Verhaltenskodex in der Mailingliste
- Beim
Einstieg
in die Mailingliste
stelle dich ein wenig vor, damit die anderen außer deinem
Vornamen
noch einige Anhaltspunkte haben, die den Umgang miteinander weniger
anonym machen.
- Wie
üblich im Netz duzen wir
einander. Bisher war es möglich, unter Beibehaltung der
Anonymität
freundlich und verbindlich miteinander umzugehen. Das sollte so bleiben.
- Wir
versuchen, einander so zu begegnen, dass niemand von uns unter Druck
gesetzt oder verletzt wird. Wer für sich selbst begehbare Wege
z.B. im Umgang mit Vergebung gefunden hat,
möge sich freuen und davon erzählen. Sie möge aber
bedenken,
dass andere Menschen vielleicht andere Wege zu gehen haben.
- Wir
gehören unterschiedlichen
christlichen Konfessionen an und respektieren die konfessionelle Heimat
der anderen. Das schließt ein, dass wir unsere guten und auch
schwierigen
Erfahrungen in der eigenen Konfession erzählen können.
- Mailadressen,
die
uns über
die Liste bekannt geworden sind, geben wir nicht an Dritte weiter.
- Informationen,
die
wir über
Menschen auf der Liste erhalten, geben wir nicht weiter.
- Das
Gespräch mit fraglos esoterisch oder fundamentalistisch
orientierten Menschen ist in dieser
Mailingliste unerwünscht. Die bisherige Erfahrung lehrt, dass
dieses Gespräch für alle Beteiligten unproduktiv ist und
uns von dem, was wir in der Mailingliste besprechen möchten,
ablenkt. Das Internet bietet für esoterische und
fundamentalisitsche Orientierungen eine Fülle von Angeboten.
- Frauen, die sich aus den
Zwängen fundamentalistischer oder den
Orientierungslosigkeiten esoterischer Gruppierungen befreien
möchten und auf der schwierigen Suche nach der Freiheit der Kinder
Gottes sind, sind uns willkommen. Aus Erfahrung kann ich sagen, dass
dieser Weg schwer ist - für alle Beteiligten. Aber er lohnt -
ebenfalls für alle Beteiligten.
- Wenn eine Frau länger als
drei Monate weder in der Liste geschrieben hat noch in einer kurzen
Mitteilung an mich ihr anhaltendes Interesse an der Mailingliste
signalisiert hat, werde ich rückfragen, ob weiteres Interesse an
einer Listenmitgliedschaft besteht. Dies dient dem Schutz der
Listenfrauen und soll verhindern, dass Listenmails auf Computern von
Frauen liegen, die kein Interesse mehr haben und vielleicht nur
vergessen haben, sich abzumelden.
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