Archiv
Pressemeldungen 2009
Links
können
ggf.
nicht
mehr funktionieren im
schnelllebigen Internet. Häufig findet man die Texte aber noch in
den
Archiven der angegebenen Quellen.
23.12.2009 Gerry Adams,
Vorsitzender der katholischen Partei Sinn Fein, offenbarte
kurz vor Weihnachten, dass sein Vater, Gerry senior, einer der
Anführer
der katholischen IRA-Untergrundarmee, und sein jüngerer Bruder
Liam
jeweils ihre eigenen Kinder sexuell und emotional missbrauchten.
Quelle: FAZ
18.12.2009 Eine
Beschreibung dessen, was
ist und nicht Krieg genannt
werden darf: Die Bundeswehr in Afghanistan
Der
Spiegel
s. auch Darmstädter
Signal
14.12.2009
Die deutschen
Rüstungsexporte sind 2008 um etwa ein Drittel gegenüber 2007
gestiegen. Sie gehen u.a. in Krisengebiete wie Pakistan, Indien und
Afghanistan.
Quelle: ntv
26.11.2009
Roman Polanski soll gegen eine Kaution von fast 3 000 000
Euro aus dem Gefängnis entlassen und unter Hausarrrest gestellt
werden. Widerspruch dagegen ist noch möglich. (Wer
sich ein wenig beim Täterschutz - und den gibt es nicht nur in der
Kirche - auskennt, ist nicht überrascht.)
Quelle: ORF
10.11.2009
Eine
alltägliche
Geschichte:
Christine Keck berichtet
von einer Frau, die als Kind missbraucht wurde. Die
Tat
ist
verjährt.
Die
Justiz war dem Opfer keine Hilfe. Als sie zu einem Pfarrer ging, riet
der ihr, zu verzeihen und zu vergeben. Auch das ist eine eher
alltägliche Erfahrung, die Missbrauchsopfer machen.
Quelle:
FR
30.10.2009
Jahre
im
Versteck
- ein Flüchtling
aus
dem
Iran
- FR
30.10.2009
Bedrückende
Zeugnisse
davon,
was der Mensch dem Menschen antun
kann - Heimkinder
in
Hessen
-
FR
27.10.2009
Aufruf
zur
Mahnwache
für Hanna H. am 1. 11.2009 um 14
Uhr in Köln. Infos hier
17.10.2009
Hier
ein
Pressebericht
des
BKA von 2007 zum morgigen Tag gegen Menschenhandel
Wer der verändernden und handlungsanstiftenden Kraft des Betens
traut, der möge hier diese Texte vom Nordelbischen
Frauenwerk lesen.
10.10.2009
Pädophile
müssen
nicht
männlich sein. Auch Frauen
missbrauchen Kinder.
In Deutschland wurden 2007 nach Angaben des Statistischen Bundesamtes
277 Frauen wegen sexuellen Missbrauchs angezeigt, 39 wurden verurteilt.
Aus der Kriminalstatistik des BKA geht hervor, dass 7,1% der
Täter, die
Kinder missbrauchten, Frauen. Bei sexuellem Missbrauch betrug die
Frauenquote 3,9%, beim Besitz von Kinderpronografie 6,8%.
Quelle:
SZ
8.10.2009
Flüchtlinge
auf
Sizilien
- ausgebeutet wie Sklaven. Ein Bericht
von Aureliana Sorrento. Quelle: FR
Elias
Bierdel,
Cap
Anamur,
wurde gestern nach einem jahrelangen
Verfahren vor einem italienischen Gericht, freigesprochen. Er war -
zusammen mit 2 weiteren Männern der Besatzung - wegen
Menschlichkeit angeklagt worden, weil er Flüchtlinge gerettet hat.
5.10.2009
Das
Mädchenhaus
Köln
-
Lobby
für Mädchen stellt hier zum Fall
Polanski ein paar Fragen an die Öffentlichkeit und an die
Institutionen, die den geplanten Filmpreis an Roman Polanski
finanzieren.
3.10.2009
"Etwa
20%
der
Berliner Bevölkerung" werde ökonomisch "nicht
gebraucht". "Eine große Zahl an Arabern und Türken in dieser
Stadt [Berlin] hat keine produktive Funkition, außer für den
Obst- und Gemüsehandel." "Ich muss niemanden anerkennen, der vom
Staat lebt, diesen Staat ablehnt, für die Ausbildung seiner Kinder
nicht vernünftig sorgt und ständig neue kleine
Kopftuchmädchen produziert".
Dies sagte - wörtlich und sinngemäß - der
Bundesbankvorstand Sarrazin. Er entschuldigte sich so: "Die Reaktionen
.... zeigen mir, dass nicht jede Formulierung gelungen war." Ich finde,
noch gelungener kann man so viel Menschenverachtung gar nicht
formulieren.
Die kulturelle Elite fordert in diesen Tagen Straffreiheit für
einen ihres Berufes, der ein Kind missbrauchte - für Polanski. Ein
Bundesbank-Vorstand, der vom Bundespräsidenten berufen wurde,
äußert sich verletzend und volksverhetzend über eine
Menschengruppe, die hier bei uns lebt. In
beiden Fällen wird vermutlich das gleiche geschehen - nichts.
1.10.2009
Ein
paar
Beobachtungen zum Polanski-Fall
seien hier festgehalten. Erika Kerstner
30.9.2009
Mein
Leserbrief
an
die taz lautet: " 13:13 Uhr: Von Rika: Dieser taz-Beitrag
wird jenen Mädchen, Frauen, Jungen und Männern,
die als Kinder Opfer sexualisierter Gewalt wurden, helfen, der
Gehirnwäsche zu entgehen, die gerade in den Medien läuft.
Dass ausgerechnet Kultur(!)-Schaffende sich für einen
Missbrauchstäter, der sich der Strafe durch Flucht entzog,
einsetzen, ist beschämend für unsere Kultur - und
überaus
bedrückend
für
Opfer.
Opfer lesen nämlich in diesen
Tagen, wie viele Menschen sich öffentlich mit einem (nicht mehr
nur mutmaßlichen) Täter solidarisieren. Von so viel
Solidarität träumen Opfer vergeblich."
29.9.2009
Für
die
Freilassung
von Roman Polanski aus
schweizerischer Auslieferungshaft setzen sich ein: der polnische
Außenminister, Bernard Kouchner, die Grünen im Schweizer
Parlament, Künstlerkreise, darunter Costa-Gavras, Tony Gatlif,
Wong Kar-wai, Fanny Ardant, Ettore Scola, Michele Placido, Giuseppe
Tornatore, Monica Bellucci, Gilles Jakob, Bertrand Tavernier; polnische
Filmemacher, der französische Kulturminister und viele viele
andere.
Sie setzen sich ein für einen Mann, der eingestandermaßen
ein 13-jähriges Mädchen missbrauchte/vergewaltigte und dem es
gelang, sich 30 Jahre lang dem Prozess zu entziehen. Von so viel
Unterstützung, auch öffentlicher und hochkarätiger
Unterstützung, können missbrauchte Kinder und vergewaltigte
Frauen nicht erzählen. Bedrückend ist auch, dass den vielen
Verteidigern Polanskis offensichtlich unbekannt ist, dass der
Rechtsstaat die Pflicht hat, einer Missbrauchsanklage nachzugehen,
unabhängig vom Antrag ds Opfers auf Einstellung des Verfahrens.
Sie wolle kein zweites Mal, diesmal durch die Presse, traumatisiert
werden, begründete das Opfer ihren Antrag auf Einstellung des
Verfahrens. Wie recht die Frau hat, dürfte die
Solidaritätswelle belegen, die Polanski trägt.
Zum bitteren Vergleich hier ein Bericht
über einen katholischen Priester von 2003, der wegen
Missbrauch verurteilt wurde - und mit viel Solidarität rechnen
durfte - anders als seine Opfer. Offensichtlich sind da Politik, Kultur
(!), Kunst (!) und Kirche (!) sich sehr ähnlich - mehr als ihnen
allen gut tut.
28.9.2009
Roman
Polanski,
76,
wurde in der Schweiz verhaftet. Dort wird
entschieden, ob er an die USA überstellt wird oder nicht. In den
USA wartet auf ihn ein Verfahren wegen Vergewaltigung einer
13-Jährigen (1977) und sexuellen Handlungen mit Kindern. Der
Regisseur hat gestanden, eine damals 13-Jährige mit Champagner und
Drogen gefügig gemacht zu haben.
Der französische Kulturminister F. Mitterrand reagierte
fassungslos auf die Festnahme des "international renommierten
Regisseurs". Er wolle sich nicht in das Verfahren einmischen, aber ihm
würde ein "übertriebener Wert" beigemessen. Das bedauere der
Kulturminister aufs heftigste. Außerdem erinnerte er daran, dass
Polanski in seinem Leben schon genügend Schicksalsschläge
hinnehmen musste.
Quelle: Spiegel
Kommentar: Eine Anklage wegen Vergewaltigung ist eigentlich kein
Schicksalsschlag, sondern die (eher seltene) Folge eines Verbrechens.
Aber das wird vergessen gemacht. Ein Held bleibt in der
veröffentlichten Wahrnehmung auch dann ein Held, wenn er mal ein
bisschen ein Kind vergewaltigt hat.
22.9.2009 Der
"Dschungel" in Calais, ein Wald, der illegalen
Immigranten als Unterkunft diente, wurde heute plattgewalzt.
Infos über
den Dschungel im ZDF.
Der "Jungle" war 2002 entstanden, nachdem der damalige Innenminister
Sarkozy das vom Roten Kreuz betriebene Durchgangslager Sangatte
geschlossen hatte. Heute wurden 287 Menschen festgenommen, unter ihnen
135 Minderjährige.
18.9.2009
Nach Angaben der Internationalen
Gesellschaft für Menschenrechte sind 80% aller religiös
Verfolgten
Christen. Zugleich gibt es auch Christen, die Angehörige anderer
Religionen verfolgen oder Verfolgung dulden.
Quelle: kirchenseite
9.9.2009
Böses passiert nur
Bösen. Über Vergewaltigungsmythen und ihre "Schutzfunktion". FR
8.9.2009
Wissenschaftler der Uni Bristol
und der britischen "Gesellschaft für die Prävention von
Gewalt gegen Kinder" haben Jugendliche zwischen 13 und 17 Jahren
befragt. Sie befragten solche Jugendlichen, von denen bereits 90%
sexuelle Erfahrungen hatten. Die Ergebnisse waren selbst für die
Wissenschaftlicher schockierend: Jedes 6. Mädchen gab an, bereits
einmal oder mehrmals zum Sex gezwungen worden zu sein. Eines von 16
Mädchen berichtete von einer Vergewaltigung. Jedes 4. Mädchen
ist körperlicher Gewalt ausgeliefert und wurde vom Freund
geschlagen, geohrfeigt, regelrecht verprügelt. Jedes 3.
Mädchen leidet an sexuellen Handlungen in der Beziehung. Eine der
Urachen für Gewaltbereitschaft und das Erdulden von Gewalt liegt
in dem sexuellen "Verhaltensdrehbuch", das junge Menschen u.a. aus
Pornos beziehen.
Quelle: news
-
yahoo
3.9.2009
Die Menschenrechtlerin Ella
Lessajewa berichtet, wie es den Terroropfern von Beslan heute ergeht.
Fast alle Kinder sind heute krank. Die Regierung interessiert sich
nicht für sie und will ihnen nicht helfen.
Quelle: taz
19.8.2009
Ein
früherer Trainer der deutschen Leichtathletik, Ewald K., hat
gestanden, sich von 1990 bis 2008 in rund 300 Fällen an 8
Sportschülern zwischen 8 und 17 Jahren vergangen zu haben. Der
Missbrauch von 3 weiteren Sportschülen ist inzwischen
verjährt.
Quelle: yahoo
19.8.2009
In
Afrika haben Frauen, die Gewalt erlebt haben, ein eigenes Dorf
gegründet. Mehr im Spiegel
16.8.2009
Caroline Fetscher: Der vermeintlich Andere. Der Missbrauchstäter
fasziniert, die Gesellschaft reagiert sich an ihm ab und - und vergisst
die Alltagsgewalt gegen Kinder. Der Kommentar von Fetscher ist
lesenswert. Ganz richtig auch beobachtet sie, dass die Sprache im
Begriff "Kinderschänder" die Schande beim Kind ansiedelt und nicht
dort, wo sie hingehört - zum Täter. Richtig auch sieht
Fetscher, dass das mediale Interesse dem Täter gilt, nicht dem
Opfer und schon gar nicht den oft langen oder lebenslänglichen
Gewaltfolgen.
Quelle: Tagesspiegel
6.8.2009
Der
Nato-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen stimmt bei einem
Afghanistan-Besuch die Nato auf ein langes Bleiben dort ein.
Quelle: Der
Spiegel
22.7.2009
Günther
Amendt (Infos in
wikipedia) hat in der Zeitung "Die
Welt" einen Artikel geschrieben, der die Abschaffung der
Frauenhäuser in Deutschland propagiert. In der Zeitung läuft
eine Online Abtimmung für bzw. gegen die Finanzierung von
Frauenhäusern. Derzeit sind 59% der Online-LeserInnen der Ansicht
von Herrn Amendt. Wer sich eine Meinung bilden will, sollte vielleicht
auch den Brief vom 23.6.09 der Frauenhauskoordinierung
als Reaktion auf Herrn Amendts Beitrag nachlesen. Er ist unter
Aktuelles und dem Titel "Frauenhäuser sind ein unverzichtbarer
Bestandteil von Schutz und Hilfe bei häuslicher Gewalt"
nachzulesen.
17.7.2009
Heribert Prantl in der SZ
über das Versagen der Asylpolitik: Gnadenloser Olymp
11.7.2009 'Die
Sozialenzyklika des Papstes "Caritas
in
Veritate"
sei in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft auf breite Zustimmung
gestoßen.' So oder so ähnlich lauten allerorten die
Rückmeldungen zur
Enzyklika "Liebe in Wahrheit". Wenn
alle zustimmen, dann frage ich mich, ob die Zustimmung aller zum Text
eine Form ist, den Text unschädlich zu machen. Frei nach dem
Motto: Wir
haben zugestimmt - und wir machen genauso weiter wie bisher.
8.7.2009 Michael
Jacksons Trauerfeier ist zu Ende. Vergessen sind die
Missbrauchsvorwürfe. Selbst der Osservatore Romano, die
Vatikan-Zeitung, kommentierte, dass keine "noch so schwere
Anschuldigung" den "Mythos Jackson" bei den Fans zerstören konnte.
30.6.2009 In
einigen Regionen Südafrikas hat jeder vierte Mann eine Frau
vergewaltigt. Der Spiegel formuliert "zum Sex gezwungen", als ginge es
um Sexualität, wo es doch um Macht und Machtmissbrauch geht. 30%
der Männer gaben an, dass ihr erster sexueller Kontakt eine
Vergewaltigung war. Experten schätzen, dass nur jedes 9.
Verbrechen angezeigt wird und dass von 25 angeklagten Männern 24
freigesprochen werden. Eine frühere Untersuchung hatte gezeigt,
dass 40% aller Schüler unter 18 Jahren mindestens einmal
vergewaltigt worden waren. In 20% der Vergewaltigungen gaben die Opfer
an, dass Lehrer die Täter waren.
Quelle: FR
24.6.2009 In
einem Interview von Petra Mies spricht der Familienrichter Axel Bauer
über vernachlässigte Kinder, überforderte Eltern und den
Zwang zum schnellen Eingreifen.
Quelle: FR
20.6.2009 Die
Österreichische Wertestudie zeigt u.a. den weiteren Rückgang
der Kirchenbindung und den Rückgang der Bindung von Jugendlichen,
Frauen und dem ländlichen Raum an christliche Kirchen.
Quelle: ORF
20.6.2009 Mehr
als ein Viertel aller Männer in Südafrika (27,6 %) gab in
einer medizinischen Studie an, mindestens einmal ein Mädchen oder
eine Frau vergewaltigt zu haben. Jeder fünfte Vergewaltiger war
HIV-positiv.
Quelle: FR
11.6.2009
Vor einigen Jahren wurden die Aussagen ehemaliger Heimkinder noch als
"bedauerliche Einzelfälle" abgewehrt. Inzwischen liegt eine
wissenschaftliche Untersuchung vor. Dort zeigt sich, dass
in deutschen Kinderheimen in den 50er- und 60er-Jahren systematisch
geprügelt wurde, Zwangsarbeit an der Tagesordnung war und sexuelle
Übergriffe nicht selten waren. Inzwischen berät ein runder
Tisch der
Regierung über eine Wiedergutmachung. Mehr steht im Welt-Artikel.
Dort sind
auch
Leserbriefe
eingestellt.
Wer sie sich zumuten will, kann dort
"Volkes Stimme" nachlesen. Viele dieser Stimmen zeugen von
völliger
Unkenntnis darüber, was Gewalt in der Kindheit lebenslang
anrichtet.
Und sie zeugen vom Unwillen mancher Leute, anderen Menschen
zuzuhören
und so etwas wie Mit-Gefühl zu entwickeln.
(Vorsicht! Triggergefahr!) Quelle: Die
Welt
10.6.2009 "Die
Zustände an den Schulen und
Hochschulen bedürfen des Bildungsstreiks." Das sagen Wolf-Dieter
Narr und Peter Grottian, die bis zu ihrer Emeritierung an der FU
Berlin, Otto-Suhr-Institut, lehrten. Die Begründungen sind denen,
die in Schule und Hochschule leben und arbeiten, bekannt. Narr und
Grottian benennen sie in der FR.
6.6.2009 "Es
muss irgendwann einen Moment geben, an dem es einem gelingt, Menschen
zusammen zu bringen. (...)". So formuliert Elie Wiesel in einer Rede an
Barack Obama.
Quelle: Die Zeit
3.6.2009
Das Tiananmen-Tabu: Vor 20 Jahren fand auf dem Platz des himmlischen
Friedens in Bejing ein Massaker statt. Ma Jian erinnert daran. Er
spricht mit Chen Guang, einem Künstler, der als junger Soldat am
Tatort
war. Chen Guang sagt: "Ich denke, es ist höchste Zeit,
darüber zu
sprechen. Ich kann diese grauenhaften Erinnerungen nicht länger
für
mich behalten." Ma Jian erzählt, dass man in China im Wohlstand
lebe
und jegliche Beschwerden oder Klagen verboten seien, dass die Regierung
aber in ständiger Angst lebe, dass ihr komplexes
Lügengebäude einmal in
sich zusammenfällt. Denn "in einem Staat, der kein Rechtsstaat
ist,
besteht unsere einzige Waffe
im Kampf für Gerechtigkeit in der Kraft unserer Überzeugung",
meint Ma
Jian und weist auf die wenigen Menschen hin, die öffentlich
Zeugnis
ablegen, darunter auch Ding
Zilin, die Begründerin der Gruppe "Mütter von Tiananmen".
"Aber
niemand spricht mit uns", erzählt sie.
Quelle: FR
2.6.2009 Nach
Schätzungen der UN werden jährlich rund 150 000 000
Mädchen und 73 000 000 Jungen unter 18 sexuell missbraucht. Nicht
nur, aber vor allem arme Kinder aus Entwicklungs- und
Schwellenländern sind bedroht.
Derzeit ist von 10 000 bis 20 000 Kindern auszugehen, die Opfer von
Kinderpornografie sind und deren Bilder im Internet verbreitet werden.
Quelle: welt.de
12.5.2009
Demjanjuk, mutmaßlicher Kriegsverbrecher, der jahrzehntelang
unbehelligt in den USA lebte, wurde heute an Deutschland ausgeliefert.
Heribert Prantl sagt in der SZ das Nötige dazu, u.a.: "Die
Demjanjuks haben ein beschauliches bürgerliches Leben unverdient
fast zu Ende leben dürfen. Strafe erreicht diese Leute nicht mehr,
Sühne greift nicht mehr. Das Strafverfahren gegen Demjanjuk dient
einzig und allein dazu, grauenvolles Unrecht als solches zu
verurteilen; darauf haben die Opfer einen Anspruch. Und diesen
Schuldspruch zu fällen, ist die Pflicht des Rechtsstaats: Mord
verjährt
nicht, die Wahrheit auch nicht. Und so ist der Prozess gegen Demjanjuk
nicht nur ein Prozess gegen einen alten Mann, sondern ein Prozess um
die Wahrheit. Mag dem alten Mann Haft nicht mehr zuzumuten sein - die
Wahrheit ist es schon."
Quelle: Süddeutsche
5.5.2009 Ein
Mann hat ein 4 Monate altes Kind aus Rache gegenüber der
Ex-Freundin entführt und aus dem Auto geworfen. Ein
Autofahrer fand das Kind und dachte zunächst, da läge
Müll. Aber dann sah er Augen. "Ich habe mich unheimlich
erschrocken, ich begann zu zittern und sagte mir: Das ist eine
Babypuppe". War es aber nicht.
Quelle: Spiegel
27.4.2009 Die
Ureinwohner von Kanada hoffen auf eine Entschuldigung des Papstes
für die Misshandlungen, die psychische, physische und sexuelle
Gewalt, die Kinder und Jugendliche in Internaten durch katholische
Geistliche erlitten haben. Die kanadische Regierung hat den Opfern, die
bis in die 80er Jahre des 20. Jhs. in Internaten lebten,
Entschädigungen gezahlt. Experten sprechen davon, dass die
Probleme der Ureinwohner - Alkoholismus, Gewalt und Inzest - ihre
Ursache in der über Generationen hinweg erlittenen Gewalt haben.
Am Mittwoch wird eine Delegation des Dachverbandes der Assembly of
First Nations zur Audienz beim Papst sein. Geleitet wird die Delegation
von Phil Fontaine, der als 6-Jähriger zur Umerziehung in eines der
Internate gebracht worden war.
Quelle: Die Zeit
23.4.2009 Eine
bislang unveröffentlichte Studie US-amerikanischer
Psychologen hat 155 Strafgefangene befragt, die wegen Besitz oder
Verbreitung von Kinderpornografie verurteilt worden waren. Bei 26% von
ihnen war vor der Befragung bekannt, dass sie ein Kind/Kinder
missbraucht hatten. Bei der Befragung hingegen gaben 85% an, ein Kind
missbraucht zu haben. Die Autoren der Studie waren von 75 Kindern
ausgegangen, die missbraucht wurden. Die Gefangenen berichteten jedoch
von 1777 Kindern, die von ihnen missbraucht wurden.
Der Leiter der Sektion
für Sexualmedizin des
Universitätsklinikums Schleswig-Holstein in Kiel, Hartmut
Bosinski, sagt, die Nachfrage nach
Bildern und anderen Darstellungen missbrauchter Kinder im Internet
fördere das Angebot. Und Bosinski sieht noch eine weitere Gefahr:
„Bei
einigen Betrachtern der Kinderporno-Seiten entsteht der Wunsch, das,
was sie in der Fantasie erlebt haben, auch real erleben zu wollen.“
Quelle: Domradio
21.4.2009 Ein Flüchtlingsleben
in
München schildert ein Beitrag der SZ. Seit 13 - in Worten:
dreizehn - Jahren lebt eine vierköpfige Familie, darunter 3 Kinder
- auf 20 m². In der bayerischen Asyl-Durchführungsverordnung
steht: "Die Unterbringung soll die Bereitschaft zur Rückkehr in
das Heimatland fördern."
17.4.2008
Das LKA Stuttgart hat eine Tauschbörse für Kinderpornografie
gesprengt.
In Deutschland betrifft dies ca 1000 mutmaßliche Täter.
Weltweit wurden
weitere 8000 mutmaßliche Täter ermittelt. Hinter jeder
kinderpornografischen Aufnahme steht ein Kind, ein Kindergartenkind,
ein Grundschulkind, ein älteres Schulkind.
Quelle: Yahoo
Nach Angaben des BKA hat die
Beschaffung von Kinderpornografie zwischen 2006 und 2007 um
111 Prozent zugenommen. Erfasst sind damit nur die, die man
erwischte.
Die Dunkelziffer dürfte viel höher sein. - In den letzten
Jahren zeigte
sich, dass die Opfer immer jünger werden und die Verbrechen immer
härter.
In Köln wurde eine Studie gemacht, nach der 38% aller Chatter
zwischen
9 und 14 Jahren auf sexuelle Inhalte angesprochen wurden. Nur 9% der
Angesprochenen erzählten es irgendjemanden. 91% der Kinder und
Jugendlichen sprach mit niemandem über diese Chat-Erfahrungen.
Quelle: wdr
12.4.2009 Frohe
Ostern allen, die hier vorbeischauen! Rika
8.4.2009
Heribert Prantl schreibt in der SZ
über Folter und darüber, dass US-Ärzte Menschen in
CIA-Gefängnissen fit gemacht haben für Qualen und Torturen.
(Vorsicht: Triggergefahr!)
8.4.2009
Jonathan Torgovnik ist in Ruanda den Frauen begegnet, die 1994
vergewaltigt wurden. Die Kinder aus diesen Vergewaltigungen sind heute
14 Jahre alt. Die Frauen leben mit ihren Kindern isoliert, weil ihnen
die Vergewaltigung angelastet wird. Den Kindern, mindestens 20.000,
sieht man ihre Herkunft an. Sie stellen Fragen. Die Frauen sagen, dass
sich niemand für sie interessiert und niemand von der Katastrophe
weiß. Eine Frau berichtete Torgovnik, dass der Tag seines
Interviews mit ihr wie ein Geburtstag war, weil in den 15 Jahren nach
dem Völkermord noch nie jemand zu ihr gekommen sei, um sie zu
fragen, wie es ihr ginge. Die Frauen wollen, dass ihre Geschichte
öffentlich wird - überall, nur nicht in Ruanda.
(Vorsicht:
Triggergefahr!)
Quelle: Spiegel
Quelle: Ausstellung
6.4.2009 In den
Abwasserkanälen unter einem Bahnhof in Rom wurden 24 afghanische
Flüchtlingskinder entdeckt, die dort seit etwa 5 Tagen lebten. Die
Kinder sind zwischen 10 und 15 Jahre alt. Sie wurden von
Schlepperbanden nach Italien gebracht.
Die Zeitung La Repubblica berichtete, dass afghanische Eltern bis zuu
10 000 Dollar an Schlepper zahlen, um die Kinder über die
Türkei, Griechenland, die Länder Ex-Jugoslawiens nach Italien
zu bringen. In Rom leben mehr als 1000 Minderjährige auf der
Straße. Sie kommen aus Afghanistan, Rumänien, Ägypten
und Albanien. Ihre Nächte verbringen sie im Untergrund.
Quelle: SZ
3.4.2009
Die Flüchtlinge, die in den letzten Märztagen im Mittelmeer
ertrunken
sind, sind aus den Nachrichten schon wieder verschwunden. Heribert
Prantl nennt sie bei ihrem richtigen Namen: Botschafter des Hungers,
der Verfolgung, des Leids. Er schreibt: "Die Europäische Union
schützt
sich vor ihnen wie vor Terroristen: man
fürchtet sie nicht wegen ihrer Waffen, sie haben keine; man
fürchtet
sie wegen ihres Triebes, sie wollen nicht krepieren, sie wollen
überleben - sie werden also behandelt wie Triebtäter, und sie
werden
betrachtet wie Einbrecher, weil sie einbrechen wollen in das Paradies
Europa; und man fürchtet sie wegen ihrer Zahl und sieht in ihnen
so
eine Art kriminelle Vereinigung. Deswegen wird aus dem "Raum der
Freiheit, der Sicherheit und des Rechts", wie sich Europa selbst nennt,
die Festung Europa."
Quelle: SZ
31.3.2009 Zwei
Boote mit 257 und 340 Flüchtlingen an Bord, die auf dem Weg von
Tripoli nach Italien waren, sind gekentert. 21 Leichen und 23
Überlebende wurden geborgen.
Quelle: Spiegel
29.3.2009
Manager tragen nicht die Verantwortung für ihr Tun, selbst
für
miserable Leistung kassieren sie Bonuszahlungen. Das muss sich
ändern.
Quelle: SZ
23.3.2009
Über Kinderarmut in Deutschland berichtet der Spiegel
17.3.2009 Die
FR berichtet von den Bedingungen, unter denen ein Film
über traumatisierte Soldaten der Bundeswehr entstand. Piet Eekman
drehte für Arte den Film über PTBS bei Bundeswehrsoldaten.
Betroffen sind 477 Soldaten in den letzten drei Jahren. Der Filmemacher
wurde mit allen Mitteln der PR davon abgehalten, in die Tiefe zu gehen;
Interviews mit Generälen wurden so lange hinausgezögert, bis
der Film fertig war. Die zugesagten Interviews mit betroffenen Soldaten
musste Eekman sich selber holen - mit zwei Ausnahmen. Bei
Gesprächen, die das Heer organisiert hatte, passte ein
Presseoffizier auf; er nickte Soldaten zu, wenn sie antworten durften.
Verwunderlich scheint dieses Hinhalten des Filmemachers, da der
Bundeswehr von Ärzten und Ehemaligen bestätigt wird, dass sie
mit PTBS ordentlich umgehe. Bleibt nur eine Erklärung für das
Verhalten: Die Bundeswehr möchte die Diskussion über den
Krieg vermeiden, denn: "Kein Krieg, kein PTBS" - zumindest nicht bei
Soldaten.
Quelle: FR
11.3.2009 Das
Bundesamt für Migration hat die hochschwangere Minderjährige
A. M.
bis zum Tag ihrer Entbindung in der gefängnisähnlichen
Flüchtlingsunterkunft am Frankfurter Flughafen festgehalten,
obwohl
ihre Rechtsanwältin mit allen Mitteln dagegen protestierte und das
Jugendamt auf eine angemessene Betreuung der werdenden Mutter drang.
Die Behörde für Flüchtlinge lenkte erst ein, als der
Fall öffentlich
wurde.
Quelle: FR
8.3.2009 Ein
Interview mit der südafrikanischen Juristin Navaethem
Pillay über das, was am heutigen Weltfrauentag gefeiert werden
kann.
Quelle: SZ
7.3.2009 Der
Bundestagsabgeordnete Jörg Tauss (SPD, Wahlkreis Karlsruhe-Land)
hat wegen des Verdachts, er besitze Kinderpornografie, seine
Ämter, nicht jedoch sein Bundestagsmandat niedergelegt. Er
benötige das gefundene Material für seine
Abgeordnetentätigkeit, begründete Tauss die Auffindung
einschlägigen Materials.
Zur Erinnerung: Kinderpornografie wird mit lebendigen und wirklichen
Kindern produziert und umfasst die (sexuelle) Folter an Kindern. Ich
habe bislang keine Notwendigkeit gesehen, mir Kinderpornografie
anzuschauen. Ich glaube den Frauen, die mir berichten, was sie
erlebten. Es bedarf keines "Anschauungsmaterials". Und im Zweifel liegt
der Umgang mit Kinderpornografie in den Händen der Polizei und der
Staatsanwaltschaft. Rika
7.3.2009 In
Brasilien wurde ein neunjähriges Mädchen infolge des
sexuellen Missbrauchs durch den Stiefvater mit Zwillingen schwanger.
Weil das Leben des Mädchens in Gefahr war, entschlossen sich die
Verantwortlichen für eine Abtreibung. Der Erzbischof von Recife,
Jose Cardoso Sobrinho, erklärte, dass die an der Abtreibung
Beteiligten automatisch exkommuniziert seien, das schwangere Kind
ausgenommen. Die Diskussion in Recife konzentriert sich nun auf die
Exkommunikation der Beteiligten. Der Täter wurde m.W. nicht
exkommuniziert; über ihn und sein Verbrechen wird auch nicht
diskutiert.
Quelle: ORF
3.3.2009 Zwei
Artikel in der FR über Trauma: Trauma
in
der
Kindheit.
Unter Verschluss und Interview
mit
Martin
Sack:
Lernen, dass sie nicht schuld sind
28.2.2009
"Fremd im eigenen Leben" fühlen sich noch die Kinder der
Kriegskinder.
mehr: Spiegel
24.2.2009
Annette Schavan, Bildungsministerin, schlägt vor, dass Unternehmen
ihre "Top-Mitarbeiter" in die Schule schicken. Lehrer haben
nämlich schlechte Schulnoten gehabt. Top-Mitarbeiter von
Unternehmen und Banken haben gute Schulnoten gehabt. Also müssten
sie die besseren Lehrer sein. Warum sie dann Unternehmen und Banken in
den Ruin geführt haben, wird noch zu erklären sein von Frau
Schavan.
21.2.2009 Patrick
Desbois
"Die
Spur
des Verbrechens". Desbois sucht seit zehn Jahren
die Massengräber ermordeter ukrainischer Juden und Jüdinnen.
Er macht Zeitzeugen ausfindig. Deren Erklärung für ihr
bisheriges Schweigen: Es hat uns niemand gefragt. Das Buch Desbois
trägt den Titel: "Der vergessene Holocaust". Website
16.2.2009
Ulrich Kutschera erklärt, wie Pseudowissenschaftler die
Erkenntnisse Darwins missdeuten. Damit unterstützt er nebenbei die
Theologie, die gerade in den Schöpfungserzählungen der Bibel
zu Recht darauf beharrt, dass die Bibel ein Glaubensbuch ist - und kein
Werk der Natur-Kunde.
Quelle: Spiegel
27.1.2009
Der Zentralrat der Juden koykottiert den Gedenktag für die Opfer
des
Nationalsozialismus. Er begründet diese Entscheidung damit, dass
Überlebende des Holocaust dort nur wie "Zaungäste" behandelt
werden.
Quelle: Der
Spiegel
27.1.2009
In Griechenland wurde ein Kinderpornografie-Ring gesprengt. 11 Personen
wurden in Gewahrsam genommen, 13 weitere angeklägt. Insgesamt
werden
nach 130 Verdächtigen gesucht. Zwei Ärzte, ein Offizier und
der Abt
eines Klosters seien unter den Festgenommenen, meldet die FR.
24.1.2009 In Afrika wurden 2562 schwangere Frauen
auf ihre Gewalterfahrungen in ihrer Partnerschaft befragt. Die 1307
Frauen, die Gewalt während der Schwangerschaft erleiden mussten,
hatten ein 50% höheres Risiko, ihr Kind vorzeitig zu verlieren -
im Vergleich zu Frauen, die keine Misshandlungen ertragen müssen.
Das Risiko wiederholter Aborte war mit allen Formen von
Gewalterfahrungen verbunden - bei seelischer Gewalt jedoch war die
Verknüpfung am stärksten.
Quelle: lancet
22.1.2009
In Israel herrscht nach dem Krieg gegen Gaza das große Schweigen
über die tausend und mehr zivilen Opfer, darunter etwa 300 Kinder.
Quelle: Spiegel
19.1.2009
In Sindelfingen wurde vor einigen Jahren das Frauenhaus in "Frauen- und
Kinderschutzhaus" umbenannt. Hinter der Namensänderung steht eine
geänderte Aufgabenstellung. Der Trägerverein erkannte, dass
Kinder in gewalttätigen Familien mitbetroffen sind. Dafür
erhielt er den Kinderrechtspreis des Deutschen Kinderschutzbundes. Die
Frage, was mit Kindern, die häusliche Gewalt erlebt haben,
geschehe, sei noch weitgehend tabuisiert, sagte Ulrike Lucas,
Kreisvorsitzende der AG sozialdemokratischer Frauen. Die betroffenen
Kinder sprächen kaum darüber.
Quelle: Sindelfinger
Zeitung
15.1.2009 Jahrzehntelang wurden Kinder der
Casa-Pia-Heime missbraucht - Zahlreiche Prominente sind angeklagt - der
Prozess steht vor dem Abschluss. Portugal sei ein Paradies für
Pädophile, sagte Pedro Namora, ebenfalls ein ehemaliges Heimkind
der Casa Pia und in
seiner Jugend Augenzeuge von mindestens elf Vergewaltigungen. Er
vertritt
einige Casa-Pia-Opfer. "Hinter dem Ganzen steckt ein fein gewebtes und
vor allem umfassendes Netzwerk, das sich von der Polizei bis in die
Regierung und die Justiz zieht", sagt er. "Wenn die Namen der
Beteiligten herauskommen, wird das
ein Erdbeben auslösen."
Bereits in den 60er-Jahren gab es mehr als
eindeutige Hinweise auf
sexuellen und organisierten Missbrauch in den Casa-Pia-Heimen. Auch
Bibi, der einzig Geständige und ehemaliges Heimkind, gibt an,
zwischen seinem vierten und 13. Lebensjahr regelmäßig
missbraucht worden zu sein. Zu dieser Aussage passen die
Enthüllungen
von Teresa Costa Macedo, einst Familienministerin. Sie habe 1982 den
damaligen Präsidenten António Ramalho Eanes über die
Zustände bei Casa
Pia informiert. Geschehen sei nichts, weil "viele einflussreiche Leute
involviert" gewesen seien. Dass sie erst mehr als 20 Jahre später
öffentlich spricht, begründet sie damit, massiv bedroht
worden zu sein:
"Ich erhielt Todesdrohungen."
Quelle: welt.de
13.1.2009 MIGG -
Medizinische Intervention gegen Gewalt
11.1.2009 Laut Spiegel verteidigt der
US-Vizepräsident Cheney kurz vor dem Ende der Bush-Regierung
die umstrittene Verhörmethode des Waterboarding. In drei
Fällen sei sie
angewendet worden, sagt Cheney - mit Erfolg.
8.1.2009
Traumaopfern kann durch Tetris-Spielen geholfen werden, berichten laut
Spiegel-Bericht Forscher der University of Oxford. Wer in den ersten 6
Stunden nach einem Trauma Tetris spiele, beschäftige sich so
intensiv
mit diesem Spiel, dass nur wenige Kapazitäten für die Bildung
traumatischer Erinnerungen zur Verfügung stünden.
Gewonnen wurde diese Erkenntnis an 40 Probanden, die einen
12-minütigen
Film (!) mit unerfreulichen Szenen sagen, darunter Operationen,
tödliche Verkehrsunfällt, Ertrinken. Im Anschluss an den Film
wurden
die Probanden in zwei Gruppen eingeteilt. Die eine Gruppe bekam keine
Beschäftigung, die andere spielte Tetris. In der Tetris-spielenden
Gruppe tauchten deutlich weniger Flashbacks auf als in der
Kontrollgruppe.
Quelle: Spiegel