsitzender des Kirchengerichts, das sich unter anderem mit dem sexuellen Missbrauch durch Amtsträger beschäftigte. 2 Opfer

5.12.2012 Der Westen Franz Sales Haus: mehr als 80 Opfer

30.3.2011 Der Westen Kaplan der Großgemeinde St. Clemens soll Beichtgeheimnis gebrochen haben. Er soll erfahren haben (bzw. soll nachgefragt haben) in der Beichte von sexuellen Verfehlungen des Pastors Bernward Mezger, damals Propst in St. Clemens und Vorgesetzter des Kaplans Gerhard F.. Auch Verbindungen an­­de­rer Priester in die Homosexuellen-Szene sollen im Beichtstuhl abgetastet worden sein. Der Kaplan habe es weitergetragen an Ohren, die es nicht hören sollten.

5.3.2011 Der Westen 47 Betroffene Franz Sales Haus

2.9.2010 taz Die Geschichte von Rolf D. Franz Sales Haus

19.5.2010 ORF Fall Hullermann: 1979 missbrauchte er den elfjährigen Wilfried F. Der damalige Münchner Erzbischof Joseph Ratzinger holte den bereits vorbelasteten Hullermann 1980 unter Auflage einer Therapie aus Essen nach München. Verging sich von 1982 bis 1985 erneut an Minderjähringen. Wurde 1986 zu einer Bewährungsstrafe verurteilt, aber noch während der Bewährungsfrist nach Garching entsandt, wo er ab Nov. 1987 21 Jahre arbeitete. Er missbrauchte 1998 als Pfarradministrator in Garching einen Minderjährigen. Im Februar 2008 erfuhr der Münchner Erzbischof Reinhard Marx von dem Fall und ließ ein forensisch-psychiatrisches Gutachten über den Pfarrer erstellen. Demnach wurde ihm strikt untersagt, Kinder-, Jugend- und Ministrantenarbeit auszuüben. Er wurde 2008 von Erzbischof Reinhard Marx aus Garching nach Bad Tölz versetzt. Auflage: Keine Arbeit mit Jugendlichen. Hullermann arbeitete trotzdem mit Jugendlichen.  Der Vorgänger von Erzbischof Marx, Wetter, räumte Fehler ein. 2010 wurde Hullermann suspendiert. 15.3.201o Spiegel

 3.5.2010 Der Westen  Drei Opfer, Täter Monsignore F.

12.3.2010 Spiegel Früherer Domkapitular des Bistums Essen bezahlte einen über 16 Jahre alten Jugendlichen für “Sex”. Strafbefehl gegen den Domkapitular ohne öffentliche Verhandlung. 14.0000 Euro Strafe. Tatzeitpunkt: Dezember 2009.

22.7.2002 faz.net  Direktor des Franz Sales Hauses missbraucht einen 13Jährigen, der von einem Übergriff eines anderen Priesters berichtet hatte.


Erzbistum Freiburg i.Br.


Es gibt laut Burger mindestens 442 Betroffene. An Missbrauchsopfer dieser Zeit habe seine Diözese bislang 1,3 Millionen Euro Entschädigung gezahlt. Hinzu kämen 118 000 Euro Entschädigung für Opfer der Jahre 2016 bis 2018 sowie die Übernahme von Therapiekosten. Das Geld stamme aus dem vor allem von Immobilienbesitz getragenen Haushalt des Erzbischofs und somit bewusst nicht aus Kirchensteuern.

Quelle: n-tv.de

25.3.2019 Inzwischen haben 175  von 443 Betroffenen Zahlungen in Anerkennung des Leids erhalten. Seit der MHG-Studie seien 19 Betroffene hinzugekommen, die Geldzahlungen erhielten. Das Erzbistum erwägt, in einigen Fällen monatliche Zahlungen zu leisten.

Quelle: katholisch.de

14.2.2019 In der Seelsorgeeinheit Bonndorf-Wutach wird ein Mitarbeiter, der nicht Priester ist, des Missbrauchs beschuldigt. Das mutmaßliche Opfer sei volljährig. Der Bistumssprecher Michael Hertl teilte mit, dass die externe Missbrauchsbeauftragte den Fall aufklären soll.

Dort wurde auch ein weiterer Missbrauchsfall aus den 80er Jahren angezeigt. Beschuldigt werden ein Priester und drei weitere Personen. Einer der Beschuldigten ist verstorben, ein zweiter nicht namentlich bekannt.

Quelle: swr  Badische Zeitung


25.9.2018 : 4.114 Akten, 1946-2015, 190 Beschuldigte (164 Priester, zwölf Ordensangehörige, vier Diakone), 443 Betroffene, 51,3 % weiblich.

katholisch.de MHG-Studie

Stand: 18.7.2014:119 Täter (darunter 23 Mehrfachtäter), 185 anerkannte Opfer, 130 Zahlungen, 911.000 Euro

Quelle: 18.7.2014 spiegel.de (Bericht des Erzbistums nicht mehr online)

20.1.2016 noz-cdn.de (2014 gab es 29 Anerkennungszahlungen mehr, Bericht nicht mehr online)

13.12.2014 Badische Zeitung Missbrauch im katholischen Kinderheim Bad Säckingen

20.1.2016 noz-cdn.de 101 Zahlungen, 911.000 Euro

20.7.2011 Süddeutsche Zeitung Im Erzbistum Freiburg gingen 44 Anträge ein, von denen 41 bearbeitet sind

22.10.2010 Badische Zeitung 110 Anzeigen

2.8.2010 Badische Zeitung: Birnau Pater Gregor

21.7.2010 Zeit Ermittlungen gegen Erzbischof Zollitsch eingestellt

21.7.2010 Badische Zeitung Birnau Pater Gregor und Erzbischof Zollitsch

19.7.2010 Spiegel Vertuschungsvorwurf gegen Erzbischof Zollitsch – Oberharmersbach; Bistum nimmt Zollitsch in Schutz

18.7.2010 Zeit Erzbischof Zollitsch räumt Fehler ein, keine Konsequenzen

18.7.2010 Badische Zeitung Oberharmersbach

18.07.2010 Süddeutsche Oberharmersbach, Zollitsch wusst seit 1992 Bescheid,

14.7.2010 Badische-zeitung Oberharmersbach, Zollitsch wusst seit 1992 Bescheid,

2.7.2010 Südkurier Pater G., Nussdorf

02.06.2010 Focus: Zollitsch verweist im Fall Pater G. – Birnau auf die Zuständigkeit der Zisterzienserabtei Wettingen/Mehrerau. Er habe überdies nicht von Missbrauch durch Pater G. in den 60er Jahren in Birnau gewusst, als das Kloster Mehrerau Pater G. 1987 erneut nach Birnau schickte. 2.6.2010 Die Zeit

21.5.2010 Südkurier 40 Missbrauchsfälle

5.5.2010 Südkurier Birnau: Drittes Opfer

23.4.2010 suedkurier Protest eines Opfers von Pater G., wird des Kirchplatzes verwiesen

20.4.2010 morgenweb: Ex-Dekan Fritz U. räumt ein, in Dossenheim/Weinheim 1971 einen 14-jährigen Jungen zweimal unsittlich berührt hat.

2.4.2010 welt Erzbischof Zollitsch gesteht das Versagen der Kirche. Wer versagt hat, sagt er nicht. 

24.3.2010 Badische Zeitung Vorwürfe gegen Ordensschwestern vom Heiligen Kreuz, die im Kinderheims St. Fridolin in Säckingen und im Haus Marienwald in Rickenbach Kinder misshandelt haben sollen.

21.3.2010 Tagesspiegel Erzbischof Robert Zollitsch hat die bewusste Vertuschung von Missbrauchsfällen in der Kirche zugegeben. Wer vertuscht hat, ist unbekannt.

20.3.2010 Badische Zeitung Oberharmersbach – es sei nicht um Vertuschung gegangen, sagt Zollitsch.

20.3.2010 swr Erzbischof Zollitsch soll vertuscht haben – Oberharmersbach

19.3.2010 Badische Zeitung Oberharmersbach, Franz B.

18.3.2010 Südkurier Missbrauch in Neustadt und in Mariahof in Hüfingen

3.3.2010 Spiegel Gewalt und sexueller Missbrauch in Mehrerau (woher Pater G. nach Birnau kam)

20.2.2010 swr Oberharmersbach


Bistum Fulda


5.4.2019 Das Bistum Fulda hat der Staatsanwaltschaft eine Liste mit 32 Personen gegeben. Die übergebenen Akten enthalten Namen von Priestern und von Mitarbeitern kirchlicher Einrichtungen. Darunter sind auch Akten von verjährten Fällen, von strafrechtlich nicht relevanten  oder von Fällen, in denen bereits ermittelt wird oder Beschuldigte verstorben sind.

Quelle: n-tv

23.12.2018 Im Bistum Fulda haben sich zwei weitere Betroffene gemeldet. Keine Hinweise auf einen bislang unbekannten Täter.

hessenschau.de

25.9.2018  795 Personalakten, 29 Beschuldigte, 75 Betroffene (49 m., 23 w., 23 jünger als 13) gegen 13 gab es eine kirchenrechtliche Voruntersuchung, ein Strafverfahren oder verwaltungsrechtliche Maßnahmen, 21 wurden versetzt, manche mehrfach.

katholisch.de

Stand 25.3.2018: 20 Täter, 26 Opfer, 15 Zahlungen 45.500 €.

25.3.2018 – fnp 15 Anträge auf eine Entschädigungszahlung gestellt. Der bislang jüngste Antrag stamme aus dem Jahr 2014, wie Bistums-Sprecher Christof Ohnesorge sagte. In allen Fällen seien Leistungen zwischen 1000 und 8000 Euro an die Betroffenen gezahlt worden. Insgesamt beliefen sich die Zahlungen auf 45 500 Euro. Seit 1943 seien 20 Priester und 8 Laien wegen sexuellen Missbrauchs beschuldigt worden.

8.1.2018 hessenschau Pfarrer von Kalbach Jens C.: Ermittlungen der Staatsanwaltschaft wurden eingestellt. 

10.4.2016 katholisch.de  Pfarrer von Kalbach suspendiert wegen Missbrauchsverdacht

20.1.2016 noz-cdn.de 15 Anträge 45.500 Euro gezahlt

29.12.2013 Fuldaer Zeitung Das Bistum Fulda hat bislang mindestens 37 500 Euro an alle ihm bekannten Opfer gezahlt. Keine Angaben über Opfer- oder Täterzahlen.

9.11.2012 tlz.de 1 Täter 2 Opfer im Bistum Fulda (1 Opfer Bistum Erfurt)

13.9.2011 fnp 6 Anträge 

21.3.2011 hna Pfarrer von Marburg-Schröck: Missbrauch in den 1990er Jahren im Bistum Würzburg; “mehr als ein Dutzend Fälle im Bistum Fulda” 21.3.2011 Bistum Fulda

25.11.2010 hna.de Pfarrer von Fritzlar: Sexuelle Übergriffe waren 1998 schon ein Thema im Orden. Mehrere Opfer zwischen elf und zwölf Jahre alt. Die Taten sollen zwischen 1992 und 2003 geschehen sein. Von 2003 bis 2010 besorgte sich der Angeklagte dann pornografisches Material, auf dem Kinder zu sehen seien.

25.11.2010 stern Pfarrer von Fritzlar missbrauchte zwischen 1992 und 2003 sechs Ministranten, filmte die Missbräuche teilweise und konsumierte Kinderpornografie, 7 Jahre Haft, 25.11.2010 Tagesspiegel, 1.7.2010 Orden online, 30.6.2010 Osthessen News

26.3.2010 HNA Pfarrer K.D., Homberg/Efze, Strafbefehl wegen sexuellen Missbrauchs; Versetzung nach Weimar, sexuelle Nötigung eines Mädchens im Jahr 2000

25.3.2010 Osthessen News 13 Missbrauchsfälle

17.3.2010 hna.de Pfarrer i.R. von Homberg Efze ist trotz Verbots weiterhin in katholichen Gemeinden aktiv, inklusive Erstkommunion.

9.3.2010 hna.de In den 90er Jahren wurde ein Pfarrer wurde zu zwei Jahren auf Bewährung verurteilt, weil er drei Jungen in Osthessen sexuell missbrauchte. Er wurde nach Kassel versetzt, dort weitere Missbräuche in 10 Fällen. 5.12.1996 daserste.ndr.de Pfarrer Erwin B., Großenlüder, missbraucht Messdiener, Bischof Dyba und Weihbischof Knapp sind informiert, versetzen den Täter nach Kassel. 

undatiert, vermutlich 2010/2011, Bistum Fulda, Brief an die Gemeinde in Fritzlar

29.6.2010 welt.de  Fulda zahlte im Januar 2013 mindestens 37 500 Euro.


Bistum Görlitz


25.9.2018  250 Personalakten seit 1945, 1 Beschuldigter, 1 Opfer

katholisch.de

Stand 20.1.2016: 1 Täter, 1 Opfer, 4.000 Euro Zahlung

20.1.2016 noz-cdn.de


Erzbistum Hamburg


25.9.2018  Untersuchungszeitraum 1946-2015; 660 Personalakten, 33 Beschuldigte, 103 Opfer

katholisch.de

Große Teile des heutigen Erzbistums Hamburg gehörten bis 1995 zum Bistum Osnabrück, so dass nicht immer klar zu erkennen ist, wo ein Priester angesiedelt/war/ist, in Hamburg oder in Osnabrück.

Stand: 30.1.2017: 52 Opfer, über Täter gibt es kaum Informationen. Wenn jeder Täter durchschnittlich 4 Opfer hat, müssten es in Hamburg ca 13 Täter sein. 46 Zahlungen, 240.000 Euro

30.1.2017 noz.de Täter: 2 Geistliche

26.6.2012 Abendblatt 50 Opfer

6.9.2010 bild.de  Kinderheim St. Josef nach Bad Oldesloe, 1 Täter, 3 Opfer

19.5.2010 taz Die Gemeinde sorgt sich um das Wohl des Pfarrers

10.5.2010 stern 1 Täter, 5 Opfer


Bistum Hildesheim


25.9.2018  848 Personalakten, 46 Beschuldigte, 36 verstorben, 10 noch lebende wurden zur Rechenschaft gezogen. 153 Betroffene (101 m., 16 w.)

katholisch.de MHG-Studie

mindestens 27 Täter, mindestens 75 Opfer, 33 Zahlungen

26.10.2017 kiz-online.de 11 Opfer von Peter R.; 2010 gab es 70 Meldungen, 16.10.2017 kirche-und-leben.de

Oktober 2017 Gutachten ipp München ipp-muenchen.de

16.10.2017 Stellungnahme Eckiger Tisch

27.1.2016 Spiegel Peter R.

20.1.2016 noz-cdn.de  33 anerkannte Anträge, 150.000

8.7.2016 ndr.de (https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/braunschweig_harz_goettingen/Missbrauchs-Skandal-Aufklaerung-stockt,bistum180.html) 5 Opfer seit 2011

27.1.2016 Spiegel Peter R. missbraucht Mutter und Tochter

20.1.2016 katholisch.de Hildesheim zahlt an ein Opfer

20.1.2016 focus.de 1 Opfer

4.12.2015 Spiegel Fall Peter R.

30.11.2015 presseportal.de Fall Peter R. 

30.11.2015 Morgenpost Kirche behindert Aufklärung

6.11.2015 sueddeutsche.de Bischof Janssen

22.11.2012 t- online 59 Opfer, ca 25 Priester

26.1.2012 faz.net 1 Täter, 3 Opfer

18.7.2011 spiegel Salzgitter, 1 Täter, 2 Opfer, 17.7.2011 hna.de


Erzbistum Köln


29.10.2018 Das Erzbistum Köln hat zu vier Verdachtsfällen des sexuellen Missbrauchs Informationen an die Staatsanwaltschaften Bonn, Düsseldorf und Koblenz übersandt. Dabei gehe es um mutmaßliche Taten aus den 1970er- und 1980er-Jahren. Die Meldungen basierten auf neuen Informationen von Betroffenen oder auf Erkenntnissen der internen Akten-Aufarbeitung, wie die Erzdiözese an diesem Montag mitteilte. Bei den Beschuldigten handelt es sich den Angaben zufolge um Priester aus dem Erzbistum Köln, bei denen bereits Sanktionen ausgesprochen und kirchenrechtliche Verfahren in die Wege geleitet wurden.
Quelle: domradio

27.9.2018 Im Erzbistum Köln gab es mindestens 135 Opfer durch 87 katholische Kleriker. Von den Beschuldigten lebten 54 bei Eingang der Meldung noch, in 21 Fällen gab es Maßnahmen oder Sanktionen. rp-online.de  (Die Differenz in der Opferzahl wird nicht erklärt.)


25.9.2018  Untersuchungszeitraum seit 1946, 87 Beschuldigte, 119 "Fälle", Sanktionen gegen 21 der 54 noch lebenden Beschuldigten

katholisch.de MHG-Studie

19 Täter, 77 (-140) Opfer, 77 Zahlungen

12 Täter haben im statistischen Schnitt 48 Opfer. Also müssen wir bei 77 Opfern von ca 19 Tätern ausgehen.

20.1.2016 noz-cdn 77 Anträge, 600 000 Euro

14.9.2017 general-anzeiger-bonn.de 6 Priester, mindestens 60 Opfer, 1 Täter ist noch im Dienst des Erzbistums

13.9.2017 Endbericht Josephinum

13.9.2017 katholisch de  6 priesterliche Missbrauchstäter, weitere Misshandlungen an mindestens 50 Kindern/Jugendlichen

2.5.2016 rundschau-online Pfarrer aus Efferen 1 Opfer

22.2.2016 Zwischenbericht Josephinum Münstereifel

20.1.2016 noz-cdn 77 Zahlungen, 600 000 Euro

22.2.2015 ksta.de Pfarrer aus Erftstadt, weitere Opfer

2.2.2015 express.de Pfarrer aus Erftstadt

2.2.2015 n-tv.de Pfarrer aus Erftstadt, mind. 1 Opfer

5.6.2012 wzGerresheim, Verfahren eingestellt

21.2.2011 Domradio Morsbach/ Friesenhagen/ Wildbergerhütte 1 Täter, 1 Opfer

1.4.2010 ngzonline Dormagen Raphaelshaus – Gewalt im Kinderheim

19.3.2010 stern Fall Thomas Maria B., 2004 wurde er vom Landgericht Karlsruhe wegen Vergewaltigung zu fünfeinhalb Jahren Gefängnis verurteilt.

10.3.2010 ngz online 1 Ordensmann in Knechtsteden, mehrere Opfer

6.7.2008 Focus 1 Täter Bergisch-Gladbach, mind. 1 Opfer


Bistum Limburg


6.9.2019 Bereits Anfang der 2000er Jahre gab es erste Anschuldigungen gegen einen Priester des Bistums Limburg. Weder das Bistum noch die Staatsanwaltschaft fanden konkrete Hinweise auf sexuelle Übergriffe. 2010 folgten weitere Anschuldigungen, die bis in die 90er Jahre zurückgingen. Sie betrafen Dusch- und Saunagänge mit minderjährigen Jungen, Küsse auf den Mund und gemeinsames Onanieren mit einem 16jährigen. Der Priester räumte die Vorwürfe teilweise ein. Strafrechtlich waren die Taten verjährt, kirchenrechtliche Ermittlungen ergaben, dass sie nicht strafbar seien. Im Frühjahr 2019 ergriff Bischof Bätzing Maßnahmen gegen den Priester. Nun versetzte er ihn in den Ruhestand - dabei hätten "persönliche und pastorale Aspekte eine Rolle" gespielt. Der Priester erhielt die Auflage, beabsichtigte priesterliche Dienste beim Bistum anzuzeigen. Priesterliche Dienste bedürfen der Zustimmung des Bischofs. Ehrenamtliche Arbeit auch mit Kindern und Jugendlichen ist dem Priester weiterhin erlaubt, sie entziehe sich der Zuständigkeit des Bistums.

Zuletzt lehrte er außerhalb Hessens als Dozent an einer Hochschule, engagierte sich in einer christlichen Organisation und übernahm in einer Gemeinde vorübergehend auch wieder priesterliche Aufgaben. Beschwerden wurden nicht bekannt.

Quelle: hr-inforadio.de 

12.4.2019 Im Bistum Limburg wird derzeit gegen vier Priester wegen sexuellen Missbrauchs ermittelt. Bischof Bätzing hat in einem der Fälle Position gegen den früheren Personaldezernenten des Bischofs bezogen. Das ehemalige Pflegekind des Pfarrers hat dem früheren Personaldezernenten vorgeworfen, den sexuellen Missbrauch des Pfarrers am Pflegekind vertuscht zu haben. Gegen den beschuldigten Pfarrer läuft ein kirchenrechtliches Verfahren.

Quelle: wiesbadener-kurier.de

5.4.2019 Derzeit werden 57 Priester und Diakone aus dem Bistum Limburg des sexuellen Missbrauchs beschuldigt.

Kommentar: Die Zahlen schwanken schon sehr, Gründe dafür sind nicht zu erkennen: Im September 2018 waren es 49 Beschuldigte, im Januar 2019 waren es 92 aktenkundig Beschuldigte. Im April 2019 sind es nun 57 Priester und Diakone, die beschuldigt werden.

5.4.2019 Das Bistum Limburg hat der Staatsanwaltschaft 35 Namen von des Missbrauchs Verdächtiger übergeben. Dabei handelt es sich sowohl um Priester als auch um Mitarbeiter kirchlicher Einrichtungen. Die Akten enthalten demnach sämtliche in den Bistümern dokumentierte Fälle. Darunter sind auch solche, die bereits verjährt oder strafrechtlich nicht relevant sind und außerdem Fälle, in denen Ermittlungsverfahren bereits eingeleitet worden oder Verdächtige bereits gestorben sind.

Quelle: n-tv

1.2.2019 Im Bistum Limburg erheben zwei Mädchen Anklage gegen einen Gemeindereferenten - er habe sich an ihnen vergangen. Das Bistum bestätigte, dass sich die Betroffenen Ende September 2018 an das Bistum gewandt hätten. Das Bistumn habe Anfang Oktober Anzeige bei der Staatsanwaltschaft Limburg erstattet und den Beschuldigten suspendiert.

Quelle: faz

21.1.2019 Ein Priester des Bistums Limburg, der im Bistum Bamberg lebt, wird des sexuellen Missbrauchs eines minderjährigen Jungen beschuldigt. Die Taten sollen sich zwischen 1986 und 1993 ereignet haben. Das Verfahren wird bei der Staatsanwaltschaft Marburg geführt. Das mutmaßliche Opfer hat sich beim Bistum Bamberg Ende Dezember 2018 gemeldet. Es sagte, dass die damals Verantwortlichen des Bistums Limburg Kenntnisse über den Missbrauch gehabt hätten. In den Akten finden sich keine Hinweise auf sexuellen Missbrauch.

Das Bistum Limburg will den Vorgang durch einen unabhängigen Juristen klären lassen. Sie wollen die damals Verantwortlichen befragen. Dazu gehören der emeritierte Bischof Kamphaus (1977-2009), der emeritierte Weihbischof Gerhard Pieschl, der ehemalige Personaldezernent Helmut Wanka und weitere Personen.

Quelle: bistumlimburg.de  fr.de

18.1.2019 In der MHG-Studie hatten die Forscher 85 Betroffene, 49 beschuldigte Kleriker sowie 21 hauptamtliche und fünf ehrenamtliche Laien ermittelt. Nun spricht das Bistum von 92 aktenkundigen Beschuldigten.

hr-inforadio.de

23.12.2018 Im Bistum Limburg hat sich ein weiterer Betroffener gemeldet. Keine Hinweise auf einen bislang unbekannten Täter.

hessenschau.de

ca 27.9.2018: Unklar ist, ob und wenn ja, wie die 55 Opfer sexueller Gewalt aus Aulhausen, Marienhausen und dem Franz-Sales-Haus in Essen zu den 85 Betroffenen der MHG-Studie dazu gerechnet werden. Generalvikar Rösch meint, es gebe dabei eine "Schnittmenge", ohne genauere Angaben machen zu können. Quelle: wiesbadener-kurier.de

26.9.2018  23  Priester, deren Täterschaft erwiesen sei, Quelle: fr.de


25.9.2018: 627 Personalakten, zwischen 2000 und 2015, 85 Betroffene und 49 Beschuldigte
Quelle: katholisch.de MHG-Studie
ca 10 Täter, mindestens 35 Opfer, 35 Zahlungen

25.3.2018 fnp.de 35 Anträge

20.1.2016 noz-cgn 33 Opfer

29.12.2013 Fuldaer Zeitung 28 Anträge, 24 Zahlungen

20.9.2012 FR Ein Täter – mind. 5 Opfer

29.6.2010 welt.de Limburg (650 000 Katholiken) zahlte nach früheren Angaben mindestens 91 000 Euro an 24 Opfer.

 3.5.2010 Focus

23.3.2010 Frankfurter Rundschau mindestens 1 Täter Vinzenzhaus Hofheim, mindestens 2 Opfer sexueller Gewalt, 13 Opfer anderer Gewalt

3.5.2010 Focus 1 Täter, 3 “Fälle” = 3 Opfer (?)

11.3.2010 FR Königsteiner Schulen Sankt Angela und Bischof Neumann 1 Täter – mehrere Opfer

3.5.2010 Focus 1 Priester, 3 Fälle, unbekannte Opferzahl

4.3.2010 Vincenzstift nicht mehr online: 1 Leiter St. Vinzenz-Stift, Pfarrer Rudolf M., mindestens 6 Opfer

20.4.2009 spiegel (Fall tangiert Limburg und Fulda)


Bistum Magdeburg


25.9.2018  677 Personalakten zw. 1946 und 2014; 8 Beschuldigte, fünf verstorben, 3 kirchenrechtliche Schritte, 3 Priester mit Kinderpornografie zw. 2005 und 2017, 18 Betroffene (10 w., 8 m.)

katholisch.de MHG-Studie

27.8.2016 volksstimme 7 Missbrauchsfälle, 2 Fälle Kinderpornografie

2.8.2017 mz-web.de 1 Priester, Braunsbreda, Verurteilung zur Bewährung wegen Besitzes von Kinderpornografie

13.4.2016 fr Verdacht Kinderpornografie Braunsbreda

12.4.2016 mz-web.de Braunsbreda Kinderpornografie-Verdacht

20.1.2016 noz-cgn.de 14.000 an 3 Opfer

11.4.2012 mz-web Kinderpornografie – 1 Täter Zörbig, viele Opfer

8.4.2013 mittelbayerische 1 Täter Kinderpornografie Zörbig

3.4.2012 bistum-magdeburg 8 Priester-Täter, 4 andere Täter

3.4.2012mz-web Kinderpornografie – 1 Täter, viele Opfer

15.4.2011 Bistum Magdeburg 1 Täter Jugendpornografie

17.5.2010 Süddeutsche 25.000 an 1 Opfer

10.3.2010 Zeit Eilenburg Ernst-Schneller-Heim: tägliche sexuelle Übergriffe, mind. 1 Täter, mehrere Opfer

16.12.1999 Spiegel 1 BDKJ-Mitarbeiter Kinderpornografie


Bistum Mainz


 

22.6.2019 Gegen den katholischen Pfarrer der Pfarrgruppe Karben, Bistum Mainz, wird wegen des Vorwurfs sexuellen Missbrauchs ermittelt. Er wurde von seinen Aufgaben freigestellt. Die Staatsanwaltschaft prüft die Vorwürfe.

Quelle: fnp

5.4.2019 Die Diözese Mainz hat der Staatsanwaltschaft eine Liste mit 199 Personen gegeben. Die übergebenen Akten enthalten Namen von Priestern und von Mitarbeitern kirchlicher Einrichtungen. Darunter sind auch Akten von verjährten Fällen, von strafrechtlich nicht relevanten  oder von Fällen, in denen bereits ermittelt wird oder Beschuldigte verstorben sind.

Quelle: n-tv

25.9.2018  950 Personalakten seit 1946, 53 Beschuldigte, 169 Opfer, darunter 47 weibliche Opfer; 18 staatliche Gerichtsverfahren, drei Freisprüche, vier Haftstrafen, 5 Meldungen an die Glaubenskongregation, 5 kirchenrechtliche Verfahren seit 2001, darunter eine Exkommunikation, 3 mal geringe Strafen und Auflagen, ein Verfahren ist noch nicht abgeschlossen.

katholisch.de MHG-Studie  welt.de

Stand: 25.3.2018: fuldaerzeitung.de 51 Anträge, 43 bewilligt, 5 Fälle noch offen. 2016 waren es drei, 2017 waren es vier Missbrauchsvorwürfe. Beschuldigte: 52 Priester, Ordensmänner, Diakone. Weitere vage Vorwürfe gegen Kleriker, Opferzahl ca 60 - 156

25.3.2018 welt.de 51 Anträge, 43 bewilligte Anträge, 4 nicht bewilligte Anträge

29.12.2013 fuldaerzeitung.de 60 Verdachtsfälle

29.6.2010 welt.de  Im Bistum Mainz (754 000 Katholiken) erhielten 33 Missbrauchsopfer 201 000 Euro.

16.3.2010 spiegel.de Jungen-Internat in Bensheim, 12 Schüler erlebten Gewalt, 3 sexuellen Missbrauch

29.6.2010 welt.de  Im Bistum Mainz (754 000 Katholiken) erhielten 33 Missbrauchsopfer 201 000 Euro – jeweils zwischen 1000 und 13 000 Euro.

15.7.2002 spiegel.de Norbert E., 1 Opfer

9.10.2000 Spiegel  Weihbischof, Opfer 1 erwachsene Frau, Ergebnis: Seelsorge ist kein schützenswerter Raum.


Erzbistum München-Freising


6.7.2019 Im Erzbistum München-Freising werden derzeit 20 Verdachtsfälle sexuellen Missbrauchs bzw. von Grenzüberschreitungen untersucht. Das sagte die neue Missbrauchsbeauftragte, Kirstin Dawin, Leiterin des Kinderschutz-Zentrums München.

Quelle: hallo-muenchen.de

22.5.2019 Im Erzbistum München und Freising wurden seit 2011 zehn Strafanzeigen gestellt  - gegen einen Kleriker sowie diverse Mitarbeiter, darunter Lehrer.
Quelle: sueddeutsche.de

29.11.2018 Ein Diakon des Erzbistums München wird beschuldigt, eine 15-jährige Ministrantin sexuell belästigt und vergewaltigt zu haben. Die Tat soll sich Anfang Mai ereignet haben, seitdem sitzt der Mann in Untersuchungshaft.  Der Diakon ist geständig. Der Übergriff sei auf einer Ministrantenfahrt nach Nürnberg geschehen. Öffentlich wurde der Fall durch die Staatsanwaltschaft, nicht durch das Erzbistum. Die Sprecherin des Erzbistums, Bettina Göbner, sagte, dass man strafrechtlich Relevantes sofort an die Staatsanwaltschaft weitergeleitet habe, sobald sich bei Durchsicht der Aufzeichnungen ein Anfangsverdacht ergeben habe. Der Oberstaatsanwältin Anne Leiding dagegen ist nach eigenem Bekunden kein solches Verfahren bekannt. Nachdem die Bischofskonferenz alle Anstrengungen zugesichert hatte, Fälle sexuellen Missbrauchs aufzuklären, wolle man "die Bischöfe beim Wort nehmen", sagt Leiding. Meldungen seitens der Bistümer habe es nach dem Brief der Strafrechtsprofessoren bislang nicht gegeben.

Quelle: katholisch.de  sueddeutsche.de 30.11.2018


25.9.2018  Das Erzbistum München und Freising verweist auf ein eigenes Gutachten aus dem Jahr 2010, für das mehr als 13.200 Akten (auch von hauptamtlichen Laien und Religionslehrern) aus den Jahren 1945 bis 2009 untersucht wurden. Danach sind 159 Priester und 15 Diakone "auffällig" geworden.

Für die aktuelle Studie, bei der es nur um Übergriffe sexueller Art ging, wurden Akten von 1946 bis 2014 durchgesehen. Hier ergaben sich bei 94 Priestern und vier Diakonen Hinweise auf Beschuldigungen sexuellen Missbrauchs. Wie viele Priester in der Erzdiözese Kinder missbraucht haben, ließe sich aber wegen vernichteter Akten und einer "erheblichen Dunkelziffer" nicht sagen.

katholisch.de MHG-Studie

Stand 3.12.2010: zeit.de

174 (365) Täter Priester und Diakone (+ 96 Religionslehrer, + 6 pastorale Mitarbeiter), 191 Opfer, 29 Zahlungen 147.000 Euro

20.1.2016 noz-cdn.de 29 Zahlungen 147.000 Euro

12.1.2013 faz.net 365 Akten enthalten Hinweise

21.9.2011 faz.net Verbrecher in Soutane

3.12.2010 zeit.de 365 Hinweise, “dass ein wie immer geartetes Missbrauchsgeschehen stattgefunden hat”. 3.12.2010 tz.de

2.12.2010 erzbistum-muenchen.de Gutachten von Westphahl

19.5.2010 Religion orf Fall Hullermann

17.3.2010 spiegel.de Peter H.

15.3.2010 spiegel.de Peter H. – Ratzinger:

29.12.2013 weserkurier bisher 134000 Euro Entschädigungen an 26 Opfer (vermutlich an ca 60 Opfer)


Bistum Münster


9.8.2019 Bis zum 31.1.2015 wurden im Bistum Münster 138 Kleriker des sexuellen Missbrauchs an Minderjährigen beschuldigt. Seit 2016 gibt es vier weitere aktuelle Beschuldigungen.

Quelle: rp-online.de

13.5.2019 Einem früheren kath. Priester in Warendorf, Bistum Münster, wird von einem heute 58-Jährigen vorgeworfen, Nacktfotos von dem damals 20-Jährigen nach einem von mehreren seelsorgerlichen Gesprächen gemacht zu haben. Der junge Mann war so konsterniert gewesen, dass er der Forderung, sich auszuziehen und fotografieren zu lassen, gefolgt sei. Obwohl der junge Mann sich danach zurückgezogen habe, habe der Pfarrer ihm mehrere persönliche und und unmissverständlich schwärmerische Briefe geschrieben. Es gibt den Hinweis, auf einen weiteren Betroffenen.

Quelle: wn.de

15.3.2019 Im Bistum Münster hatten sich zunächst drei mutmaßliche Missbrauchsopfer des Pfarrers Alfred Albeck gemeldet. Inzwischen hat sich ein weiteres Opfer gemeldet.

Quelle: ruhrnachrichten.de  theworldnews.net  wn.de  wa.de 18.3.2019

5.12.2018 In Kleve wurde ein Pfarrer wegen sexuellen Missbrauchs eines Kindes zu einem Jahr und sieben Monaten auf Bewährung verurteilt. Der Missbrauch fand in Isselburg, Bistum Münster, statt.

Quelle: nrz.de/

27.11.2018 In Rhede, Bistum Münster, war Anfang der 70er Jahre ein Kaplan, dem 4 Menschen sexuellen Missbrauch vorwerfen. Eines der Opfer hat Kontakt zu fünf weiteren Opfern - die Betroffenen gehen von insgesamt 20 - 30 Betroffenen aus.  Der Kaplan war bereits 1968 in Bochum wegen Kindesmissbrauchs zu einer Bewährungsstrafe verurteilt worden. Auch nach seiner Versetzung nach Recklinghausen hat er Minderjährige missbraucht. Wegen des Missbrauchs von zwei Jungen wurde er Anfang der 80er Jahre verurteilt. Nun will das Bistum die Aufarbeitung in Gang setzen.

Quelle: 1.wdr.de

27.9.2018 Im Bistum Münster identifizierte die Studie 450 Opfer. Bei 138 Klerikern habe es Hinweise auf Beschuldigungen des sexuellen Missbrauchs gegeben. Das Bistum spricht von 41 weiteren Priestern, bei denen es ernstzunehmende Hinweise auf Missbrauchstaten gibt, die aber juristisch nicht verurteilt wurden - zum Teil, weil sie schon tot sind.

Quelle: rp-online.de


25.9.2018  1.708 Personalakten, 138 Beschuldigte, 450 Betroffene, (80 % m., Alter der männlichen Betroffenen zw. 4 und 21 Jahren, der weiblichen Betroffenen zw. 0 und 18 Jahren) seit 2016 vier weitere aktuelle Beschuldigungen

katholisch.de MHG-Studie

29.1.2015 kirchensite.de 101 Täter (Priester, Ordensleute, Laien), 130 Opfer, 130 Zahlungen, 775.000 Euro

30.1.2013 wn.de 60 Täter, 106 Opfer, 82 Zahlungen

29.1.2013 weserkurier 112 Opfer, knapp 563 000 Euro, mehr als 61 000 Euro etwa für Therapie- und Behandlungskosten. Bislang meldeten sich 112 Menschen als Opfer.

22.3.2012 kirchensite 76 Einzelzahlungen

20.1.2016 noz.de 129 Anträge 862.000 Euro


Bistum Osnabrück


18.2.2019 Bislang waren drei Opfer eines inzwischen pensionierten katholischen Priesters in Merzen, Rhede, Twist und Dalum in den Landkreisen Osnabrück und Emsland bekannt. Inzwischen haben sich 16 Betroffene beim Bistum Osnabrück gemeldet. Das Bistum geht von einer Dunkelziffer im zweistelligen Bereich aus. Die Glaubenskongregation hatte wegen des Alters und der Gesundheit des Betroffenen ein kirchenrechtliches Verfahren abgelehnt. Das Bistum hat wegen der deutlich gestiegenen Zahl der Opfer erneut den Vatikan eingeschaltet. Die Straftaten sind verjährt.

Quelle: Braunschweiger Zeitung  NDR

15.12.2018 In Merzen, Bistum Osnabrück, hat ein Pfarrer in den 1980er und 1990er Jahren drei drei Jugendliche sexuell missbraucht. Die Staatsanwaltschaft stellte die Verjährung fest, die Glaubenskongregation stellte die Schuld des geständigen Täters fest, sah aber wegen des Alters und der angeschlagenen Gesundheit von einem Verfahren ab. Das Bistum verfügte ein Verbot aller öffentlichen Auftritte und liturgischen Handlungen und den Besuch in der ehemaligen Pfarrei. Der Pfarrer dürfe auch nicht in Merzen beerdigt werden. Der Täter war von 1976 bis 1997 Pfarrer in Merzen, zuvor war er von 1966 bis 1969 in Dalum, von 1969 bis 1972 in Rhede und von 1972 bis 1976 in Twist eingesetzt.

Quellen: katholisch.de  noz  NDR


25.9.2018  1946 - 2015, 35 Beschuldigte, 68 Betroffene

katholisch.de MHG-Studie

30.1.2017 noz.de  21 Täter, unbekannte Opferzahl, 17 Zahlungen

30.1.2017 noz.de  16 Priester aus dem Bistum + 5 andere (aus anderen Bistümern?, Laien?); 17 Zahlungen, Opfer nicht zu ermitteln

23.3.2014 haz.de 37 Fälle


Bistum Paderborn


29.4.2019 Gegen elf Priester des Erzbistums Paderborn wird von den örtlichen Staatsanwaltschaften wegen Missbrauchsvorwürfen ermittelt. Geprüft werden Verjährungsfristen und Tatnachweise in den elf Fällen, in denen die Beschuldigten noch am Leben sind und nicht bereits Gegenstand eines Strafverfahrens waren.

In weiteren acht Verfahren sind die Beschuldigten unbekannt. In einem aktuellen Fall wird derzeit ermittelt. Bereits im Januar 2019 waren zwei weitere neue Missbrauchsrfälle bekanntgeworden. Die Ermittlungen richten sich gegen einen Priester und einen Kirchenmitarbeiter.

Quelle: Mindener Tageblatt

25.9.2018  2.502 Personalakten, Untersuchungszeitraum 1946 bis 2015, 111 Beschuldigte, 197 Betroffene (125 w., 64 w.,)

katholisch.de MHG-Studie

ca 30 Täter, mindestens 60 Opfer, ca 60 Zahlungen

30.1.2017 noz.de  28 Opfer, 16 Geistliche Täter (aus der Diözese + weitere 5 Täter, unklar, ob Geistliche aus anderen Bistümern oder kirchl. Mitarbeiter); Ende 2013 wurden 297.500 Euro ausgezahlt. Wenn jedes Opfer ca 5000 Euro erhielt, ist von 59-60 Opfern auszugehen.

28.12.2017 nw.de Ein Opfer berichtet

29.12.2013 weserkurier bisher 297 500 Euro Entschädigungen (vermutlich an ca 60 Opfer)

29.1.2013 welt.de Das Erzbistum Paderborn (1,7 Millionen Katholiken) überwies bisher 297 500 Euro Entschädigungen sowie 21 500 Euro für Therapiekosten gezahlt.

29.6.2010 wr.de  30 Priester als Täter


Bistum Passau


25.9.2018  608 Personalakten seit 2010, 28 Beschuldigte, 40 Betroffene, 7 kirchenrechtliche Verfahren, drei strafrechtliche; seit 2014 zwei neue Beschuldigungen,

katholisch.de MHG-Studie

mutmaßlich ca 11 Täter, mindestens 43 Opfer

28.2.2017 diepresse.com Flachberger – zwischen 1975 und 1986 Pfarrvikar, danach bis 2007 Pfarrer war, 1 Opfer

2.5.2011 mediendenk.de Seit 2006 Suspendierung

27.3.2011 nachrichten.at Pater B., Pfarrer in Geinberg, Vorwürfe, Versetzung nach Vöcklabrunn

9.2.2011 pnp.de 1 Pfarrer, 3 Opfer

2.12.2010 sbgv1.orf.at Pater Berthold, erster Verdacht 1980, Missbrauchstaten in Marokko, (s.  Norbert Blaichinger, Pater B. Eine Dokumentation)

24.10.2010 Süddeutsche 40 Opfer

4.5.2010 http://80.153.104.222/awo-heining/archiv/archivpressetext.php?seitennummer=45&gesendet=ja&nummer=2012 (nicht mehr online) 2 Täter, Opfer unbekannt: Präfekt St. Max, Passau, Monsignore Konrad S., Direktor des Seminars, Monsignore Johann B.

8.2.2010  ovb-online.de Nachruf auf Berhold/Ernest Flachberger


Bistum Regensburg


 

18.9.2019 Die Staatsanwaltschaft Regensburg hat Ermittlungen gegen einen kath. Priester eingestellt. Es bestanden erhebliche Zweifel an der Glaubhaftigkeit der erhobenen Anschuldigungen. Der Anzeigeerstatter hatte Ende Juli 2019 dem Bistum Regensburg Mitteilung gemacht, er sei im Kindesalter von dem Priester sexuell missbraucht worden.

Quelle: bistum-regensburg.de

26.7.2019 Zahlungen zwischen 2.500 Euro und 25.000 Euro erhielten 367 Betroffene. Insgesamt wurden fast 3,8 Millionen Euro ausgezahlt.

Quelle: wochenblatt

25.9.2018  1.681 Personalakten, 199 Betroffene (112 m., 45 w., 86 Opfer zw. 7 und 13 Jahren, 5 unter 6 Jahre), 81 Beschuldigte, Bistumsangaben hier

katholisch.de MHG-Studie  s. auch die kritische Stellungnahme von regensburg-digital.

vielleicht 90 Opfer, vielleicht 19 Täter, 30 Zahlungen, 158.500 Euro

mindestens 9 geistliche Missbrauchstäter bei den Domspatzen, mehr als 100 Opfer sexualisierter Gewalt bei den Domspatzen, in Etterzhausen und in Pielenhofen

30 Missbrauchsopfer (20.,1.2016), Täterzahl im Bistum unbekannt, könnten 7-8 sein.


12.7.2018 regensburg-digital.de 115 Personen belastet,  49 Täter, darunter neun Missbrauchstäter, 40 weitere mutmaßliche Täter, mehr als 100 Opfer sexualisierter Gewalt; über Domspatzendirektor Direktor Z. (Friedrich Zeitler) und Direktor G. (Georg Zimmermann) gibt es keine oder unvollständige Unterlagen.

12.7.2018 regensburg-digital.de Präfekt Ambros Pfiffig 1948 nach seiner Flucht aus Etterzhausen, wo er im Domspatzen-Internat als Missbrauchstäter aufflog, vom Regensburger Generalvikar Josef Franz nach Tirschenreuth zur Jugendseelsorge versetzt und erst 1958 in Österreich zu einer zweijährigen Haftstrafe verurteilt.

31.12. 2017 bistum-regensburg.de 75 Anträge wegen körperlicher Gewalt, 47 anerkannt, 13 an Orden oder andere Bistümer gegeben, oder an die Domspatzen, 1 Antrag abgelehnt, 14 müssen noch bearbeitet werden.

18.7.2017 uw-recht.org Abschlussbericht Domspatzen

12.10.2016 sueddeutsche.de   422 Opfer körperlicher und sexueller Gewalt bei den Domspatzen, vermutlich 60 Missbrauchsopfer darunter

7.2.2016 sueddeutsche.de mehr als 150 Opfer körperlicher Gewalt haben jeweils 2500 Euro bekommen.

28.1.2016 zeit.de 64 Fälle sexueller Missbrauch bei den Domspatzen, 231 Meldungen über körperliche Attacken, 14 Missbrauchstäter

20.1.2016 noz-cdn.de 158.500 Euro an 30 Opfer

10.11.2014 bistum-regensburg.de 2011 bis 2014 – 158.500 € für 30 Anträge

22.3.2013 regensburg-digital.de Georg Friedrich Zimmermann 1959 Internatsdirektor bei den „Domspatzen“, später Diözesanmusikdirektor. 1971 wegen sexuellen Missbrauchs verurteilt zu 11 Monaten Haft, 1973 Ruhestand. Friedrich Zeitler, seit 1. September 1953 Religionslehrer und Präfekt am Musikgymnasium Regensburg,  Missbrauch von 2 Schülern, 1959 drei Jahre Haft, 4 Jahre Berufsverbot. Zeitler geht jedoch schon im Oktober 1961 in eine Schweizer Mädchenschule, Constantineum/Chur.

22.3.2013 regensburg-digital.de 13 Geistliche, 78 minderjährige Opfer

18.1.2011 zeit.de Ordensbruder übt sexualisierte Gewalt an 3 Behinderten

6.3.2010 Spiegel  Direktor M. Etterzhausen; 1 Täter Internatsdirektor Z. – Domspatzen


Bistum Rottenburg-Stuttgart


Seit 2001 werden Akten systematisch gesichtet, seit 2002 gibt es die unabhängige Kommission. Diese beschäftigte sich seitdem mit rund 150 Vorwürfen Betroffener. Von 2002 bis Ende August vergangenen Jahres hatte die Diözese an Missbrauchsopfer 640 000 Euro Entschädigung gezahlt sowie zusätzlich 130 000 Euro Therapiekosten übernommen.

Quelle: n-tv.de

29.11.2018 Das Bistum hat 22 Fälle lebender Täter der Staatsanwaltschaft übermittelt. Insgesamt ist die Rede von inzwischen 80 Fällen. 

Quelle: swr


25.9.2018  1.950 Personalakten, 72 Beschuldigte, 45 davon verstorben, keine Angaben über Opfer

katholisch.de MHG-Studie

Stand 27.1.2015: 126 Täter und mehr, 190 Opfer und 20 neue Fälle im Jahr 2016 (Sonntagsblatt 22/2017), 94 Zahlungen 559.000 Euro

12.5.2016 tagblatt.de Pfarrer Alfons Leykauf habe in seiner Zeit als Seelsorger des Kinderheims St. Josef in Gutenzell-Hürbel (Landkreis Biberach) mehrfach drei Mädchen Kinder sexuell missbraucht, zum Teil über Jahre hinweg.

2016 drs.de 20 neue Verdachtsfälle

20.1.2016 noz-cdn.de 559.000 Euro an 93 Opfer

4.11.2015 stuttgarter-nachrichten.de Weilheim/Teck, Hermann E., pornografische FIlme mit Jugendlichen

27.1.2015 mainpost.de 169 Opfer, 126 Priester und Diakone seit 1945

27.1.2015 drs.de  126 Beschuldigte, darunter 92 Priester, Diakone, Angehörige von Frauenorden und 11 Ordensangehörige ohne Dienstverhältnis mit dem Bistum.

16.3.2010 spiegel.de Pfarrer von Wurmlingen hat in den 50er und 60er Jahren Jungen missbraucht. Der Beschuldigte ist Ehrenbürger der Stadt Rottenburg.


Bistum Speyer


7.8.2019 Im Bistum Speyer haben die Missbrauchsbeauftragten 238 Verdachtsfälle seit 2010 geprüft. Ein Drittel davon etwa fand sich in den Personalakten, zurückgehend bis ins Jahr 1912. Bis 2000 richtete sich der Tatverdacht in zwei Dritteln der Fälle gegen Priester. Zwischen 2000 und 2009 wurden je zur Hälfte Verdachtsfälle gegen Priester bzw. kirchliche Mitarbeiter geäußert. Seit 2000 gab es zwei Verurteilungen von einem Priester und einem Sozialpädagogen. Seit 2010 gab es 28 angezeigte Verdachtsfälle, fünf davon richteten sich Priester.

Quelle: wochenblatt-reporter.de

25.9.2018  1.452 Personalakten 1946-2014; 89 Beschuldigte, 186 Betroffene, 98 männliche, 88 weibliche Opfer, 54 kirchliche Untersuchungen, 23 staatliche Untersuchungen mit 11 Verurteilungen.

katholisch.de MHG-Studie  welt.de

Stand 20.1.2016: 30 Täter und mehr, 53 Opfer und mehr  (am 29.9.2016 sprach der swr von 63 Verdachtsfällen), 223000 Euro an 53 Opfer gezahlt

29.6.2010 welt.de In Speyer (570 000 Katholiken) gingen bislang 184 000 Euro an Missbrauchsopfer – 3000 bis 15 000 Euro je Fall.

20.1.2016 noz-cdn.de 30 Opfer erhielten 221.000 Euro

28.1.2015 morgenweb.de Die Zahl mutmaßlicher Sexualdelikte im Bistum Speyer beträgt damit insgesamt 53.

20.8.2010 aerztezeitung.de Ein Priester zeigt sich selbst an. 2009 gab es bereits einen Vorwurf sexueller Belästigung gegen einen anderen Priester.

1.4.2010 spiegel.de

5.11.2010 http://cms.bistum-speyer.de/www2/index.php?mySID=7e4af6b71dc79cae41b75cef66efd1b0&cat_id=&myELEMENT=234018, 10 Priester und 20 Hinweise auf weitere Geistliche

20.3.2010 spiegel.de Zwei Patres Hiltruper Missionare am Gymnasium Johanneum; zwei weitere Täter, Täter gestorben; Franziskanerpater zeigt sich selbst an nach Belästigungsvorwürfen von Messdienern Dezember 2009; ein Gemeindepfarrer soll einen Jungen in den sechziger Jahren sexuell missbraucht haben.


Bistum Trier


26.8.2019 Im Bistum Trier wurde ein Diakon zu 3.200 Euro verurteilt, weil er kinder- und jugendpornografische Dateien besessen hat. Das Bistum Trier hatte den Diakon beurlaubt und ein kirchenrechtliches Voruntersuchungsverfahren eingeleitet.

Quelle: saarbruecker-zeitung.de

9.4.2019 Im Bistum Trier wurde ein weiterer Verdacht auf sexuellen Missbrauch bekannt. Das mutmaßliche Opfer ist der Trierer Tenor Thomas Kiessling. Er sagte, er sei von einem Pater der Trierer Abtei St. Matthias sexuell missbraucht worden. Von den Übergriffen hätten alle gewusst, „trotzdem gab es das große Schweigen“.

Quelle: volksfreund.de

25.9.2018 "Zudem meldeten sich seit 2010 insgesamt 140 Opfer beim Bistum Trier, die 75 Priester beschuldigten. Diese Zahlen flossen nicht in die Studie ein. Das Bistum bewilligte 96 von 104 Anträgen auf Zahlungen wegen erlittenen Leides. Gezahlt wurden 475 500 Euro. Zum Bistum Trier gehören knapp 1,4 Millionen Katholiken in Rheinland-Pfalz und im Saarland." welt.de


25.9.2018  4.680 Personalakten, 148 Beschuldigte, 442 Betroffene, 67 kirchl. dienstrechtliche Verfahren, 16 kirchenrechtliche Verfahren mit Sanktionen, darunter sechs Entlassungen aus dem Klerikerstand. 54 staatliche Verfahren mit 25 Einstellungen und 4 Freisprüchen, 16 Freiheitsstrafen, drei Geldstrafen.

Unter den 442 Opfern waren 190 weibliche Opfer.

katholisch.de MHG-Studie  welt.de

Stand:15.1.2018: 135 Opfer, 90 Anträge, 453.500 Euro, 70 Priester(am 15.1.2018 sind es nur noch 33 Priester – was geschah mit den 37 Priestern, die am 21.5.2016 noch genannt wurden? Gab es da kein kirchenrechtliches Verfahren und werden sie deswegen nicht mitgezählt?)

11.5.2018 volksfreund.de/ Albertinum Gerolstein, Leiter des Albertinums und ein weiterer Priester, 1 Opfer wurde entschädigt

15.1.2018 t-online.de  135 Anzeigen, 90 bewilligte Anträge,  453 500 Euro gezahlt. 33 Priester mit kircheninternen Verfahren, 2 kirchenrechtl. Verfahren laufen noch.

21.5.2016 volksfreund.de Von 2010 bis 31.12.2015 haben sich 125 Missbrauchsopfer. Beschuldigt wurden insgesamt 70 Geistliche, 40 verstorbene und 30 noch lebende Priester. 90 Anträge gestellt , 83 Anträge bewilligt. Zahlung von 411.500 Euro.

20.1.2016 noz-cdn.de 79 Opfer mit 396500 Euro entschädigt

29.6.2010 welt.de Im Bistum Trier (1,5 Millionen Katholiken), das 280 000 Euro auszahlte, belief sich die höchste bekannte Summe an ein Opfer auf 18 000 Euro.


Bistum Würzburg


31.5.2019 Im Bistum Würzburg wurden 2922 Akten von Priestern aus den Jahren 1949 - 1999 von einem Anwalt, der direkte Akteneinsicht hatte, untersucht. Auffällig seien 94 Akten gewesen: Hinweise auf sexuellen Missbrauch enthielten 47 Akten. Ein Drittel der Hinweise sei bereits strafrechtlich verfolgt worden, bei anderen seien die mutmaßlichen Täter gestorben. 13 Akten wurden an die Generalstaatsanwaltschaft weitergeleitet.

Das Bistum Würzburg hat ein Seelsorgeteam für Betroffene eingerichtet.

Quellen: Augsburger Allgemeine  katholisch.de
 
31.10.2018 Die Diözese Würzburg hat einen Priester wegen des Verdachts einer Sexualstraftat bei der Staatsanwaltschaft Aschaffenburg angezeigt. Der Vorwurf bezieht sich auf Aktivitäten in den Sozialen Medien. Der Pfarrer wurde mit sofortiger Wirkung bis zur Klärung des Sachverhalts von seinen priesterlichen Aufgaben entbunden.

Quelle: Bistum Würzburg


25.9.2018  1.131 Personalakten, 62 Beschuldigte, 157 Betroffene , 17 kirchenrechtliche Verfahren, 12 Weiterleitungen an Glaubenskongregation, 28 staatliche Verfahren, 15 davon eingestellt. 

katholisch.de MHG-Studie

mindestens 34 Täter, 110 Opfer, 17 Zahlungen

5.04.2018 main-echo.de 34 Priester, 
16 Vorwürfe gegen weitere Mitarbeiter, 110 Missbrauchsmeldungen

5.10.2017 mainpost.de 1 Täter, 1 Opfer im Bistum Würzburg

31.7.2016 fnp.de  Aschaffenburg Peter W., 1 Opfer im Bistum Würzburg

21.3.2016 pow.bistum-wuerzburg.de 2015 und 2014 ebenfalls je vier Vorwürfe

20.3.2014 wuerzburgerleben.de

9.5.2010 welt.de 2 Priester beurlaubt, einer pensioniert, mindestens 3 Opfer

19.3.2010 stern.de 1 Täter Lebenhan, 16 Opfer

16.8.2007 daserste.ndr.de Pfarrer Klaus-Peter K., 1 Opfer


Bilanzen der Orden


Jesuiten

mind. 70 Täter, Quelle: Brüntrup, Herwartz, Kügler (Hrsg.): Unheilige Macht, 2013 (?) S. 18)

310 Opfer  (300 + 10 im Jahr 2016 neu dazugekommene Opfer im AKO), 105 Anträge

13.1.2016 Domradio 60 Opfer im Aloisiuskolleg

15.2.2011 jesuiten.org Raue-Bericht – 3 Täter St. Blasien, 115-120 “Fälle”

10.1.2013 Tagesspiegel Jesuitenorden – Schulen in Berlin, Bonn, Hamburg und im Schwarzwald: mindestens 70 Täter und 300 Opfer

31.10.2010 az-web.de 15 Ordenspriester als Täter am AKO, 67 Opfer

27.10. 2010 Domradio Zinsmeister-Bericht AKO Bonn, Täter 18 Jesuiten, 45 Opfer

25.7.2010 Rosenheim24.de mehr als 200 Opfer – 44 Jesuiten-Täter: 12 der Patres mehrfach beschuldigt
8.7.2010 Jesuiten.org  Gutachten Andrea Fischer: 3 Täter, 61 “Fälle”

24.3.2010 Badische Zeitung St. Blasien: Wolfgang S, SJ: 11 Opfer, Winfried H. 4 Opfer; 11 weitere Opfer beschuldigen 8 Jesuiten und einen Laienmitarbeiter


Arnsteiner Patres SSCC 3 Täter, 4 Opfer

3 Täter, mindestens 4 Opfer

9.4.2010 Süddeutsche Bischof von Trondheim 1 Opfer

31.3.2010 ruhrnachrichten.de, 2 Täter, mindestens 3 Opfer 31.3.2010


Barmherzige Brüder Reichenbach

17.1.2011 intranet.barmherzige.de  1 Täter, mindestens 3 behinderte Opfer


Benediktiner Abtei Königsmünster 1 Täter, 19 Opfer

17.3.2010 Der Westen 1 Täter, ca 19 Opfer


Benediktiner OSB Regensburg

3 Täter, 6 Opfer

28.6.2010 Kloster Metten.de Mindestens 3 Täter, vermutlich mind. 6 Opfer

31.3.2010 Kloster Metten 3 Täter, mehrere Opfer


Benediktiner OSB St. Matthias Trier

1 Täter, mindestens 6 Opfer

12.8.2011 domradio.de 1 Täter 6 Opfer

22.5.2011 Volksfreund  1 Täter Bruder B., 3 Opfer


Benediktiner OSB St. Stephan Augsburg

3 Täter, 4 Opfer

8.4.2013 Augsburger Allgemeine  2 Täter, 2 Opfer

17.4.2013 Augsburger Allgemeine – 1 Täter,  ehemaliger Seminardirektor- 2 Opfer


Benediktiner Münsterschwarzach

1 Täter, mindestens 5 Opfer

2.5.2016 Abendblatt.de 1 Täter, mindestens 5 Opfer im Internat Damme


Herz Jesu Missionare am Johanneum (Bistum Speyer)

8 Täter, mindestens 8 Opfer; vermutlich jedoch "Dutzende", also mindestens 24

4.4.2013 initiative-ehemaliger-johanneum-homburg.de 8 Täter, viele Opfer (Dutzende)

8.6.2012 saarbrücker-zeitung.de 2 Patres Homburger Privatschule Johanneum

25.6.2010 http://cms.bistum-speyer.de/www2/index.php?myELEMENT=230431&mySID=0d3e0da1d1bab8528f13dcb0bea5cdb2,   mindestens 1 Täter, mind. 1 Opfer


Deutscher Orden

1 Täter Selbstanzeige, mind. 1 Opfer


Dominikaner

2 Täter, 3 Opfer + 1 Täter mit mindestens 20 Opfern (=ein “Großteil von 2 Schülerjahrgängen, d.h. mindestens ca 20 Opfer)

18.5.2011 dominikaner.de  2 Patres in Norddeutschland, und Subpräfekt 1959-1961 Internat in Vechta, mehrfaches eindeutig übergriffiges Verhalten, Missbrauchshandlungen an einem großen Teil des jeweiligen Jahrgangs


Dillinger Franziskanerinnen Josefsheim Reitenbuch

28.5.2010 augsburger-allgemeine.de  Josefsheim Reitenbuch 1 Priester, 1 Nachbar, mindestens 7 Opfer


Franziskaner Mettmann

1 Täter, 2 Opfer

19.4.20100 wz.de 1 Täter, 2 Opfer


Franziskaner

1 Täter, 1 Opfer

20.3.2010 Spiegel  1 Franziskaner-Minorit, Bonner Internat und Verbrechen im Bistum Würzburg


Karmelitinnen

unbekannte Täterinnenzahl, mindestens 4 Opfer

20.2.2010 youtube Kinderheim Kloster Lehmen an der Mosel


Kloster Ettal

24 Täter, 100 - 380 Opfer

8.3.2013 merkur.de  Selbstmord eines Schülers

7.3.2013 mittelbayerische.de Zahlungen an 70 Opfer

27.2.2015 Süddeutsche 1 Täter, 3-4 Opfer

26.2.2013 missbrauch-im-bistum-trier.blogspot.de 23 Täter

17.2.2011 sueddeutsche.de ungefähr 100 Opfer

21.1.2011 tz.de  100 Opfer

24.10.2010 .sueddeutsche.de 80 Opfer

6.5.2010 dddd.ettaler-missbrauchsopfer.de (FAS) Opferbericht

5.3.2010 youtube.com  Hunderte misshandelt,


Kapuziner Deutschland

20 Täter, ca 46 Opfer

18.1.2016 bo.de 1 Täter, 1 Opfer

30.11.2011 http://www.kapuziner.org/dprov/notfall/meldungen.php (nicht mehr online), 19 Täter, ca 45 Opfer

16.3.2010 spiegel.de  1 Täter Bad Mergentheim, mindestens 1 Opfer

4.3.2010 orden-online.de   1 Kapuziner Studienseminar in Burghausen (Landkreis Altötting), mind. 1 Opfer


Herz-Jesu-Priester in Handrup

6 Täter, 18 Opfer

28.4. 2015 leoninum.org 6 Täter, 18 Opfer


Herz-Jesu-Missionare in Hiltrup

bis zu 50 Opfer, mindestens 8 Täter

2.3.2011 Volksfreund bis zu 50 Opfer

20.2.2011 Initiative Ehemailiger mutmaßlich mindestens 8 Täter


Mariannhiller Missionare

12.8.2019 Frater Fidelis gestand 2014 den Missbrauch an einem Jungen, widerrief jedoch sein Geständnis wieder, nachdem das Opfer fünf Monate später Strafanzeige gestellt hatte. Das Opfer erhielt 5.000 Euro und verpflichtete sich, "alle Anschuldigungen und Forderungen gegen Fidelis ruhen zu lassen und in Zukunft zu schweigen".

Quelle: bild.de

24.3.2010 Im ehemaligen Internat der Mariannhillfer Missionare in Reken-Maria Veen sollen Schüler sexuell missbraucht worden sein. Bislang gibt es nur einen anonymen Hinweis.

orden-online.de

20.3.2010 Es gibt einen anonymen Hinweis auf Missbrauch in Maria Veen in der Borkener Zeitung vom 20.3.2010


Missionare der Heiligen Familie – Biesdorf

1 Täter, 4 Opfer

9.3.2010 volksfreund.de 1 Täter, 4 Opfer


Maristen – Mindelheim/Liechtenstein

mindestens 2 Täter, mindestens 28 Opfer

25.5.2010 augsburger-allgemeine.de, mindestens 26 Opfer, mindestens 1 Täter

19.3.2010 stern.de Frater Gutfried, 2 Opfer


Pallottiner

14.4.2010 focus.de 1 Täter, 1 Opfer

20.3.2010 general-anzeiger-bonn 4 Opfer, 1 Täter

19.2.2010 general-anzeiger-bonn Konvikt Sankt Albert – 3 Opfer

15.6.2008 trottoir-online  Zirkuspater S., vermutlich mind. 6 Opfer


Prämonstratenser Fritzlar

s. Bistum Fulda, 1 Täter, mind. 10 Opfer

25.11.2010 hna.de 1 Täter, mind. 10 Opfer


Redemptoristen – Collegium Josephinum

16 Täter, mehr als 60 Opfer

Bintig-Bericht (nicht mehr online),

11.1.2013 general-anzeiger-bonn.de über 60 Betroffene


Salesianer

(Franz Sales Haus – Essen, Bendorf, Jugendhilfe Marienhausen, Berlin, Augsburg)

3.12.2018 Mehr als 200 Betroffene haben sich bei den Salesianern wegen Missbrauchs beschwert, davon 138 wegen sexueller Übergriffe. Aus dem Don-Bosco-Heim, Berlin, meldeten sich 24 Opfer, davon 19 wegen sexueller Übergriffe.

Quelle: DLF

mindestens 15 Täter, mindestens 176 Opfer

3 Täter Augsburg und Berlin, mind. 2 Täter Essen, 82 Opfer Franz-Sales-Haus, Marienhausen 55 Opfer, Berlin 6 Täter, mind. 6 Opfer, 27 Opfer Augsburg, 3 Täter Bendorf, mind. 6 Opfer

5.1.2018 www1.wdr.de, Untersuchungen wegen Medikamentenmissbrauch

15.9.2013 jugendhilfe-marienhausen 55 Opfer

24.10.2010 sueddeutsche.de

5.1.2012 derwesten.de 82 Opfer Franz-Sales-Haus 

15.6.2010 derwesten.de  1 Täter Rainer K., mindestens 46 Opfer

20.10.2010 sueddeutsche.de 27 Fälle bei den Salesianern in Bayern/Augsburg, 1-2 Täter

22.2.2010 tagesspiegel.de 6 Täter

21.2.2010 erzbistumberlin.de  6 Täter, mind. 6 Opfer Salesianer Berlin

20.3.2010 archiv.rhein-zeitung.de  Bendorf 3 Täter, 6 Opfer


St. Vincentstift Rüdesheim-Aulhausen

15.9.2013 derwesten.de 1 Täter Stiftungsdirektor Rudolf Müller, mehrere andere Täter, 40 Opfer

19.9.2013 rheingau-echo.de Mindestens 51 Kinder in Marienhausen, über 40 Kinder im Sankt Vincenzstift


Salvatorianer

28.2.2012 westfalen-blatt.de  1 Täter, mind. 1 Opfer


Schönstatt Mainz

20.4.2010 kath.net  1 Täter, mehrere Opfer


Spiritaner CSSp  (Menden)

18.7.2011 – Der Westen  1 Täter, 4 Opfer


Steyler Missionare

28 Täter, mindestens 44 Opfer

Quelle: Schreiben des Provinzials vom 15.4.2016


Vincentinerinnen in Kinder- und Jugendpsychiatrien in Marsberg, Bad Oeynhausen und Schleswig

mehr als 2 Täter*innen, mehr als 2 Opfer, mutmaßlich viele Opfer (sexueller und körperlicher Missbrauch, Medikamentenmissbrauch)

23.3.2013 focus.de  spiegel.de Misshandlungen und Missbrauch, unbekannte Täterzahl


Zisterzienser Kloster Birnau – Orden Mehrerau Österreich – verantwortlich Erzbistum Freiburg

2.8.2010 spiegel.de Pater G., mehrere Opfer (Birnau, Nussdorf….)


 

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