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Mutwort gegen die Hoffnungslosigkeit


20.12.2011 Heute bei Sonnenuntergang beginnt das 8-tägige jüdische Lichterfest Chanukka, das mir ja so viel bedeutet. Für alle Frauen, die letztes Jahr noch nicht hier waren und die Geschichte nicht kennen: nach einer Besatzung Israels war der Tempel durch die Besatzer geschändet. Die Zeremonien, um ihn wieder zu weihen, dauern 8 Tage, an denen das ewige Licht brennen muss. Es war aber nur Lampenöl für einen Tag übrig - neues Öl weihen geht erst, wenn der Tempel geweiht ist - Dilemma! Aber durch ein Wunder reichte das bisschen Öl für 8 Tage und der Tempel konnte geweiht werden. Heute feiert man es so, dass man am ersten Abend eine Kerze anzündet, am 2. Abend 2 usw. bis 8 (ob sich Wichern da seinen "Adventskranz" abgeschaut hat, der ja ursprünglich 24 Kerzen hatte?) Und man isst Fettgebackenes (ob da die Sylvesterkrapfen her kommen?). Ab heute brennen bei mir also Kerzen für uns:
- für den Glauben, dass alles Geschändete wieder heil und heilig werden kann
- für das Vertrauen, dass unsere Ressourcen ausreichen werden, auch wenn das manchmal nicht so ausschaut
- für den Mut, Dinge die aussichtslos erscheinen dennoch zu wagen und zu beginnen 
Herzlich
N.N.









Und zum Weitersingen lasse ich das Lied noch hier stehen.


Ich will dir trauen
15.9.2007







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