27.8.2005 Jörg Alt: Illegale
Migration - Stimmen der Zeit
mehr: http://www.joerg-alt.de/index.html
Quelle: Radio Vatikan
Quelle: Radio Vatikan
17.8.2005 Die taz berichtet, dass in
den 22 Jahren des Bestehens das Berliner Caritas-Frauenhaus in mehr als
11.000 Fällen Frauen und ihren Kindern geholfen hat. Die Nachfrage
nach Schutzorten vor häuslicher Gewalt nehme in Berlin seit Jahren
zu.
Sieht Gott
nicht meine Wege und zählt alle meine Schritte? Hiob 31,4
Jesus spricht: Auch die
Haare auf eurem Haupt sind alle gezählt. Lukas 12,7
Also: Diejenigen von uns, die mit Vergeblichkeit und den Monstern
aus Gegenwart und Vergangenheit zu kämpfen haben, mögen sich
ein wenig getröstet fühlen: Kein Kampf ist ganz vergeblich,
auch wenn wir keinen Erfolg sehen. Liebe Grüße
Rika
6.8.2005 Ein hörendes Herz
Quelle: http://theol.uibk.ac.at/leseraum/predigt/592.html
4.8.2005 Die langjährige Chefin
der Caritas Zagreb soll Beweise gegen einen Mitarbeiter eines
Kinderheimes unterschlagen haben. Sie hat ein Tagebuch des
ehemaligen
Kochs
des
Caritas-Waisenhauses in Brezovica versteckt haben. Darin beschreibt der
Koch, Mijo Penic (28) in allen Einzelheiten die Vergewaltigung eines
minderjährigen Mädchen, das in dem Waisenhaus wohnte.
Kroatische Zeitungen hatten schon im Mai einige Passagen daraus
veröffentlicht. Brajsa hatte jedoch stets beteuert, das Tagebuch
nie gesehen zu haben. Ende Juli fand die Polizei das Buch jedoch in
ihrem Haus. Gestern wurde sie vom Zagreber Erzbischof ihres Amtes
enthoben.
Quelle: http://religion.orf.at/projekt02/news/0508/ne050804_brajsa_fr.htm
3.8.2005 Die Zeitung The Blade, Toledo in Ohio, berichtet, dass der katholische Polizeichef der Jahre 1956 bis 1970, Anthony Bosch, ein ungeschriebenes Gesetz herausgegeben habe, nach dem Geistliche nicht verhaftet werden könnten. Bei Missachtung drohte Entlassung, wie der ehemalige Polizist Gene Fodor berichtet. The Blade will mindestens fünf Fälle seit den 50er Jahren hrausgefunden haben, in denen die Polizei beim Vertuschen von Missbrauch durch Priester mitgeholfen habe. Der Priester Robert Lamatia bestätigte, dass er die Versetzung eines Kollegen, der einen Jungen missbraucht hatte, überwacht habe. Die Polizei habe in diesem Fall nie eingegriffen. Die Diözese lehnte eine offizielle Stellungnahme ab. Zur Begründung hieß es, "die Angelegenheit sei lange her und eine öffentliche Debatte wäre für die potenziellen Opfer sehr schmerzlich." (Kommentar: Für die Opfer ist der Missbrauch oft lebenslang schmerzlich und die Vertuschung und das andauernde Schweigen sind in der Regel, jedenfalls für Opfer schmerzlicher als eine Offenlegung und Klärung.)
Quelle: Süddeutsche Zeitung
3.8.2005 Die Leiterin eines
Waisenhauses in Kroatien wurde nach einem Missbrauchsskandal aus
gesundheitlichen Problemen entlassen. Die Polizei war auf ein Tagebuch
des ehemaligen Kochs des Waisenhauses gestoßen, der dort
detailliert seine sexuellen Erlebnisse mit Waisenkindern beschreibt.
Der Koch wurde Ende Juni 2005 festgenommen, zusammen mit dem
früheren Hausmeister des Heims. Dem Hausmeister wird sexueller
Missbrauch eines geistig behinderten Jungen von 1995 - 1999 vorgeworfen.
s. auch Nachricht
vom 28.6. 2005
Quelle: Yahoo
Quelle: Radio Vatikan
26.7.2005 In Brasilien wurde ein kath.
Priester erschossen. Er hatte den Hinterbliebenen eines Massakers
geholfen, das vermutlich von Polizisten verübt worden war. Bei dem
Massaker am 31.3.2005 in Nova Iguacu und Queimados hatten
Todesschwadrone ein Blutbad angerichtet und aus fahrenden Autos heraus
wahllos 29 Menschen erschossen. 11 Polizisten sitzen deswegen in
U-Haft. Der 36-jährige Priester Paulo Henrique Machado wurde
in
seinem Auto überfallen und mit fünf Kugeln erschossen.
Quelle: Radio Vatikan
Quelle: Yahoo
Quelle:
ORF
Quelle: taz
17.5.2005 Ein wegen Kindesmissbrauchs verurteilter buddhistischer Mönch hat sich das Leben genommen. Er war der erste buddhistische Geistliche in Sri Lanka, der wegen sexuellen Missbrauchs verurteilt wurde. Berichte über Kindesmissbrauch durch Geistliche haben in den vergangenen Jahren jedoch stark zugenommen.
16.6.2005 Der Vatikan berät über Seelsorge für Prostituierte. Kirchliche Initiativen gegen Menschenhandel mit Frauen und Mädchen sollen vernetzt werden.
Quelle: ORF
15.6.2005 Verantwortung für traumatisierte Flüchtlinge
Quelle: Diakonie Hessen-Nassau
14.6.2005 Internetpornografie: In Österreich wurden 96 Personen vorübergehend verhaftet. Bei ihnen wurde kinderpornografisches Material gefunden. Bei 50% der inzw. wieder Freigelassenen wisse die Polizei aufgrund der Tatsache, dass strafbare Abbildungen gefunden wurden bzw. die Beschuldigten ein Geständnis ablegten, um die Schuld. Unter den Beschuldigten befinden sich auch 2 Lehrer, 1 Priester und Personen, die öfter Kinder beaufsichtigten. Bei dem gefundenen Material handelt es sich um 19 Giga-byte Datenmaterial, umgerechnet 8 000 000 Seiten Din A 4. Die Aufnahmen wurden überwiegend in Russland gemacht mit 9-12-jährigen Jungen und Mädchen.
Quelle: Die Presse.com
13.6.2005 Zur Erinnerung: Gewalt gegen Frauen und Kinder ist Sünde. Theologie im Frauenhaus. "Geschlagene, gedemütigte und sexuell ausgebeutete Frauen und Kinder werden zum Testfall für die jeweilige Theologie" - und Kirche.
Andrea Lehner-Hartmann
11.6.2005 Am 8. März startete in Brasilien ein Weltmarsch der Frauen, der für die Armut und die Gewalt an Frauen sensibilisieren soll. Vom 11. - 14. Juni führt der Weg durch die Schweiz.
Vorsichtiger Kommentar: Ich halte diese und die vielen anderen öffentlichen Aktionen für unverzichtbar. Ich wundere mich aber - je länger, desto mehr -, dass ich den Erfolg dieser Aktionen nicht zu spüren bekomme. Das Schweigen rund um mich herum und rund um die Frauen, mit denen ich bin, hält unverdrossen an.
7.6.2005 Der späte Weg zu Gott - Erwachsenentaufe
Quelle: FR
6.6.2005 Die Predigt von Huub Oosterhuis im Schlussgottesdienst des Kirchentages: "Wider die schamlose Ideologie des freien Marktes" (29.5.2005)
6.6.2005 Marktförmige Religion: Gott will, dass du reich wirst. Amerikas schwarze Fernsehprediger: „Das Beste, das ihr für die Armen tun könnt, ist nicht zu ihnen zu gehören“.
Quelle: Süddeutsche
5.6.2005 Bischof Kamphaus im Einkaufszentrum: „Unser Hauptproblem ist, dass wir nicht nah genug bei den Menschen sind, deswegen ist die Kirche so, wie sie ist“.
mehr
5.6.2005 Der Papst unterstreicht die Bedeutung der Familie: "Trotz der Schwierigkeiten und der sozialen und kulturellen Umstände des aktuellen historischen Moments, mögen die christlichen Eheleute nicht aufhören, mit ihrem Leben ein Zeichen der treuen Liebe Gottes zu sein." - Dass Familie zugleich der Ort ist, an dem Menschen viel zu oft Gewalt erleben, erwähnte der Papst leider nicht.
Quelle: Radio Vatikan
4.6.2005 Die US-Regierung hat den Latinostar Ricky Martin und einen (nicht näher genannten) katholischen Nonnen-Orden auf seine Liste der "heldenhaften Kämpfer gegen die moderne Sklaverei" gesetzt. Die Nonnen setzen sich vor allem für die weiblichen Opfer von Sklaverei - darunter auch für Zwangsprostituierte - ein. In dem Bericht des US-Außenministeriums werden 150 Länder aufgelistet - die USA selbst gehört nicht dazu.
Quelle: Yahoo
4.6.2005 Die Diözese Covington, Kentucky, zahlt 120 Millionen Dollar zur Entschädigung hunderter Missbrauchsopfer aus den letzten 50 Jahren. Die Opfer haben eine Sammelklage eingereicht und die Diözese beschuldigt, den Missbrauch vertuscht zu haben. Ihm sei nach Gesprächen mit mehr als 70 Betroffenen bewusst, dass Geld nicht für das Leid entschädigen könne, das die Opfer als Kinder durchgemacht hätten, erklärte Bischof Roger Foys am Freitag. Er hoffe aber, dass die Einigung ihnen und ihren Angehörigen ein gewisses Maß an Frieden und Heilung bringe. Die Opfer sollen vor Abzug der Anwaltskosten je nach Schwere der Misshandlung zwischen 5.000 und 450.000 Dollar erhalten, außerdem soll ein Fonds für die psychologische Betreuung von Opfern eingerichtet werden. Der Einigung muss noch ein Richter zustimmen.
Quelle: Yahoo
3.6.2005 Terry Steib, Bischof von Memphis, USA, hat die Gläubigen in seiner Diözese aufgefordert, Homosexuelle in der Kirche willkommen zu heißen. Homosexuelle oder lesbische Katholiken hätten ihm gegenüber oft geklagt, sie wüssten nicht, wo ihr Platz in der Kirche ist. Sie hätten auch Angst, ihre Kinder seien in der Kirche nicht willkommen, schreibt der Bischof in einer Diözesan-Zeitschrift. Daher müsse er sich fragen: "Wie tief ist unser Glauben wirklich, wenn wir nicht mit allen Kräften daran arbeiten, dass alle willkommen sind?"
Quelle: Radio Vatikan
2.6.2005 Eine Verbündete hat einen Leserinbrief an Publik Forum geschrieben. Er bezieht sich auf den Artikel "Da bin ich wie erstarrt. Nach jahrelangem sexuellen Missbrauch: Der Weg zurück ins Leben." (Nr. 10, S. 25): Hier ist er! Danke!
Ich möchte mich ganz herzlich für den Artikel, „Da bin ich wie erstarrt“ von Eva Baumann-Lerch bedanken. Ich bin Gemeindereferentin und wurde angefragt, eine Gruppe von Frauen, die genau diese Erlebnisse von sexuellem Missbrauch und körperlicher Gewalt als Kinder und Jugendliche hinter sich haben, als Seelsorgerin zu begleiten und tue dies sehr gern. Diese Frauen leiden unter ähnlichen Symptomen wie im Artikel geschildert, sie alle sind traumatisiert und leiden zu all den Folgen dessen, was man ihnen angetan hat, auch darunter, dass sie sich in Kirche und Gesellschaft kein Gehör verschaffen können, dass sich niemand bzw. kaum jemand für sie und ihre Probleme interessiert. Im Gegenteil, die Opfer müssen sich noch rechtfertigen für ihre Empfindlichkeit und durchleben immer wieder Ablehnung wie sie sie als Kinder schon zur Genüge erleben mussten.
Ich werde der Gruppe den Artikel zeigen, weil es für sie wichtig ist, zu sehen, dass es doch auch passiert, dass jemand ihre Probleme wahrnimmt und benennt und wünsche mir, dass Sie dieses Thema auch in Zukunft nicht vergessen.
1.6.2005 Die Kirchen kritisieren das Vorgehen der Stadt Bonn gegen illegal dort lebende Ausländer. Das Bonner Jugenadamt hat Kindertagesstätten angewiesen, Kinder von papierlosen Eltern beim Ausländeramt anzuzeigen. Der Nationaldirektor für die Ausländerseelsorge bei der Deutschen Bischofskonferenzt, Wolfgang Miehle, sagte, Menschen, die Papierlosen helfen, dürften nicht bestraft werden. Die betroffenen HelferInnen lebten in Angst und ErzieherInnen, LehrerInnen, SeelsorgerInnen und ÄrztInnen fühlten sich stark unter Druck gesetzt.
Quelle: Radio Vatikan
30.5.2005 Bischöfin Dr. Käßmann: "Solidarität kann übrigens sehr glücklich machen" :-)
Quelle: ORF
28.5.2005 Das Kind der Postmoderne fragt - Evangelischer Kirchentag
Quelle: CiG
28.5.2005 Die Berner Synode fordert das Gespräch mit dem Bischof K. Koch über Pflichtzölibat, Weihe bewährter Männer (viri probati) und die Frauenordination. Begründung: Eine Frage des christlichen Menschenbildes.
Quelle: http://www.kath.ch/aktuell_detail.php?meid=42733
27.5.2005 Die frühere Kindersoldatin Keitetsi berichtet auf dem Kirchentag von ihrem Leben.
China Keitetsi war erst neun Jahre alt, als die Nationale Widerstandsarmee in Uganda sie aufgriff und zur Kindersoldatin drillte. Sie musste töten und foltern - und wurde selbst immer wieder missbraucht. Mit vierzehn bekam sie das erste ihrer beiden Kinder, mit neunzehn gelang ihr die Flucht. Die heute 28-Jährige hat sich mittlerweile ein neues Leben in Dänemark aufgebaut. Sie hat das Buch "Sie nahmen mir die Mutter und gaben mir ein Gewehr " geschrieben. Als Botschafterin der missio-Aktion "Volltreffer - Auf Tore schießen statt auf Menschen" berichtet sie morgen auf dem Evangelischen Kirchentag in Hannover von ihren bitteren Erfahrungen: "Es sollte wirklich jeden betroffen machen, in jedem Land der Welt. Wir können doch nicht stillschweigend hinnehmen, wie die Leben von Hunderttausenden Kindern und Jugendlichen zerstört werden. Ich denke an die kleinen Mädchen in Uganda, die missbraucht werden, die schwanger werden, die wegrennen. An die Jungs und Mädchen, die zum Töten abgerichtet werden, die verstümmelt werden. In meinem Land geht das seit über 18 Jahren so - und es hat noch immer keine wirklich wirksame internationale Reaktion gegeben! Die Welt ist doch verantwortlich für das Schicksal dieser Kinder. Also muss die Welt sich jetzt auch für die Zukunft dieser Kinder verantwortlich fühlen - für eine bessere Zukunft!"
mehr: http://www.volltreffer.de/ (Kindersoldaten anklicken)
26.5.2005 Die Diözese Orange County in Kalifornien hat jahrelang Tausende von Dollars für die ärztliche Behandlung von Priestern ausgegeben, die wegen sexuellen Missbrauchs angeklagt waren. Die Personalakten dieser Priester wurden jetzt veröffentlicht. Sie zeigen, dass viele von ihnen als Kinder selbst missbraucht wurden.
Quelle: Radio Vatikan
25.5.2005 Die Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkriegs/Ärzte in sozialer Verantwortung (IPPNW) haben eine bessere Gesundheitsversorung für Menschen ohne Papiere gefordert. Jörg Alt, Jesuiten-Flüchtlingsdienst, sagte, dass die Lebensbedingungen für Menschen ohne Papiere in Deutschland härter würden. Zu ihnen zählten zunehmend ältere Menschen, die stärker auf medizinische Versorgung angewiesen seien.
Quelle: Radio Vatikan
s. auch http://www.jesuiten-fluechtlingsdienst.de/JRS/Menschen-Frame.htm
24.5.2005 In Italien wurde ein Kinderpornoring mit fast 200 Verdächtigen, darunter auch drei Pfarrer, ein Bürgermeister, ein Polizist und ein Sozialarbeiter, ausgehoben. Die Gruppe lud Bilder/Filme von vier- bis achtjährigen Kindern von einer passwortgeschützten Website herunter, die nicht mit einem Index versehen war und nur über die HP aus einem 'östlichen Land' erreichbar war. Die Pornofilme wurden auf den Computern der drei Pfarrer gespeichert.
Quelle: Yahoo
22.5.2005 Über Statusverzicht und Selbststigmatisierung als Strategie des Volkes Gottes
Hermann Josef Venetz auf der Tagsatzung im Bistum Basel
mehr über die Tagsatzung hier
20.5.2005 "ALG II - eine Rutsche in die Armut", sagt Landes-Caritasdirektor Karl-Heinz Zerrle
Quelle: http://www.kath.de/dkd/bistum/bamberg/newsdetail.php3?newsid=5462&ref=bamberg?bistum=4
19.5.2005 Fast 160000 Menschen unterstützten in Schweden einen Kirchenaufruf, der den Daueraufenthalt von Flüchtlingen forderte. Fünf der sieben Parlamentsparteien schlossen sich dem Aufruf an. Während viele Politiker fremdenfeindliche Haltungen als gegeben annähmen, hätten die Menschen anders reagiert, sagte der lutherische Erzbischof Karl Gustav Hammar, der die Unterschriften überreichte. Auslöser für die Initiative war das Schicksal der "apathischen" Kinder.
Quelle: FR
18.5.2005 Katholische Heilungsversuche im Österreich der 80er Jahre gegen irrgeleitete Bischöfe, Professoren und Laien - aus der Sicht des damaligen Nuntius, Mario Cagna. Heilmittel waren Bischöfe wie Groer und Krenn.
mehr: ORF
Quelle: Yahoo
15.5.2005 Pfingstpredigten:
Wer Gott fürchtet, braucht vor den Menschen keine Angst zu haben. B. Kamphaus
Ökumene und pfingstliches Sprachenwunder. J. Sieger
Pfingstbrief: Lasst euch retten!
15.5.2005 Am heutigen Pfingstsonntag werden die Privatdozentin Regina Ammicht-Quinn (Frankfurt) und Pater Fritz Köster (Boppard) in St. Michael mit dem Gemeindepreis für „Zivilcourage in der Kirche" ausgezeichnet. Herzlichen Glückwunsch - und natürlich ist "GottesSuche" an dieser Preisverleihung mit dem symbolischen Euro beteiligt :-) Frau Ammicht-Quinn gehört zu den Menschen, die den Christinnen mit Gewalterfahrungen ihre Solidarität bekundet und gezeigt hat!
14.5.2005 Die peruanische Bischofskonferenz hat eine Kampagne gegen Kindesmisshandlungen gestartet. Zwischen Januar 2002 und Juli 2003 wurden über 7.000 Kindesmisshandlungen angezeigt. Die Bischöfe sprechen davon, dass viele Fälle im Dunkeln bleiben. Sie wollen Aktionen zur Sensibilisierung finanzieren und Gelder für Projekte mit betroffenen Kindern sammeln.
13.5.2005 Der Papst hat den Erzbischof von San Francisco, William Joseph Levada, zum neuen Präfekten der Glaubenskongregation ernannt.
Snap kommentiert erbost: "Regarding abuse in the San Francisco Archdiocese, Levada has been slow to act, harsh to victims and committed to secrecy."
12.5.2005 Der Alttestamentler Alfons Deissler ist tot.
11.5.2005 Reformbedarf: 74% der befragten 366 österreichischen Priester sprechen sich für die Abschaffung des Zölibats aus, 79 % plädierten für ein größeres Mitspracherecht von Laien und Laiinnen, 60% wollen über die Zulassung von Frauen zum Priesteramt nachgedacht wissen; 64% möchten über Empfängnisverhütung und 58% über Homosexualität nachdenken. Insgesamt sind 78% der Geistlichen für eine Reform der römisch-katholischen Kirche. In der Gesamtbevölkerung wird nur von 66% Reformbedarf gesehen.
Quelle: ORF
10.5.2005 Das Bistum St. George's in der kanadischen Provinz Neufundland will alle Kirchen (150) für ca 10,5 Millionen US-Dollar verkaufen, um die 39 Opfer sexuellen Missbrauchs zu entschädigen. Der Priester Kevin Bennett war in den 90er Jahren wegen hunderter sexueller Übergriffe zu vier Jahren Haft verurteilt worden.
Quelle: Yahoo
9.5.2005 Leonardo Boff - Vom Befreiungstheologen zum charismatischen Vereinfacher?
Quelle: FR
"Brot für die Welt" zum Thema "Häusliche Gewalt überwinden"
Resolution: Häusliche Gewalt überwinden
Am Ende der internationalen Konferenz zur Überwindung häuslicher Gewalt – Strategien für Theorie und Praxis, die vom 17. bis zum 21. März 2005 in Yaoundé, Kamerun stattfand, haben die TelnerInnen, RepräsentantInnen von NGO's, Basisbewegungen und kirchlichen Zusammenschlüssen aus Kamerun, Äthiopien, Deutschland, Ghana, Südafrika, dem Sudan, Uganda und Simbabwe die folgende Resolution abgegeben.
Interview mit Aruna Gnanadason zu "häuslicher Gewalt gegen Frauen"
Die Zeit 13/2005: Jesus, unser Sündenbock. Was das Christentum über menschliche Gewalt lehrt. Ein Gespräch mit dem Religionsphilosophen René Girard.
http://zeus.zeit.de/text/2005/13/Interview_Girard
7.5.2005 Der Wille zum Sinn - Psychotherapie, Hirnforschung, Religion
Quelle: Christ in der Gegenwart
4.5.2005 Gewalt überwinden hat viele Gesichter. Eine Tagung im Bistum Limburg.
Auszug: Schwester Dr. Lea Ackermann ist seit zwanzig Jahren in der von ihr gegründeten Hilfsorganisation „Solwodi - Solidarität mit Frauen in Not” aktiv. Dabei ist sie international tätig und setzt sich vor allem gegen Zwangsprostitution und Frauenhandel ein. Um Menschen in Not zu helfen, habe sie eine Art Vertrag mit Gott geschlossen, berichtete die auch aus Talkshows bekannte Ordensfrau. Zehn Beratungsstellen gibt es derzeit in Deutschland; im vergangenen Jahr konnte dadurch allein hierzulande über 800 Frauen und Kindern geholfen werden. „Es braucht eine sehr lange Zeit, bis die Frauen das Vertrauen wiederfinden, das meist förmlich mit Füßen getreten wurde”, sagte Schwester Lea und las Auszüge aus der Geschichte einer jungen Zwangsprostituierten vor, die unter die Haut gingen. Viele Frauen, häufig aus Afrika oder osteuropäischen Ländern, müßten erfahren, daß ihre Hilfeschreie nicht gehört werden, ihnen niemand Unterstützung bietet. Diese Traumatisierung hinterläßt bleibende Spuren, die das Team von Solwodi allmählich zu heilen versucht.
Quelle: Bistum Limburg
4.5.2005 Einfach zu spät: Der belgische Kardinal Godfried Daneels plädierte für eine Stärkung der Rolle der Frauen in der katholischen Kirche.
Kommentar: Recht hat er. Nur für viele Frauen zu spät.
Quelle: taz
3.5.2005 Die Kampagne "Gewalt in Familien" der bayerischen Landeskirche zieht eine gemischte Bilanz. Die Projekte "Sichere Wies'n" und "Starke Eltern - starke Kinder" wurde als erfolgreich bewertet. Auf der Ebene der Kirchengemeinde gebe es allerdings noch große Vorbehalte, Gewalt in Familien anzusprechen. Man schrecke förmlich vor diesem Thema zurück. Cornelia Helfferich, Professorin an der Evangelischen Fachhochschule Freiburg, wies in ihrem Vortrag auf den großen Bedarf an Hilfe für die »Betroffenen häuslicher Gewalt« hin. Was kann da Kirche tun? Unter Hinweis auf eine Studie des Sozialwissenschaftlichen FrauenForschungsInstituts nannte Helferich vor allem: Aufklärung über und Vorbeugung von häuslicher Gewalt.
Quelle: http://www.sonntagsblatt-bayern.de/news/aktuell/2005_18_11_01.htm
3.5.2005 Hellinger: Seelenheilung im Minutentakt
Quelle: Süddeutsche
28.4.2005 Erklärung von Pax Christi zum 8. Mai 1945: Der Wahrheit und dem Frieden verpflichtet
27.4.2005 Bischof Gaillot "Kirche muss die Kirche der Ausgeschlossenen sein, nicht die Kirche des Ausschlusses". Quelle: Radio Vatikan
26.4.2005 Einer Studie des Allensbach-Instituts zufolge ist heute der Glaube an gute und schlimme Vorzeichen in der Bevölkerung weiter verbreitet als noch vor 25 Jahren. 42% (26%) glauben an Kleeblätter als Glücksbringer, 40% (22%) setzen ihre Hoffnung auf Sternschnuppen, 28% (17%) halten die Zahl 13 für einen Unheilsboten, 25% erkennen in der schwarzen Katze, die den Weg von links nach rechts kreuzt, ein ungutes Vorzeichen. (Zahlen in Klammer beziehen sich auf eine Umfrage in den 70er Jahren)
Quelle: Spiegel
23.4.2005 Bernhard Grom: Ekklesiogene Neurose?
22.4.2005 Kardinal Lehmann wünscht, dass der neue Papst die kath. Kirche öffnet. Er erwartet neue Akzente für die Ökumene und die Rolle der Frau in der katholischen Kirche, weist aber darauf hin, dass es keine billige Anpassung oder wohlfeile Zugeständnisse an den Zeitgeist gebe; die Frage der Priesterweihe für Frauen stelle sich also nicht.
Quelle: Focus
Kommentar: Die verweigerte "billige Anpassung" zahlen ökumenisch denkende ChristInnen und katholische Frauen schon lange - ziemlich teuer.
21.4.2005 Gegen voreilige Mythenbildung über Benedikt XVI. eine Erinnerung an Stellungnahmen der Glaubenskongregation, deren Vorsitz Kardinal Ratzinger hatte:
Dominus Jesus
Über die Zusammenarbeit von Mann und Frau
Lebensgemeinschaften zwischen Homosexuellen
Befreiungstheologie s. dazu einen Bericht der FR
Wiederverheiratet Geschiedene
21.4.2005 Prügelszenen gab es in der Privatschule einer Priesterbruderschaft in Saarbrücken. Der Staatsanwalt ermittelt. Übergriffe in "Einzelfällen" hat die Schulleitung eingeräumt.
Quelle: taz
20.4.2005 Die Ökumenische Initiative "Kirche von unten" kommentiert die Wahl von Kardinal Ratzinger als Papst Benedikt XVI. mit dem Satz: "Ein Mann der Vergangenheit für die Zukunft der Kirche". Weiter: Mit seinen Entscheidungen als Präfekt der Glaubenskongregation sei er eher wie ein Inquisitor aufgetreten als wie ein Apostel und Nachfolger Christi. Die Unterdrückung der Befreiungstheologie und die Suspendierung kirchenkritischer Theologen gingen ebenso auf sein Konto wie die Verhärtung bei Positionen zu Frauen in kirchlichen Ämtern oder zum Zölibat.
Quelle: http://www.ikvu.de
19.4.2005 Die Jugendorganisation von "Wir sind Kirche" mahnte in einer Erklärung, etliche der Kardinäle, die als Kandidaten für das Papstamt genannt worden seien, kämen nach ihrer Ansicht aus moralischen Gründen nicht für das Papstamt in Frage. Sie hätten Geistliche verteidigt, die Kinder missbraucht hätten, statt sie zur Rechenschaft zu ziehen.
Quelle: Yahoo
18.4.2005 Margot Käßmann, hannoversche Landesbischöfin, hat sich im Kampf gegen Menschenhandel (gemeint ist: Frauen- und Kinderhandel) und Zwangsprostitution für Sanktionen gegen die Kunden ausgesprochen.
17.4.2005 Weltweit gibt es 1,1 Milliarden Christinnen und Christen. Bei der kommenden Papstwahl sind die männlichen Christen aktiv und passiv wahlberechtigt. Christinnen sind weder wahlberechtigt noch wählbar. Es wäre an der Zeit, das Wort von Johannes Paul II vor Ordensoberinnen zu beherzigen: "Frauen sollten in allen Bereichen, die sie angehen, mitbestimmen können."
Und: "Einer, der allen vorsteht, muss auch von allen gewählt sein."
17.4.2005 Eine US-amerikanische Benediktinerin hat die Kirchenleitung wegen der Auflösung von Pfarreien als frauenfeindlich kritisiert. Die US-amerikanischen Bischöfe würden lieber Pfarreien schließen, anstatt Frauen eine wichtige Rolle in ihnen einzuräumen. Frauen, mit fundierter theologischer Ausbildung würden trotz Priestermangels zurückgewiesen. Der Vatikan habe seit 1990 den Einfluss von Frauen in der Kirche systematisch zurückgedrängt, sagte die Benedikterin laut Radio Vatikan auf einer Versammlung von "Wir sind Kirche" in Rom.
17.4.2005 Erzbischof Timothy Dolan, Milwaukee, will Priester, die wegen sexuellen Missbrauchs verdächtigt werden, das Zölibatsgelübde gebrochen haben oder alkohol- bzw. drogenabhängig sind, polizeilich überwachen lassen.Quelle: Radio Vatikan
15.4. 2005 Oh! Die Kirche braucht die Frauen?
15.4.2005 Bei einer Razzia gegen mutmaßliche Menschenhändler hat die Polizei in Deutschland und Bulgarien 40 Menschen festgenommen, darunter 15 Prostituierte, die möglicherweise mit Gewalt zu ihrer Tätigkeit gezwungen worden sind. Die Bande soll im großen Stil Frauen türkischer Abstammung aus Bulgarien nach Westeuropa geschleust und zur Prostitution gezwungen haben.
Quelle: taz
15.4.2005 Die mexikanische Kirchenführung möchte in Rom, in dem derzeit die Papstwahl ansteht, über eine Veränderung des Zölibats diskutieren. "Das ist ein Problem, das alle Länder betrifft und alle beeinträchtigt", sagte der Generalsekretär der Bischofskonferenz eines der größten katholischen Länder der Welt, Bischof Carlos Aguiar Retes, der Tageszeitung "Reforma".
Quelle: Spiegel
14.4.2005 Thomas Plankensteiner, einer der Initiatoren des Kirchenvolksbegehrens vor 10 Jahren in Österreich, bezeichnete die Tatsache, dass der neue Papst nur von Männern gewählt werden wird, als "einen Skandal und eine Perversion des Evangeliums". Er fügte hinzu: "Ich sage pointiert, die Kirche versündigt sich damit am Evangelium. Das ist eine strukturelle Sünde."Quelle: ORF
14.4.2005 Die kalifornische Diözese Oakland muss zwei Brüdern, die vor 25 Jahren von einem Priester missbraucht worden waren, 1,55 Mio Euro Entschädigung (knapp 2 Mio Dollar) zahlen. Das Gericht hatte befunden, dass die Kirche stillschweigend die Verbrechen toleriert hatte.
Im März 2005 hat eine Jury in San Francisco einem Missbrauchsopfer eines Klerikers mehr als 400.000 Dollar zugesprochen. Auch dort kamen die Geschworenen zu dem Schluss, dass die Kirche über den Missbrauch Bescheid wusste und nichts dagegen unternahm.
Derzeit sind in nordkalifornischen Diözesen über 150 weitere Klagen anhängig.
Quelle: ORF
14.4.2005 In Augsburg ist ein als Kirchenmitarbeiter beschäftiger 35-Jähriger des schweren sexuellen Missbrauchs an seiner siebenjährigen Tocher und einem zehnjährigen Nachbarsmädchen angeklagt. Er hat pornografische Fotos gemacht, die er über das Internet verbreiten wollte. Er ist in vollem Umfang geständig. Auf seinem Computer wurden mindestens 5000 kinderpornografische Dateien gefunden, die er dritten Personen zur Verfügung stellte.Quelle: Yahoo
13.4.2005 Österreich: Caritaspräsident kritisiert u.a. die Aushöhlung des Schutzes für traumatisierte Flüchtlinge
Quelle: http://religion.orf.at/projekt02/news/0504/ne050413_asyl_fr.htm
13.4.2005 Im Landkreis Ansbach ist ein Rot-Kreuz-Helfer, Jugendgruppenleiter und Erzieher, wegen sexuellen Missbrauchs an Mädchen zwischen neun und elf Jahren festgenommen worden. Quelle: Yahoo
11.4.2005 Der Spiegel berichtet: Bernhard Law, ehemaliger Erzbischof von Boston, der Missbrauchsskandale in seiner Diözese vertuschte und im Dezember 2002 zurückgetreten war, wird einen der Gottesdienste für den verstorbenen Papst zelebrieren. Law ist inzwischen Erzpriester von Santa Maria Maggiore in Rom, einer der vier vatikanischen Basiliken in Rom.
Kommentar: Erübrigt sich - wo die kirchlichen Loyalitäten zu finden sind, ist hinreichend bekannt.
10.4.2005 140 Reformgruppen weltweit zu den Erwartungen an einen Papst für die anbrechende ZeitQuelle: http://www.we-are-church.org/imwac/projects/pope-cv/german.htm
10.4.2005 Am 11. April 1945 wurde das KZ Buchenwald befreit. Heute findet dort eine zentrale Gedenkfeier mit 500 ehemaligen KZ-Häftlingen statt.
"Von unserem Gott reden heißt fremdes Leid zur Sprache bringen und versäumte Verantwortung, verweigerte Solidarität beklagen." (Johann Baptist Metz)
10.4.2005 Eine Predigt
9.4.2005 Heute vor 60 Jahren wurde Dietrich Bonhoeffer in Flossenbürg hingerichtet.
6.4.2005 Pressemitteilung der IKvu "Nicht verehrungswürdige Jungfrau und Dienerin im Weinberg des Herren sein!"
Initiative Kirche von unten (IKvu) zu den Forderungen von Frauen an die Generalkongregationen der Kardinäle
BONN, 5.4.2005. Frauen, die unter dem katholischen Reformstau der letzten 26 Jahre zu den am meisten Leidtragenden zählen, setzen Erwartungen in die Weichenstellungen der Generalkongregationen der Kardinäle. "Schon vor dem Konklave müssen wichtige Reformen diskutiert und dem kommenden Papst zur Empfehlung gegeben werden. Wir wollen nicht länger nur die Dienerinnen im Weinberg des Herren sein, für Frauen müssen alle Ämterstrukturen geöffnet werden, sie müssen endlich als gleichberechtigter Teil der Kirche respektiert und anerkannt werden", so Verena Mosen, Sprecherin der IKvu. Ergebnis der Diskussion müssten strukturelle Veränderungen sein: Die Gleichberechtigung von Frau und Mann in der Ämterfrage und die Zulassung von Frauen zur Priesterweihe. "Aber auch das von Johannes Paul II. geprägte Bild der Frau als verehrungswürdige Jungfrau und Mutter bedarf eine Revision. Dieses Bild entspricht keineswegs den Lebenswirklichkeiten, vor die sich Frauen in ihrem Leben gestellt sehen", so Marianne Arndt, die als Mitglied der Gruppe "Maria von Magdala - Initiative Gleichberechtigung von Frauen in der Kirche" im Leitungsteam der IKvu arbeitet. In diesem Zusammenhang verweist die IKvu-Sprecherin Verena Mosen auf die beschämende Blockade des Vatikan während der UNO-Weltfrauenkonferenz 1995 in Peking. In einer unheiligen Koalition mit religiös-fundamentalistisch geprägten Staaten wie dem Iran verhinderte der Vatikanstaat alle Petitionen und Erklärungen zur Selbstbestimmung der Frau und versetzte den internationalen Bemühungen um Gleichberechtigung von Frauen einen verhängnisvollen Rückschlag. "Die Zukunft von Frauen und ihre freie Selbstbestimmung, auch ihre sexuelle Selbstbestimmung, darf nicht länger, weder durch Kreuz noch durch Schleier unterdrückt werden. Die Zukunft der römisch-katholischen Kirche darf nicht länger von Männern dominiert werden. Hier müssen die Generalkongregationen der Kardinäle Vorarbeit für die Zeit des neuen Pontifikats leisten und verstaubte Ansichten und Frauenbilder endlich über Bord werfen", so Verena Mosen.Kontakte:
Verena Mosen, IKvu-Sprecherin
Tel: 0170 - 73 26 068Marianne Arndt, Maria von Magdala - Initiative Gleichberechtigung von Frauen in der Kirche
Tel: 030 - 54 30 252Tim Schmidt, Pressesprecher (Berlin)
Tel: 0174 941 54 97Mail: presse@ikvu.de
Quelle: http://www.ikvu.de/
4.4.2005 Das Verfahren gegen Kaplan August Paterno wegen sexuellen Missbrauchs wurde von der Staatsanwaltschaft Feldkirch eingestellt. Die Vorfälle seien als verjährt einzustufen. Ob die Anschuldigungen (von 14 Anklägern) zutreffen, wird von der Staatsanwaltschaft nicht mehr geprüft. In der Kirche verjähren Anschuldigungen 10 Jahre nach dem Erwachsenwerden der Opfer - eine weitere Untersuchung ist also auch von der Kirche nicht zu erwarten. Der Vorarlberger Fernsehpfarrer hatte im September 2004 um seine Pensionierung gebeten. Bischof K. Küng hat dem Ansinnen stattgegeben. Paterno hatte bei den kircheninternen Voruntersuchungen den Vorwurf des Missbrauchs zurückgewiesen, gleichzeitig aber angegeben, sich mit den Anklägern zusammensetzen zu wollen, um gut zu machen, was gut zu machen sei.
Quelle: der standard
Kommentar: Da ist nichts mehr zu kommentieren. Wer wissen will, auf wessen Seite Gott in dieser Geschichte steht, die lese am besten R. Bucher: Gottes Niederlage in seiner Kirche
4.4.2005 Leiden und Sterben von Papst Johannes Paul II. waren öffentlich. Ich hoffe, dass andere, die bislang stumm leiden, deren - auch menschengemachtes - Leid noch immer übersehen und überhört wird, gesehen werden und dass eine leid- und todvergessene Gesellschaft und Kirche diese Botschaft tatsächlich hört. Dann hat dieses öffentliche Leiden und Sterben einen Sinn gehabt, der über ein mediales Großereignis hinausging.
4.4.2005Die Predigt von Bischof Kamphaus zum Tod des Papstes: http://www.bistumlimburg.de/index.php?page=000-009-001-000&eid=14973&path=thema
1.4.2005Vorläufige Stellungnahme von SNAP
Auf Veranlassung der US-Bischofskonferenz ist eine Online-Umfrage zu sexuellem Missbrauch in Kirchen veröffentlicht worden. Der Internet-Fragebogen richtet sich an Personen, die von Priestern oder Kirchenangestellten sexuell missbraucht wurden. Er soll dabei helfen, Präventivmaßnahmen und Bewältigungsstrategien für das Problem zu entwickeln. Der Fragebogen ist anonym und soll bis Anfang Mai 2005 im Netz bleiben.
29.3.2005 Aus Sorge um Armut und Perspektivlosigkeit haben beide großen christlichen Kirchen ein Papier zur Bildung angeregt: "Der Schlüssel gegen vererbte Armut ist der Zugang zu Bildung", sagten Gert Wagner (ev.) und R. Marx (kath.). Wagner: "Sehr bedrückend ist in Deutschland, dass wir beträchtliche Teile der nachrückenden Generation von der Erwerbsarbeit abkoppeln".
Quelle: FR
28.3.2005 Am Berner Ostermarsch "Gegen Gewalt an Frauen" beteiligten sich 120 - 200 Menschen. Zu den Organisatorinnen gehörten AI, das Fraueninformationszentrum Zürich, die Reformierten Kirchen Bern-Jura-Solothurn und die Römisch-katholische Kirche Bern.
Quelle: http://www.kath.ch
29.3.2005 Aus Sorge um Armut und Perspektivlosigkeit haben beide großen christlichen Kirchen ein Papier zur Bildung angeregt: "Der Schlüssel gegen vererbte Armut ist der Zugang zu Bildung", sagten Gert Wagner (ev.) und R. Marx (kath.). Wagner: "Sehr bedrückend ist in Deutschland, dass wir beträchtliche Teile der nachrückenden Generation von der Erwerbsarbeit abkoppeln".
Quelle: FR
28.3.2005 Am Berner Ostermarsch "Gegen Gewalt an Frauen" beteiligten sich 120 - 200 Menschen. Zu den Organisatorinnen gehörten AI, das Fraueninformationszentrum Zürich, die Reformierten Kirchen Bern-Jura-Solothurn und die Römisch-katholische Kirche Bern.
Quelle: http://www.kath.ch
16.3.2005 Ostermarsch in Bern: Stoppt Gewalt gegen Frauen. Aufstehen, auch gegen die Gewalt an Frauen
"Wir stimmen gerne in den Osterjubel mit ein: Gewalt hat nicht das letzte Wort. Wir sehen Gott nicht an der Seite von Gewalttätern, die Menschen ausgrenzen, foltern und kreuzigen, sondern an der Seite der Opfer von Gewalt, ihnen Leben schenkend. Dieses Auferstehungshandeln hat in der Bibel eine lange Tradition und betrifft sowohl einzelne Menschen wie ganze Gruppen: Das Volk Israel wird aus Knechtschaft und Exil befreit. Jesus befiehlt dem Gelähmten (Mk 2,1) und der Tochter des Jairus (Mk 5,35)aufzustehen – und der biblische Ausdruck dafür ist derselbe wie für die Auferstehung Jesu.
Diese und viele anderen Aufstehgeschichten bringen die Frohe Botschaft des anbrechenden Reiches Gottes zum Tragen: Opfern von Herrschaft, Krankheit und Ausgrenzung steht hier und jetzt Leben, Leben in Fülle, zu. Die seit 18 Jahren gekrümmte Frau braucht keinen Tag länger zu warten und wird am Sabbat – zur Ehre Gottes – aufgerichtet (Lk 13,10). Das Reich Gottes basiert nicht auf Opfern, sondern auf deren Befreiung.
Osterbotschaft auch für Frauen
Damals wie heute steht dieses Leben in Fülle auch Frauen zu. Wenn wir als christliche Gemeinschaft glaubwürdig verkünden wollen, Gewalt habe nicht das letzte Wort, dann ist unser Handeln gefragt angesichts der vielfältigen individuellen und strukturellen Gewalt gegen Frauen innerhalb der Gesellschaft und der Kirchen. Für Gewalt gegen Frauen gibt es im Licht von Ostern keine Tabuzonen: weder die traute Familie noch der kirchliche Altarraum noch das intime Bordell mit exotischen Frauen noch das politische und wirtschaftliche Umfeld.
Quelle und mehr: http://www.kathbern.ch/index.php?na=1,1,0,38674,d
16.3.2005 Zwangsprostituierte aus der Ukraine. Hinter tausend Fenstern. Versprechen, Verschleppen, Verbrechen: Anwerberinnen locken Frauen legal nach Deutschland. Viele erwarten hier Torturen.
Von Thomas Urban in der Süddeutschen
16.3.2005 Michel Friedman hat seinen Auftritt auf dem Evangelischen Kirchentag in Hannover abgesagt. Die Absage begründete er mit der Kritik der Frauen-Union und von Landesbischöfin Margot Käßmann. Friedman war von den Organisatoren des Evangelischen Kirchentages zu einer Podiumsdiskussion eingeladen worden.
Zur Erinnerung: Friedmann ist wegen Kokainbesitzes verurteilt worden. Wegen des Benutzens von Frauen, die von ukrainischen Menschenhändlern zur Prostitution gezwungen wurden, wurde Friedman nicht verurteilt.
Quelle: taz
14.3.2005 Woche der "Brüderlichkeit": "Der christliche Antijudaismus mit seinen abgründigen Folgen ist eine Schande" (Bischof Kamphaus)
mehr
11.3.2005 Als Geisel des 21. Jh." bezeichnete die US-Bischofskonferenz den internationalen Menschenhandel. Bis zu 800.000 Kinder, Frauen und Männer würden jährlich verschleppt und als Prostituierte, billige Haushaltskräfte oder Kinderarbeiter missbraucht, sagte die Leiterin der Migrations- und Flüchtlingsstelle der US-Bischofskonferenz, Julianne Duncan. Acht von zehn Opfern des Menschenhandels seien Frauen und Kinder. Die Kirche schätzt, dass jährlich 17.500 Menschen gegen ihren Willen in die USA verschleppt werden. Ein Drittel davon seien Kinder.
Quelle: http://religion.orf.at/projekt02/news/0503/ne050311_menschenhandel_fr.htm
3.3.2005 Die "Aktion Christen für die Abschaffung der Folter", Schweiz, wird in ihrer diesjährigen Karfreitags-Kampagne auf die Situation der Frauen auf den Salomon-Inseln aufmerksam machen. Diese hätten während des Bürgerkriegs schwere Menschenrechtsverletzungen erlitten. Von 1998 bis 2003 wurden sie nach Angaben der Organisation "auf erschreckende Weise Opfer von Sexualverbrechen". Die Täter dürften nicht straflos ausgehen.
Quelle: http://www.acat.ch/de/news_de.html
2.3.2005 Radio Vatikan meldet den Rücktritt von Kathleen Mc Chesney, der Leiterin des US-amerikanischen Bischofsbüros zum Schutz von Kindern und Jugendlichen. McChesney hatte maßgeblich dazu beigetragen, Präventionsprogramme gegen sexuelle Gewalt an Kindern und Jugendlichen in den amerikanischen Kirchen einzuführen. Im Kampf gegen sexuelle Belästigung sei noch viel zu tun. Vor allem die Effektivität der bisherigen Maßnahmen müsse überprüft werden. Sexuelle Übergriffe in den Kirchen könne nie völlig verhindert werden, aber zielgerichtete Programme könnten die Fälle drastisch reduzieren, sagt McChesney.
2.3.2005 Illegale sind keine Kriminellen. Zwischen 500 000 und 1 Million Menschen leben nach Schätzung der kath. Initiative Illegalität ohne Papiere, ohne Krankenversicherung in Deutschland. Weihbischof Josef Voß, Vorsitzender der Migrationskommission der DBK, hat ein Manifest unterzeichnet, dem sich inzw. 370 Prominente anschlossen. Ziel ist u.a. die medizinische Grundversorgung der illegalen Migranten und den Schutz vor Ausbeutung der mitbetroffenen Kinder zu stärken.
Quelle: taz
mehr unter: http://www.forum-illegalitaet.de
1.3.2005 Bischof K. Küng, St. Pölten, hat den 2004 aus der kath. Kirche Ausgetretenen einen persönlichen Brief geschrieben. Er entschuldigt sich bei ihnen für das Ärgernis und beteuert, dass die Türen der Kirche immer offen stünden und eine Rückkehr in die Kirche jederzeit möglich sei.
Quelle: http://religion.orf.at/projekt02/news/0503/ne050301_kueng_fr.htm
Kommentar: Die offenen Türen sind mir - mit wenigen Ausnahmen - bisher schlicht entgangen. Schade.
28.2.2005 Michael Friedmann wurde von den Organisatoren des Evangelischen Kirchentages in Hannover zu einer Podiumsdiskussion eingeladen. Da darf frau gespannt sein, welche Werte ein Publizist zu vertreten weiß, der sich von ukrainischen Menschenhändlern gezwungene Prostituierte aufs Zimmer bestellte und nach Auffliegen der Vorgänge kein Wort über diese Frauen verlor.
27.2.2005 Der Gründer von amnesty international, Peter Benenson, ist in Oxford gestorben. Er hatte ai 1961 gegründet und "Licht in die Gefängnisse gebracht und den Horror von Folterkammern und Todeslagern in der Welt bekannt gemacht", wie ai-Generalsekretärin Irene Khan sagte. Ursprünglich war ai nur als einjährige Kampagne gedacht gewesen - inzwischen ist sie die größte Menschenrechtsorganisation der Welt. Benenson war auch Vorsitzender des Verbandes "Christen gegen Folter". (Wie gut es ist, dass es diesen Peter Benenson gab!)
26.2.2005 Flucht aus der Psychogruppe
http://www.kath.ch/aktuell_detail.php?meid=38340
21.2.2005 Krise ist nicht vorbei - nur die Zeit der Leugnung des Problems, sagte die Leiterin des Kinderschutz-Büros der Bischofskonferenz, Kathleen McChesney, nachdem die US-Bischofskonferenz über weitere 1092 Vorwürfe wegen sexuellen Missbrauchs gegen 756 Priester und Dekane im Jahr 2004 berichtete. Die Vorwürfe bezogen sich auf 1965 - 1974. Drei Viertel der Beschuldigten seien gestorben, aus dem Amt entlassen oder in nicht-öffentliche Ämter versetzt worden. Die Bischofskonferenz stuft 900 Vorwürfe als glaubwürdig ein. Die Zahl der mutmaßlichen Opfer beläuft sich auf 1083.
Danach wurden von 1950 bis 2002 rund 4400 Priester des sexuellen Missbrauchs beschuldigt. Die Vorwürfe kamen von etwa 11 000 Einzelpersonen. Die Ausgaben für Gerichtskosten sowie Therapien für Opfer und Geistliche lagen dem Report zufolge in diesem Zeitraum bei 500 Millionen Dollar.Quelle: http://religion.orf.at/projekt02/news/0502/ne050221_missbrauch_fr.htm
19.2.2005 "Wallfahren liegt im Trend." Das hat eine internationale Expertentagung in Eichstätt festgestellt. Vermehrt kämen Neugierige und Individualreisende zu Wallfahrtsstätten. Die Wallfahrtstätten hätten auch mit dem Problem von Esoterikgruppen zu kämpfen. Die Tagungsteilnehmer erklärten: "Das rutscht schon stark ab in Richtung Aberglaube und Magie. Solche Dinge muss man eindämmen."Quelle: Radio Vatikan
18.2.2005 Mehr als 1000 neue Sex-Vorwürfe gegen katholische Geistliche in USA
Die dpa meldet, dass es in der katholischen Kirche der USA im vergangenen Jahr 1092 neue Vorwürfe gegen 756 Geistliche wegen sexuellen Missbrauchs von 1083 Minderjährigen gegeben habe. Die Nachricht bezieht sich auf eine Mitteilung der katholischen Bischofskonferenz in Washington. Die meisten Beschuldigungen betreffen angebliche Vorfälle in den Jahren 1965 bis 1974. Vor einem Jahr hatte die katholische Kirche erstmals Statistiken über den Kindesmissbrauch in den USA vorgelegt. Dabei wurden rund 4400 Priester des sexuellen Missbrauchs beschuldigt.
Quelle: Yahoo
Anmerkung: In einer Zeit, eines flächendeckendes Niedergangs des Ansehens der kath. Kirche in Deutschland ist damit zu rechnen, dass das Problem des Missbrauchs eher zu- als abnehmen wird.
18.2.2005 Die Gründerin der Frauenhilfsorganisation Solwodi, Lea Ackermann, sagt, dass die Zahl von Zwangsprostituierten nach 2000 stark zugenommen habe. Ein Zusammenhang mit der umstrittenen Visa-Praxis lasse sich jedoch nicht nachweisen. Aber - so Schwester Ackermanns Kritik - die Kontrollen zum Beispiel in Bordellen sind noch immer viel zu lax. Sie fordert: "Verstärkung der Polizeirazzien. Ein Vermittlungsverfahren, dass auch die Täter vor Gericht gestellt werden, die Frauen Aussagen machen können und dann sollen die Täter abkassiert werden. Das einzige Mittel wirklich gegen Frauenhandel und Menschenhandel und Kinderhandel ist, dass man die Täter wirklich abkassiert. Wenn die so furchtbar hohe Gewinne machen können und kaum Strafen zu fürchten haben, dann wird das endlos weitergehen."
Quelle: Radio Vatikan
17.2.2005 In der EU gibt es 200 Schattenlager für Asylbewerber in Verwaltungshaft. Die Ordensschwester Cornelia Bührle vom Jesuiten-Flüchtlingsdienst hat dies in einer Studie ermittelt. Die grüne Europaabgeordnete Hiltrud Breyer fordert demokratische Kontrollmechanismen für diese Lager und kritisiert sie als Verstoß gegen Menschen- und Völkerrecht. Flüchtlinge und Zuwanderer würden in den Auffangzentren kriminalisiert. Der Flüchtlingsdienst fordert, Schwangere, Traumatisierte, Behinderte und Mütter mit Kindern unter 14 nicht in derartigen Auffang- oder Abschiebelagern festzuhalten.Quelle: taz
15.2.2005 Die 73-jährige Dorothy Stang wurde in Brasilien ermordet. Sie hatte sich für die Rechte der Landlosen eingesetzt.
14.2.2005 Auf, alle, die ihr durstig seid, kommt her zum Wasser! Predigt zu aktuellen Weltanschauungsfragen. Pfarrerin A. Kick, Stuttgart
Quelle: http://www.elk-wue.de/cms/imblickpunkt/religionundkirche/weltanschauungsfragen
11.2.2005 Radio Vatikan berichtet, dass UNO-Friedenssoldaten im Kongo keine sexuellen Beziehungen zu Einheimischen mehr unterhalten dürfen. Mit dieser Anweisung reagiert UNO-Generalsekretär Kofi Annan auf zahlreiche Berichte über sexuellen Missbrauch von jungen Mädchen und Frauen in der nördlichen Ituri-Provinz des Kongo durch die dort stationierten "Blauhelme". Annan bittet um 100 Sonderermittler und Polizisten, die der sexuellen Ausbeutung von jungen Frauen ein Ende machen sollen. Allein im letzten Jahr hat die UNO 150 Fälle von sexuellem Missbrauch und Vergewaltigung durch UNO-Soldaten im Kongo untersucht. Die UN berichteten, dass sich "Blauhelme" mit ein paar Eiern oder etwas Milch selbst 12- oder 13-jährige Kinder für ein paar Stunden "gekauft" hätten.Quelle: Radio Vatikan
10.2.2005 In Costa Rica ist ein kath. Pfarrer, der mit anderen zusammen den Sender "Radio Maria" betreibt, des Mordes an dem Journalisten Parmenio Medina angeklagt worden. Der Journalist war 2001 erschossen worden. Er hatte über verschwundene Spenden gläubiger HörerInnen an "Radio Maria" und ein freizügiges Sexualleben des Angeklagten berichtet.
Quelle: taz
9.2.2005 Der Stuttgarter Bischof Fürst kritisiert das angekündigte Forschungsklonen menschlicher Embryonen durch den Dolly-Schöpfer Ian Wilmut. "Wir liefern den Menschen den Menschen aus", sagte Fürst.
Quelle: Radio Vatikan
7.2.2005 Wenn Martha „Das gute Teil“ der Maria erwählt …… gerät sie leicht auf esoterische Wege
oder: Was macht für Frauen nach der Familienphase die Esoterik so attraktiv?
Quelle: http://www.gemeindedienst.de/landeskirchliche-beauftragte/index.htm
Evangelische Landeskirche Württemberg - Weltanschauungsbeauftragte - Aktuelles
5.2.2005 Bernhard Grom, Religionspsychologe: Macht der Glaube krank oder gesund? Interview
Quelle: http://www.kath.ch/aktuell_detail.php?meid=37366
5.2.2005 Ein Bericht vom Oktober 2004 über das Leben von ChristInnen im Irak. Der Bericht stammt von Giuliana Sgrena, die vorgestern im Irak entführt wurde
Quelle: http://www.zeit.de/2004/44/Tagebuch_II
2.2.2005 Am 2.2.1945 wurde Alfred Delp in Plötzensee hingerichtet. "Es ist die Zeit der Aussaat, nicht der Ernte. Gott sät..." Daran sei am 60. Todestag dieses Widerstandskämpfers erinnert.
29.1.2005 Radio Vatikan: Eine schwierige Aufgabe hat der neue Generaldirektor der Legionäre Christi, Alvaro Corcuera, Mexiko zu bewältigen. Die Organisation ist untereinander zerstritten. Viele Priester haben sie in letzter Zeit verlassen und ihr Gründer, Marcial Maciel, muss sich erneut wegen Pädophilie-Vorwürfen vor Gericht verteidigen.
s. auch die Äußerungen von Marcial Maciel zur Rolle der Frau: Jugend- und Familientreffen von Regnum Christi. Der Gründer P. Maciel verteidigt Frauen, Familie und Glauben
27.1.2005 Der Umgang der Kirche mit den WiderstandskämpferInnen aus den eigenen Reihen
Quelle: http://religion.orf.at/projekt02/news/0501/ne050121_widerstand_fr.htm
26.1.2005 Auf den Philippinen wollen die Bischöfe gegenüber Priestern, die Kinder oder Jugendliche sexuell missbraucht haben, Strenge walten lassen. Die Täter sollen ihres Amtes verlustig gehen und bestraft werden. Bisher seien sie lediglich suspendiert worden.
Quelle: Radio Vatikan