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Was brauchen Betroffene?

Wissen um Gewalt und ihre Folgen

© Pixabay© PixabayEs ist bedrückend, dass nach Jahrzehnten der Frauenbewegung und nach vielen Jahren, in denen sexuelle Gewalt gegen Minderjährige in Internaten, Kirchen, Sportvereinen, … zwar ins Bewusstsein der Öffentlichkeit geraten ist, dass sexuelle Gewalt gegen Kinder und Jugendliche für viele von ihnen Alltag ist – dass es aber noch immer wenig Wissen um die Häufigkeit des Vorkommens von sexualisierter Gewalt gegen Minderjährige gibt und dass noch einmal weniger bekannt ist, dass diese Gewalterfahrung häufig lebenslange Folgen hat. Hier können Sie einiges über Traumatisierung durch Menschengewalt nachlesen und sich über die langfristigen Folgen der Gewalt informieren.

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Gemeinden und Seelsorgende auf dem Weg zu Missbrauchsopfern

Allerorten ist - gerade nach Veröffentlichung der MHG-Studie 9/2018 - Hilflosigkeit und Ratlosigkeit zu beobachten. Kirchenverantwortliche fragen sich, wie sie denn nun mit Betroffenen von Kindesmissbrauch in Kontakt kommen können. Gemeinden beginnen erst langsam zu erkennen, dass sie selbst, vor Ort, einiges tun können, um den Opfern mitten in den Gemeinden eine Heimat anzubieten.

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 Parteilichkeit für Opfer - über die Unmöglichkeit ethischer Neutralität

© Pixabay© Pixabay Nur wenn Menschen ein offenes Ohr für ihre Mitmenschen und unter ihnen für Gewaltopfer haben, werden die Betroffenen sprechen. Sie werden nur dann sprechen, wenn sie hoffen dürfen, dass ihr Gegenüber auf ihrer Seite steht. Dazu gehört Parteilichkeit für die Opfer. Neutralität hilft nur den Tätern. Wer neutral ist, stellt sich auf die Seite der Stärkeren – und das sind nicht die Opfer. Auch für die “Zuschauer” gilt: Wer zuschaut, ohne sich an der Seite des Opfers zu positionieren, spielt den Tätern in die Hände. Parteilichkeit hat in Jesus von Nazareth ein Vorbild. Im Gleichnis vom barmherzigen Samariter fragt Jesus nicht nach der Vorgeschichte der Täter. Er berichtet auch nichts über ihre Zukunft. Sein Interesse gilt einzig und alleine dem Opfer und dem Menschen, der dem Opfer zu Hilfe kommt.

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Seelsorgende vor Ort

© Pixabay© PixabayGewaltüberlebende Christ*innen suchen immer wieder Seelsorgende, die mit den spezifischen Vertrauens- und Glaubensschwierigkeiten Traumatisierter vertraut sind. Manche machen schwierige Erfahrungen in der Seelsorge, wenn sie verachtet oder idealisiert, bevormundet oder nicht ernst genommen werden, wenn ihnen nicht geglaubt wird oder ihnen gesagt wird, sie sollten die Vergangenheit endlich ruhen lassen; wenn sie darauf hingewiesen werden, dass auch andere Menschen in Not sind. Hier finden Sie einige Namen und Kontaktdaten von SeelsorgerInnen, die Erfahrungen in der Seelsorge mit traumatisierten Menschen haben und bereit sind, Betroffene seelsorglich zu begleiten und/oder Kontakte zu vermitteln.

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Ermutigung zum Gespräch mit Gewaltüberlebenden - Betroffene sprechen selbst

© Pixabay, Bild von Gerd Altmann© Pixabay, Bild von Gerd AltmannImmer wieder sagen auch opferzugewandte Menschen, dass sie Sorge haben, Opfer im Gespräch zu verfehlen; sich unklug oder unsensibel zu verhalten.

Meist wird über die Wünsche von Opfern gesprochen, nicht mit ihnen. Hier kommen einige selbst zu Wort. Sie werden sehen, dass diese Wünsche und Erwartungen sehr vielfältig und individuell sind. Im Zweifel hilft es, das konkrete Gegenüber zu fragen: Was willst du? Was brauchen Sie von mir?

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