Fürbitten
Für alle, die gekreuzigt
wurden wie dein Sohn,
für
alle Menschen,
die sich
von dir verlassen fühlen,
bitten
wir dich.
Für
alle, die ihr Schicksal nicht ertragen.
Für
die Leidenden und jene, die weder Sinn noch Ausweg sehen.
Für
alle, denen misstraut wird,
die
leben unter dem Druck von Verdächtigungen und Verleumdung.
Für
jene, deren Selbstvertrauen untergraben wird durch das harte Urteil der
anderen.
Für
alle, denen kein Verständnis begegnet,
kein
Wort, das sie heilt,
kein
Mensch, der sie annimmt.
Für
alle, die mit Unrecht leben müssen,
die
eingebaut sind in ein unmenschliches system
und ihm
nicht entkommen können.
Für
alle, die Krieg wollen und Zwietracht
säen.
Für
jene, die aus der Vernichtung anderer ihr Geld machen.
Für
die Vergifteten und Gefährlichen:
Um
Befreiung aus ihrer Unmenschlichkeit und um Vergebung bitten wir.
Für
alle, die mutlos werden im Anblick
all des Bösen in der Welt.
Aber auch
für alle Zuversichtlichen, die Kraft ausstrahlen
und
Freundschaft geben können:
Dass sie
standhaft bleiben in der Prüfung und unter uns nie fehlen.
(Huub
Oosterhuis, Ganz nah ist dein Wort. Gebete, Wien 1969, S. 108 ff.)
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