Ihre Browserversion ist veraltet. Wir empfehlen, Ihren Browser auf die neueste Version zu aktualisieren.

Theologische Impulse

“Es bestätigt sich dabei aufs neue, daß Gott, wie ihn die Bibel zeichnet, gerade und vielleicht überhaupt nur aus der Perspektive der Unterdrückten, der Opfer von Gewalt sachgemäß erfahren werden kann.” 
(Frank Crüsemann, Alttestamentler)


 Weitere Impulse

Freiburger Religionsgespräche

Pastoraltheologischen Informationen Gewalt – ein Thema der Praktischen Theologie?

Feinschwarz

9.3.2017 Freiburger Religionsgespräch: Unheilige Theologie. Anfragen angesichts sexueller Gewalt gegen Minderjährige in der Katholischen Kirche. Gespräch mit Pater Zollner, Harald Dreßing, Hubertus Lutterbach und Magnus Striet

Böckler Annette: Ich schreie zu dir über Gewalt. Eine Predigt zu Habakuk 1,1-4

Butting Klara: Gott – lieb oder gerecht?

Dr. Butting stellt in diesem Vortrag die Frage: “Warum ist unser Verlangen nach der Erlösung der Schuldigen derart bedrängend und von Heils-Unsicherheit geprägt, dass es die Sehnsucht nach der Erlösung der Leidenden und nach Gottes Gerechtigkeit angesichts von Leid verdrängen kann?”

Frauengerechte Liturgie in der römisch-katholischen Kirche 1991, aus der holländischen Kirche

Frevel Christian: Gott in der Krise Die Komposition der Klagelieder als Modell kollektiver Krisenbewältigung, 2001

Fuchs Gotthard: Wir Söhne und Töchter Kains

Goertz Stephan: Strukturen der Sünde

Hammelsbeck Daniela: Theologische Wurzeln der Gewalt gegen Frauen

Hammelsbeck Daniela: Befreiend von Gott sprechen?! Liturgische Sprache und sexuelle Gewalt gegen Frauen

Hartmann R.: Praktische Theologie als Theologie der Opfer

Johannsen Friedrich: Da ist nicht  Mann und Frau

Lohfink Norbert: Gewalt und Monotheismus. Beispiel Altes Testament

Moser Clara: Predigt zu Rizpa, 2 Sam 21,1-14, von Pfarrerin Clara Moser:

“Alle sollen sehen, wie Gewalt und Rache wirken. Unrecht bleibt Unrecht und muss so benannt werden, unerbittlich. Ja erst dann, wenn das alle sehen, wenn auch David das sieht, ist Versöhnung möglich. Dann ist Gott gnädig mit uns, in uns.”

ÖRK 8. Vollversammlung: Herausforderungen der Frauen 1998

Reck Norbert, von Kellenbach K.; Theologie und Vergangenheitsbewältigung

Dr. Norbert Reck setzt sich auseinander mit „Opfer – Zuschauer – Täter: Theologien nach Auschwitz als Form der Vergangenheitsbewältigung“. Prof. Dr. Katharina von Kellenbach (St. Mary’s City, MD) berichtete in ihrem Beitrag „Christliche Rede von Vergebung im Kontext der Verfolgung von NS-Verbrechen“ von der Seelsorge an NS-Tätern. Sie strich heraus, dass die Bußpraxis beider Kirchen radikal versagt habe. Die Vergebungslehre sei an den NS-Tätern gescheitert, die trotz ihrer Untaten keine Reue gezeigt hätten. Die Seelsorge zielte deshalb darauf ab, die Täter wieder mit der Kirche zu versöhnen, anstatt Reue für die Untat zu fordern. In der Perspektive der Seelsorge wäre Reue – im Kontext der Nachkriegspolitik – einmal mehr eine Unterwerfung unter die Alliierten gewesen. Dabei war auffällig, dass die Seelsorger in der Regel den Opfern genauso fern standen wie die Täter. Kellenbach plädierte für eine produktive Konfrontation mit der Schuld und für die Notwendigkeit von Sühne und Genugtuung. Der Glaube an die Gnade Gottes sei nicht als Schlussstrich unter vergangenes Unrecht zu verstehen, sondern als Zugehen auf die Opfer und als Anerkennung der Verantwortung.

Schwager Raymund: Brauchen wir einen Sündenbock? Raymund Schwager – Auseinandersetzung mit René Girards Werk

Silber Ursula: „Das Eingeklammerte beten wir nicht mit“!? Zur Problematik der “Feindpsalmen” in der christlichen Rezeption 4.8.2010 Ursula Silber

Strahm Doris zur Kreuzes- und Opfertheologie

Sundermann Uwe: Eine Predigt zu Jes 42,1- 4

Welker Michael: Amos und die Sandalen

Cookie-Regelung

Diese Website verwendet Cookies, zum Speichern von Informationen auf Ihrem Computer.

Stimmen Sie dem zu?