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15.5.2005 Pfingsten
Das Erzbistum Freiburg hatte im Fastenhirtenbrief des Erzbischofs Dr. Robert Zollitsch "Aus der Hoffnung leben" vom 14.3.2005 zu einem Austausch über Zeichen der Hoffnung eingeladen:
"Viele Hoffnungszeichen gibt es mitten unter uns. Wir sollten darüber ins Gespräch kommen, uns gegenseitig bestärken und davon erzählen. Deshalb habe ich eine ganz konkrete Bitte an Sie alle: Ich lade Sie ein, sich miteinander und mit anderen, in Ihren Familien, Gruppen, Gremien, Gemeinden und Seelsorgeeinheiten auszutauschen über die Hoffnung, die Sie erfüllt. Nehmen wir uns die Zeit, uns auf den tiefen Grund unserer Hoffnung zu besinnen und einander zu erzählen: Was macht mir Hoffnung für die Zukunft, für mich und für andere, für unsere Kirche und unsere Gesellschaft? Ich würde mich freuen, wenn Sie Ihre Erfahrungen der Hoffnung, die Gott uns heute schenkt, auch für unsere Gemeinschaft des Glaubens in der ganzen Erzdiözese öffnen würden. Ich freue mich sehr darauf, von Ihrer Hoffnung zu hören! Wie es das Motto der Misereor-Aktion sagt: "Teilen verbindet" – auch das Teilen von Hoffnung. Schenken wir anderen von unserer Hoffnung und lassen wir uns auch von anderen beschenken durch Worte und Taten!"
Daraufhin schrieb ich unten stehenden Forumsbeitrag. Ob jemand diesen Forenbeitrag gelesen hat, ist mir nicht erkennbar. Gemeldet hat sich niemand.


Hoffnung für Frauen mit Gewalterfahrungen
geschrieben von: Rika (IP gespeichert)
Datum: 13. Februar 2005 20:35

Als ich heute Morgen den Fastenhirtenbrief hörte, freute ich mich, dass meine Diözese Interesse daran hat zu hören, wo Hoffnung wachsen will.
Ich erzähle also: Im Sommer 2000 taten sich erstmals Frauen/Christinnen zusammen. Sie hatten unterschiedlichste Formen von Gewalt erlebt. Diese Gewalterfahrungen (Traumatisierung in der Fachsprache) prägen ihr gesamtes Leben. Sie haben sich aufgemacht, miteinander nachzuschauen, wie und wodurch ihr Glaube ihnen eine Hilfe sein kann im Leben mit den Traumafolgen. Es entstanden eine Internet-Community und eine reale (nicht-virtuelle) Gruppe betroffener Christinnen vor Ort. Vor Ort und im Mailinglisten-Austausch sind "Räume" entstanden, in denen die Frauen einander erzählen, Mut machen, sich gegenseitig trösten und helfen.
Oft geht es um ganz alltägliche Nöte dieser Menschen, aber immer wieder geht es auch um die Frage: Können diese Frauen in ihrem oft schwierigen Leben Hoffnung schöpfen aus ihrem Glauben an Jesus, der Menschen in die Gemeinschaft von Menschen integrierte und mit seinem Leben, Sterben und Auferstehen dafür grade stand, dass gilt, was er versprach: Ein Leben vor und nach dem Tod?
Die nunmehr fünfjährige Arbeit gibt die Antwort: Sie schöpfen Hoffnung.
Wer mehr wissen will, wende sich an mich (rika_k@web.de) oder klicke http://www.gottes-suche.de an. Ich freue mich über Nachfragen. Verschwiegenheit ist selbstverständlich.
Liebe Grüße!
Rika







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