zuürck


Archiv Pressemeldungen 2007


Links können ggf. nicht mehr funktionieren im schnelllebigen Internet. Häufig findet man die Texte in den Archiven der angegebenen Quellen.





28.12.2007 Sinan Krause ist immer noch in der Gewalt von Geiselnehmern. Er gehört zu denen, die wenig öffentliches Aufsehen erregen - aus gutem Grund. Dennoch sollten er und seine Familie - aus gutem Grund - nicht vergessen sein - er könnte unser Sohn oder Bruder sein.
Quelle: sz-magazin


27.12.2007 Unter der Überschrift "Die vergessenen Kleinen" stellt Heribert Prantl in der Süddeutschen Überlegungen dazu an, die Weihnachtskrippe leer zu lassen - als kraftvolles Symbol für die Verlassenheit und den Notstand vieler Minderjähriger - auch in unserem Land.
mehr in der SZ

26.12.2007 In Bayern hat eine Mutter ihre beiden 2 und 3 Jahre alten Söhne ermordet. Ein Vater hat - ebenfalls in Bayern - zuerst seinen 8-jährigen Sohn, dann sich selbst umgebracht. In der Schweiz werden beide Eltern verdächtigt, ihre beiden Kinder ermordet zu habe. In Frankfurt/Main hat ein 54 Jahre alter Vater versucht, seine 22-jährige Tochter zu ermorden; zunächst durch Stiche, dann durch das Übergießen mit einer brennbaren Flüssigkeit. Die Tochter konnte sich unangezündet retten. Als die Polizei eintraf, wurde der Vater mit lebensgefährlichen Brandverletzungen aufgefunden.

25.12.2007 Deutschland reagiert geschockt: Über 12.000 der Kinderpornografie Verdächtige, über misshandelte und missbrauchte Kinder. Das ist richtig und gut so. Was noch fehlt, ist das Bewusstsein dafür, dass viele dieser misshandelten und missbrauchten Kinder überleben. Sie leben - inzwischen längst erwachsen - mitten unter uns. Einige von ihnen treffen sich in der Mailingliste dieser HP. Sie können nur ausnahmsweise davon erzählen, dass jemand aus ihrer Umgebung ihnen zuhört und glaubt. Dass die Menschen, die Gewaltopfern zuhören und ihnen glauben, immer mehr werden, das wünsche ich mir und all jenen, die mit den Traumafolgen zu leben haben. Weihnachtliche Erschütterung ist gut und wichtig - und dennoch zu wenig. Wir brauchen Menschen, die sich das ganze Jahr über mit offenen Ohren und Herzen von der Not berühren lassen. Die Gewalt ist nämlich nicht vorbei, wenn sie vorbei ist. Sie hinterlässt nicht selten lebenslange Wunden, die bestenfalls vernarben können.
Nachtrag: 29.12.2007 Für viele der rund 12.000 Verdächtigen wird es keine strafrechtlichen Folgen geben, wie der Spiegel berichtete. Er beruft sich auf Informationen mehrerer Staatsanwaltschaften in NRW. Viele der gemeldeten Nutzer seien nur für Sekunden, vielleicht versehentlich, auf die Kinderporno-Seiten geraten.

17.12.2007 Der kath. Vorsitzende der Gemeinsamen Konferenz Kirche und Entwicklung, Prälat Karl Jüsten, sagte, der Trend zu einer Steigerung der Waffenexporte dauere ungebrochen an. Er verwies darauf, dass die Genehmigungen für Ausfuhren von Rüstungsgütern 2006 gegenüber 2005 um 1,5 Mrd. auf 7,7 Mrd. Euro gestiegen sei. Die Bundesregierung wies die Kritik zurück.
Quelle: Radio Vatikan

17.12.2007 Ruth Schneeberger über das Interview mit Marco W. in der SZ. "Dass der Anwalt der Gegenseite noch am Tag der Entlassung eine Expertise britischer Psychologen vorgelegt haben soll darüber, dass das Mädchen tatsächlich vergewaltigt worden sein soll, tut bei so viel Starrummel nun wirklich nichts zur Sache."
Die Stadt Uelzen überlegt, den jungen Mann mit einem Empfang zu ehren. Zur Erinnerung: Ein Urteil über Unschuld oder Schuld des jungen Mannes ist noch nicht gefällt worden.

17.12.2007 Bundesweit nimmt die Jugendgewalt zu. Die Zahl der Roheitsdelikte hat sich in den vergangenen 10 Jahren fast verdoppelt. Das zeigt der Bericht einer Arbeitsgruppe von Bund und Ländern zum Thema "Jugendgewalt in deutschen Großstädten". Die Zunahme sei am stärksten bei der gemeinschaftlich begangenen Körperverletzung. Außerdem nehme die Brutalität zu.
Quelle: FR

14.12.2007 Das Elend der Frauen nimmt zu - Sozialprojekt gegen Kinder- und Zwangsprostituion im tschechisch-deutschen Grenzgebiet
Rettungsstrohhalme im Grenzgebiet

11.12.2007 Festung Europa: Eine in Italien ansässige Beobachterorganisation erklärte, dass 2007 bislang 1100 Menschen bei dem Versuch, in die Europäische Union zu gelangen, gestorben sind. Seit 1988 seien insgesamt 10.335 Menschen gestorben. Am Wochenende starben im Atlantik und im Mittelmeer fast 150 Menschen.
Quelle: ARD

10.12.2007 Professor Rolff, Institut für Schulentwicklungsforschung an der Uni Dortmund, sagt zu Pisa, dass kleine Fortschritte schöngeredet werden und erfolgversprechende Maßnahmen nicht eingeleitet werden. Deutschland sei nach wie vor Weltmeister der Chancenungleichheit. Man sei dem Irrglauben erlegen, mit Druck (Tests und Standards) und ohne Ausbau der Unterstützung für die Pädagogen etwas bewegen zu können.
Quelle: FR

8.12.2007 Kindstötungen - ein Interview mit Albert Lenz, klinischer Psychologe, Professor an der Kath. Fachhochschule NRW
Quelle: Zeit

7.12.2007 Die Nachrichten über misshandelte, getötete, verhungerte und verdurstete Säuglinge und Kinder in Deutschland häufen sich - und sind kaum erträglich. Die ExpertInnen und die PolitikerInnen überlegen, was zu tun ist - wie nach jeder öffentlich gewordenen Kindesmisshandlung. Bleibt zu hoffen, dass wir nicht wieder nur Betroffenheitsrhetorik zu hören bekommen - bis zum nächsten toten Kind. Eines scheint sich als Erkenntnis inzwischen jedoch durchzusetzen: Wenn man auf Familienhilfe setzt, muss man auch die Ressourcen haben, um echte Hilfen anzubieten. Man könne den Familien nicht einfach einen flyer in die Hand drücken, sagte Michael Hilgers, Präsident des Kinderschutzbundes und Bürgermeister von Dormagen. Zu hoffen bleibt auch, dass Politiker merken, dass flächendeckende und frühzeitige Hilfe manche Folgekosten von Gewalt gegen Kinder erspart.
In Frankreich sind übrigens Schläge auf den Hintern eine allgemein anerkannte Erziehungsmethode.
Quelle: Yahoo


30.-11.2007 Neun Minderjährige hat der frühere Leiter eines Veltener Jugendclubs missbraucht. Er wurde zu acht Jahren Haft verurteilt und darf zudem 5 Jahre lang seinen Beruf nicht ausüben.
Der Nebenkläger stellte gegen den Arbeitgeber, den AWO-Geschäftsführer, Strafantrag wegen Beihilfe zum schweren sexuellen Missbrauch von Kindern, weil er seine Kontrollpflichten vernachlässigt habe und den Vorbestraften während seiner Bewährungszeit eingestellt habe - in Kenntnis der Vorstrafe.
Quelle: Spiegel


30.11.2007 Der Bayerische Landtag diskutierte die Folgen des Missbrauchsfalles in Riekofen. Bislang wird bei den als Religionslehrern eingesetzten Pfarrern kein polizeiliches Führungszeugnis verlangt. Dies soll in Zukunft geschehen, denn im staatlichen Bereich gebe es gegenüber Missbrauch nur eine "Null-Toleranz". Kirchenvertreter sind zu einem Gespräch darüber eingeladen.
Quelle: Passauer Neue Presse

26.11.2007 In Brasilien wurde eine 16-Jährige wegen Diebstahls festgenommen und von einer Kommissarin im Gefängnis in eine Zelle, die mit 20 Männern belegt war, gebracht. Das Mädchen berichtete, sie habe Sex gegen Essen eintauschen müssen. Der zuständige Kommissar glaubt nicht, dass das Mädchen vergewaltigt worden sei - sie habe sich nicht darüber beklagt. Die zuständige Richterin unternahm nichts, als die Polizei zwei Wochen nach der Festnahme um die Verlegung der Inhaftierten in eine Frauenanstalt nachsuchte.
Quelle: FR

10.12.2007 Professor Rolff, Institut für Schulentwicklungsforschung an der Uni Dortmund, sagt zu Pisa, dass kleine Fortschritte schöngeredet werden und erfolgversprechende Maßnahmen nicht eingeleitet werden. Deutschland sei nach wie vor Weltmeister der Chancenungleichheit. Man sei dem Irrglauben erlegen, mit Druck (Tests und Standards) und ohne Ausbau der Unterstützung für die Pädagogen etwas bewegen zu können.
Quelle: FR

8.12.2007 Kindstötungen - ein Interview mit Albert Lenz, klinischer Psychologe, Professor an der Kath. Fachhochschule NRW
Quelle: Zeit

7.12.2007 Die Nachrichten über misshandelte, getötete, verhungerte und verdurstete Säuglinge und Kinder in Deutschland häufen sich - und sind kaum erträglich. Die ExpertInnen und die PolitikerInnen überlegen, was zu tun ist - wie nach jeder öffentlich gewordenen Kindesmisshandlung. Bleibt zu hoffen, dass wir nicht wieder nur Betroffenheitsrhetorik zu hören bekommen - bis zum nächsten toten Kind. Eines scheint sich als Erkenntnis inzwischen jedoch durchzusetzen: Wenn man auf Familienhilfe setzt, muss man auch die Ressourcen haben, um echte Hilfen anzubieten. Man könne den Familien nicht einfach einen flyer in die Hand drücken, sagte Michael Hilgers, Präsident des Kinderschutzbundes und Bürgermeister von Dormagen. Zu hoffen bleibt auch, dass Politiker merken, dass flächendeckende und frühzeitige Hilfe manche Folgekosten von Gewalt gegen Kinder erspart.
In Frankreich sind übrigens Schläge auf den Hintern eine allgemein anerkannte Erziehungsmethode.
Quelle: Yahoo


30.-11.2007 Neun Minderjährige hat der frühere Leiter eines Veltener Jugendclubs missbraucht. Er wurde zu acht Jahren Haft verurteilt und darf zudem 5 Jahre lang seinen Beruf nicht ausüben.
Der Nebenkläger stellte gegen den Arbeitgeber, den AWO-Geschäftsführer, Strafantrag wegen Beihilfe zum schweren sexuellen Missbrauch von Kindern, weil er seine Kontrollpflichten vernachlässigt habe und den Vorbestraften während seiner Bewährungszeit eingestellt habe - in Kenntnis der Vorstrafe.
Quelle: Spiegel


30.11.2007 Der Bayerische Landtag diskutierte die Folgen des Missbrauchsfalles in Riekofen. Bislang wird bei den als Religionslehrern eingesetzten Pfarrern kein polizeiliches Führungszeugnis verlangt. Dies soll in Zukunft geschehen, denn im staatlichen Bereich gebe es gegenüber Missbrauch nur eine "Null-Toleranz". Kirchenvertreter sind zu einem Gespräch darüber eingeladen.
Quelle: Passauer Neue Presse

26.11.2007 In Brasilien wurde eine 16-Jährige wegen Diebstahls festgenommen und von einer Kommissarin im Gefängnis in eine Zelle, die mit 20 Männern belegt war, gebracht. Das Mädchen berichtete, sie habe Sex gegen Essen eintauschen müssen. Der zuständige Kommissar glaubt nicht, dass das Mädchen vergewaltigt worden sei - sie habe sich nicht darüber beklagt. Die zuständige Richterin unternahm nichts, als die Polizei zwei Wochen nach der Festnahme um die Verlegung der Inhaftierten in eine Frauenanstalt nachsuchte.
Quelle: FR


24.11.2007 Lea-Sophie und die Schuld. Stephan Hebel in der FR

23.11.2007 Die BAG Asyl in der Kirche und das Ökumenischje Netzwerk Initiative Kirche sagen: Wir halten es für an der Zeit, dass die beiden großen christlichen Kirchen in der Bundesrepublik Deutschland ein deutliches gemeinsames Wort sprechen: Gegen die Abwehrpolitik der EU, die einem Krieg zur Verteidigung unseres Reichtums gleichkommt, für das Recht auf Leben, das entscheidende Menschenrecht.
mehr: IKvu

22.11.2007 Die Betroffenheit ist groß. Lea-Sophie, 5, ist tot. Verhungert und verdurstet. Kevin und Jessica sind noch in Erinnerung. Die große Betroffenheit anlässlich ihre Tode auch. "Es haben alle Verantwortlichen die Katastrophe kommen sehen und nichts getan, um sie abzuwenden», klagt die Vize-Vorsitzende des Landeselternrats, Verena Riemer, unter Hinweis auf die fortgesetzten Sparmaßnahmen auch im sozialen Bereich. Fachleute hätten im Stadtparlament von Schwerin eindringlich vor den Folgen gewarnt - ohne Erfolg.
Wenn ein Sozialarbeiter bis zu 150 Familien zu betreuen hat, wundert es nicht, dass einfach nicht jedem "Fall" nachgegangen werden kann. Aber die rhetorische Betroffenheitslyrik - die klingt hohl. Sie ist absolut verzichtbar. Es nützt keinem einzigen Kind, wenn Politiker wortreich und zu Herzen gehend ihre Betroffenheit verkünden und gleichzeitig die Gelder für das nötige Personal kürzen. Das ist heuchlerisch. Solidarität ist ein Begriff, der überzeugendes Tun verlangt.


19.11.2007 Eine europäische Hilforganisation ist ins Zwielicht geraten: In einem Kinderheim in Äthiopien soll der spanische Heimleiter Kinder schwer misshandelt haben. SZ

17.11.2007 Die Schönfärber verhöhnen ihre Opfer. Es wird Zeit, ihnen Paroli zu bieten. Ein Beitrag von Karl Wilhelm Fricke.
"Je weiter die Realität der DDR-Staatssicherheit der Gegenwart entrückt ist, desto unverfrorener werden die Legenden, desto dreister erscheinen die Halb- und Unwahrheiten, mit denen die Geschichte des unsäglichen Überwachungs- und Unterdrückungsapparates der zweiten deutschen Diktatur verklärt, verharmlost und verfälscht wird."

Quelle: FR

15.11.2007 Die US-Armee beklagt Tote: Die 3863 Männer, die im Irakkrieg getötet wurden und die 6000 Veteranen aus den Feldzügen der vergangenen Jahrzehnte, die sich 2005 das Leben nahmen.
Die Selbstmordrate in der Gesamtbevölkerung liegt bei 8,9 von 100.000 Menschen, bei ehemaligen Armeeangehörigen 18,7 bis 20,8. Unter jungen Menschen zwischen 20 und 24 Jahren liegt die Rate sogar bei 22,9 bis 31,9 - und ist damit viermal so hoch wie bei Altersgenossen, die nicht in der Armee dienten. Eine andere Studie belegt, dass Kriegsveteranen einen überdurchschnittlichen Anteil unter den Obdachlosen haben: 25% - obwohl sie nur 11% der Gesamtbevölkerung ausmachen.
Quelle: Spiegel
Bei Judith L. Herman,
Die Narben der Gewalt. Taumatische Erfahrungen verstehen und überwinden, München 1993, ist der Zusammenhang zwischen militärischer versus "friedlicher" Gewalt  und Den einander sehr ähnlichen Gewaltfolgen beider Gruppierungen nachzulesen - passim.

14.11.2007 Renate Gradistanac forderte in einer Bundestagsrede die finanzielle Absicherung der Frauenhäuser. Die Absicherung müsse zur Pflichtaufgabe der Länder und Kommunen werden, sagte die frauenpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion. In Baden-Württemberg werden die Zuschüsse seit Jahren kontinuierlich gekürzt.
Quelle: sw-online

10.11.2007 In den "Annals of Internal Midicine" veröffentlichen Medizinsoziologen eine Befragung von 871 Frauen, die zur Erstbehandlung in die Notaufnahme eines Krankenhauses in den USA kamen. Zwei interessante, aber auch erwartbare Ergebnisse brachte die Studie: Ein Drittel der Frauen kam nach häuslicher Gewalt. Und: Die Frauen sprachen dann von Gewalt, wenn sie von den Ärzten einfühlsam befragt wurden.
"Sich Zeit nehmen, empathisch sein, Bedenken formulieren, sichergehen, dass die Patientin nicht akut bedroht wird, und gegebenenfalls eine Überweisung einleiten – all das sind notwendige Teile einer ärztlichen Behandlung, die Gewalt an Frauen bekämpfen hilft", so der Soziologe Frankel, der die Studie leitete.
Quelle: netdoktor.at


9.11.2007 Zur Seite des Arbeitskreises gegen Datenvorratsspeicherung. Das vom Bundestag verabschiedete Gesetz bezieht sich nicht auf die Inhalte von Mails. Die werden nicht gespeichert, vermutlich weil es technisch derzeit einfach nicht machbar ist.

6.11.2007 Die Opfer der ostdeutschen Diktatur wollen über das ihnen Widerfahrene berichten, treffen allerorten aber auf Ignoranz und Desinteresse - auch in Frankfurt und Hessen.
mehr in der FR


1.11.2007 Der ev. Regionalbischof W. Beyhl hat fünf Familien von Missbrauchsopfern in Eschenau besucht. Eine der Betroffenen - deren Mutter der Bischof seine Visitenkarte hinterließ, weil sie selbst nicht zu Hause war - kritisierte die unangemeldete Visite als reine PR-Aktion. Laut br-online sagte der Bischof: "Ich habe fünf Familien hier in Eschenau besucht, weil ich ihnen persönlich vermitteln wollte, dass alle Solidarität und Hilfe unserer Kirche den Opfern sexueller Gewalt und ihren Familien gilt." Es sei Aufgabe der Kirche, sich für die Wahrheit einzusetzen. "Wir müssen die Dinge beim Namen nennen, die geschehen sind", betonte Beyhl.
Quelle: br-online

31.10.2007 Alice Schwarzer im Spiegel-Interview über Prostitution: Sie sagt, die Freiwilligkeit sei ein Mythos, der nur denen dient, die an Menschenhandel und Prostitution verdienen. Die Frauen seien zu 95% Opfer.

30.10.2007 Kinder als Ware. Wolf-Christian Ramm, Terre des Hommes, spricht von mafiösen Strukturen im Handel mit Kindern.
FR


30.10.2007 Ein Mann, der in einer Sozialbehörde in Australien im Kinderschutz arbeitete, ist zu einer Bewährungsstrafe verurteilt worden. Die Polizei hatte 5000 pornografische Aufnahmen mit Kindern bei ihm gefunden.
Quelle: FR

29.10.2007 In Eschenau machen die evangelische Kirche und die Vizepräsidentein des Deutschen Bundestages, die SPD-Abgeordnete Susanne Kastner, den Versuch der Mediation in einem Dorf, das große Mühe hat, die Tatsache sexuellen Missbrauchs wahrzunehmen und Mühe, aus den Opfern nicht die wahren Täter zu machen.
mehr: br-online

26.10.2007 Horst-Eberhard Richter: Und das Morden wird zur sozialen Tat.
Ein Interview in der taz

24.10.2007 Der Ortssprecher von Eschenau, Fritz Gotthardt, hat sein Amt aus Protest gegen den Umgang mit den Familien der Missbrauchsopfer niedergelegt. Er sprach von einem "Tribunal" gegen die Familien der Opfer. Auch seinen Posten als stellvertretender Kommandant bei der Freiwilligen Feuerwehr gab er auf. 2002 noch war er mit einer Enthaltung als Ortssprecher gewählt worden.
Quelle: SZ

24.10.2007 In einer Erklärung des Sicherheitsrates der UN wird gefordert, die Straffreiheit bei Vergewaltigungen und anderen Formen sexueller Gewalt zu beenden, weil nur so der Weg zu Frieden, Gerechtigkeit und Versöhnung möglich sei. Der UN-Generalsekretär Ban Ki Moon sagte: «Gewalt gegen Frauen hat in einigen Gesellschaften, die sich von einem [kriegerischen] Konflikt zu erholen versuchen, abscheuliche und pandemische Ausmaße angenommen.»
Quelle: mehrere
Zeitgleich weist das Bundesministerium für Gesundheit darauf hin, dass auch in Deutschland 40% aller Frauen Gewalt erleben. Gewalt sei das größte Gesundheitsrisiko von Frauen. Der Ärzteschaft komme dabei eine Schlüsselrolle zu, weil sie oft die erste Anlaufstelle für Frauen sei, die Gewalt erleben. Frauen nennen die Usachen für ihre Verletzungen und für andere gesundheitl. Folgen von Gewalt erst beim Namen, wenn die ÄrztInnen zu erkennen geben, dass sie für das Thema aufgeschlossen sind.
Quelle: BM für Gesundheit

21.10.2007 In Eschenau wird eine Familie - die eines mutmaßlichen Missbrauchstäters, der Selbstmord beging - von einem Anwalt vertreten. Auf einer Versammlung im Pfarrsaal von Eschenau hatte der Rechtsanwalt gefordert, die Opfer und ihre Familien sollten aus dem Ort verjagt werden. Außerdem soll er die Vergewaltigungs-Vorwürfe als Lüge dargestellt haben. Die Staatsanwaltschaft Bamberg hat gegen den Anwalt ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der öffentlichen Anstiftung zu Straftaten eingeleitet.
Die Frau, die zuerst Anzeige erstattete, berichtete dem br, dass die Seelsorgerin sie bat, sich andernorts um seelsorgliche Begleitung zu bemühen.
Quelle: Süddeutsche
Dazu ein engagierter Bericht (Video) des br. Vorsicht, Triggergefahr!

20.10.2007 Zielgerichtete Vergewaltigungen, Zwangsprostitution ohne Verhütung, Einschüchterung, Geldbündel und Lügen - die Methoden der Babyhändlerringe in Guatemala sind grausam.
Quelle: ARD

20.10.2007 Christopher N. bittet seine Familie, ihn "hier rauszuholen". Er wurde in Bangkog verhaftet, nachdem Interpol mit Hilfe deutscher Beamter sein verfremdetes Foto auf Kinderpornografieseiten rekonstruieren konnte. Der Fall Christopher N. ist symptomatisch für die Industrie, die von Kinderpornografie lebt. Christopher N. hatte sich - Gott sei Dank vergeblich - um Aufnahme ins kath. Priesteramt bei Mönchen der USA beworben.
Quelle: SZ

19.10.2007 Wie ein Anwalt sich an der Hetzjagd gegen Opfer beteiligt. Wie aus Opfern Täter gemacht werden und wie Täter als die wahren Opfer dargestellt werden. D.i. den Ereignissen rund um einen Missbrauchsprozess zu entnehmen, der in einem kleinen Dorf Bayerns spielt, in Eschenau. Leider ist "Eschenau" so ziemlich überall. Und was derzeit dort geschieht, das wissen viele "von uns" zu erzählen.
Wer lesen mag, achte bitte auf den eigenen Schutz. Es besteht Triggergefahr.
Wer mehr über "Eschenau" wissen will, lese hier die Opfer-Mythen oder maile mich an, damit ich ihm oder ihr weitere Links zu Eschenau weiterreiche.
Passauer Neue Presse
Bayerischer Rundfunk

17.10.2007 Friedhelm Hengsbach machte auf der Nationalen Armutskonferenz (NAK) darauf aufmerksam, dass Armut in unserem Land kein Schicksal und kein Naturereignis sei, sondern gesellschaftlich verursacht werde. Arme würden arm gemacht. „Der Skandal wachsender Armut mitten im Reichtum ist nicht allein die Tatsache der Entbehrung eines Teils der Bevölkerung, sondern die Art und Weise, wie die Mehrheitsbevölkerung mit der Armut umgeht: Sie wird wegdefiniert, weil sie mit der in Bangladesh nicht vergleichbar sei. Sie wird als bekämpfte Armut relativiert“, sagte Hengsbach.
Erika Biehn, stellvertretende Sprecherin der NAK, betonte, wie wichtig es sei, dass Menschen, die sich Gehör verschaffen wollten, nicht alleine dastünden.

14.10.2007 Auszüge aus der Rede von Saul Friedländer.

13.10.2007 Saul Friedländer sagt über sich: "Ich habe keine Heimat."
Er wird mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels ausgezeichnet.

10.10.2007 Über Eva Herman, ihren Rausschmiss bei Kerner und ihre Rolle auf dem Kongress "Forum deutscher Katholiken" schweige ich an dieser Stelle lieber. Nur so viel: In der katholischen Kirche gibt es - Gott sei Dank - eine Vielzahl von Frauenbildern. Das von Eva Hermann ist nicht das einzige.


10.10.2007 Der Bund Deutscher Kriminalbeamter und die Deutsche Kinderhilfe Direkt fordern mehr Schutz für von Misshandlung bedrohte Kinder und Jugendliche. Der dringend erforderliche Umbau des Jugendhilfesystems zu einer "aufsuchenden präventiven Kinder- und Jugendhilfe" sei unterblieben. Nach wie vor kämen pro Woche mehr als drei Kinder durch Gewalt zu Tode. Der Bielefelder Soziologe Klaus Hurrelmann geht davon aus, dass täglich ca 100 000 Kinder dem Risiko von Gewalt und Verwahrlosung ausgesetzt. Gewalt sei untrennbar verbunden mit Kinderarmut. Diese Tatsache nehme die Politik nicht zur Kenntnis
Quelle: Yahoo


10.10.2007 abends: Heidi Marks war die Frau, die die Anzeige gegen 2 Missbrauchstäter in Eschenau ins Rollen brachte. Die an ihr begangenen Verbrechen waren verjährt, sie wurde jedoch heute als Zeugin befragt. Einmal drohte sie, die Fassung zu verlieren. Da fragte sie der Anwalt des 60-jährigen Beschuldigten A. G. nämlich, ob sie als Kind wirklich so unschuldig war, wie sie behauptet. «Mir hat man gesagt, die hat es ganz schamlos getrieben», sagte der Anwalt des Angeklagten. Da dreht sich Heidi Marks zu ihm um und fragt: «Mit vier Jahren?» In diesem Alter habe sich Alfred G. ihr zum ersten Mal genähert. - Auf solche Fragen müssen Missbrauchsopfer sich einstellen, wenn sie Anzeige erstatten.
Der Angeklagte wurde wegen versuchter Vergewaltigung in zwei Fällen und sexuellen Missbrauchs von Kindern in zwei Fällen zu viereinhalb Jahren Haft verurteilt. Der Richter hat das Problem verstanden - er sagte: "Es gibt kaum etwas Schlimmeres, was man einem Kind antun kann."
Quelle: yahoo

Der Verteidiger des Angeklagten kündigte laut SZ bereits Revision an.
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10.10.2007 (Vorsicht - Triggergefahr!) Schuld, Scham und Schweigen. Der Missbrauchsprozess von Eschenau. Wie aus Opfern Täterinnen werden und wie ein Dorf die Opfer und ihre Familien abstraft. Olaf Przybilla in der SZ. "Jeder im Dorf sei der Meinung, dass Unrecht gesühnt werden muss. Aber der Zeitpunkt, an dem die Opfer sich zu erkennen gaben, diesen Zeitpunkt hätte man auch anders wählen können", sagt N.N., Posaunist in Eschenau. Merke: Die Opfer machen immer etwas falsch - hier haben sie zur falschen Zeit gesprochen.
Nebenbei: Die Pfarrerin des Ortes soll nach einem Bericht der Passauer Neuen Presse gesagt haben: "Im Nachbardorf ist das Gleiche passiert, und da hat kein Hahn danach gekräht." Diese Aussage bestreitet die Pfarrerin und ist für eine weitere Stellungnahme nicht zu sprechen. Bambergs Leitender Oberstaatsanwalt sagte, dieser Sache müsse die Staatsanwaltschaft nachgehen.


7.10.2007 In der taz wird Nabila Waseq, Koordinatorin eines Frauenprojektes von Medica Mondiale in Kabul, gefragt, was sich in Afghanistan für die Frauen geändert habe. Ihre Antwort: "Nicht viel. Die Kriegsjahre haben eine Kultur der Gewalt etabliert, an der sich bis heute nichts geändert hat. Frauen sind auch heute noch in ihrem Alltag einem enormen Maß an Gewalt ausgesetzt. ...Es ist zum Beispiel völlig normal, dass Frauen von männlichen Verwandten geschlagen und sexuell missbraucht werden. Zwangsehen sind an der Tagesordnung. Immer mehr Frauen sehen den einzigen Ausweg darin, sich umzubringen, viele zünden sich einfach an. Wir haben eine Studie zu Selbstverbrennungen gemacht, im Wesentlichen sind Zwangsehen der Grund für diese Verzweiflungstaten.


6.10.2007 Hintergründe einer Kindstötung. FR

6.10.2007 In Italien nimmt die Gewalt gegen Frauen zu. Seit 1.1.2007 wurden 57 Frauen ermordet, 141 überlebten einen Mordversuch. 1805 Fälle von Vergwaltigung wurden bekannt; 10.383 Frauen wurden geschlagen und dabei verletzt. Die Frauenministerin Barbara Pollastini spricht von einem "Massaker an Unschuldigen" und plant eine Kampagne, um weiblichen Gewaltopfern konkrete Hilfe zu garantieren.
Quelle: viele

6.10.2007 Interview mit Saul Friedländer: Die Fassungslosigkeit bewahren.
taz


7.10.2007 In der taz wird Nabila Waseq, Koordinatorin eines Frauenprojektes von Medica Mondiale in Kabul, gefragt, was sich in Afghanistan für die Frauen geändert habe. Ihre Antwort:"Nicht viel. Die Kriegsjahre haben eine Kultur der Gewalt etabliert, an der sich bis heute nichts geändert hat. Frauen sind auch heute noch in ihrem Alltag einem enormen Maß an Gewalt ausgesetzt. ...Es ist zum Beispiel völlig normal, dass Frauen von männlichen Verwandten geschlagen und sexuell missbraucht werden. Zwangsehen sind an der Tagesordnung. Immer mehr Frauen sehen den einzigen Ausweg darin, sich umzubringen, viele zünden sich einfach an. Wir haben eine Studie zu Selbstverbrennungen gemacht, im Wesentlichen sind Zwangsehen der Grund für diese Verzweiflungstaten.


6.10.2007 Hintergründe einer Kindstötung. FR

6.10.2007 In Italien nimmt die Gewalt gegen Frauen zu. Seit 1.1.2007 wurden 57 Frauen ermordet, 141 überlebten einen Mordversuch. 1805 Fälle von Vergwaltigung wurden bekannt; 10.383 Frauen wurden geschlagen und dabei verletzt. Die Frauenministerin Barbara Pollastini spricht von einem "Massaker an Unschuldigen" und plant eine Kampagne, um weiblichen Gewaltopfern konkrete Hilfe zu garantieren.
Quelle: viele

6.10.2007 Interview mit Saul Friedländer: Die Fassungslosigkeit bewahren.
taz

2.10.2007 Die Berliner Rede des Bundespräsidenten Horst Köhler am 1.10.07

28.9.2007 Die Bundesregierung hat Maßnahmen zum größeren Schutz von Frauen gegen häusliche und sexuelle Gewalt, Stalking, Frauenhandel und Genitalverstümmelung beschlossen. Bestehende Hilfsangebote sollen besser vernetzt werden. "Gewalt gegen Frauen ist kein Problem am Rand unserer Gesellschaft, sondern findet mitten unter uns, im Herzen der Gesellschaft, statt", erklärte Bundesfamilienministerin von der Leyen. 37% aller Frauen zw. 16 und 80 Jahren werden mindestens ein Mal im Leben Opfer von Gewalt. Jedes 7. Mädchen und jeder 10. Junge zwischen 0 und 14 Jahren wird Missbrauchsopfer i.e.S., d.h. vergewaltigt.
Quelle: viele


27.9.2007 Eine Website, die dort hinschaut, wo die meisten wegschauen: Was an den Grenzen Europas mit Flüchtlingen geschieht: http://www.elias-bierdel.de/ - Bitte Vorsicht, da Triggergefahr

26.9.2007 Micha Hilgers, Psychoanalytiker, spricht Klartext im Regensburger Missbrauchsfall. Erfrischend, den Artikel zu lesen. "Es ist geradezu bizarr, ihn  [den Pfarrer, der wg. Missbrauch bereits verurteilt wurde] wieder in die deliktnahe Situation hineinzubringen", sagte Hilgers, der seit vielen Jahren pädophile Straftäter betreut, der Deutschen Presse-Agentur. Abwegig sei es auch, wenn der Regensburger Bischof Gerhard Ludwig Müller davon spreche, der Priester sei nach einer Therapie als "geheilt" betrachtet worden: Pädophilie sei nicht heilbar, höchstens kontrollierbar.
Hilgers räumt auch mit dem Mythos auf, dass jemand pädophil werde, weil er zölibatär lebe. Umgekehrt sei es richtig zu sagen, der Zölibat ziehe Pädophile an.
Er sagte dies anlässlich des Regensburger Missbrauchsfalles, der hier nachzulesen ist.
Quelle: Stern

19.9.2007 "Sich selbst überlassen" - die taz erzählt von Opfern; diesmal von Opfern des Irak-Krieges.

13.9.2007 Ein Interview im Spiegel mit Gerhart Baum über die Online-Durchsuchungen und ihre Bedenklichkeit. Und nebenbei: Diese Diskussion berührt auch GottesSuche und den Schutz der Privatsphäre der Menschen, mit denen ich in Mailkontakt bin. Auch die Mailingliste ist betroffen. Wir werden die Entscheidungen aufmerksam zu verfolgen haben und zu überlegen haben, wie wir Vertraulichkeit bewahren können. Das Argument, es seien nur wenige Online-Durchsuchungen zu erwarten, ist vermutlich hinfällig. Dieses Argument gab es auch bei der Telefonüberwachung.

12.9.2007 In Wolfsburg darf ein Arzt, der wegen sexuellen Missbrauchs von Schutzbefohlenen, sexueller Nötigung von Patientinnen, Beleidigung und Körperverletzung seit Ende letzten Jahres in Haft saß, wieder in Wolfsburg praktizieren. Die Bezirksstelle Braunschweig der Ärztekammer war nicht zu einer Stellungnahme gegenüber der Presse bereit. Kollegen des verurteilten Arztes sind entsetzt und protestieren.
Quelle: newsclick.de


7.9.2007 Grenzüberschreitung: Die von britischen Forschern geplanten Experimente an Mischwesen aus Mensch und Rind sind in Deutschland und Europa auf scharfe Kritik gestoßen. Die Bundesärztekammer, SPD- und Grünen-Politiker und die katholische Kirche lehnten am Donnerstag das Experiment ab. Die Kirche spricht zu Recht von einem "monströsen Akt" und von der Instrumentalisierung des Menschen.
Quelle: domradio

6.9.2007 Sony bringt eine neue Kamera auf den Markt, die auf Wunsch nur noch lächelnde Gesichter aufnimmt und andere Bilder automatisch löscht. Die Käufer müssten jedoch keine Sorge haben, meint eine Sony-Sprecherin. Auf Wunsch könne der Auswahlknopf ausgestellt und der Apparat ganz normal genutzt werden.
3.9.2007 Unter der Überschrift "Keine Opfer mehr" berichtet Johannes Dieterich in der FR von den Frauen des Dorfes Fishtown in Liberia. Fast alle Frauen in Liberia wurden während des Bürgerkriegs vergewaltigt. Misshandlungen gehören bis heute zum Frauenalltag. Die Männer werden selten bestraft. Wie die Frauen sich inzwischen wehren, berichtet Dieterich.
Quelle: FR

27.8.2007 Alexander Markus Homes: Heimerziehung: Lebenshilfe oder Beugehaft?
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25.8.2007 Sexuelle Gewalt gegen Frauen ist Alltag. In Polen wurde Lyzwinski, stellvertretender Vorsitzender der Partei "Selbstverteidigung" verhaftet. Der Vorwurf: Vergewaltigung und sexuelle Nötigung. Lyzwinski hatte erklärt, wer werde nicht alleine untergehen. Diese Drohung dürfte sich gegen den früheren Agrarminister Lepper richten, der von Aussagen mehrerer Frauen belastet wird.
Quelle: Süddeutsche

24.8.2007  Der Weiße Ring beklagt einen zunehmenden Mangel an Zivilcourage. Unter der (nicht nur im Blick auf die Opfer von Mügeln richtigen) Überschrift "Opfer fühlen sich von der Gesellschaft im Stich gelassen" referiert Nadja Erb, dass die Opfer von Mügeln auch mit der Tatsache fertig werden müssen, dass sich unter den zahlreichen Zuschauern niemand fand, der ihnen geholfen hat. "Eine schlimme Erfahrung, denn die Opfer fühlen sich dadurch von der gesamten Gesellschaft im Stich gelassen", sagt Veit Schiemann vom Weißen Ring.
Quelle und mehr: FR

24.8.2007 Wilhelm Heitmeyer über Betroffenheitsroutine und das, was wirklich nötig wäre, um Rassismus und Fremdenfeindlichkeit zu reduzieren. Quelle: Die Zeit

23.8.2007 Feminismus braucht Solidarität, meint Ute Gerhard in der taz und schreibt u.a. "Es ist dies ein grundsätzlicher Mangel, ja die Verweigerung von Mitgefühl und Solidarität für alle, die nicht so gelagert sind, dass sie kraft individueller Leistung in die Klasse der Karrierefrauen aufsteigen und sich nur mit Hilfe anderer Frauen ein Familienleben leisten können."
17.8.2007 In 106 Staaten wurden 5000 Tatverdächtige ermittelt, die kinderpornografische Dateien im Internet abgerufen oder angeboten hatten. Darüber informierte der LKA-Präsident Hiller. In Deutschland wurden mehr als 700 Personen ermittelt. Mehrere Männer wurden festgenommen. Ein 32-jähriger aus dem Kreis Kamenz in Sachsen habe mehrere sexuelle Missbrauchstaten an Kindern und Jugendlichen gestanden. Bei dem Mann seien 39.000 Bilddateien mit kinderpornografischen Abbildungen und eine Vielzahl von CDs und DVDs mit selbst aufgenommenen Kinderpornos sichergestellt worden. Der Mann sitzt nach Aussage von LKA-Chef Hiller in Untersuchungshaft. Ein 35-jähriger Mann, der berufsbedingt Kinder mit posttraumatischen Belastungsstörungen nach sexuellem Missbrauch betreute, geriet ebenfalls in das Visier der Fahnder. Bei ihm seien Bilder mit gequälten Säuglingen sichergestellt worden. Quelle: Spiegel
16.8.2007 Wladimir Putim ist im Spiegel mit nacktem Oberkörper zu sehen. Er trägt eine Halskette mit Kreuz. Für mich ist das eines des gotteslästerlichsten Bilder des Jahres (Bild 3 von 5)

13.8.2007 Gewalterfahrungen: Wenn die Seele immer wieder blutet. Ein Traumaexperte erläutert, wie die Kette der Gewalt durchbrochen werden kann. Ein Interview von Christine Brinck mit Dr. Karl Heinz Brisch. Der Untertitel "Gewalttätige Eltern haben in ihrer Kindheit oft selbst Misshandlungen erfahren" unterschlägt, wie viele Menschen, die in der Kindheit Gewalt erfahren haben, ihre Kinder NICHT misshandeln.
SZ

Überlebenskunst Buchtipp: Manuela Jung, Susanne Kristen, Petra Berndt (Hrsg) Überlebenskunst. Folgen und Erfolge, Freiburg 2007

11.8.2007 Betsy Udink: Nachrichten aus der Hölle. Frauenleben in Pakistan. Vorsicht: Triggergefahr
FR

7.8.2007 Raul Hilberg ist gestorben. Er hat das dreibändige Buch "Die Vernichtung der europäischen Juden" geschrieben über den nationalsozialistischen Versuch, ein Europa ohne Juden herzustellen. Als Erster untersuchte er die Rolle der Reichsbahn bei der Judenvernichtung. Sein Buch "Sonderzüge nach Auschwitz" hat Claude Lanzmanns Film "Shoa" geprägt. Hilberg geht davon aus, dass es keinen umfassenden Plan der Judenvernichtung gab. Vielmehr haben sich in der Konkurrenz der einzelnen Institutionen die unterschiedlichen Vorhaben hochgeschaukelt zum umfassendsten Pogrom der Weltgeschichte. "Hilberg hat uns gelehrt, dass die Judenvernichtung nicht die Tat einiger durchgedrehter Antisemiten, sondern ein 'nationaler Akt' war, am dem die ganze Verwaltung, ja die 'gesamte organisierte Gesellschaft Deutschlands' beteiligt war" - schreibt die FR.

1.8.2007 "Das Grauen nicht vergessen" überschreibt Roman Arens seinen Beitrag in der FR über den Mord an 560 Menschen am 12.8.1944 durch SS-Angehörige. Er hat Recht, wenn er formuliert: "Das Wichtigste ist für die Menschen die Feststellung, wie alles war, und nicht, dass alte Männer Strafen absitzen."

29.7.2007 Wie mit Bildern Stimmung gemacht wird: Bei Yahoo wird ein betont friedfertiger Mann gezeigt, geduldig und ruhig - und eine aggressive Frau, schreiend und kurz davor zuzuschlagen. Die Botschaft des Bildes ist eindeutig: Das Opfer ist der Mann, Täterin ist die Frau. Das Bild steht neben der Nachricht, dass ein Mann sich mit Benzin überschüttet habe nach einem Streit mit seiner Ehefrau und gedroht habe, sich und das Haus anzuzünden. Die beiden Söhne haben den Vater von seinem Vorhaben abhalten können, wird berichtet. Die Frau habe wegen des Streites bei Nachbarn übernachtet. - Wir erfahren nichts über die Tatbeteiligung der Frau an dem Streit und nichts über ihre Aggressionen. Das Foto jedoch suggeriert, dass die Frau die Schuldige ist. Mehr scheint mann nicht wissen zu müssen.
Quelle: Yahoo

28.7.2007 Ungleichzeitigkeiten: Der Rheinische Merkur titelt "Verantwortung wiegt schwer". Das hört sich so an: "Die Kirche hat hier dazugelernt. 2002 wurden umfangreiche Präventivprogramme ins Leben gerufen, „um sicherzustellen, dass jeder, der in der Kirche mit Jugendlichen und Kindern zu tun hat, dazu qualifiziert ist und keine Gefahr für die Kinder darstellt“, wie Kardinal Mahony von Los Angeles sagt. Die Priesterstudenten in den Seminaren werden nun stärker unter die Lupe genommen, Frühwarnsysteme in den Gemeinden installiert. Bischöfe gehen offensiv mit dem Thema um."
Gleichzeitig berichtet die PNP, dass ein sexuell übergriffiger Kaplan inzwischen als Pfarrer in einer Gemeinde im Bistum Regensburg eingesetzt ist.

24.7.2007 Nachhilfe für Kultusministerin und Bischof: Die Bibel ist kein Biologiebuch. Mehr dazu in der Süddeutschen

23.7.2007 Die UN haben ihre ca 700 Soldaten aus Marokko in der Elfenbeinküste wegen des Vorwurfs sexuellen Missbrauchs von Minderjährigen vom Dienst suspendiert. Die Vorwürfe betreffen den Zeitraum von 3 Jahren. Den UN--Soldaten wird vorgeworfen, sogar 13-Jährige missbraucht zu haben. Sie hätten die Mädchen von Einheit zu Einheit weitergereicht. Einige der Mädchen hätten Kinder geboren.
Quelle: yahoo u.a.


16.7.2007 Reymer Klüver stellt in der SZ die Frage, ob die Erzdiözese Los Angeles den Missbrauchsopfern zahlt, damit Prozesse verhindert werden können. Im für heute geplanten  ersten Prozess hätte Kardinal Roger Mahony aussagen müsse, auch über das, was er gewusst hat und über seinen Umgang mit Missbrauchstätern. Die heute 59-jährige Mary Ferray kommentiert die Zahlung: ""Aber das Geld zeigt nur die ungeheuerliche Schuld. Ich würde es zurückgeben, könnte ich dafür meine Kindheit wiederhaben." Ferrell war im Alter von sieben Jahren von einem Monsignore missbraucht worden.
Quelle: Süddeutsche

16.7.2007 In Madrid haben Fahnder fast 50 000 000 Bild- und Videodateien mit Kinderpornografie sichergestellt. 60 Männer wurden festgenommen. Unter den Festgenommenen seien Lehrer, Psychologen, Architekten, Ärzte und Hausmeister. Zur Erinnerung: Hinter jedem Bild und jedem Video stehen missbrauchte Kinder.
Quelle: FR und andere

15.7.2007 Die Erzdiözese Los Angeles zahlt den Opfern sexuellen Missbrauchs durch Geistliche eine Entschädigung von mindestens 600 000 000 Dollar. Diese außergerichtliche Einigung wurde getroffen, bevor am Montag der erste Prozess beginnen soll, den die 500 KlägerInnen angestrengt haben. Vereinbart wurde auch, dass vertrauliche Dokumente über die beklagten Priester freigegeben werden.
Quelle: Yahoo u.a.


10.7.2007 Opfer sexueller Gewalt werden nicht ernst genommen - in Ungarn. Im Mai letzten Jahres hat die 21-jährige Zsanett E. Anklage wegen Vergewaltigung gegen 5 Polizisten erhoben. Zwei der 5 Polizisten hatten die junge Frau vergewaltigt, drei schauten zu. Zunächst teilte die Exekutive mit, "Polizisten machen so etwas nicht". Die Beweislast jedoch war erdrückend, die 5 Polizisten kamen in Gewahrsam, bald jedoch wieder auf freien Fuß. Seither führen die Polizisten, ihre Verteidiger und die Boulevardpresse eine Medienoffensive gegen Zsanett E. Die 5 Polizisten werden zu Unschuldslämmern hochstilisiert, die Lauterkeit und Zurechnungsfähigkeit der Frau wird öffentlich in Frage gestellt.
György Virág, Leiter der Stiftung „Eszter“, die Opfer sexueller Gewalt unterstützt, sagt: „Bei sexueller Gewalt wird in Ungarn in vielen Fällen den Opfern die Schuld in die Schuhe geschoben.“ Nach einer ungarischen Erhebung von 2006 machen 40 Prozent der männlichen und 25 Prozent der weiblichen Befragten die Frauen dafür verantwortlich, dass sie vergewaltigt werden. „Wegen der negativen Einstellung gegenüber Opfern sexueller Gewalt wenden sich viele Frauen erst gar nicht an die Behörden“, berichtet ai-Direktor Fodor. Häufig würden Vergewaltigungsopfer von der Polizei sogar dazu überredet, ihre Klage fallen zu lassen.
Quelle: die presse


9.7.2007 Bundesinnenminister Schäuble will ein Gesetz zur Tötung von Terroristen. Kommentar von Heribert Prantl, SZ

5.7.2007 Viele Kinder werden vernachlässigt und misshandelt.
Quelle: Yahoo

4.7.2007 Sybille Hamann über den Fall Marco W.

2.7.2007 Wegen Missbrauchs in 182 Fällen im Zeitraum von 1998 bis 2007 wurde ein Kinder-Theaterleiter in Limburg zu zehneinhalb Jahren Haft verurteilt. Einige Taten waren schon verjährt. Bereits 2003 hatte ein Mädchen sich seiner Mutter anvertraut. Dem Theaterleiter jedoch wurden Missbrauchstaten nicht zugetraut. Der Vorsitzende Richter N.Knapp sagte: "Der Angeklagte hatte eine Vertrauensposition im Theaterverein, die unantastbar schien." Die Übergriffe seien erheblich gewesen, ein Komplott der Zeuginnen auszuschließen. "Die Kinder schwiegen so lange, weil sie sich gegen den Angeklagten zu klein fühlten", sagte der Richter.
Quelle: faz.net

28.6.2007 Gegen den israelischen Präsidenten Katzav wird es keine Vergewaltigungsklage geben. Nach einjähriger Ermittlung wurde entschieden, lediglich Anklage wegen sexueller Belästung zu erheben. Der 61-Jährige hat zugegeben, zwei Frauen sexuell belästigt zu haben. Im Gegenzug werden die Anklagen gegen ihn wegen Vergewaltigung und Korruption fallen gelassen.
Der Rechtsexperte des israelischen Radios, Mosche Negbi, formulierte sein Entsetzen so:  "Bis heute beunruhigte mich vor allem die Frage, ob im Haus des Präsidenten ein Seriensextäter oder gar Vergewaltiger sitzt. Heute bin ich viel mehr beunruhigt durch die Frage, ob im Büro des obersten Anklägers nicht ein Mann sitzt, der nicht über die geringsten professionellen Fähigkeiten verfügt, Beweise einzuschätzen und Entscheidungen zu treffen."
Die Anwältin der Hauptbelastungszeugin, Kinneret Baraschi, kommentierte fassungslos: "Wenn es um Aussage gegen Aussage geht, dann kann ich verstehen, dass das schwierig ist. Aber hier geht es um die Aussagen von zehn Frauen, und da kann ich nicht wirklich akzeptieren, dass es unmöglich sein soll, Katzav zu verurteilen." Ihr Fazit:
"Heute hat die Staatsanwaltschaft eine doppelte Botschaft verbreitet: Die erste Botschaft ist, dass Sextäter, die an herausgehobenen Posten sitzen und einflussreich sind, machen können, was sie wollen. Die zweite Botschaft richtet sich an jede Frau, die von einem einflussreichen Mann belästigt wird, und sie lautet: Beschwere dich lieber nicht."
Quelle: ARD
Kommentar in der SZ


25.6.2007 Micha Brumlik: Ein neuer Kulturkampf ist entbrannt
Brumlik gehörte als einziger Jude zum Beirat des Herausgeberkreises der Bibel in gerechter Sprache. Er schreibt: "Die auf dem Kölner Kirchentag geführte Debatte zwischen dem Leipziger Theologen Jens Schröter und dem Paderborner Neutestamentler Martin Leutzsch, der zum Übersetzerteam gehört, offenbarte die kirchenoffizielle Kritik an der neuen Bibelübersetzung als Beharren auf einer letztlich antijudaistischen Theologie."

Quelle: FR

24.6.2007 Der ehemalige Leiter eines Kinder- und Jugendheims in Remchingen steht im Verdacht, Jugendliche und Schutzbefohlene in 23 Fällen sexuell missbraucht zu haben. Die mutmaßlichen Opfer waren 14 und 15 Jahre alt zum Tatzeitpunkt. Der mutmaßliche Täter wurde u.a. durch ein Buch über seelisch behinderte Kinder und Jugendliche bekannt.
Quelle: ka-news.de
s. auch Marie-Luise Conen: Institutionen und sexueller Missbrauch

20.6.2007 Ein 28-jähriger Brite wurden wegen des Handels mit Kinderpornografie (76 000 Bilder und 316 Stunden Videoaufnahmen) im Sept. 2006 verhaftet. Inzwischen wurden 700 user weltweit identifiziert. 31 Kinder konnten in Sicherheit gebracht werden. Das Alter der missbrauchten Kinder liegt zwischen 18 Monaten und 14 Jahren. Von den 200 britischen Usern wurden 100 inzw. verurteilt. Es handelt sich überwiegend um Lehrer oder um andere Vertrauenspersonen, die Kontakt zu Kindern haben.
Quelle: Süddeutsche

18.6.2007 Die Sexualisierung der Jugend. Fiktion und Realität verschwimmen auf gefährliche Weise. Bericht von Björn Boch. Boch berichtet, dass Jungen zunehmend Pornografie konsumieren - und Mädchen zunehmend bereit sind, sich zum Objekt machen zu lassen, das auch Gewalt erträgt. Triggergefahr!
Quelle: WZ

13.6.2007 Der vom Deutschen Evangelischen Kirchentag fälschlich als "Psychoanalytiker" bezeichnete Bert Hellinger hat auf dem Kirchentag die Ansicht vertreten, dass Gott im Guten und im Bösen tätig sei. Alles, was geschehe, sei Gottes Werk, einschließlich der Sünde. Opfer und Täter, auch im Holocaust, stellte er auf eine Stufe. Beide seien "gleichermaßen" von Gott geliebt und stünden "gleichermaßen" im Dienst seines Geistes. Hellinger kritisierte, dass wir unsere Vorstellung von Gerechtigkeit über Gott stellten. Gott sei aber größer als alles, was wir denken können. Im persönlichen Leben sei das Schwerste immer das Schönste, und das Böse sei es, was die Welt am meisten weiter gebracht habe. Allerdings trügen die Täter, auch in Auschwitz – das er einen „heiligen Ort“ nannte - für ihr Handeln die Verantwortung.
Weitgehend wörtlich von S. 3 der Meldungen der Nachrichtenredaktionen über den Kirchentag zitiert. Berichtet wird auch, dass ZuschauerInnen Widerspruch, Unverständnis aber auch Zustimmung signalisierten.
Kommentar: Hellinger erzählt hier nichts, was er nicht andernorts auch schon lange sagt. Hätte Hellinger Recht, müsste ich diese HP schließen und löschen. Mit einem Gott, der keine Unterschiede zwischen Täter und Opfer kennt, will ich nichts zu tun haben. Aber ich bezweifle, dass Hellinger den christlichen Gott beschreibt. Dem - und der - ist es nämlich nicht gleich gültig, ob ein Mensch das Opfer eines anderen Menschen wird und es lässt ihn/sie nicht kalt, wenn ein Mensch einen Menschen mordet. Wenn ich das Erste und das Neue Testament richtig verstanden habe, hat Gott/hat Jesus eine klare Option - für die, die unter die Räder kommen. s.auch meine Eindrücke vom Kirchentag

13.6.2007 Ein 59-Jähriger, dem mehrere Sexualstraftaten im Dorf Eschenau im Landkreis Haßberge vorgeworfen werden, hat ein Teilgeständnis abgelegt. Das teilten am Mittwoch die Bamberger Staatsanwaltschaft und das Polizeipräsidium Unterfranken in einer gemeinsamen Presseerklärung mit. Der Mann sitzt bereits in Untersuchungshaft. Ein zweiter Verdächtiger, dem mehrere sexuelle Übergriffe vorgeworfen wurden, hatte sich das Leben genommen. Dem 59-Jährigen wird versuchte Vergewaltigung in drei Fällen und der sexuelle Missbrauch von Kindern in zwei Fällen vorgeworfen. Die Taten sollen teilweise schon Jahrzehnte zurückliegen. Die Ermittlungen hatten zwei gebürtige Eschenauerinnen ins Rollen gebracht, von denen eine heute in den USA lebt. Quelle: Yahoo

13.6.2007 Ein 55-jähriger Therapeut eines Kinderkrankenhauses in Kalifornien wurde wegen sexuellen Missbrauches verurteilt. Unter den Opfern waren auch behinderte Kinder, die der Obhut des Therapeuten anvertraut waren. Der Täter gab zu, auch schwer hirngeschädigte Kinder missbraucht zu haben, weil diese Kinder nicht über den Missbrauch sprechen konnten.
Quelle: Yahoo

7.6.2007 Knapp viereinhalb Millionen Iraker und Irakerinnen sind nach Angaben der Vereinten Nationen bislang vor der Gewalt in ihrem Land geflohen. Der Flüchtlingsstrom halte unvermindert an, teilte das UNHCR mit.

7.6.2007 Der künstlerische Leiter der Internationalen Orgelwoche Nürnberg, Robert King, ist am Montag in England wegen sexuellen Missbrauchs Minderjähriger zu knapp 4 Jahren Haft verurteilt worden. Medienberichten zufolge wurde King in 14 Fällen schuldig gesprochen. Die Vorfälle ereigneten sich zw. 1982 und 1995. Die Opfer brachen erst jetzt ihr Schweigen. King bezeichnete die Vorwürfe als "absolute Lügen".
Quelle: Yahoo

7.6.2007 In der Fuldaer Zeitung gibt es eine begleitende Artikelserie zur Opferausstellung des Weißen Rings. Bitte, nur lesen, wenn stabil. Ziemliche Triggergefahr. Heute: Hinrichtung als Video auf dem Handy. In Schülerkreisen kursieren Gewaltvidos. Pornobilder schon bei Sechstklässlern im Umlauf. Zur Fuldaer Zeitung

31.5.2007 Vor zwei Jahren haben Ärzte und Therapeuten der Berliner Charité ein Projekt zur Eindämmung von sexuellem Missbrauch begonnen. Rund 550 pädophile Männer und zwei Frauen baten bisher um Hilfe. 90 Männer wurden aufgenommen, 20 konnten die Behandlung abschließen; 45 warten auf einen Therapieplatz. Wenn es keine weiteren Fördermittel gibt, muss das Projekt im Herbst eingestellt werden. Schäfer-Wiegand, Vorsitzende von "Hänsel und Gretel", rief insbesondere das Forschungsministerium, aber auch private Spender und Stiftungen auf, die Arbeit zu unterstützen. Hilfe tut offenbar Not: „Jede halbe Stunde geschieht eine Gewalttat an einem Kind in Deutschland“, sagte Schäfer-Wiegand. Der Direktor des Instituts für Sexualmedizin der Charité, Klaus Beier, erklärte, dass ein präventives Angebot wichtig sei, da ein Prozent der Männer betroffen sei. Jährlich würden ca 15.000 Fälle von sexuellem Missbrauch angezeigt, die Dunkelziffer sei wohl vier mal so hoch.
Quelle: Süddeutsche
HP "Kein Täter werden"

25.5.2007 Das schmutzige Geheimnis von Eschenau - Nach einem Vierteljahrhundert outet sich eine Lehrerin als Opfer sexueller Gewalt, in dem kleinen Ort gibt es eine verhängnisvolle Kettenreaktion. Von Olaf Przybilla. - Dieser Bericht könnte einige von uns massiv triggern - es geht um Strukturen des Verleugnens  in einem Dorf - und es geht darum, wie heute, 40 Jahre danach, mit Frauen umgegangen wird, die mehrfach vorkommenden sexuellen Missbrauch öffentlich machten. Bitte, achtet gut auf euch!
Süddeutsche

25.5.2007 Tag der vermissten Kinder, derzeit in Deutschland: 1653. Mehr

19.5.2007 Eine Verhandlung gegen den Radprofi Floyd Landis wirft ein Licht darauf, wer in der Bevölkerung für sexuellen Missbrauch verantwortlich gemacht wird: Das Opfer. Was ist geschehen?  Im August 2006 war eine positive A-Probe von Landis mitgeteilt worden. Der ehemalige Radprofi LeMond hatte daraufhin Landis zu einem Geständnis ermutigen wollen. Deswegen erzählte er ihm in einem vertraulichen Telefonat, dass er als Sechsjähriger sexuell misshandelt worden sei und ihn das Bewahren dieses Geheimnisses fast zerstört habe. Als LeMond als Zeuge der Anklage auftreten sollte, habe der Manager von Landis ihn am Tag vor seiner Vernehmung telefonisch gewarnt, in den Zeugenstand zu treten. Der Manager drohte, den sexuellen Missbrauch publik zu machen.
Quelle: sport.de

19.9.2007 "Kinderpornografie ist inzwischen zu einem gesellschaftlichen Phänomen geworden", sagt der Oberstaatsanwalt Peter Vogt aus Halle und verweist darauf, dass dem Täterkreis "alle gesellschaftlichen Schichten zuzuordnen" seien. Die Reihe reiche vom Arbeitslosen und Angestellten über den Pfarrer, Polizeibeamten, Lehrer und Juristen bis zum Politiker. 99 Prozent der Täter seien Männer, die Jüngsten darunter selbst noch Jugendliche oder Heranwachsende. Studien aus den USA belegen, dass mindestens 30 Prozent der Sammler selbst mit Sexualstraftaten in Verbindung kommen. In Deutschland gehen die Experten von gut zehn Prozent aus. Die Verbrechen reichten dabei von Exhibitionismus bis zum Menschenhandel.
Quelle: Hamburger Abendblatt

16.5.2007 Immer mehr Kinder sind psychisch auffällig - ARD

15.5.2007 Bei Jugendlichen steige die Zahl sexueller Nötigungen und von Vergewaltigungen, sagte Christian Pfeiffer, Leiter des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen, am Montag in Hannover. Man wisse aber noch nicht genau, ob wirklich die Zahl der Delikte gestiegen sei oder ob die Anzeigebereitschaft bei jungen Frauen steige.  "Vor allem durch eine Lied- und Jugendkultur, die junge Frauen zu einer Körperware reduziert, wird eine sexuelle Verrohung bei Jugendlichen gefördert", sagte Pfeiffer. Aber auch die Anonymität des Internets fördere solche Fälle. Hier seien es aber vor allem Erwachsene, die in Chaträumen jugendliche Opfer zur Befriedigung sexueller Wünsche suchten.
Pfeiffer wies auf eine der weltweit größten BEfragungen von 14- bis 16-Jährigen zu dieser Problematik hin. Dabei sollen auch 25.000 Mädchen befragt werden, ob sie bereits Opfer von sexuellen Nötigungen oder Vergewaltigungen geworden sind. In Deutschland wurden 2006 insgesamt  8118 Vergewaltigungen nach Angaben der Kriminalstatistik des Bundesinnenministeriums erfasst.

Süddeutsche

14.5.2007
Die Verrohung der US-Armee nimmt zu
Quelle: FR

Zum allfälligen Muttertag: Wer am Muttertag auf Händen getragen wird, muss aufpassen, dass er das Jahr über nicht auf den Arm genommen wird. :-)

27.4.2007 Schlagzeile des Tages: "Mutter lässt ihre vier Kinder fast ein Jahr im Dreck leben". Väter scheint es gar nicht zu geben.....

24.4.2007 Die Frage nach dem Warum
FR

21.4.2007 Der Bremer Untersuchungsausschuss zum Tod von Kevin stellt fest, dass individuelles Versagen eine Mitschuld habe. Der Sachbearbeiter beim Jugendamt beteuerte stets, dem Kind gehe es gut. Gegen den Ziehvater wird Anklage wegen Mordes erhoben.

21.4.2007 Die Menschenrechtsorganisation "Human Rights Watch" hat der Bundesregierung vorgeworfen, Verletzung von Menschenrechten in China, Pakistan oder Russland zu ignorieren. Sie zeige "teilweise konsequentes Wegschauen".

21.4.2007 Kultur im Bordell - wie der Versuch gemacht wird, Prostitution, die oft mit Gewalt einhergeht, salonfähig zu machen. Emma

20.4.2007 Buchempfehlung: Murat Kurnaz: "Fünf Jahre meines Lebens". Rowohlt Berlin, 16,90 €
Bericht der taz - Bitte, es möge nur lesen, wer stabil ist.

18.4.2007 Zum Überfall auf einen christlichen Verlag in der Türkei erklärt der Vorsitzende des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Bischof Wolfgang Huber: "Die Nachricht von der Ermordung der Mitarbeiter eines christlichen Verlages in der Osttürkei erschüttert mich. Dass auch ein Christ aus Deutschland unter den Opfern ist, bringt uns das Geschehen besonders nahe. Anlass des grauenhaften Geschehens sei, dass der Verlag in der Osttürkei Bibeln verteile. Die Bibel bezeugt das Wort des Lebens. Dieses Wort anderen anzubieten, darf niemals Grund dafür sein, Menschen an Leib und Leben zu bedrohen. Unser tiefes Mitgefühl und unser Gebet gilt denen, die um die Opfer trauern."
Quelle: Domradio

17.4.2007 Pressebericht der BNN über GottesSuche

15.4.2007 In der Diskussion um Oettingers Rede am Grab des früheren Ministerpräsidenten Filbinger ist zu sehen, wie aus einem unbelehrbaren Nazimitläufer ("Was damals rechtens war, kann heute nicht Unrecht sein") ein Nazigegner wird und wie über die Naziopfer anhaltend geschwiegen wird.

14.4.2007
Das Schicksal der beiden Geiseln im Irak, Hannelore K., 61 J. und Sinan K, 20 J., ist nach Ablauf des 2. Ultimatums weiter ungewiss.

13.4.2007 Das Deutsche Jugendinstitut stellt fest, dass der Kinderschutz in Deutschland nicht effektiv genug sei. Man brauche nicht immer neue Modellprojekte - nötig sei, die vorhandenen Hilfsangebote in lokale und regionale Kooperationsnetzwerke einzubinden. Nach Schätzungen des DJI sterben jährlich 4-7 Kinder, weil sie zu wenig zu essen oder zu trinken bekommen. Sehr viel mehr sterben durch Unfälle, weil Eltern ihre Aufsichtspflicht vernachlässigen. Wie viele Kinder aufgrund von anderen Formen der Vernachlässigung sterben oder lebenslang daran leiden, sei unbekannt.
Quelle: FR

11.4.2007 Ein gehbehinderter Rentner in München, 66, hat zwei Mädchen, 6 und 8 Jahre alt, missbraucht. Er wurde nun zu vier Jahren Haft verurteilt. Der Täter ist auf freiem Fuß, Revision wurde beantragt. Den Eltern der Opfer wurde das Sorgerecht entzogen, die Kinder wurden in einem Heim untergebracht. Begründung: Die Eltern hätten nicht gut genug auf ihre Kinder aufgepasst. Die Familie der Opfer kommt aus dem Kosovo.
Quelle: Süddeutsche

7.4.2007 Missbrauch in Institutionen: In Kalifornien wurde nach vierjährigen Ermittlungen ein renommierter Kinderpsychiater wegen sexueller Nötigung von Patienten verhaftet. Dem 75-jährigen William Ayres wird vorgeworfen, sich von 1991 - 1996 drei Jungen in unzulässiger Weise in 14 konkreten Fällen genähert zu haben. Die Fälle, in denen darüber hinaus ermittelt wird, reichen bis 1969 zurück. Ayres war Mitte der 90er Jahre Präsident der Amerikanischen Akademie für Kinder- und Erwachsenenpsychiatrie. 2002 erhielt er eine besondere Ehrung für sein Lebenswerk. Der Ermittler Mike Callagy sagte: «Es ist eine wirkliche Tragödie, dass Eltern ihre Kinder diesem Arzt anvertrauten, und dass diese in seiner Obhut zu Opfern wurden.» Das Urteil wird abzuwarten sein.
Quelle: yahoo

4.4.2007 Hannelore Krause und ihr 20-jähriger Sohn Sinan befinden sich seit dem 6.2. in Geiselhaft im Irak. Seit dem 21.3. hatte es keine Nachrichten mehr gegeben. Gestern wurde eine neue Nachricht bekannt. Wem von uns es hier möglich ist, für diese Menschen zu beten, den/die bitte ich darum. Und für alle anderen Opfer, die keiner Nachricht wert zu sein scheinen, auch.

31.3.2007 Eberhard Richter in der FR: Die Väter als Komplizen ihrer mörderischen Kinder - RAF - ein Blick in die Tiefendimensionen der psychischen Deformierungen durch die Nazi-Zeit.

29.3.2007 Wer Opfer von Zwangsheirat wurde, hat vom neuen Ausländerrecht keine Hilfe zu erwarten. Wer z.B. in der Türkei zwangsverheiratet wurde, verliert nach 6 Monaten das Rückkehrrecht nach Deutschland. Wer in Deutschland zwangsverheiratet wurde, muss weiterhin zwei Jahre verheiratet bleiben, bevor sie ein eigenständiges Aufenthaltsrecht bekommt. Die parlamentarische Geschäftsführerin der Grünen, Irmingard Schewe-Gerigk: "Nach unzähligen Krokodilstränen für die Opfer von Zwangsverheiratungen will die Regierung ihnen nun keinerlei Hilfestellung geben. Die große Koalition lässt die Opfer im Regen stehen".

28.3.2007 Die Märkische Oderzeitung berichtet von Ermittlungen gegen einen Polizeiobermeister aus Frankfurt/oder wegen sexuellen Missbrauchs und sexueller Nötigung. Der Beamte soll seit November 2001 Mädchen missbraucht haben. Der mutmaßliche Täter sitzt in U-Haft, weil Fluchtgefahr besteht.

27.3.2007 Am 200. Jahrestag der Abschaffung des transatlantischen Sklavenhandels hat die EU vor modernen Formen der Sklaverei gewarnt. Zu den modernen Formen gehörten MEnschenhandel und Zwangsarbeit. Beides "breitet sich aus" in vielen Teilen der Welt. Moderne Sklaverei sei ein rapide wachsendes Geschäft, bei dem auf Kosten von Millionen von Opfern Milliarden von Dollar verdient werden, so die deutsche EU-Präsidentschaft.
Kommentar: Die Wortwahl "breitet sich aus" lässt an eine Epidemie denken. Der Hinweis auf das Epidemische von Sklaverei ist sicher richtig. Zugleich verschleiert die Wortwahl menschliche Täterschaft.

24.3.2007 Wie man Kanonenfutter herstellt. Kinder als Geiseln von Ideologen.
Quelle: FR

23.3.2007 Eine Frankfurter Richterin hat die sofortige Scheidung einer Deutsch-Marokkanerin von ihrem Ehemann, der sie schlug, misshandelte und ihr drohte, sie zu ermorden, abgelehnt. Die Begründung der Richterin: Das Züchtigungsrecht stünde einem muslimischen Mann nach dem Koran zu. Gott sei Dank empören sich viele Menschen, Muslime eingeschlossen, in Deutschland darüber. Zwei Hinweise: Auch in Marokko ist Gewalt gegen Frauen verboten - und: auch eine muslimische Frau erlebt Gewalt als Gewalt. Und im Übrigen ist Gewalt in der Ehe auch im Koran ein Scheidungsgrund, wenn ich recht informiert bin.

18.3.2007 In Bad Hersfeld wurden 12 junge Männer von der Anklage freigesprochen. Sie hatten ein 15-jähriges Mädchen im Hof eines Jugendhauses vergewaltigt. Das Mädchen war stark alkoholisiert. Auch die volljährigen Täter wurden freigesprochen. Verurteilt wurde ein Mädchen, das zugeschaut hatte, wegen unterlassener Hilfeleistung. Frauenorganisationen sprechen von einem falschen Signal, weil das Urteil ein Freibrief für junge Männer sei, Mädchen zu alkoholisieren und dann zu missbrauchen, ohne dass ihnen eine Verurteilung droht.
Quelle: Hersfelder Zeitung

18.3.2007 Ein Artikel im Stern berichtet, dass viele Kinder nicht mehr lernen, was Liebe ist; dass Eltern mit ihren Kindern Hardcore-Filme anschauen, 14-jährige sich zum Gruppensex treffen. Die Diagnose: "Ein Teil der Gesellschaft driftet ab in die sexuelle Verwahrlosung." (Vorsicht, Triggergefahr!)
mehr

14.3.2007 Die taz nennt die neue Bleiberechtsregelung einen "Großen Etikettenschwindel", Flüchtlingsorganisationen haben gestern protestiert. Die neue Regelung erlaubt geduldeten MigrantInnen, nicht mehr alle drei Monate um weitere Duldung bitten zu müssen und sie erlaubt ihnen, Arbeit zu suchen. Arbeitgeber werden die Regelung ggf. zur Ausbeutung nutzen. Den Schwächsten unter ihnen, den Alten, Kranken und den Kinder wird die neue Regelung nichts nützen, denn sie können nicht arbeiten.

13.3.2007 Nur das Schlechteste für die Besten. Sie werden hoch gelobt und an die Front geschickt, doch wer verwundet zurückkommt, den empfängt das US-Militär mit grausamer Gleichgültigkeit. Reymer Klüver berichtet in der SZ, wie in den USA mit amerikanischen Kriegsopfern umgegangen wird.

7.3.2007 Psychische Gewalt so verheerend wie körperliche Folter
Quelle: Spiegel - Vlad Georgescu

6.3.2007 Bei einer Kundgebung in Teheran werden Aktivistinnen für Frauenrechte ins berüchtigte Evin-Gefängnis gesteckt. Dem Regime ist ihre Unterschriftenkampagne für Gleichberechtigung schon lange suspekt.

6.3.2007 In Italien erregt ein Anzeigenmotiv der Modemacher Dolce&Gabbana Aufsehen: Ein Mann mit nacktem Oberkörper hält eine Frau, die mit entblößten Beinen auf dem Rücken liegt, am Boden fest; mehrere andere Männer schauen zu. Kirchen und Gewerkschaften betrachten die Werbung als Aufforderung zur Gruppenvergewlatigung und protestieren.

27.2.2007 Buchtipp: Alexandra Senfft: Schweigen tut weh. Eine deutsche Familiengeschichte. Erscheint im März 2007, Claassen-Verlag, 19,95 €.
Die Geschichte der Familie von Hanns Ludin, SA-Mann und Hitlers Gesandter in der Slowakei, dort verantwortlich für Judendeportationen. Die Enkelin Alexandra Senfft gibt Einblick in das Leben einer Familie, das von Verdrängung und Verleugnung bestimmt war - aus der aber auch eine Frau hervorgehen konnte, die sich der Geschichte ihrer Familie mutig stellt.

22.2.2007 Elisabeth Trube-Becker zum Thema "Gewalt gegen Kinder, körperliche, seelische, verbale, sexuelle Gewalt in der taz. Auf die Frage, was ihr Engagement gebracht habe, sagt sie: "Wenn ich vielleicht ein oder zwei Menschen davon abgebracht habe, solche Untaten zu begehen, dann hat es sich schon gelohnt."

21.2.2007 Bei einer Vernehmung zum Tod des früheren Fotomodells Anna Nicole Smith wurde im Gericht ein Fernsehinterview mit Smith von 2006 gezeigt, in dem sie berichtete, sie sei als Kind nicht nur geschlagen, sondern auch sexuell missbraucht worden.
Quelle: focus

19.2.2007 In Phnom Penh stehen 2 Deutsche vor Gericht, der frühere Lehrer Henning Karl-Hein O., 60 J., und Thomas, 42 J., ehemals Ingenieur. Sie haben Mädchen missbraucht. Vier Mädchen sagen vor Gericht aus. (Vorsicht: Triggergefahr)
FR: Sprechen bis alle schweigen

16.2.2007 Frauenhäuser wollen darauf dringen, dass Scheidungskinder nicht gegen ihren Willen mit dem gewalttätigen Vater Kontakt haben müssen.
Quelle: taz

15.2.2007 Immer mehr Männer prügeln ihre Frauen, die Übergriffe und Verletzungen sind heftiger geworden; die Betroffenen melden sich eher als früher bei der Polizei. 90% der Frauen, die die Unterstützung der Diakonie anfragen, haben ihre prügelnden Männer nicht bzw. noch nicht bei der Polizei angezeigt.
Quelle: NRZ


13.2.2007 Mohnhaupt-Freilassung - ein Akt der Menschlichkeit
Quelle: Süddeutsche


10.2.2007 Ende einer Dienstzeit. Schule in Zeiten von Pisa. Die Zeit

7.2.2007 Die österreichische Polizei sprengte einen internationalen Kinderporno-Ring im Internet. Gegen 2360 Verdächtige in 77 Ländern wird ermittelt. 406 der Verdächtigen stammen aus Deutschland. Das sind mehr als aus jedem anderen Land. Die Dateien zeigen schwersten sexuellen Missbrauch. Das jüngste Opfer ist ein fünfjähriges Mädchen.
Quelle: Yahoo


7.2.2007 Die internationale Konferenz in Paris zu Kindersoldaten hat einen juristisch nicht bindenden Text unterschrieben. Darin haben sich 58 Staaten verpflichtet, den Einsatz von Minderjährigen in Konflikten strafrechtlich zu verfolgen. Zu den Unterzeichnern gehören Sudan, Tschad, Somalia, die Demokrat. Republik Kongo, Nepal und Sri Lanka. In diesen Ländern werden Kindersoldaten eingesetzt.
Quelle: taz


29.1.2007
Die FR denkt auf ihrer Titelseite darüber nach, was es bedeutet, wenn Brigitte Mohnhaupt und Christian Klar nach einer Freilassung in den Talk-Shows von Fernsehmoderatoren begrüßt werden. Die FR formuliert dabei: "Doch Skrupel [Mohnhaupt und Klar einzuladen] hat man offenbar auch. Nur dass die eilfertige und zum Glück immer noch unumgängliche Rede von den Opfern eher wie eine Ausflucht klingt. Das fängt schon damit an, dass Brigitte Mohnhaupt und Christian Klar offenbar Namen tragen, die Opfer hingegen namenlos bleiben. Von den 'Opfern' zu sprechen ist längst zum Ritual geworden, aus dem sich allenfalls ein moralisch-politischer Mehrwert ziehen lässt. Doch eigentlich wird nicht mit den Opfern, sondern nur über sie gesprochen. Auf diese Weise werden sie abermals Objekt der Willkür - frei nach dem Motto: gut, dass wir darüber gesprochen haben."
Dieser Aussage ist nichts hinzuzufügen. Rika


27.1.2007 Jeder fünfte Jugendliche in Deutschland erfährt eine Erziehung mit Gewalt. Zwei bis drei Millionen Kinder werden in dieser Zeit mindestens einmal schwer misshandelt. Zu diesen erschreckenden Ergebnissen kommen die Autoren einer jüngst vorgestellten Studie im Auftrag das Bundesfamilienministeriums. In Brandenburg wurden 2005 nach Angaben des Innenministeriums 111 Fälle von Kindesmisshandlung bekannt. Zum Schutz vor Misshandlung und Vernachlässigung von Kindern soll ein flächendeckendes Frühwarnsystem entwickelt werden. Dies beschloss der erstmals veranstaltete brandenburgische Kindergesundheitsgipfel.
Quelle: yahoo

25.1.2007 "Sexueller Missbrauch ist das einzige Verbrechen, bei dem die Gesellschaft schnell dabei ist, dem Opfer die Schuld zu geben", sagt Tal Kramer. Sie steht der Dachorganisation von Krisenzentren für Vergewaltigungsopfer in Israel vor. Und sie weiß nur zu genau, dass "zahlreiche Betroffene das legale Verfahren erleben, als ob sie ein zweites Mal durch den Schmutz gezogen würden." - Die Anklage gegen den israelischen Präsidenten Katzav wegen Vergewaltigung und Missbrauch könnte Frauen in Israel ermutigen, Anzeige zu erstatten, wenn Höhergestellte die Täter sind. Und natürlich wurde die Glaubwürdigkeit der Hauptbelastungszeugin, einer früheren Mitarbeiterin von Katzav, systematisch durch Katzavs Anwälte untergraben. Ihr Ruf hat gelitten. Sie fühle sich ihres Lebens nicht mehr sicher, ließ sie die Zeitung Haaretz wissen.
Katzav seinerseits übte auf seiner Pressekonferenz scharfe Kritik an den israelischen Medien, die das Volk „einer Gehirnwäsche“ ausgesetzt hätten. Er sprach von einer Intrige politischer Rivalen, die ihm bis heute den Sieg bei der Präsidentschaftswahl im Jahr 2000 nicht gegönnt hätten. Die Wahrheit sei auf seiner Seite. - Hoffentlich zeigt sich die Wahrheit.
Quelle: FR und Süddeutsche

23.1.2007
«Wenn Sie Opfer von Gewalt werden wollen, gründen Sie eine Familie», sagte Kai Detlef Bussmann, Professor für Strafrecht und Kriminologie an der Universität Halle-Wittenberg bei einer Diskussionsveranstaltung des Innenministeriums zum Thema "Prävention von Kindesmisshandlung". Die Familie sei ein Hort von Gewalt und Misshandlung. Frauen drohe in Familien ein zehnfach höheres Risiko, Gewalt zu erleben, wie außerhalb der eigenen vier Wände.
Quelle: yahoo

23.1.2007 Missbrauch in Institutionen: Der Leiter eines Kinder- und Jugendtheaters in Elz/Limburg hat den dutzendfachen sexuellen Missbrauch von mindestens 7 Mädchen gestanden, den er während der Übungsstunden der Theatergruppe beging. Das jüngste Opfer des 59-Jährigen soll zur Tatzeit 11 Jahre alt gewesen sein. Die Taten wurden seit 2001 begangen. - In 6 Jahren hat also niemand was gemerkt. Quelle: taz

20.1.2007 Die Bundesregierung hat noch im Herbst 2005 die Wiedereinreise des in Guantanamo inhaftierten Murat Kurnaz zu verhindern gesucht.  Sie war schon 2002 darüber informiert, dass Kurnaz in Guantanamo physisch und psychisch misshandelt wurde. Die Amerikaner boten die Überstellung von Kurnaz nach Deutschland an, die Bundesregierung lehnte ab. Es folgten fast 4 weitere Jahre Freiheitsberaubung, Schläge und Folter. 
Quelle: taz, süddeutsche, FR

16.1.2007 Ehrenmord-Boom in Istanbul. 2006 wurden in Istanbul 25 Frauen ermordet, weil sie nach Ansicht ihrer Familien mit ihrem Verhalten die "Familienehre" befleckt hätten. Nach Schätzungen von Frauenrechtlerinnen werden jährlich etwa 120 Frauen Opfer von Ehrenmorden in der Türkei.
Quelle: taz

15.1.2007 Missbrauch in Institutionen: Ein Professor des Uniklinikums Göttingen wird verdächtigt, kinderpornografische Bilder zu besitzen. Die Staatsanwaltschaft Hannover hat die Ermittlungen noch nicht abgeschlossen.
Quelle: taz
Zur Erinnerung: Hinter dem Wort "Kinderpornografie" stehen - Kinder, die missbraucht wurden und oft lebenslänglich darunter leiden.

12.1.2007 Sozialarbeiter schlagen Alarm: Zu wenig und zu wenig qualifizierte MitarbeiterInnen - das vorhandene Personal kann sich nur unzureichend um gefährdete Kinder kümmern.
Quelle: FR

10.1.2007 Ein bekannter Kinder-Psychologe, der durch zahlreiche Veröffentlichungen zum Familienleben und zur Kindererziehung bekannt wurde, ist in Warschau des Missbrauchs Minderjähriger und der Verbreitung von Kinderpornografie für schuldig erklärt worden.  Er wurde zu acht Jahren Haft verurteilt.
Quelle: yahoo

10.1.2007 Ein Zeitungsbericht aus Köln und ein Protestbrief gegen ein Urteil wegen Gewalt in der Ehe. Geschehen in Deutschland 2006 n.Chr.. Infos zum Kölner Aktionsbündnis "Gemeinsam gegen Männergewalt an Frauen"

6.1.2007 Die UN haben in den vergangenen drei Jahren gegen mehr als 300 Teilnehmer an Friedensmissionen wegen Vorwürfen sexueller Ausbeutung oder sexuellen Missbrauchs ermittelt. Mehr als die Hälfte der Verdächtigen sei entlassen bzw. zurückgeschickt worden. Das teilte Jane Holl Lute, Beigeordnete UN-Generalsekretärin für Friedenseinsätze mit.
Quelle: NZ

5.1.2007 Straßenkinder in Deutschland. Die Zahlen schwanken, das Dt. Jugendinstitut geht von bis zu 7000 Kindern aus, terres des hommes spricht von 9000 Kindern. Sie flüchten vor Misshandlung, Missbrauch und Vernachlässigung und lebten meist von Bettelei, Prostitution und Kleindiebstahl
Quelle: FR

5.1.2007 Im Namen Gottes - Ein Thementag zu Kampf und Toleranz der Kulturen am 6.1.2007
siehe http://www.3sat.de/

5.1.2007 Die Zeit zum Tod von Teddy Kollek

5.1.2007 In Indien wurden nun 6 Polizisten entlassen und 3 leitende Polizeibeamte vom Dienst suspendiert. Sie waren Vermisstenmeldungen von SlumbewohnerInnen, die einen Verdächtigen benannten, nicht nachgegangen. Auf dem Grundstück des Verdächtigten, eines angesehenen Geschäftsmannes, fand die Polizei Leichen von ca 10 Kindern und 5 Frauen. Allein im Jahr 2005 hat es nach Angaben der indischen Justiz 1327 Kindermorde und 4026 Fälle von Vergewaltigungen von Kindern gegeben.
Quelle: Spiegel

3.1.2007 Nach Angaben des britischen "Daily Telegraph" sollen Mitarbeiter der UN-Mission im Südsudan möglicherweise hunderte von Kindern sexuell missbraucht haben, darunter 12 Jahre alte Kinder. Berichte von 20 Opfern liegen der Zeitung vor. Erste Berichte soll es bereits kurz nach Eintreffen der "Friedens"-truppe vor zwei Jahren gegeben haben.
Quelle: yahoo

1.1.2007 Einen "guten Rutsch" in das Jahr 2007! Der Begriff "Rutsch" kommt aus dem Hebräischen über das Jiddische in unseren Sprachgebrauch und ist abgeleitet aus hebr. "Rosh haShanah". Wörtlich: Anfang/Kopf des Jahres. Also: Einen guten Anfang allen, die hier vorbeischauen! Rika







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