Im
"Evangelischen
Sonntagsblatt
für
Bayern" war am 1. Mai ein Artikel
erschienen, der über die Kampagne "Gewalt in Familien wahrnehmen
und überwinden" im Bereich der bayerischen Landsekirche unter
der
Schirmherrschaft
von
Landesbischof Johannes Friedrich,
Synodalpräsidentin Heidi Schülke und Diakoniepräsident
Ludwig Markert vom November 2002 bis zum Frühjahr 2005
durchgeführt wurde, berichtete. Die Verantwortlichen zogen eine
gemischte Bilanz. Präventionsangebote "Starke Eltern - starke
Kinder" hätten sich als ebenso erfolgreich erwiesen wie die
Initiative "Sichere Wiesn". Auf der Ebene der Kirchengemeinde gebe es
allerdings noch große Vorbehalte, Gewalt in Familien
anzusprechen. Man schrecke förmlich vor dem Thema zurück.
Eine der Vortragenden dieses
Studientages wies auf den großen
Bedarf an Hilfe für die Betroffenen häuslicher Gewalt hin.
Sie nannte Aufklärung über und Vorbeugung von häuslicher
Gewalt.
In
einem
Schreiben
an
die
Referentin formulierte ich am 3.5.2005::
Sehr geehrte Frau Professor Dr. N.N.!
Mit
großem
Interesse
las
ich
im Bayerischen Sonntagsblatt einen
Artikel über Gewalt in Familien. (http://www.sonntagsblatt-bayern.de/news/aktuell/2005_18_11_01.htm)
Ich danke Ihnen, dass Sie auf den großen Bedarf an Hilfe für die Betroffenen häuslicher Gewalt hingewiesen haben und Aufklärung und Vorbeugung angemahnt haben.
Ich möchte die beiden Stichpunkte "Aufklärung und Vorbeugung" gerne um einen dritte Aufgabe der Kirchen erweitert sehen: Um die langfristige Zuwendung zu den Frauen (und Männern), die durch Gewalterfahrungen traumatisiert sind. In meiner nun fünfjährigen Arbeit mit christlichen Frauen, die in der Kindheit massive Gewalt erlebt haben, habe ich häufig feststellen müssen, dass die früh erlittene Gewalt sich nicht selten in Gewalt innerhalb von erwachsenen Beziehungen fortsetzt.
Zugleich muss ich feststellen, dass beide Großkirchen zwar ÜBER die Betroffenen sprechen, in der Regel jedoch nicht MIT ihnen. Vielleicht haben Sie im Rahmen Ihrer Arbeit Möglichkeiten, auch auf diesen Personenkreis hinzuweisen.
Mit freundlichen Grüßen!
Rika
(HP- Adresse beigefügt)
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Anm.: Keine Reaktion
An
die Zeitung schrieb ich am 4.5.2005
einen
Leserinbrief. Er wurde veröffentlicht. Den dafür
Verantwortlichen herzlichen Dank! Quelle:
http://www.sonntagsblatt-bayern.de/leserbriefe/index.php?page=2&language=german&guestbook_id=0&gmt_ofs=0
(nicht mehr online)
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