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Zum Weltfriedenstag am 1.1.2003
Fürbitten

Für alle, die gekreuzigt wurden wie dein Sohn,
für alle Menschen,
die sich von dir verlassen fühlen,
bitten wir dich.
Für alle, die ihr Schicksal nicht ertragen.
Für die Leidenden und jene, die weder Sinn noch Ausweg sehen.

Für alle, denen misstraut wird,
die leben unter dem Druck von Verdächtigungen und Verleumdung.
Für jene, deren Selbstvertrauen untergraben wird durch das harte Urteil der anderen.
Für alle, denen kein Verständnis begegnet,
kein Wort, das sie heilt,
kein Mensch, der sie annimmt.

Für alle, die mit Unrecht leben müssen,
die eingebaut sind in ein unmenschliches system
und ihm nicht entkommen können.

Für alle, die Krieg wollen und Zwietracht säen.
Für jene, die aus der Vernichtung anderer ihr Geld machen.
Für die Vergifteten und Gefährlichen:
Um Befreiung aus ihrer Unmenschlichkeit und um Vergebung bitten wir.

Für alle, die mutlos werden im Anblick all des Bösen in der Welt.
Aber auch für alle Zuversichtlichen, die Kraft ausstrahlen
und Freundschaft geben können:
Dass sie standhaft bleiben in der Prüfung und unter uns nie fehlen.

(Huub Oosterhuis, Ganz nah ist dein Wort. Gebete, Wien 1969, S. 108 ff.)




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