zuürck
Archiv Pressemeldungen 2008

Links können ggf. nicht mehr funktionieren im schnelllebigen Internet. Häufig findet man die Texte aber noch in den Archiven der angegebenen Quellen.



24.12.2008 Heribert Prantl über den "Zorn Gottes" in der Süddeutschen Zeitung

24.12.2008 Hölle auf Erden - Christenverfolgungen. Bemerkenswert ist der Satz des Palistinensers Nassar: "Wir weigern uns, Feinde zu sein."
Quelle: FR

22.12.2008 Die Opfer kriegen immer lebenslänglich - Annette Langer im Spiegel

16.12.2008 Fair Teilen statt Sozial Spalten: Aufruf zu einer politischen Zeitansage auf dem Ökumenischen Kirchentag 2010

13.12.2008 Der frühere US-Verteidigungsminister D. Rumsfeld und andere Vertreter der US-Regierung tragen eine Mitschuld an den Misshandlungen von Gefangenen, die in US-Gewahrsam sind/waren. Das erklärte der Militärausschuss des Senats in Washington.
Quelle: FR

10.12.2008 "Der Habitus der Besserwisser" - Ursula Rüssmann zur schleichenden Aufweichung des Folterverbots in der FR

3.12.2008 Rund jedes 10. Kind in reichen Ländern wird misshandelt. Bis zu 15% der Mädchen erleiden sexuellen Missbrauch vor dem 18. Geburtstag.
Quelle: Naumburger Tageblatt

27.11.2008 In Großbritannien wurde ein Inzestfall aufgedeckt. Der Täter hat zwei Töchter 30 Jahre lang missbraucht und begonnen, als die Mädchen 8 und 10 Jahre alt waren. Verschiedene Versuche der Opfer, sich Hilfe zu holen, scheiterten.
Quelle: Süddeutsche (Vorsicht, Triggergefahr.)


25.11.2008 Das tägliche Grauen - die Arbeit eines Ermittlers in Sachen Kinderpronografie.
'Der Markt sei zu lukrativ, sagt [Oberstaatsanwalt Peter] Vogt, die Täter zu skrupellos. Und sie sind überall: in allen Schichten, in jedem Alter. Vogt hat Jugendrichter und Staatsanwälte erwischt und immer wieder Priester. Einmal hat er sogar sieben Computeranschlüsse in Vatikanstadt ausfindig gemacht - auf seine Anfrage erhielt er nie eine Antwort.'
Quelle: FR

25.11.2008 Nach vier Jahren geht der Prozess gegen Missbrauchstäter in portugiesischen Kinderheimen zu Ende. 7 Verdächtige sind noch angeklagt, Kinder aus Casa-Pia-Heimen über Jahre hinweg missbraucht zu haben. Angeklagt sind ein Star-Moderator, ein Ex-Botschafter, ein früherer Leiter von Casa Pia, ein Anwalt, ein Arzt und die Besitzerin eines Hauses im Osten des Landes, in dem - nach Aussagen der Opfer - "spezielle Abende" organisiert wurden.
Die Verbrechen geschahen im Laufe von ca 20 Jahren. Öffentlich wurden sie, als ein mutmaßliches Opfer 2002 an die Presse ging. Dutzende mutmaßliche Opfer meldeten sich daraufhin. Gestanden hat bislang nur ein früherer Chauffeur und Gärtner des Kinderheimes. 13 weitere Angeklagte wurden inzwischen verurteilt.
Quelle: Mittelbayerische Zeitung

20.11.2008 In Hessen laufen 765 Ermittlungsverfahren gegen Besitzer und Händler von Kinderpornografie,. 1281 PCs , Üaptops und digitale Datenträger sichergestellt worden. Von 556 Festplatten, 4432 DVDs und 12.822 CDs ist die Rede. Bundesweit haben seit 2006 insgesamt 12.750 Internetnutzer auf Kinderpronografie im Internet zugegriffen. In Berlin leben 510 der Verdächtigen.
Quelle: FR
Zugleich hat die Familienministerin der Kinderpronografie im Internet den Kampf angesagt. Spätestens ab Sommer 2009 solle die Verbreitung von Webseiten, die das Foltern von Kindern zeigen, unterbunden werden. Bislang gibt es beim BKA eine Liste von 1000 verdächtigen Websites.
Quelle: domradio


18.11.2008 Der  Neurowissenschaftler Steven Petersen von der Washington University in St. Louis sagt zum Thema Erziehung in Pisa-Zeiten: "Es müssen schon äußerst elende Bedingungen sein, um die Entwicklung [eines Kindes] ernsthaft zu stören. Ziehen Sie Ihr Kind nicht in einem Schrank auf, lassen Sie es nicht verhungern, und schlagen Sie es nicht mit einer Bratpfanne auf den Kopf." [Zu ergänzen wäre: Misshandeln und missbrauchen Sie es nicht.] Fabienne Becker-Stoll, Leiterin des Münchner Staatsinstituts für Frühpädagogik, bringt es auf die knappe Formel: 'Ein Kind lernt am besten, wenn es glücklich ist.' Dem ist nichts hinzuzufügen.
Quelle: Spiegel

18.11.2008 Einem Spiegel-Bericht zufolge hat die Staatsanwaltschaft Bonn 563 Ermittlungsverfahren wegen des Konsums von Kinderpornografie eingeleitet. Unter den Verdächtigen sollen Ärzte, Priester und ein Fußballtrainer sein.
Quelle: Spiegel

12.11.2008 Nach 25 Jahren Arbeit in der Schule zur Abwechslung mal eine andere Nachricht. Über Bildung, Pisa, Bildungsgipfel, Evaluation, Standards, Bologna-Prozess .... wird seit Jahren diskutiert. Nicht diskutiert wird darüber, was Schüler, Lehrer und Eltern vor Ort brauchen. Wir brauchen in unseren Schulen kleine Klassen, FörderlehrerInnen, PsychologInnen und SozialarbeiterInnen. Um das zu erkennen, würde es genügen, Schülereltern und LehrerInnen zu befragen. Und ganz nebenbei wäre diese Erweiterung der Ressourcen eine Chance, jenen Kindern besser zu helfen, die nur ganz schwer lernen können, weil ihre Seele mit der desolaten familiären Situation - inclusive Gewalt - beschäftigt ist.
mehr in der FR

12.11.2008 Die Ermittler auf der Insel Jersey schließen inzwischen aus, dass im dortigen Kinderheim Kinder ermordet wurden. Die Ermittlungen wegen sexuellen Missbrauchs dauern an.
Quelle: Spiegel

10.11.2008 Annette Lache: Er hat meine Kindheit zerfetzt. Stern-Artikel. Trigger-Gefahr

5.11.2008 In Berlin haben zwei Männer mehr als 40 Jungen im Alter von 12-16 angeworben, missbraucht und sie an Freier verschachert.
Quelle: Spiegel

4.11.2008 Eine Umfrage unter kassenärztlich zugelassenen PsychotherapeutInnen ergab, dass in den vergangenen Jahren 20 Opfer ritueller Gewalt durch satanistische Gruppierungen bekannt wurden. Die Leiterin der Studie spricht von überwiegend weiblichen Opfern, die meist körperlich misshandelt und sexuell missbraucht wurden. Die Opfer berichteten von schwarzen Messen, Tier- und Menschenopfern. Die Studie nennt 16 Tötungsdelikte zwischen 1992 und 2007 in Rheinland-Pfalz und dem Saarland, die mit Ritualgewalt im Zuhammenhang stünden.
Quelle: SR-Online


1.11.2008 Die Kinder des Krieges erinnern sich. Hanno Charisius im Spiegel. Das Bedrückende: Im Alter ist der Schutz vor den Erinnerungen oft schwächer. Das Gute: Wer damit rechnet, kann sich darauf vorbereiten. Rika

31.10.2008 Der von Hindu-Extremisten im Bundesstaat Orissa zusammengeschlagene katholische Priester Bernard Digal ist am Dienstag im St. Thomas-Krankenhaus von Madras gestorben. Digal war Pfarrer im Bezirk Kandhamal. Er starb in Folge der Verletzungen, die er sich bei einem Überfall auf sein Pfarrhaus in der Nacht des 25. August zuzog.
In Russland wurden die Jesuiten Otto Messmer und Victor Betancourt-Ruiz ermordet.

Quelle: Vatikan

31.10.2008 Sexueller Missbrauch - Eine Narbe wird bleiben. Interview mit A. Krüger, Kinderpsychiater und Trauma-Therapeut
Quelle: stern

30.10.2008 Gesundheitliche Folgen von Gewalt - Robert Koch Institut
Zum Dokument

27.10.2008 Wegen eines Verfahrensfehlers muss ein pädophiler Sexualstraftäter aus dem Gefängnis entlassen werden. Die Polizei erwägt, die Nachbarn des 61-jährigen Ex-Priesters über die anhaltende Gefahr, die dieser Mann darstellt, zu informieren.
Quelle: Tagesspiegel

24.10.2008 Video über den Film "Anonyma" und über die Erfahrungen hinter dem Film. Kurzfassung: "Ich musste schweigen - und das Schweigen hatte gute Gründe." Nebenbei: Gründe, die bis heute gelten. In der Gesellschaft ebenso wie in den Großkirchen.
Vorsicht - Triggergefahr.

18.10.2008 Mexiko: Der Staat deckt die Mörder (Triggergefahr)
jungewelt.de

16.10.2008 Petra Sorge zitiert im Spiegel Marita Wiggerthale, Handelsexpertin von Oxfam Deutschland: "Während für die Finanzkrise Milliardenbeträge bereitgestellt werden, scheint die Welternährungskrise vergessen." Auf der Welternährungs-Konferenz in Rom hatten die Industrieländer 12,3 Milliarden US-Dollar für die Hungerhilfe versprochen - bisher wurde lediglich eine Milliarde gezahlt. Nach einer UNO-Schätzung wären 25 bis 30 Milliarden US-Dollar nötig, um die Hungerkrise zu überwinden. Zum Vergleich: Für die angeschlagenen Banken übernimmt die Bundesregierung Risiken in Höhe von bis zu 500 Milliarden Euro.
Quelle: Spiegel

11.10.2008 Burnout und Depression. Arbeit macht krank. Ein Bericht von Thorsten Herdickerhoff in der FR über riskante Arbeitsbedingungen und zunehmende Gewalt am Arbeitsplatz.

11.10.2008 Im Golf von Aden wurden 100 Flüchtlinge von Menschenhändlern über Bord gezwungen worden. Mindestens 30 ertranken, bis zu 70 Menschen gelten nach UN-Angaben noch als vermisst.
Quelle: FR


6.10.2008 Muss ein Schädiger nur dreist genug und der Schaden nur groß genug sein, damit der Staat das Desaster nobilitiert? fragt Heribert Prantl in der SZ
3.10.2008 Ein Interview mit Monika Hauser im Stern.

2.10.2008 Der Tod, den niemand sehen soll. Viktor Funk.
Quelle: FR
Kommentar: Würden Bilder vom Sterben und Tod amerikanischer Soldaten und Soldatinnen oder von den Qualen der Überlebenden gezeigt, könnte dies die Zustimmung zum Irakkrieg und zu anderen Kriegen schmälern. Was die einen erleiden, sollen die anderen nicht sehen. So wollen es die Mächtigen. Und so gesehen kann das Betrachten eines Menschen-Bildes eine Form des Widerstandes sein. James Nachtwey gehört zu jenen Kriegsberichterstattern, die das Lesen von Menschenbildern möglich machen, ohne den Respekt vor der Würde von Opfern zu missachten. Es gibt Bilder, die nach einem Gebet und nach Gerechtigkeit schreien. Die Bilder von Nachtwey gehören dazu. (P.S.: Auch wenn Nachtweys Bilder zärtlich sind, ist es nicht einfach sie anzuschauen. Geht also fürsorglich mit euch um. Bitte.) Rika

1.10.2008 Der alternative Nobelpreis geht an die Kölner Ärztin Monika Hauser. Sie kämpft schon lange gegen sexuelle Gewalt in Krisenregionen und hat "medica mondiale" gegründet.
mehr: medica mondiale



24.9.2008 Zwangsarbeit, Gewalt, Schikane, sexueller Missbrauch hat sich hinter den Mauern kirchlicher und staatlicher Kinderheime in den 50er und 60er Jahren abgespielt. Möglicherweise bis zu 500 000 Kinder und Jugendliche erlitten dieses Schicksal und sind bis heute traumatisiert. Die Diakonie Niedersachsen hat die Misshandlungen bestätigt, die Landesbischöfin Margot Käßmann  räumte ein, dass es sich um Menschenrechtsverletzungen handle, der Bundestag wird sich damit auseinandersetzen. Eine Studie der kath. und evang. Kirche, durchgeführt von der Ruhr-Universität Bochum, soll weitere Klärung bringen. Die Opfer haben bis 2004 geschwiegen. Regine Eppert, Verein ehemaliger Heimkinder, meint, dass es Zeit wird, dass sich endlich etwas bewegt. "Man hatte manchmal schon den Eindruck, dass die Debatte mit Blick auf die biologische Uhr verschleppt wurde", sagt die 65-Jährige angesichts der Großzahl an Opfern im Seniorenalter.
Quelle:  Naumburger Tageblatt 
24.9.2008 Rund 4000 Internetnutzer kinderpornografischer Seiten wurden namentlich enttarnt. 400 - 500 kommen aus Deutschland. Bei 563 Nutzern wurden Druchsuchungen vorgenommen, in 45 Fällen wurden die Ermittlungen wieder eingestellt. Die Bonner Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass in 90% der enttarnten Nutzer eine Straftat nachgewiesen werden kann.
Quelle: Spiegel

23.9.2008 Die Zahl psychisch kranker Menschen, die bei kirchl. Bahnhofsmissionen ersten Rat suchten, hat wisch zw. 2003 und 2007 von 155000 auf 170000 Menschen erhöht. Insgesamt suchten 2,3 Millionen eine der 99 Bahnhofsmissionen auf. Vordringliche Probleme waren Sucht, Wohnungsnot, Armut und Verschuldung. Gestiegen ist auch die Zahl der Frauen, die nach häuslicher Gewalt durch den Partner ersten Schutz in einer Bahnhofsmission suchten.
Quelle: Neurologen und Psychiater im Netz

16.9.2008 Psychoterror und Gewalt in Kinderheimen.
Quelle: FR

15.9.2008 25 Jahre Wildwasser Berlin - ein Interview mit Martina Hävernick
Quelle: taz

12.9.2008 Natürlich geht es auch so: Die Barmer Ersatzkasse stellt Arbeitgebern Texthilfen zur Verfügung, mit denen diese Schwangeren, Müttern oder Schwerbehinderten kündigen können. Jungen Frauen und Behinderten wird diese Botschaft in den Ohren gellen - und nicht nur ihnen.
Quelle: Süddeutsche

11.9.2008 Der falsche Krieg. Michael Lüders über den "Krieg gegen den Terror" - und über Alternativen.
Quelle: FR

11.9.2008 Ein Leitfaden für Kinderärzte und Psychotherapeuten zur Aufdeckung von Kindesmisshandlung und Vernachlässigung ist nötig.
Quelle: FR

9.9.2008 Monica Hauser, Ärztin bei medica mondiale, berichtet.
Quelle: Ärztezeitung

2.9.2008 Micha Hilgers in der FR über die Bundeswehr in Afghanistan: Der Untergang der Illusionen

27.8.2008 Der Präsident des Bundeskriminalamts will dem massenhaften Zugriff auf Internetseiten mit kinderpornografischen Inhalten einen Riegel vorschieben.  Die Polizeiliche Kriminalstatistik verzeichnet seit Jahren einen konstanten Anstieg beim Besitz, der Beschaffung und der Verbreitung von Kinderpornografie. Im Vergleich zum Vorjahr stiegen die Fälle um 55 Prozent auf 11 357. Beim Vertrieb über das Internet war der Anstieg mit 111 Prozent auf 6206 Fälle noch stärker. Die Bilder im Internet zeigten zunehmend schwersten Missbrauch von kleinen und kleinsten Kinder. 2007 waren den Angaben zufolge 1849 Opfer jünger als sechs Jahre.

22.8.2008 Das bayerische LKA ermittelte jahrelang gegen einen Kinderpornografie-Ring. Alleine in Deutschland wurden 1000 PC'x, 1800 Videios und fast 45000 Datenträger sicher gestellt. Mehrere hundert Verdächtige seien bereits überführt, meistens Männder. In drei Fällen stellte sich heraus, dass die Verdächtigen auch ihre eigenen Töchter missbrauchten. Quelle: Süddeutsche
Grafik der Süddeutschen: Von diesen Orten in Deutschland aus wurde auf die kinderpornografischen Seiten zugegriffen.

15.8.2008 Der Tatort ist fast immer die Wohnung
Quelle: Mannheimer Morgen

10.8.2008 Im Kinderheim der Insel Jersey wurden bislang 65 Milchzähne und bis zu 100 Knochenteile gefunden, die von fünf Kindern stammen könnten. Im Moment geht die Polizei den Aussagen von fast 100 Opfern nach. Verdächtigt werden ca 100 Personen. Angeklagt wurden bislang 3 Männer. Ein ehemaliger Ermittler, Lenny Harper, bis Anfang August im Dienst, berichtete dem "Daily Telegraph", es gebe ein Netzwerk, das die Ermittlungen behindere. Die Anwälte der Opfer werfen den Ermittlern Versäumnisse vor. Bekannte Täter seien nicht festgenommen und nicht angeklagt worden.
Quelle: Yahoo

8.8.2008 Sie lernen und lernen einfach nichts dazu und beginnen den nächsten Krieg.

24.7.2008 Die Großnichte von Himmler, Katrin Himmler, erzählt im Interview, wie in ihrer Familie mit der Geschichte umgegangen wird.
Quelle: Spiegel


10.7.2008 US-Veteranen mit PTBS - Spiegel- Artikel. Vorsicht: Triggergefahr

10.7.2008 Petition für eine Aufhebung der Verjährungsfrist für sexuellenMissbrauch im Zivilrecht. Informationen und Unterschriften

2.7.2008 Sinan Krause (Irak) ist vermutlich tot, wie der Spiegel neulich meldete. Ingrid Betancourt ist offensichtlich frei.
Quelle: Süddeutsche

27.6.2008 Zum ersten Mal befasst sich der Internationale Strafgerichtshof in Den Haag mit dem Straftatbestand der sexuellen Gewalt gegen Frauen und Mädchen als Kriefswaffe. Menschenrechtler werten die Anhörung als wichtigen Schritt dafür, dass sexuelle Verbrechen als Teil der Kriegsstrategie künftig nicht mehr ungeahndet bleiben.
Quelle: Yahoo

26.6.2008 Das Schweigen ist durchbrochen. Ein Interview mit Peter Wensierski, Spiegel, über das Leben der Heimkinder
Quelle: FR

21.6.2008 Wie es um Menschenrechte für Frauen in Friedenszeiten bestellt ist, ist in der FR nachzulesen: Eine Frau wehrte sich bei der Feuerwehr gegen ein barbarisches Aufnahmeritual und wird als "Schlampe" tituliert.

21.6.2008 Die 15 Mitgliedes des UN-Sicherheitsrates haben eine Resolution angenommen, die die Anwendung sexueller Gewalt als Kriegstaktik ächtet. Der Nachteil: Der UN-Sucherheitsrat hat nicht festgelegt, werd die Täter festnimmt.
Quelle: FR

18.6.2007 Funktionierender Täterschutz. Der Spiegel über NS-Täter

18.6.2008 Am 20. Juni wird der Weltflüchtlingstag begangen. Donata von Schenck zu Schweinsberg, Vizepräsidentin des DRK, nimmt Stellung
Quelle: Tagesspiegel

11.6.2008 Der "Spiegel" titelt wider besseres Wissen: "Das perfide Geschäft mit dem Kinder-Sex" - und berichtet dann, dass eigentlich Folter von Kindern gemeint ist: Kinder werden angekettet, geschlagen, vergewaltigt. Kinder werden wie Waren gehandelt: möglichst günstig angekauft, möglichst gewinnbringend verkauft, weltweit täglich 3000 Mädchen und Jungen. Geschätzter Umsatz: 12000000000 US-Dollar pro Jahr. Monatsverdienst für einen Betreiber einer Seite, die sexualisierte Gewalt gegen Kinder zeigt: 30.000 US-Dollar. 2003 ging die Bundesregierung von ca 3000000 Bildern missbrauchter Kinder im Internet aus. In Deutschland wird geschätzt, dass rund 50000 Konsumenten regelmäßig Bilder von gefolterten Kindern anschauen. Gestern fand eine Tagung der Friedrich-Ebert-Stiftung, mit UNICEF und ECPAT statt.
Quelle: Spiegel

10.6.2006 Lesenswert: Martha Schalleck: Rotkäppchens Schweigen. Die Tricks der Kindesmissbraucher und ihrer Helfer, 624 S., Artep 2006, ISBN 978-3-936544-80-0, 24,80 Euro
Vorsicht: In diesem Buch ist alles versammelt, was wir als Opferbeschuldigung längst kennen.

10.6.2008  Weltweit ist 2007 erneut mehr Geld für Waffen und Militär ausgegeben worden. Am meisten investierten die USA - so viel wie seit dem Zweiten Weltkrieg nicht mehr. Deutschland liegt in der Tabelle der Länder mit den höchsten Militärausgaben auf dem sechsten Platz.
Quelle: Süddeutsche


2.6.2007 Erste Studie zu Misshandlung, Vernachlässigung und Missbrauch von Kindern in Hamburg vorgestellt

29.5.2008 Die Organisation Save the Children wirft UN-FRIEDENssoldaten und Personal von Hilfsorganisationen sexuelle Übergriffe auf Minderjährige vor. Monika Hauser, Gynäkologin und Gründerin von Medica Mondiale hält die Vorwürfe für richtig, aber für untertrieben. Dem Bundesverteidigungsministerium ist kein einziger Fall von einer Beteiligung deutscher Soldaten an Vergewaltigung, Förderung der Prostitution oder sexuellem Missbrauch von Frauen und Kindern bekannt.
Quelle: FR

26.5.2008 Einen "Beziehungskonflikt" nennt der Spiegel, was sich so abgespielt hat: Ein Mann aus Horka versucht eine Stunde lang, seine Ex-Freundin zu erdrosseln. Er bindet dem Opfer eine Schlinge aus einem Kabel oder Kabelbinder um den Hals und zieht die Schlinge immer wieder zu. Da die Frau jedoch ihre Hände zwischen Hals und Schlinge legt, misslingt der "Beziehungskonflikt". Ich würde ihn "Mordversuch" nennen.

21.5.2008 Micha Hilgers: Die öffentliche Gier nach Amstetten, FR

15.5.2008 Die mördergeile Neugier: "In der Diskretion gegenüber den Opfern zeigt sich die Kultur einer Gesellschaft, nicht im Entsetzen über die Täter", meint Klaus Kocks in der FR

6.5.2008 Dass Inzest-Fälle so lange im Verborgenen blieben, sei eigentlich unglaublich, aber nicht ungewöhnlich, sagte Heidi Marks aus Eschenau.
Quelle: mainpost (Triggergefahr! Vorsicht!)

3.5.2008 Die mexikanische Journalistin Cacho hat mit der Aufdeckung eines Kinderpornorings viel riskiert. Sie überlebte einen Mordversuch und überstand ein Gerichtsverfahren voller Diffamierungen. Am Tag der Pressefreiheit ehrt die Unesco sie mit dem Guillermo-Cano-Preis für ihren Einsatz.
Quelle: ARD

3.5.2008 "Ich bitte zu akzeptieren, dass die Opfer nicht an die Öffentlichkeit treten wollen und nach dem schrecklichen Martyrium ein Recht auf Privatsphäre haben." Das sagte Berthold Kepplinger, Primarius der Klinik Amstetten-Mauer.
Dem ist nichts hinzuzufügen.


29.4.2008 Der Inzestfall in Amstetten zeige, dass Gewalt und Missbrauch in Familien allgegenwärtig seien, so die Präsidentin der Katholischen Aktion Steiermark (KA), Sabine Pelzmann-Knafl, am Dienstag in einer Aussendung: "Gewalt und Missbrauch gegenüber Frauen und Kindern wird in unserer Gesellschaft oft tabuisiert". Durch die Scham der Familienmitglieder bleibe die Gewalt oft zugedeckt. "Es ist die Spitze eines Eisbergs", so Pelzmann-Knafl: "Wir sind hier durch diesen Inzestfall mit einer Form von familiärer Gewalt konfrontiert, die unser Fassungsvermögen übersteigt." Dieser eine Fall veranschauliche auf tragische Weise, was in Familien möglich sei. Quelle: ORF
Kommentar: In der Tat.

27.4.2008 In Österreich ist eine 42-jährige Frau aufgetaucht, die seit August 1984 als vermisst galt. Inzwischen klärt sich, dass ihr Vater sie so lange in Gefangenschaft hielt und sie seit ihrem 11. Lebensjahr missbrauchte.
(Vorsicht! Triggergefahr)
Quelle: Der Spiegel

19.4.2008 Norbert Denef sammelt weiterhin Unterschriften zur Aufhebung der Verjährungsfristen bei sexuellem Missbrauch im Zivilrecht.

14.4.2008 Preisanstiege bringen die Hungrigen in Aufruhr

12.4.2008 Auschwitz und die Zukunft: "Es ist schlimmer als damals" - ein Gespräch mit dem Leiter des Museums Auschwitz-Birkenau, Piotr Cywinski, der ein bitteres Fazit seiner Arbeit zieht: "Ich suche nach einem Weg, um mehr als nur das Gedenken zu sichern. Das Gedenken funktioniert gut. Das Verständnis mittelmäßig. Und die eigene Verantwortung, die funktioniert gar nicht."
3.4.2008 Die verlorene soziale Stimme. Ein Zeit-Interview mit dem Kinder- und Jugendpsychologen Wolfgang Bergmann

2.4.2008 Australien: Nach 3 Jahren Ermittlungen zeichnet sich ab, dass Kinder in staatlichen Einrichtungen von Pflege-Eltern, Sozialarbeitern, Lehrern und Priestern gequält wurden. Es gab 170 Anschuldigungen, die 434 Tätern galten. 2 Verdächtige sind in Haft. 792 Menschen meldeten sich, die seit den 30-er Jahren von mehr als 1700 Tätern misshandelt worden seien. Das betrifft die Ermittlungsergebnisse für den Bundesstaat South Australia; Ermittlungsergebnisse anderer Bundesstaaten liegen noch nicht vor. Der zuständige Untersuchungsrichter Ted Mullighan sprach vom §Horror der sexuellen Grausamkeit und Ausbeutung kleiner Kinder und schutzloser junger Menschen unter staatlicher Fürsorge durch Menschen in Vertrauenspositionen".
Die Kinder waren zuvor in ihren Familien meist schon Opfer sexueller Gewalt gewesen.

Quelle: Blick

1.4.2008 Lea-Sophie: Ordnungsgemäß verhungert - FR (Triggergefahr)

1.4.2008 Gewalt ist Alltag im Irak - vor allem für Christen - Süddeutsche

30.3.2008 Rainer Bucher: Adolf Hitlers Theologie. Rezension in ORF Religion

29.3.2008 Die Zuhälterinnen - FR

28.3.2008 Online-Spiel für Mädchen: Miss Bimbo

19.3.2008 655 000 Tote (die Zahlen variieren) später: Bilanz nach 5 Jahren Irak-Krieg: Gunter Pleuger, Der Krieg war längst beschlossene Sache. Sage noch einer, Gewalt sei nicht DAS Thema unserer Welt!

29.3.2008 Die Zuhälterinnen - FR

28.3.2008 Online-Spiel für Mädchen: Miss Bimbo

19.3.2008 655 000 Tote (die Zahlen variieren) später: Bilanz nach 5 Jahren Irak-Krieg: Gunter Pleuger, Der Krieg war längst beschlossene Sache. Sage noch einer, Gewalt sei nicht DAS Thema unserer Welt!

15.3.2008 2007 wurden fast 2700 Angehörige der US-Armee der sexuellen Gewalt beschuldigt. In 60% der Fälle handelte es sich um Vergewaltigung. In 181 dieser 2700 Fälle kam es zu einem Verfahren vor einem Militärgericht, in 201 Verfahren kam es zu einer außergerichtlichen Strafe.
34% der weiblichen Armeeangehörigen und 6% der männlichen äußerten, dass sie schon einmal sexuell belästigt wurden.
Quelle: krone.at


13.3.2008 In den USA ist das sog. waterboarding, eine Foltermethode, zum Entsetzen Vieler weiterhin erlaubt.
Quelle: FR

11.3.2008 In einem neu gegründeten "Bündnis für Straßenkinder" will sich terre des hommes mit 25 anderen Organisationen und Initiativen künftig intensiv um junge Menschen kümmern, die in Deutschland auf der Straße leben. Nach Schätzungen von terre des hommes gilt dies für bis zu 20.000 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsen. Viele von ihnen seien krank und ohne Perspektive. Lokale Hilfsprojekte erreichten etwa jeden zweiten Betroffenen, sagte der Straßenkinder-Experte der Organisation, Uwe Britten, in Frankfurt am Main. Rund die Hälfte der in Projekten betreuten Menschen sei jünger als 18 Jahre, drei Prozent unter 14 Jahre alt. 35 Prozent der Betroffenen seien Mädchen. Die Gründe, von zu Hause wegzulaufen, reichten von Vernachlässigung über Gewalt in der Familie, Trennung und Alkoholismus bis zur Drogensucht der Eltern. Den Experten zufolge lässt sich die Obdachlosigkeit der Kinder und Jugendlichen nicht einseitig mit einem typischen Muster erklären. Es gebe keinen typischen Fall. Emotionale Vernachlässigung sei auch im bürgerlichen Umfeld anzutreffen.
Quelle: tagesschau.de


26.2.2008 "Wie kann denn ein Kind verschwinden, ohne dass irgend jemand etwas erfährt?", fragt sich der Chef-Minister Walter der englischen Kanalinsel Jersey. Im Gelände eines früheren Kinderheims wurden vor 5 Jahren Knochen gefunden. Man glaubte, die Überreste von Tieren gefunden zu haben. Am letzten Wochenende jedoch stieß die Polizei am selben Ort auf eine identifizierbare Kinderleichte. MitarbeiterInnen des damalige Kinderheims für Kinder aus armen Verhältnissen und für vernachlässigte Kinder stehen im Verdacht, Kinder misshandelt und missbraucht zu haben. Im Moment wird nach weiteren Kinderleichen gesucht.
Nach einem öffentlichen Aufruf vor 2 Jahren haben sich 140 ehemalige Heimkinder gemeldet und berichtet, was sie zuvor nicht sagten oder was ihnen niemand geglaubt hatte. Der frühere Gesundheitsminister von Jersey, Senator Stuart Syvret, machte den Skandal öffentlich und warf diversen Jersey-Regierungen eine "Kultur der Verheimlichung und Verschleierung" vor. "Auf dieser Insel gibt es seit langem einen akuten Mangel an Kinderschutz", sagte er.
Nach anderen Presseberichten wurde Syvret entlassen, weil er auf die Verhältnisse in dem Kinderheim bis 1986 hinwies.
Quelle: FR

23.2.2008 Zur Bindungsforschung - Nathalie Heinke in der FR.

22.2.2008 "Ausgerechnet die Strafprozesse, die zum Beweis der Tatsache betrieben wurden, dass man die Großen nicht laufen lässt, treten am Schluss den Gegenbeweis an. So entsteht Justizverdrossenheit." Das sagt Heribert Prantl - zu Recht - in der SZ zum Ende des VW-Prozesses.

14.2.2008 Die Ausstellung "Opfer" des Weißen Rings wird derzeit in Lennestadt gezeigt. Die mehr als 100 Exponate seien "künstlerisch eindrucksvoll, teils provokant und wollen den Opfern ein Gesicht geben... [Sie] fordern Mut zum Hinsehen." Den Opfern werde zu selten Aufmerksamkeit zuteil, um so wichtiger die Arbeit des "Weißen Rings" und der Ausstellung, denn: "Missbrauchsopfer haben immer lebenslänglich" , sagte der Landrat bei der Eröffnung.
Quelle: Sauerlandkurier

13.2.2008 Über die Not von Kindersoldaten - Süddeutsche

5.2.2008 In den vergangenen 11 Monaten wurden 148 Kinder bis 14 Jahre im "Kompetenzzentrum für die Untersuchung von Kindern beim Verdacht auf Vernachlässigung, Kindesmisshandlung und sexuellen Missbrauchs" am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf untersucht - in mehr als 60 Prozent der Fälle bestätigte sich der Verdacht. Die Dunkelziffer ist vermutlich noch viel größer. Das Kompetenzzentrum wurde 2005 gegründet, kurz nach dem Hungertod der siebenjährigen Jessica. Seit 2007 wird das Projekt von einer Kinderärztin wissenschaftlich begleitet. Jetzt liegen die vorläufigen Ergebnisse vor. 103-mal bestand der Verdacht auf körperliche Misshandlung, 36-mal ging es um sexuellen Missbrauch, 20-mal um Vernachlässigung und zweimal um den Verdacht der seelischen Misshandlung.
Quelle: Abendblatt

4.2.2008 Die Anzahl der Suizid-Versuche US-amerikanischer Soldaten, die im Irak-Krieg eingesetzt sind/waren, hat sich seit Beginn des Krieges versechsfacht. Als Ursachen gelten die Dauer der Einsätze in Kampfgebieten und die nur kurzen Regenerationsphasen zwischen den Einsätzen. Auch das posttraumatische Stress-Syndrom bei zurückgekehrten Soldaten kommt als Ursache in Frage. Die amerikanischen Behörden sind beunruhigt.
Quelle: Spiegel

29.1.2008 Das "Waterboarding", bei der dem Opfer Ertrinken simuliert wird, gehört nach Angaben von Menschenrechtlern zu den sogenannten weißen Foltermethoden, die keine sichtbaren Spuren am Körper des Opfers hinterlassen.
Die US-Geheimdienste haben nach Angaben ihres ehemaligen Leiters John Negroponte in der Vergangenheit die umstrittene Verhörmethode des "Waterboarding" angewandt.

27.1.2008 Auschwitz: Ein Überlebender. FR

25.1.2008 Der Gewaltforscher Wilhelm Heitmeyer, Bielefeld, warnt vor einer Verschärfung des Strafrechts. Das zentrale gesellschaftliche Problem sei nicht die Jugendgewalt, sondern die Gewalt in den Familien, sagte er.
Quelle: Yahoo


19.1.2008 Der Chef der Schnellen Eingreiftruppe der Nato in Afghanistan, Rune Solberg, forderte die Bundeswehr auf, sich auf Opfer in Afghanistan einzustellen. Bei dem bevorstehenden Kampfeinsatz müssten die Soldaten darauf vorbereitet sein, das eigene Leben zu verlieren. Seiner eigenen Truppe habe diese mentale Vorbereitung gefehlt. Solberg rief die Bundesregierung auf, die deutsche Bevölkerung rechtzeitig zu informieren.
Quelle: Yahoo

18.1.2008 Tipps der FR gegen die Datenspeicherung

16.1.2008 In Norwegen wurde ein 55-jähriger Geschäftsmann wegen des Verdachts, mehr als 300 Jungen zwischen 6 und 12 Jahren missbraucht zu haben, verhaftet. Der Angeschuldigte leugnet die Taten. Sein Anwalt meinte, die sexuellen Übergriffe seien "nicht die Welt"und "diese Jungen nehmen ja keinen Schaden, meiner Meinung nach". Schädlich sei dagegen die große Aufregung in der Öffentlichkeit.
Quelle:
Süddeutsche


12.1.2008 Der britische Anwalt Clive Stafford Smith, der Gefangene von Guantanomo vertritt, berichtet in einem Interview mit der FR über Folter, Zensur und die Abkehr Amerikas vom Rechtsstaat.

10.1.2007 Strafe beeindruckt dissoziale Kinder nicht. Ein Plädoyer von Micha Hilgers für frühzeitiges Handeln. "Die gegenwärtig allseits geforderte erzieherische Struktur durch alle möglichen Formen der Unterbringung - ob Camp, geschlossenes Heim oder Jugendstrafanstalt - setzt am Ende einer tragischen Entwicklung an, statt zu ihrem Beginn."
FR
In der Debatte um Jugendgewalt berichten L. Gaede und O. Reissmann: Jugendliche werden gewalttätig, wenn ihr Bildungsgrad niedrig ist und ihre Perspektiven schlecht sind. Ob sie Einwandererkinder sind, spielt keine Rolle.
taz

6.1.2008 Vorwort von Michaela Huber zu dem im Februar 2007 erschienen Buch von Monika Gerstendorfer: Der verlorene Kampf um die Wörter

3.1.2008 Zur Bekämpfung von Jugendkriminalität helfen nach Ansicht des Kriminologen Christian Pfeiffer nicht schärfere Strafen, sondern vor allem bessere Bildungschancen. (Quelle: FR)
Also: Statt über Erziehungslager zu diskutieren - deren Sinn in den USA inzwischen angezweifelt wird -, wäre es klüger, Eltern in ihrer Erziehungsfähigkeit zu stärken und Kinder und Jugendliche zu integrieren und ihnen eine Zukunftsperspektive anzubieten.



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