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- Eine Studie der
Karmasin-Motivforschung, Wien, zeigt, dass Gewalt gegen Frauen noch
immer ein relativ weit verbreitetes Phänomen sei, das in der
Öffentlichkeit bagatellisiert wird. Viele der
Befragten - zur Hälfte
weiblich - hätten ständige körperliche Gewalt,
Vergewaltigung in der Ehe, Zwang zum Sex oder eine einmalig
verübte körperliche Gewalttat nicht als "häusliche
Gewalt" definiert. Fast ein Drittel - darunter auch Frauen -
habe die Schuld bei den Frauen gesehen, weil sie die "ehelichen
Pflichten" verletzten. Für 20% der Befragten ist eine
Vergewaltigung in der Ehe gerade noch NICHT häusliche Gewalt,
ebensowenig wie Ohrfeige oder Kratzer. Jeder zweite Österreicher
hat bereits Gewaltszenen beobachtet. 11.5.2006 die standard - mehr
- "Schnitte in Körper und Seele" - Weibliche
Genitalverstümmelung - Eine Untersuchung
von Unicef, terres des femmes und dem Berufsverband deutscher
FrauenärztInnen, 2005
- Studie: Krank durch Gewalt - Jede fünfte Frau
betroffen 19.5.2003. Vermutlich
jede
fünfte Frau in
Deutschland wird einer Studie der Universität
Osnabrück zufolge durch Gewalt krank. Neben Ängsten,
Schlafstörungen und
Depressionen leiden die betroffenen Frauen besonders häufig unter
chronischen
Schmerzen, sagte die Osnabrücker Pädagogik-Professorin Carol
Hagemann-White."Unser Gesundheitswesen muss Gewalt als Ursache vieler
Erkrankungen stärker berücksichtigen", forderte
Hagemann-White. Für viele Ärzte sei es schwierig, den
Zusammenhang zu früheren Gewalterfahrungen zu
erkennen. Behandlungsdefizite kosteten den Staat jährlich "viele
Millionen
Euro", so die Frauenforscherin. Daher sei eine stärkere
Kooperation
zwischen niedergelassenen Ärzten, Krankenhäusern und
Beratungsstellen
nötig. Genaue Daten über das Vorkommen von Gewalt gegen
Frauen
gibt es derzeit nicht.
- Der
Zusammenhang zwischen Drogensucht und Gewalterfahrungen in der Kindheit
Die
Drogen- und Alkoholsucht bei Frauen wird in vielen Fällen durch
Gewalterfahrungen in der Kindheit und
sexuellen Missbrauch verursacht. Das ergab eine Studie des Bremer
Instituts
für Präventionsforschung und Sozialmedizin, die das
Bundesgesundheitsministerium am Freitag in Berlin veröffentlichte.
Fast jede zweite abhängige Frau hat demnach häufiger
körperliche Gewalt erfahren, die Hälfte davon vor allem in
der Kindheit. Etwa ein Drittel wurde bereits vor dem 16. Lebensjahr
sexuell missbraucht, wobei der Täter in vielen Fällen aus der
eigenen Familie kam.
- Anita Heiliger: Tätermythen (aus: Auszug aus:
Anita Heiliger/Constance Engelfried: Sexuelle Gewalt. Männliche
Sozialisation und potentielle Täterschaft, Frankfurt a. Main 1995)
- Trauma-Erfahrungen
verstärken sich im Alter. Psychotherapie-Report (8.9.2000)
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