
Auf diesen Dom haben wir von unseren Zimmern im Exerzitienhaus der Pallotttinerinnen aus geblickt. Für erholsame Momente mussten die Katholikinnen unter uns nicht kirchenkritisch sein - wir durften dankbar sein, dass Menschen lange vor uns schon Gott gesucht haben und Ihm/Ihr zu Ehren Häuser gebaut haben, die noch nach Jahrhunderten Zeugen der GottesSuche auch für uns sein können. |
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Jede von uns bringt
Puzzleteile mit. Alleine komme ich nicht weit. Erst wenn wir unsere
Bruchstücke zusammenfügen ensteht ein Bild. So bauen wir hier
auch an unserem Leben.
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Unser Ruheplatz am Wasser:-) |
Unter dem Thema
"Nicht
ihr
habt mich erwählt, sondern ich habe euch erwählt“ (Joh
15,16) haben wir einander von uns erzählt, viele Fragen gestellt,
viele Antwortlosigkeiten ausgehalten; Antworten angedacht und wieder
verworfen und noch einmal nachgedacht. Wir haben viel gelacht und uns
über die Gastfreundschaft des Hauses der Palottinerinnen gefreut.
Für einige von uns war es ein Wiedersehen mit einem Ort, einem
Haus und mit Menschen, von denen wir aus Erfahrung schon wissen
durften, dass wir willkommen sind.
In diesem Haus durften wir kritisch, zaghaft, selbstbewusst, klein und stark zugleich sein, uns verloren und einsam fühlen, Freude spüren und dem Leid Raum geben, Wünsche äußern und manch Schweres und manchen schmerzlichen und unwiderruflichen Verzicht auf den Tisch des Hauses legen und Kraft schöpfen daraus, dass keine von uns "alleine gehen" muss, weil unser Gott alle Wege und Irrwege mit uns mitgeht und wir einander auch nicht loslassen. Die von uns, die nicht dabei sein konnten, waren dennoch in unseren Gedanken dabei. Hätte mir jemand vor 10 Jahren erzählt, dass solche Treffen möglich wären, hätte ich es nicht geglaubt. Rika, 15.5.2011 abends, erschöpft und glücklich |
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