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Einige Thesen zur Aktualität des Prophetentums im 21. Jahrhundert

 

Johann Pock setzt sich mit dem Thema „Das Fundament der Propheten“[1] auseinander. Hier habe ich einige Thesen aus seinen Überlegungen zusammengestellt. Pock stellt fest, dass unsere Gegenwart von Macht- und Herrschaftsstrukturen gekennzeichnet ist, die Ohnmächtige und Ausgeschlossene hervorbringen. Zugleich sind die Lebensorte, die Lebensweisen, das Leiden, die Freude und die Hoffnung der armen und ausgegrenzten Menschen – Männern wie Frauen -  besonders konstruktive Orte, sich an die Verheißungen Gottes zu halten.

Biblische ProphetInnen traten in drei Fällen auf:

  1. in religiösen Krisen (wenn Israel vom Glauben an Jahwe abfallen wollte)
  2. in politischen Krisen (wenn Israel als Staat sein Heil nicht mehr von Gott, sondern von politischen Koalitionen erwartete)
  3. in wirtschaftlich-sozialen Krisen (Situationen der Ausbeutung)



Wer heute in der Tradition von
ProphetInnen leben will, muss folgende „Bedingungen“ erfüllen:






[1] Johann Pock: Für Kritiker kein Platz?! Das "Fundament der Propheten" (Eph 2,20) und die Frage nach einem Prophetenamt der Kirche, in: Rainer Bucher, Rainer Krockauer (Hg.): Prophetie in einer etablierten Kirche? Aktuelle Reflexionen über ein Prinzip kirchlicher Identität, Münster 2004, S. 24-37







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