Leserinnenbrief:
30.09.2009
13:13 Uhr: Dieser taz-Beitrag
wird jenen Mädchen, Frauen, Jungen und Männern, die als
Kinder Opfer sexualisierter Gewalt wurden, helfen, der Gehirnwäsche zu
entgehen, die gerade in den Medien läuft. Dass ausgerechnet
Kultur(!)-Schaffende sich für einen Missbrauchstäter, der sich der
Strafe durch Flucht entzog, einsetzen, ist beschämend für unsere Kultur
- und überaus bedrückend für Opfer. Opfer lesen nämlich in diesen
Tagen, wie viele Menschen sich öffentlich mit einem (nicht mehr nur
mutmaßlichen) Täter solidarisieren. Von so viel Solidarität träumen
Opfer vergeblich.
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